<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
	<channel>
		<title><![CDATA[claws & fangs - Alle Foren]]></title>
		<link>https://claws.stories-untold.de/</link>
		<description><![CDATA[claws & fangs - https://claws.stories-untold.de]]></description>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 07:55:50 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[all big things come from small beginnings]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=570</link>
			<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 15:05:17 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=30">Ryan Vasquez</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=570</guid>
			<description><![CDATA[Ryan lehnte mit überschlagenen Beinen und in den Hosentaschen versenkten Händen an einer Straßenlaterne in der Nähe des CPS Hauptquartiers. Die Augen geschlossen, weil der Schlafmangel der letzten Tage noch immer an ihm nagte, ließ er sich die Sonne ins Gesicht scheinen. Die Gewitter am Wochenende hatten eine angenehme, trockene Wärme hinterlassen. Entsprechend leicht war seine <a href="https://s1.directupload.eu/images/user/260413/wp59wp93.png"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Garderobe</span></a> – eine dünne, sandfarbene Anzughose, helle Sneaker und ein dunkelblaues Hemd, großzügig aufgeknöpft und die Ärmel bis zu den Ellbogen hochgekrempelt. <br />
<br />
Eigentlich hätte das Treffen mit Miss Ashton bereits letzte Woche stattfinden sollen. Allerdings hatten <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">unvorhersehbare Umstände</span> dafür gesorgt, dass der Termin verschoben werden musste. Die Mission in Tschechien hätte ein Tagesausflug werden sollen. Stattdessen waren sie vier Tage unterwegs gewesen, um den Scherbenhaufen zusammenzuflicken, den Povstat hinterlassen hatte. <br />
<br />
Das leise Motorensurren eines sich aus der Ferne nähernden Fahrzeugs ließ den Alpha aufblicken. Das nachtschwarze Auto gehörte eindeutig zum Fuhrpark von CPS und damit war klar, dass der Fahrer eingetroffen war, der Miss Ashton von der Grenze des Reviers abgeholt hatte. Ryan stieß sich geschmeidig von der Laterne ab und lief mit schlendernden Schritten in Richtung Straße, sodass er zeitgleich mit dem Wagen die Einfahrt zum Firmengelände erreichte. Er grüßte den Fahrer durch ein leichtes Heben seine Hand, während er den Wagen umrundete und zur hinteren Tür Schritt. Er öffnete diese und trat sofort einen Schritt zur Seite, damit die Mediale ungehindert aussteigen konnte. Er wusste bereits, dass Rory Ashton eine Empathie war, doch selbst ohne dieses Wissen hätte ihre besondere Ausstrahlung ein ziemlich gutes Indiz dafür geliefert. Sein Wolf spürte es sofort und reagierte ähnlich auf sie, wie er es auf fremde Heiler tat. Er blieb präsent, jedoch eher in einer schützenden, denn in einer offensiven Rolle. Wachsam, aber neugierig statt misstrauisch. Auf den Lippen des Alphas lag ein sachtes Lächeln, das die höfliche Distanz zwischen ihnen wahrte, und dennoch eine leichte Wärme ausstrahlte. <br />
<br />
<b>„Hallo Miss Ashton! Willkommen in Townsend!“</b> Er ließ die Tür hinter ihr sanft ins Schloss fallen, bevor der Wagen leise an ihnen vorbei aufs Gelände rollte. <b> „Das Wetter ist zu schön zum Drinnensitzen. Wollen wir ein Stück gehen?