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		<title><![CDATA[claws & fangs - restliches Revier]]></title>
		<link>https://claws.stories-untold.de/</link>
		<description><![CDATA[claws & fangs - https://claws.stories-untold.de]]></description>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 21:32:11 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[to open a new chapter of your life you have to turn the page]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=569</link>
			<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 12:59:20 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=30">Ryan Vasquez</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=569</guid>
			<description><![CDATA[Die stehende Luft war von einem elektrischen Knistern getränkt. Der Himmel, der zwischen den dicht stehenden Bäumen hervorblitzte, hatte bereits einen leicht gelblichen Schimmer angenommen. Ein unmissverständliches Zeichen, dass es spätestens am Abend gewittern würde. Der Hochsommer hatte allmählich in den Smokie Einzug gehalten und das flachere Gebiet im Norden des CrescentProwler Territoriums bekam für gewöhnlich alles an Unwettern ab, das von den Bergen herunter rollte.<br />
<br />
Ryan trug ein schlankes Tablet unter dem Arm, als er die Lichtung betrat, die sich wie durch eine unsichtbare Geheimtür im dichten Wald vor ihm öffnete. In seiner Nase lag die entfernte Witterung einer der Soldaten, die das Gebiet weiträumig patrouillierten. Die Sicherheitsvorkehrungen hatten sich seit Neivas Ankunft nicht geändert. Die Umstände jedoch schon.<br />
<br />
Seit seiner Rückkehr aus Tschechien war Ryan permanent unterwegs gewesen. Über Berichterstattungen, Nachgesprächen, Krankenbesuchen und einer Rudeleingliederung hatte sein Schlaf gelitten. Die Schatten unter seinen Augen waren stumme Bekenntnisse eines Alphas, der seine Pflichten über persönliche Bedürfnisse stellte. Doch als er auf die Hütte zuschritt, die in den letzten Wochen zu Romans und Neivas Unterkunft geworden war, hatte er nicht das Gefühl, lediglich einen weiteren Tagesordnungspunkt von seiner Liste zu streichen. <br />
<br />
Es war zwei Monate her, seitdem Neiva in ihrem Territorium aufgetaucht und praktisch über Nacht Teil des Rudels geworden war. Seitdem lebte sie hier, mit einem Gefährten, den sie sich nicht ausgesucht hatte. Nicht in der Gemeinschaft des Rudels, aber auch nicht losgelöst von dieser. Es war zugegebenermaßen ein Schwebezustand, den sie, wie Ryan ihr zugesichert hatte, jederzeit lösen konnte, wenn sie es wollte, aber es offensichtlich nicht tat. Und sie war da gewesen, als sie gebraucht wurde. Ohne Bedingung, ohne Kompromisse. Ob nun aus einem Pflichtgefühl heraus, weil sie den Schaden an Romans Hütte begleichen wollte, oder aufgrund einer Form von Solidarität dem Rudel ihres Gefährten gegenüber, spielte keine Rolle. Was zählte war, dass sie seinen Soldaten in Povstat womöglich den Arsch gerettet hatte. <br />
<br />
Sein Wolf saß ruhig unter seiner Haut. Wachsam, präsent, jedoch nicht aufdringlich. Er verstand die Aufgabe, die vor ihnen lag, und seine Rolle darin. Er würde beobachten, urteilen und entscheiden, aber nicht handeln. Nicht, wenn es nicht notwendig war. Und es gab keinen Anlass zu glauben, dass dies der Fall werden könnte.<br />
<br />
Ryan betrat die schmale Veranda vor der Hütte. Romans Witterung füllte die Luft wie ein Vorbote des anstehenden Gewitters. Dazwischen lag kalter Stahl und die süße Note von Kirschblüten. Beide schienen in der Nähe zu sein, aber vorerst hatte es der Alpha nur auf die Pfeilgardistin abgesehen. Er klopfte an den Türrahmen. Die Medialen mussten längst wissen, dass er hier war. Ihre mentalen Antennen waren mindestens so fein wie die Nase eines Gestaltwandlers. Aber Anklopfen war immer noch eine Form der Höflichkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die stehende Luft war von einem elektrischen Knistern getränkt. Der Himmel, der zwischen den dicht stehenden Bäumen hervorblitzte, hatte bereits einen leicht gelblichen Schimmer angenommen. Ein unmissverständliches Zeichen, dass es spätestens am Abend gewittern würde. Der Hochsommer hatte allmählich in den Smokie Einzug gehalten und das flachere Gebiet im Norden des CrescentProwler Territoriums bekam für gewöhnlich alles an Unwettern ab, das von den Bergen herunter rollte.<br />