“</b> Ryan hielt nicht alle seine Meetings bei einem Spaziergang ab, doch in diesem Fall fühlte es sich passend an. Hier ging es viel mehr um eine Tuchfühlung als um die starre Auswertung eines Portfolios. Er musste herausfinden, ob Rory und ihre Vorstellungen zu Townsend passten. Und das ging am besten, wenn er sie direkt in der Stadt selbst beobachten konnte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ryan lehnte mit überschlagenen Beinen und in den Hosentaschen versenkten Händen an einer Straßenlaterne in der Nähe des CPS Hauptquartiers. Die Augen geschlossen, weil der Schlafmangel der letzten Tage noch immer an ihm nagte, ließ er sich die Sonne ins Gesicht scheinen. Die Gewitter am Wochenende hatten eine angenehme, trockene Wärme hinterlassen. Entsprechend leicht war seine <a href="https://s1.directupload.eu/images/user/260413/wp59wp93.png"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Garderobe</span></a> – eine dünne, sandfarbene Anzughose, helle Sneaker und ein dunkelblaues Hemd, großzügig aufgeknöpft und die Ärmel bis zu den Ellbogen hochgekrempelt. <br />
<br />
Eigentlich hätte das Treffen mit Miss Ashton bereits letzte Woche stattfinden sollen. Allerdings hatten <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">unvorhersehbare Umstände</span> dafür gesorgt, dass der Termin verschoben werden musste. Die Mission in Tschechien hätte ein Tagesausflug werden sollen. Stattdessen waren sie vier Tage unterwegs gewesen, um den Scherbenhaufen zusammenzuflicken, den Povstat hinterlassen hatte. <br />
<br />
Das leise Motorensurren eines sich aus der Ferne nähernden Fahrzeugs ließ den Alpha aufblicken. Das nachtschwarze Auto gehörte eindeutig zum Fuhrpark von CPS und damit war klar, dass der Fahrer eingetroffen war, der Miss Ashton von der Grenze des Reviers abgeholt hatte. Ryan stieß sich geschmeidig von der Laterne ab und lief mit schlendernden Schritten in Richtung Straße, sodass er zeitgleich mit dem Wagen die Einfahrt zum Firmengelände erreichte. Er grüßte den Fahrer durch ein leichtes Heben seine Hand, während er den Wagen umrundete und zur hinteren Tür Schritt. Er öffnete diese und trat sofort einen Schritt zur Seite, damit die Mediale ungehindert aussteigen konnte. Er wusste bereits, dass Rory Ashton eine Empathie war, doch selbst ohne dieses Wissen hätte ihre besondere Ausstrahlung ein ziemlich gutes Indiz dafür geliefert. Sein Wolf spürte es sofort und reagierte ähnlich auf sie, wie er es auf fremde Heiler tat. Er blieb präsent, jedoch eher in einer schützenden, denn in einer offensiven Rolle. Wachsam, aber neugierig statt misstrauisch. Auf den Lippen des Alphas lag ein sachtes Lächeln, das die höfliche Distanz zwischen ihnen wahrte, und dennoch eine leichte Wärme ausstrahlte. <br />
<br />
<b>„Hallo Miss Ashton! Willkommen in Townsend!“</b> Er ließ die Tür hinter ihr sanft ins Schloss fallen, bevor der Wagen leise an ihnen vorbei aufs Gelände rollte. <b> „Das Wetter ist zu schön zum Drinnensitzen. Wollen wir ein Stück gehen?“</b> Ryan hielt nicht alle seine Meetings bei einem Spaziergang ab, doch in diesem Fall fühlte es sich passend an. Hier ging es viel mehr um eine Tuchfühlung als um die starre Auswertung eines Portfolios. Er musste herausfinden, ob Rory und ihre Vorstellungen zu Townsend passten. Und das ging am besten, wenn er sie direkt in der Stadt selbst beobachten konnte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[to open a new chapter of your life you have to turn the page]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=569</link>
			<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 12:59:20 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=30">Ryan Vasquez</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=569</guid>
			<description><![CDATA[Die stehende Luft war von einem elektrischen Knistern getränkt. Der Himmel, der zwischen den dicht stehenden Bäumen hervorblitzte, hatte bereits einen leicht gelblichen Schimmer angenommen. Ein unmissverständliches Zeichen, dass es spätestens am Abend gewittern würde. Der Hochsommer hatte allmählich in den Smokie Einzug gehalten und das flachere Gebiet im Norden des CrescentProwler Territoriums bekam für gewöhnlich alles an Unwettern ab, das von den Bergen herunter rollte.<br />
<br />
Ryan trug ein schlankes Tablet unter dem Arm, als er die Lichtung betrat, die sich wie durch eine unsichtbare Geheimtür im dichten Wald vor ihm öffnete. In seiner Nase lag die entfernte Witterung einer der Soldaten, die das Gebiet weiträumig patrouillierten. Die Sicherheitsvorkehrungen hatten sich seit Neivas Ankunft nicht geändert. Die Umstände jedoch schon.<br />
<br />
Seit seiner Rückkehr aus Tschechien war Ryan permanent unterwegs gewesen. Über Berichterstattungen, Nachgesprächen, Krankenbesuchen und einer Rudeleingliederung hatte sein Schlaf gelitten. Die Schatten unter seinen Augen waren stumme Bekenntnisse eines Alphas, der seine Pflichten über persönliche Bedürfnisse stellte. Doch als er auf die Hütte zuschritt, die in den letzten Wochen zu Romans und Neivas Unterkunft geworden war, hatte er nicht das Gefühl, lediglich einen weiteren Tagesordnungspunkt von seiner Liste zu streichen. <br />
<br />
Es war zwei Monate her, seitdem Neiva in ihrem Territorium aufgetaucht und praktisch über Nacht Teil des Rudels geworden war. Seitdem lebte sie hier, mit einem Gefährten, den sie sich nicht ausgesucht hatte. Nicht in der Gemeinschaft des Rudels, aber auch nicht losgelöst von dieser. Es war zugegebenermaßen ein Schwebezustand, den sie, wie Ryan ihr zugesichert hatte, jederzeit lösen konnte, wenn sie es wollte, aber es offensichtlich nicht tat. Und sie war da gewesen, als sie gebraucht wurde. Ohne Bedingung, ohne Kompromisse. Ob nun aus einem Pflichtgefühl heraus, weil sie den Schaden an Romans Hütte begleichen wollte, oder aufgrund einer Form von Solidarität dem Rudel ihres Gefährten gegenüber, spielte keine Rolle. Was zählte war, dass sie seinen Soldaten in Povstat womöglich den Arsch gerettet hatte. <br />
<br />
Sein Wolf saß ruhig unter seiner Haut. Wachsam, präsent, jedoch nicht aufdringlich. Er verstand die Aufgabe, die vor ihnen lag, und seine Rolle darin. Er würde beobachten, urteilen und entscheiden, aber nicht handeln. Nicht, wenn es nicht notwendig war. Und es gab keinen Anlass zu glauben, dass dies der Fall werden könnte.<br />
<br />
Ryan betrat die schmale Veranda vor der Hütte. Romans Witterung füllte die Luft wie ein Vorbote des anstehenden Gewitters. Dazwischen lag kalter Stahl und die süße Note von Kirschblüten. Beide schienen in der Nähe zu sein, aber vorerst hatte es der Alpha nur auf die Pfeilgardistin abgesehen. Er klopfte an den Türrahmen. Die Medialen mussten längst wissen, dass er hier war. Ihre mentalen Antennen waren mindestens so fein wie die Nase eines Gestaltwandlers. Aber Anklopfen war immer noch eine Form der Höflichkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die stehende Luft war von einem elektrischen Knistern getränkt. Der Himmel, der zwischen den dicht stehenden Bäumen hervorblitzte, hatte bereits einen leicht gelblichen Schimmer angenommen. Ein unmissverständliches Zeichen, dass es spätestens am Abend gewittern würde. Der Hochsommer hatte allmählich in den Smokie Einzug gehalten und das flachere Gebiet im Norden des CrescentProwler Territoriums bekam für gewöhnlich alles an Unwettern ab, das von den Bergen herunter rollte.<br />
<br />
Ryan trug ein schlankes Tablet unter dem Arm, als er die Lichtung betrat, die sich wie durch eine unsichtbare Geheimtür im dichten Wald vor ihm öffnete. In seiner Nase lag die entfernte Witterung einer der Soldaten, die das Gebiet weiträumig patrouillierten. Die Sicherheitsvorkehrungen hatten sich seit Neivas Ankunft nicht geändert. Die Umstände jedoch schon.<br />
<br />
Seit seiner Rückkehr aus Tschechien war Ryan permanent unterwegs gewesen. Über Berichterstattungen, Nachgesprächen, Krankenbesuchen und einer Rudeleingliederung hatte sein Schlaf gelitten. Die Schatten unter seinen Augen waren stumme Bekenntnisse eines Alphas, der seine Pflichten über persönliche Bedürfnisse stellte. Doch als er auf die Hütte zuschritt, die in den letzten Wochen zu Romans und Neivas Unterkunft geworden war, hatte er nicht das Gefühl, lediglich einen weiteren Tagesordnungspunkt von seiner Liste zu streichen. <br />