<br />
Ryan trug ein schlankes Tablet unter dem Arm, als er die Lichtung betrat, die sich wie durch eine unsichtbare Geheimtür im dichten Wald vor ihm öffnete. In seiner Nase lag die entfernte Witterung einer der Soldaten, die das Gebiet weiträumig patrouillierten. Die Sicherheitsvorkehrungen hatten sich seit Neivas Ankunft nicht geändert. Die Umstände jedoch schon.<br />
<br />
Seit seiner Rückkehr aus Tschechien war Ryan permanent unterwegs gewesen. Über Berichterstattungen, Nachgesprächen, Krankenbesuchen und einer Rudeleingliederung hatte sein Schlaf gelitten. Die Schatten unter seinen Augen waren stumme Bekenntnisse eines Alphas, der seine Pflichten über persönliche Bedürfnisse stellte. Doch als er auf die Hütte zuschritt, die in den letzten Wochen zu Romans und Neivas Unterkunft geworden war, hatte er nicht das Gefühl, lediglich einen weiteren Tagesordnungspunkt von seiner Liste zu streichen. <br />
<br />
Es war zwei Monate her, seitdem Neiva in ihrem Territorium aufgetaucht und praktisch über Nacht Teil des Rudels geworden war. Seitdem lebte sie hier, mit einem Gefährten, den sie sich nicht ausgesucht hatte. Nicht in der Gemeinschaft des Rudels, aber auch nicht losgelöst von dieser. Es war zugegebenermaßen ein Schwebezustand, den sie, wie Ryan ihr zugesichert hatte, jederzeit lösen konnte, wenn sie es wollte, aber es offensichtlich nicht tat. Und sie war da gewesen, als sie gebraucht wurde. Ohne Bedingung, ohne Kompromisse. Ob nun aus einem Pflichtgefühl heraus, weil sie den Schaden an Romans Hütte begleichen wollte, oder aufgrund einer Form von Solidarität dem Rudel ihres Gefährten gegenüber, spielte keine Rolle. Was zählte war, dass sie seinen Soldaten in Povstat womöglich den Arsch gerettet hatte. <br />
<br />
Sein Wolf saß ruhig unter seiner Haut. Wachsam, präsent, jedoch nicht aufdringlich. Er verstand die Aufgabe, die vor ihnen lag, und seine Rolle darin. Er würde beobachten, urteilen und entscheiden, aber nicht handeln. Nicht, wenn es nicht notwendig war. Und es gab keinen Anlass zu glauben, dass dies der Fall werden könnte.<br />
<br />
Ryan betrat die schmale Veranda vor der Hütte. Romans Witterung füllte die Luft wie ein Vorbote des anstehenden Gewitters. Dazwischen lag kalter Stahl und die süße Note von Kirschblüten. Beide schienen in der Nähe zu sein, aber vorerst hatte es der Alpha nur auf die Pfeilgardistin abgesehen. Er klopfte an den Türrahmen. Die Medialen mussten längst wissen, dass er hier war. Ihre mentalen Antennen waren mindestens so fein wie die Nase eines Gestaltwandlers. Aber Anklopfen war immer noch eine Form der Höflichkeit.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[you're the only motherfucker in this world who can handle me]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=564</link>
			<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 18:07:51 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=37">Roman Alexejew</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=564</guid>