<br />
Es war zwei Monate her, seitdem Neiva in ihrem Territorium aufgetaucht und praktisch über Nacht Teil des Rudels geworden war. Seitdem lebte sie hier, mit einem Gefährten, den sie sich nicht ausgesucht hatte. Nicht in der Gemeinschaft des Rudels, aber auch nicht losgelöst von dieser. Es war zugegebenermaßen ein Schwebezustand, den sie, wie Ryan ihr zugesichert hatte, jederzeit lösen konnte, wenn sie es wollte, aber es offensichtlich nicht tat. Und sie war da gewesen, als sie gebraucht wurde. Ohne Bedingung, ohne Kompromisse. Ob nun aus einem Pflichtgefühl heraus, weil sie den Schaden an Romans Hütte begleichen wollte, oder aufgrund einer Form von Solidarität dem Rudel ihres Gefährten gegenüber, spielte keine Rolle. Was zählte war, dass sie seinen Soldaten in Povstat womöglich den Arsch gerettet hatte. <br />
<br />
Sein Wolf saß ruhig unter seiner Haut. Wachsam, präsent, jedoch nicht aufdringlich. Er verstand die Aufgabe, die vor ihnen lag, und seine Rolle darin. Er würde beobachten, urteilen und entscheiden, aber nicht handeln. Nicht, wenn es nicht notwendig war. Und es gab keinen Anlass zu glauben, dass dies der Fall werden könnte.<br />
<br />
Ryan betrat die schmale Veranda vor der Hütte. Romans Witterung füllte die Luft wie ein Vorbote des anstehenden Gewitters. Dazwischen lag kalter Stahl und die süße Note von Kirschblüten. Beide schienen in der Nähe zu sein, aber vorerst hatte es der Alpha nur auf die Pfeilgardistin abgesehen. Er klopfte an den Türrahmen. Die Medialen mussten längst wissen, dass er hier war. Ihre mentalen Antennen waren mindestens so fein wie die Nase eines Gestaltwandlers. Aber Anklopfen war immer noch eine Form der Höflichkeit.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[welcome to the dog house. help yourself to our chew toys]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=568</link>
			<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 22:49:20 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=121">Kieran Darcy</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=568</guid>
			<description><![CDATA[<i>If you got Jack in your cup, go raise it up</i><br />
<br />
Kieran hatte die Kopfhörer bereits vor einer Stunde abgelegt, doch die Musik schallerte so klar und lebendig durch seinen Kopf, als würde hinter ihm eine Liveband spielen. Sein Gang war federnd, während er die Füße im Takt des Beats aufsetzte, den nur er hören konnte. In seinem Kopf! Das war nicht einfach nur ein Ohrwurm, das war ein telepathisches Radio in seinem Hirn. Vielleicht hatte er ja mediale Superkräfte… oder einen Bluetoothempfänger im Schädel.<br />
<br />
<i>If you ain’t got enough, go fill it up</i><br />
<br />
Eine sachter Luftzug strich über seine Haut. Das Belüftungssystem der Höhle war so gut, dass man selbst in den tiefsten Gängen noch spürte, wenn draußen der Wind wehte. Nicht so sehr, dass es einem die Frisur durcheinander brachte, aber dennoch so, dass man fühlte, wie sich die frische Luft ihren Weg durch die Gänge bahnte.<br />
<br />
Kieran trug eine einfache, tiefsitzende Jeans und bequeme Turnschuhe. Dazu ein beigefarbenes T-Shirt das mit Sicherheit schon bessere Tage erlebt hatte, offensichtlich aber pfleglich behandelt wurde. Allein die Tatsache, dass er dieses Shirt nicht längst als Sport- oder Schlafbekleidung aussortiert hatte, verriet einem wissenden Rudelmitglied, dass er es sehr schätzte. Es stammte – und auch das war unter Rudelmitgliedern kein Geheimnis – aus seiner mittlerweile bemerkenswerten Kollektion aus Fotomotiv-Shirts. Schnappschüsse aus dem Leben des Rudels auf T-Shirts bedruckt. – Gab es überhaupt etwas Besseres? Und dieses Exemplar gehörte zu seinen Lieblingen, denn es zeigte seinen Lieblingsmenschen: Ruben, sein Rübli, mit einer Gabel in der Hand, mit der er soeben ein riesiges Stück einer ausgeblichenen Geburtstagstorte zum weit aufgerissenen Mund führte. Das Bild war nicht unbedingt schmeichelhaft, aber ehrlich. Und für Kieran war der Soldat so oder so die allerschönste Person der Welt (no homo), ganz gleich wie verrückt sein Blick war, während er mit leicht schielenden Augen auf den Kuchen starrte. <br />
<br />
<b>„If you had too much, don't throw it up“</b><br />
<br />
Inzwischen sang Kieran die Zielen leise und deutlich schräger, als sie in seinem Kopf erklangen. Was an sich schon eine Leistung war, denn besagte Zeile hatte nicht einmal einen wirklichen Melodiebogen. Inzwischen hatte er das Zentrum des östlichen Sektors erreicht. Seine Hand hob sich zum Gruß, als bekannte Gesichter seinen Weg kreuzten. Mit einem <b>„Yo, was geht?“</b> klatschte er im Vorbeigehen einen Jugendlichen ab, der offensichtlich gerade vom Training kam, ehe er um die Ecke bog und den Gang zu den Unterkünften betrat.<br />
<br />
<b>„And if you ain't got shit, throw your hands–“</b> <br />
<br />
Kieran verstummte, als er die Person fand, nach der er gesucht hatte. Es war wirklich nicht schwierig gewesen, Kenjiro ausfindig zu machen. Ganz einfach, weil er die einzige Person im Rudel war, die Kieran nicht kannte. Noch nicht. Ebenso war seine Witterung unbekannt, sodass der Soldat sich nicht einmal die Zimmernummer hatte merken müssen. Er war einfach seiner Nase gefolgt und hätte auf diese Weise auch die richtige Tür gefunden, wäre der Gesuchte ihm nicht zufällig zuvorgekommen.<br />
<br />
<b>„Ey, Kenjiro,</b> rief Kieran mit einer Selbstverständlichkeit, als hätte er den Jungen schon tausendmal begrüßt. Für ihn war es natürlich einfach. Aber er vergaß auch nicht, dass es auf der Gegenseite vermutlich ganz anders aussah. Kenjiro war wann in die Höhle gezogen? Gestern? <b>„Ich bin Kieran. Ich führ dich heute mal ein wenig herum.“</b><br />
<br />
Im Näherkommen betrachtete er den Asiaten. Ohne ihm das Gefühl zu geben, ihn anzustarren, analysierte sein Wolf in Sekundenbruchteilen, was er sah: Einen jungen Gestaltwandler, der eigentlich an der Schwelle des Erwachsenwerdens kratzen sollte, jedoch als Rekrut zu ihnen gekommen war. Er strahlte eine gewisse Dominanz aus und doch war da etwas an ihm, das noch nicht ganz rund wirkte. Ein Schnitt in der Luft, die ihn umgab, der Kierans Tier aufmerksam werden ließ. Wie er gehört hatte, hatte Kenjiro bisher kaum Erfahrung mit anderen Gestaltwandlern gesammelt, geschweige denn mit einem Rudel. In den Augen des Soldaten war CrescentProwler der beste Ort, um das nachzuholen. Doch ein dominanter Gestaltwandler, der in diesem Alter erst seine Rekrutenzeit startete, bot ein nicht zu unterschätzendes Potential für Konflikte. Es würde jedenfalls nicht langweilig mit ihm werden.<br />
<br />
Inzwischen hatte Kieran die kurze Distanz zwischen ihnen überbrückt. Sein Blick war offen, während ein schelmisches Grinsen seine Lippen umspielte.<br />
<b>„Was geht? Welcome to the hood, baby!“</b><br />
Er hob seine, zu einer lockeren Faust geschlossene, rechte Hand und streckte sie dem Neuling entgegen. Körperkontakt unter Gestaltwandlern war keine Selbstverständlichkeit. Nicht einmal, wenn es um eine flüchtige Berührung ging. Aber sie waren jetzt ein Rudel und mal ehrlich: Eine Brofist konnte doch niemand ausschlagen, oder?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>If you got Jack in your cup, go raise it up</i><br />
<br />