			<description><![CDATA[Die trockene Erde unter seinem Schuh wies nun zweiundvierzig Kerben auf. Für jede Minute eine, in der er kein Wort von Neiva gehört hatte. Sie hatte sich zurückgezogen und schloss ihn aus, auch wenn das eigentlich nicht möglich war. Ryan hatte sie beordert.. nur sie. Kein Wort über Roman.. war er wirklich so nutzlos? “Fuck-!” mit einem Schwung seines Beines wirbelte der Mediale den Staub auf, verwischte die Kerben, machten aus ihnen eine einzige Suppe- aus nutzlosen Gedanken und Hoffnungen. Er stand von der untersten Stufe der Treppe auf, die hoch zur Veranda der Holzhütte führte. Sein Blick ging zu dem Haus, das wie ein Gefängnis war. Dann sah er in die andere Richtung, hinein in den Wald, der nur wenige Meter von dem Grundstück entfernt bereits dicht bewachsen war. Nur die Straße ungepflasterte Straße die hierher führte, gab etwas mehr Einblick, doch das letzte Auto, das hier lang gekommen war, war vor ein paar Tagen gewesen. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wirklich weit ab vom Schuss..</span> schoss es ihm durch den Kopf als er seine telepathischen Sinne ausstreckte. <br />
<br />
Nichts.<br />
<br />
Nur das simple Leben des Waldes. <br />
<br />
Er hasste es.<br />
<br />
Er hasste Stille.<br />
<br />
Er hasste es alleine zu sein.<br />
<br />
Er hasste es, abgeschottet zu werden.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“FICKT EUCH ALLE!!”</span> brüllte er in die Stille, bis seine Stimmbänder schmerzten und das Rascheln von fliegenden Vögeln diese verfickte Stille durchbrachen. Atemlos holte er mit seinem rechten Bein aus und trat mit voller Wucht gegen den Holzpfosten, der das Vordach trug. Es knarzt, wackelte, doch am Ende war alles wie zuvor, nur dass sein verficktes Schienbein weh tat wie Hölle. Schöne Scheiße. Er musste hier weg. Er <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">musste</span> aus der Stille heraus. Sonst drehte er durch. Er wusste es. Er spürte die Übelkeit, die sich langsam hocharbeitete, mit jedem verdammten Scheißtag mehr. Und jetzt hatte Ryan, Neiva gerufen. Brauchte sie, mehr als er Roman brauchte. Fuck. Beschissenes Kindheitstrauma.  Er wusste woher es kam, wusste, dass nichts so war wie damals. Es war besser. Es war nur halb so schlimm, wie er es gerade wirken ließ. Sein Kopf spielte ihm Streiche, mehr nicht. “Atmen.. Gleichmäßig. Langsam. Tief.” redete er sich ein. Ein Mantra, nicht viel, aber alles, was er brauchte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">* Wo zum Fick bist du? *</span> die Frage kam ihm so natürlich durch die Gedanken, dass ihm das viel mehr Sorgen bereiten sollte als alles andere. Er zog an der der Verbindung, suchte jedes Fragment, das ihren Verstand ausmachte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">* Alter, sag was, oder ich werde anfangen bis Zehntausend zu zählen. *</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die trockene Erde unter seinem Schuh wies nun zweiundvierzig Kerben auf. Für jede Minute eine, in der er kein Wort von Neiva gehört hatte. Sie hatte sich zurückgezogen und schloss ihn aus, auch wenn das eigentlich nicht möglich war. Ryan hatte sie beordert.. nur sie. Kein Wort über Roman.. war er wirklich so nutzlos? “Fuck-!” mit einem Schwung seines Beines wirbelte der Mediale den Staub auf, verwischte die Kerben, machten aus ihnen eine einzige Suppe- aus nutzlosen Gedanken und Hoffnungen. Er stand von der untersten Stufe der Treppe auf, die hoch zur Veranda der Holzhütte führte. Sein Blick ging zu dem Haus, das wie ein Gefängnis war. Dann sah er in die andere Richtung, hinein in den Wald, der nur wenige Meter von dem Grundstück entfernt bereits dicht bewachsen war. Nur die Straße ungepflasterte Straße die hierher führte, gab etwas mehr Einblick, doch das letzte Auto, das hier lang gekommen war, war vor ein paar Tagen gewesen. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wirklich weit ab vom Schuss..</span> schoss es ihm durch den Kopf als er seine telepathischen Sinne ausstreckte. <br />
<br />
Nichts.<br />
<br />
Nur das simple Leben des Waldes. <br />
<br />
Er hasste es.<br />
<br />
Er hasste Stille.<br />
<br />
Er hasste es alleine zu sein.<br />
<br />