Kieran hatte die Kopfhörer bereits vor einer Stunde abgelegt, doch die Musik schallerte so klar und lebendig durch seinen Kopf, als würde hinter ihm eine Liveband spielen. Sein Gang war federnd, während er die Füße im Takt des Beats aufsetzte, den nur er hören konnte. In seinem Kopf! Das war nicht einfach nur ein Ohrwurm, das war ein telepathisches Radio in seinem Hirn. Vielleicht hatte er ja mediale Superkräfte… oder einen Bluetoothempfänger im Schädel.<br />
<br />
<i>If you ain’t got enough, go fill it up</i><br />
<br />
Eine sachter Luftzug strich über seine Haut. Das Belüftungssystem der Höhle war so gut, dass man selbst in den tiefsten Gängen noch spürte, wenn draußen der Wind wehte. Nicht so sehr, dass es einem die Frisur durcheinander brachte, aber dennoch so, dass man fühlte, wie sich die frische Luft ihren Weg durch die Gänge bahnte.<br />
<br />
Kieran trug eine einfache, tiefsitzende Jeans und bequeme Turnschuhe. Dazu ein beigefarbenes T-Shirt das mit Sicherheit schon bessere Tage erlebt hatte, offensichtlich aber pfleglich behandelt wurde. Allein die Tatsache, dass er dieses Shirt nicht längst als Sport- oder Schlafbekleidung aussortiert hatte, verriet einem wissenden Rudelmitglied, dass er es sehr schätzte. Es stammte – und auch das war unter Rudelmitgliedern kein Geheimnis – aus seiner mittlerweile bemerkenswerten Kollektion aus Fotomotiv-Shirts. Schnappschüsse aus dem Leben des Rudels auf T-Shirts bedruckt. – Gab es überhaupt etwas Besseres? Und dieses Exemplar gehörte zu seinen Lieblingen, denn es zeigte seinen Lieblingsmenschen: Ruben, sein Rübli, mit einer Gabel in der Hand, mit der er soeben ein riesiges Stück einer ausgeblichenen Geburtstagstorte zum weit aufgerissenen Mund führte. Das Bild war nicht unbedingt schmeichelhaft, aber ehrlich. Und für Kieran war der Soldat so oder so die allerschönste Person der Welt (no homo), ganz gleich wie verrückt sein Blick war, während er mit leicht schielenden Augen auf den Kuchen starrte. <br />
<br />
<b>„If you had too much, don't throw it up“</b><br />
<br />
Inzwischen sang Kieran die Zielen leise und deutlich schräger, als sie in seinem Kopf erklangen. Was an sich schon eine Leistung war, denn besagte Zeile hatte nicht einmal einen wirklichen Melodiebogen. Inzwischen hatte er das Zentrum des östlichen Sektors erreicht. Seine Hand hob sich zum Gruß, als bekannte Gesichter seinen Weg kreuzten. Mit einem <b>„Yo, was geht?“</b> klatschte er im Vorbeigehen einen Jugendlichen ab, der offensichtlich gerade vom Training kam, ehe er um die Ecke bog und den Gang zu den Unterkünften betrat.<br />
<br />
<b>„And if you ain't got shit, throw your hands–“</b> <br />
<br />
Kieran verstummte, als er die Person fand, nach der er gesucht hatte. Es war wirklich nicht schwierig gewesen, Kenjiro ausfindig zu machen. Ganz einfach, weil er die einzige Person im Rudel war, die Kieran nicht kannte. Noch nicht. Ebenso war seine Witterung unbekannt, sodass der Soldat sich nicht einmal die Zimmernummer hatte merken müssen. Er war einfach seiner Nase gefolgt und hätte auf diese Weise auch die richtige Tür gefunden, wäre der Gesuchte ihm nicht zufällig zuvorgekommen.<br />
<br />
<b>„Ey, Kenjiro,</b> rief Kieran mit einer Selbstverständlichkeit, als hätte er den Jungen schon tausendmal begrüßt. Für ihn war es natürlich einfach. Aber er vergaß auch nicht, dass es auf der Gegenseite vermutlich ganz anders aussah. Kenjiro war wann in die Höhle gezogen? Gestern? <b>„Ich bin Kieran. Ich führ dich heute mal ein wenig herum.“</b><br />
<br />
Im Näherkommen betrachtete er den Asiaten. Ohne ihm das Gefühl zu geben, ihn anzustarren, analysierte sein Wolf in Sekundenbruchteilen, was er sah: Einen jungen Gestaltwandler, der eigentlich an der Schwelle des Erwachsenwerdens kratzen sollte, jedoch als Rekrut zu ihnen gekommen war. Er strahlte eine gewisse Dominanz aus und doch war da etwas an ihm, das noch nicht ganz rund wirkte. Ein Schnitt in der Luft, die ihn umgab, der Kierans Tier aufmerksam werden ließ. Wie er gehört hatte, hatte Kenjiro bisher kaum Erfahrung mit anderen Gestaltwandlern gesammelt, geschweige denn mit einem Rudel. In den Augen des Soldaten war CrescentProwler der beste Ort, um das nachzuholen. Doch ein dominanter Gestaltwandler, der in diesem Alter erst seine Rekrutenzeit startete, bot ein nicht zu unterschätzendes Potential für Konflikte. Es würde jedenfalls nicht langweilig mit ihm werden.<br />