Er hasste es, abgeschottet zu werden.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“FICKT EUCH ALLE!!”</span> brüllte er in die Stille, bis seine Stimmbänder schmerzten und das Rascheln von fliegenden Vögeln diese verfickte Stille durchbrachen. Atemlos holte er mit seinem rechten Bein aus und trat mit voller Wucht gegen den Holzpfosten, der das Vordach trug. Es knarzt, wackelte, doch am Ende war alles wie zuvor, nur dass sein verficktes Schienbein weh tat wie Hölle. Schöne Scheiße. Er musste hier weg. Er <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">musste</span> aus der Stille heraus. Sonst drehte er durch. Er wusste es. Er spürte die Übelkeit, die sich langsam hocharbeitete, mit jedem verdammten Scheißtag mehr. Und jetzt hatte Ryan, Neiva gerufen. Brauchte sie, mehr als er Roman brauchte. Fuck. Beschissenes Kindheitstrauma.  Er wusste woher es kam, wusste, dass nichts so war wie damals. Es war besser. Es war nur halb so schlimm, wie er es gerade wirken ließ. Sein Kopf spielte ihm Streiche, mehr nicht. “Atmen.. Gleichmäßig. Langsam. Tief.” redete er sich ein. Ein Mantra, nicht viel, aber alles, was er brauchte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">* Wo zum Fick bist du? *</span> die Frage kam ihm so natürlich durch die Gedanken, dass ihm das viel mehr Sorgen bereiten sollte als alles andere. Er zog an der der Verbindung, suchte jedes Fragment, das ihren Verstand ausmachte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">* Alter, sag was, oder ich werde anfangen bis Zehntausend zu zählen. *</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[i never craved attention - until i tasted yours]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=561</link>
			<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 16:33:39 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=8">Gemma Holstrom</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=561</guid>
			<description><![CDATA[Zwei Tage waren vergangen, seitdem sie diesen schrecklich peinlichen und vollkommen übertriebenen Zusammenbruch im Wald gehabt hatte, bei dem Rhett sie gefunden und sie wieder in Bahn gelotst hatte. Es war ihr noch immer unsagbar peinlich, doch er hatte bisher Wort gehalten und es niemandem erzählt. Und sie hatte ebenfalls Stillschweigen bewahrt und versucht sich ein wenig von den Horrorszenarien zu distanzieren, die ihr Verstand ihr einbläuen wollte. <br />
<br />
Adas war noch immer ohne Bewusstsein und sie und Carla wechselten sich bei seiner Überwachung und Versorgung ab. Hilfreich war auch gewesen, dass Dana und Morgan zusammen mit Neiva zurückgekommen waren. Leider hatte sie nicht allzu viele Informationen, aus den beiden herausquetschen können, ehe sie verschwunden waren. Und … auch wenn Gemma es wirklich verstand und wahrscheinlich selbst nicht anders reagiert hätte, nahm sie es ihnen auch ein wenig übel, dass sie nicht geblieben waren, um ihre Fragen zu beantworten. <br />
<br />
Wobei … Frage traf es viel eher: Wo war Ari? <br />
<br />
Wie ging es ihm? <br />
Wieso war er nicht ebenfalls mit der Teleporterin Heim gekehrt? <br />
Hatte man ihn verletzt? <br />
Ging es ihm gut? <br />
Wann würde er wieder nach Hause kommen?<br />
<br />
Okay … vielleicht waren es doch eher Fragen. Doch sie hätte zumindest von Dana mehr erwartet, auch wenn sie den Blick ihrer Freundin durchaus verstehen konnte, die sie Morgan zugeworfen hatte … wobei … vielleicht nicht direkt, weil sie einfach nicht verstehen konnte, was Dana an Morgan fand, aber … ihre Freundin hatte gewählt und Gemma hielt sich da raus. <br />
<br />
Ihre Wölfin winselte bereits seit einigen Minuten. Seit sie das sich nähernde Fahrzeug vernommen hatte, in dem sie den Soldaten vermutete. Sie stand in einem sonnengelben Sommerkleid am Wegesrand. Es war verknittert und hatte am Saum noch Speichelspuren von der Wölfin, doch als sie mitbekommen hatte, dass die Soldaten heute und jetzt von ihrer Mission wiederkehrten, hatte sie Carla darum gebeten sie früher abzulösen und war einfach losgerannt.<br />
<br />
Immerhin hatte sie daran gedacht, dieses Mal ihr Kleid vorher auszuziehen, sodass sie jetzt nicht nackt dastand.<br />
<br />
Nur ihre Haare waren ein wildes Durcheinander, weil all die Spangen und kleinen Haargummis, mit denen sie heute Morgen eine süße Frisur gezaubert hatte, alle in der Wandlung verschwunden waren. <br />
<br />
Egal. <br />
<br />
Ihre Wölfin gab keinen Wert darauf und auch Gemma nicht. In den letzten Tagen hatte sie sich immer wieder Gedanken darüber gemacht, was es bedeutete und wieso sie so heftig reagiert hatte, wieso der Gedanke an seine Verletzung ihre Wölfin an den Rand des Wahnsinns trieb … die Antworten darauf hatten ihr nicht gefallen, doch das bedeutete auch, dass sie mit ihm reden musste. Unbedingt. <br />
<br />
Und sie hatte ihm einiges zu sagen! Und sie musste es tun, bevor sie der Mut verlies. <br />
<br />
Also am besten sofort!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Zwei Tage waren vergangen, seitdem sie diesen schrecklich peinlichen und vollkommen übertriebenen Zusammenbruch im Wald gehabt hatte, bei dem Rhett sie gefunden und sie wieder in Bahn gelotst hatte. Es war ihr noch immer unsagbar peinlich, doch er hatte bisher Wort gehalten und es niemandem erzählt. Und sie hatte ebenfalls Stillschweigen bewahrt und versucht sich ein wenig von den Horrorszenarien zu distanzieren, die ihr Verstand ihr einbläuen wollte. <br />
<br />
Adas war noch immer ohne Bewusstsein und sie und Carla wechselten sich bei seiner Überwachung und Versorgung ab. Hilfreich war auch gewesen, dass Dana und Morgan zusammen mit Neiva zurückgekommen waren. Leider hatte sie nicht allzu viele Informationen, aus den beiden herausquetschen können, ehe sie verschwunden waren. Und … auch wenn Gemma es wirklich verstand und wahrscheinlich selbst nicht anders reagiert hätte, nahm sie es ihnen auch ein wenig übel, dass sie nicht geblieben waren, um ihre Fragen zu beantworten. <br />
<br />
Wobei … Frage traf es viel eher: Wo war Ari? <br />
<br />
Wie ging es ihm? <br />
Wieso war er nicht ebenfalls mit der Teleporterin Heim gekehrt? <br />
Hatte man ihn verletzt? <br />
Ging es ihm gut? <br />
Wann würde er wieder nach Hause kommen?<br />
<br />
Okay … vielleicht waren es doch eher Fragen. Doch sie hätte zumindest von Dana mehr erwartet, auch wenn sie den Blick ihrer Freundin durchaus verstehen konnte, die sie Morgan zugeworfen hatte … wobei … vielleicht nicht direkt, weil sie einfach nicht verstehen konnte, was Dana an Morgan fand, aber … ihre Freundin hatte gewählt und Gemma hielt sich da raus. <br />
<br />
Ihre Wölfin winselte bereits seit einigen Minuten. Seit sie das sich nähernde Fahrzeug vernommen hatte, in dem sie den Soldaten vermutete. Sie stand in einem sonnengelben Sommerkleid am Wegesrand. Es war verknittert und hatte am Saum noch Speichelspuren von der Wölfin, doch als sie mitbekommen hatte, dass die Soldaten heute und jetzt von ihrer Mission wiederkehrten, hatte sie Carla darum gebeten sie früher abzulösen und war einfach losgerannt.<br />
<br />
Immerhin hatte sie daran gedacht, dieses Mal ihr Kleid vorher auszuziehen, sodass sie jetzt nicht nackt dastand.<br />
<br />
Nur ihre Haare waren ein wildes Durcheinander, weil all die Spangen und kleinen Haargummis, mit denen sie heute Morgen eine süße Frisur gezaubert hatte, alle in der Wandlung verschwunden waren. <br />
<br />
Egal. <br />
<br />
Ihre Wölfin gab keinen Wert darauf und auch Gemma nicht. In den letzten Tagen hatte sie sich immer wieder Gedanken darüber gemacht, was es bedeutete und wieso sie so heftig reagiert hatte, wieso der Gedanke an seine Verletzung ihre Wölfin an den Rand des Wahnsinns trieb … die Antworten darauf hatten ihr nicht gefallen, doch das bedeutete auch, dass sie mit ihm reden musste. Unbedingt. <br />
<br />
Und sie hatte ihm einiges zu sagen! Und sie musste es tun, bevor sie der Mut verlies. <br />
<br />
Also am besten sofort!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Nothing beats good research at work]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=413</link>
			<pubDate>Mon, 06 Jan 2025 16:02:24 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=111">Elizabeth Parker-Moore</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=413</guid>
			<description><![CDATA[Es war die erste Fahrt nach dem schweren Unwetter, welches Liz nun wieder in die Stadt führte, an ihre Arbeitsstelle. Während des Unwetters hatten sie alle eine Menge zu tun gehabt und auch noch danach, doch Liz musste sich irgendwann auch davon losreißen und den anderen das Feld überlassen. Immerhin hatte sie noch andere Arbeit zu erledigen und nun, wo die Straßen passierbar, die Welt scheinbar wieder in Ordnung und in den richtigen Fugen agierte, war die Gefahr gering und der Alltag nahm seinen Lauf. Immerhin das schien gut zu funktionieren.<br />
Natürlich hatte sie ausgerechnet heute Morgen verschlafen, daher waren die Akten und notieren auf dem Beifahrersitz ein wenig in Unordnung. Den Auftrag, den sie für jemanden Externen an Land gezogen hatten, benötigte etwas Hintergrundrecherche, die Liz super gut in der Wohnung hatte erledigen können. Sie hoffte, dass es Mr. Davenport ausreichte und sie im Büro noch tiefer Graben konnte um noch mehr herauszubekommen.<br />
Aber das würden sie dann sehen.<br />
<br />
Durch die Stadt zu fahren war am Morgen keine gute Idee, doch Liz brauchte Kaffee und holte gleich noch einen Tee dazu, der in einem extra Becher perfekt warm blieb. Wenn sie sich hier einen Kaffee holte, brachte sie ihrem Bos immer noch einen Tee mit. Zuerst war es als Gag gebracht, weil sie es mochte, ihn dazu zu bringen zu lachen – es leider noch nie passierte, aber auch weil sie diese kleinen Seitenhiebe zu seinen Wurzeln liebte. Es war keine Frage des Respekts, Liz akzeptierte und respektiere ihn, als ihren Bos, Vorgesetzten und Leiter der Firma. Es war einfach eine kleine Anerkennung. Mittlerweile war es aber Routine geworden und sie würde ihm immer und immer wieder diesen Tee mitbringen, auch wenn er zum hundertsten Mal sagen würde, dass er ihn nicht mochte. Immerhin brachte sie sich ja nicht jeden Tag von dem Café was mit.<br />
Heute jedoch schon.<br />
Also betrat sie mit den Akten im Unterarm, beiden Bechern in den Händen und der Schlüsselkarte an der Hüfte die Büros zu CPS.<br />
<br />
Seine Tür stand auf und sie war tatsächlich noch gut in der Zeit.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Guten Morgen Nicholas!“</span> Anders als bei Ryan, den sie schon lange kannte und er als ihr Alpha eine gänzlich andere Stellung einnahm, eine andere Wichtigkeit in ihrem Leben, würde sie Nick weiterhin sitzen. Zwar nannte sie ihn beim Namen, einfach, weil er ein Rudel Angehöriger war, Zivilist, aber egal. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Schön sie munter und lebend hier zu sehen!“</span> Liz stellte ihm den Tee auf den Tisch, drehte sich um und trat wieder hinaus, ohne dass er die Chance bekam, zu antworten.<br />
Schnell war ihr Büro aufgeschlossen, die Akten hingeschmissen und sie rauschte zurück zu ihm.<br />
Nun stand sie in der Tür und betrachtete den CEO.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Den Sturm gut überstanden?“</span> dann endlich nahm sie den ersten Schluck Kaffee und war damit im Büro angekommen.<br />
Während dieser ihren Mund füllte, schloss Liz kurz die Augen um den Genuss am Morgen nachzuempfinden. Das war das Beste, ohne diesen konnte sie sich nicht an die Arbeit begeben.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Ich hab die Unterlagen dabei, sie mir noch vor dem Sturm mitgegeben hatten. Tatsächlich war unsere Zielperson an besagten Orten, ich würde mich nur gerne noch tiefer hineinbegeben.“</span> erklärte sie, weiterhin an den Türrahmen gelehnt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es war die erste Fahrt nach dem schweren Unwetter, welches Liz nun wieder in die Stadt führte, an ihre Arbeitsstelle. Während des Unwetters hatten sie alle eine Menge zu tun gehabt und auch noch danach, doch Liz musste sich irgendwann auch davon losreißen und den anderen das Feld überlassen. Immerhin hatte sie noch andere Arbeit zu erledigen und nun, wo die Straßen passierbar, die Welt scheinbar wieder in Ordnung und in den richtigen Fugen agierte, war die Gefahr gering und der Alltag nahm seinen Lauf. Immerhin das schien gut zu funktionieren.<br />
Natürlich hatte sie ausgerechnet heute Morgen verschlafen, daher waren die Akten und notieren auf dem Beifahrersitz ein wenig in Unordnung. Den Auftrag, den sie für jemanden Externen an Land gezogen hatten, benötigte etwas Hintergrundrecherche, die Liz super gut in der Wohnung hatte erledigen können. Sie hoffte, dass es Mr. Davenport ausreichte und sie im Büro noch tiefer Graben konnte um noch mehr herauszubekommen.<br />
Aber das würden sie dann sehen.<br />
<br />
Durch die Stadt zu fahren war am Morgen keine gute Idee, doch Liz brauchte Kaffee und holte gleich noch einen Tee dazu, der in einem extra Becher perfekt warm blieb. Wenn sie sich hier einen Kaffee holte, brachte sie ihrem Bos immer noch einen Tee mit. Zuerst war es als Gag gebracht, weil sie es mochte, ihn dazu zu bringen zu lachen – es leider noch nie passierte, aber auch weil sie diese kleinen Seitenhiebe zu seinen Wurzeln liebte. Es war keine Frage des Respekts, Liz akzeptierte und respektiere ihn, als ihren Bos, Vorgesetzten und Leiter der Firma. Es war einfach eine kleine Anerkennung. Mittlerweile war es aber Routine geworden und sie würde ihm immer und immer wieder diesen Tee mitbringen, auch wenn er zum hundertsten Mal sagen würde, dass er ihn nicht mochte. Immerhin brachte sie sich ja nicht jeden Tag von dem Café was mit.<br />
Heute jedoch schon.<br />
Also betrat sie mit den Akten im Unterarm, beiden Bechern in den Händen und der Schlüsselkarte an der Hüfte die Büros zu CPS.<br />
<br />
Seine Tür stand auf und sie war tatsächlich noch gut in der Zeit.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Guten Morgen Nicholas!“</span> Anders als bei Ryan, den sie schon lange kannte und er als ihr Alpha eine gänzlich andere Stellung einnahm, eine andere Wichtigkeit in ihrem Leben, würde sie Nick weiterhin sitzen. Zwar nannte sie ihn beim Namen, einfach, weil er ein Rudel Angehöriger war, Zivilist, aber egal. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Schön sie munter und lebend hier zu sehen!“</span> Liz stellte ihm den Tee auf den Tisch, drehte sich um und trat wieder hinaus, ohne dass er die Chance bekam, zu antworten.<br />
Schnell war ihr Büro aufgeschlossen, die Akten hingeschmissen und sie rauschte zurück zu ihm.<br />
Nun stand sie in der Tür und betrachtete den CEO.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Den Sturm gut überstanden?“</span> dann endlich nahm sie den ersten Schluck Kaffee und war damit im Büro angekommen.<br />
Während dieser ihren Mund füllte, schloss Liz kurz die Augen um den Genuss am Morgen nachzuempfinden. Das war das Beste, ohne diesen konnte sie sich nicht an die Arbeit begeben.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Ich hab die Unterlagen dabei, sie mir noch vor dem Sturm mitgegeben hatten. Tatsächlich war unsere Zielperson an besagten Orten, ich würde mich nur gerne noch tiefer hineinbegeben.“</span> erklärte sie, weiterhin an den Türrahmen gelehnt.]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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