<br />
Inzwischen hatte Kieran die kurze Distanz zwischen ihnen überbrückt. Sein Blick war offen, während ein schelmisches Grinsen seine Lippen umspielte.<br />
<b>„Was geht? Welcome to the hood, baby!“</b><br />
Er hob seine, zu einer lockeren Faust geschlossene, rechte Hand und streckte sie dem Neuling entgegen. Körperkontakt unter Gestaltwandlern war keine Selbstverständlichkeit. Nicht einmal, wenn es um eine flüchtige Berührung ging. Aber sie waren jetzt ein Rudel und mal ehrlich: Eine Brofist konnte doch niemand ausschlagen, oder?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Only when heart and soul are in agreement can something truly great emerge.]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=567</link>
			<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 20:21:09 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=71">Mirabella Gomez</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=567</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Unruhig blickte sie gegen den Himmel, in dem die Sonne langsam gegen den Boden versank. Über den Tag hinweg hatte sie einiges zu tun gehabt. Viel Papierkram, viele Dokumente, die sie nachprüfen und durchlesen musste. Samantha hat sie heute getroffen und untersucht. Ihre Erzählungen zu dem Clan, aber auch zu ihren nächtlichen Sorgen hatte sie einige Stunden beschäftigt. Einige Telefonate und viele Clanmitglieder, die zu ihr kamen. Mit Essen und neuem Tratsch und Klatsch. Mira wusste, was sie taten und sie alle ließen ihr Herz für diesen Clan so immens größer werden. Niemals würde sie einen von ihnen aufgeben. Doch mit schwindendem Tageslicht und der schleichenden Dämmerung kam die Unruhe auf. Jake hatte sich heute Morgen verabschiedet und sie wusste, dass er mit Malachi einen erfahrenen guten Soldaten an der Seite hatte. Es war normal, dass die dominanten Mitglieder sich mehr für die Patrouillenpunkte in den entlegensten Gebieten abordnen ließen. Mirabella wusste das. Sie kannte die Natur, kannte den Ruf der dominanten Bären, die Stille liebten und die Einsamkeit weit entfernt, alleine. Es war das natürlichste der Welt und doch strich sie gerade über ihre Brust. Es fühlte sich an, als bekäme sie schwere Luft. Als würde ein Gewicht auf ihrem Brustkorb sitzen.<br />
Ihr Weg hatte sie von der Krankenstation direkt hier nach draußen gebracht. Raus aus der Enge der Höhlen und direkt davor. Doch hier stand sie nun. Nicht willens weiterzugehen und doch tief einatmen, weil sie nicht wusste, ob er heil angekommen war. Beide, aber ihre Gedanken glitten immer wieder zu blau-grünen Augen, dem Duft nach Eichenmoos, der ihr permanent in die Nase glitt. Als würde er gleich hinter ihr stehen, seinen Arm um sie legen und sie sich anziehen.<br />
Mira blinzelte kurz und atmete langsam aus.<br />
Wann war das passiert?<br />
Wann hatte sie ihr Herz abgegeben?<br />
Bilder aus dem Auto stiegen ihr in den Kopf, ließen ihre Wangen erröten und ein Lächeln auf ihre Lippen zaubern.<br />
Okey, ja, da hatte sie ihm ihr Herz gegeben. Innerlich brummte die Bärin, nicht willens, einen Schritt nach vorne zu machen, stur und beharrte, dass dies ein Fehler war und sie wieder verletzt werden würde. Obgleich man es Mirabella nie gesehen hat, ist die Trennung von Gylan nach zehn Jahren auch an ihr nicht spurlos vorbeigegangen. Ja sie hatte es akzeptiert, auch wenn es schwerfiel. Man freute sich über ein solches Band, denn es war selten. Aber ein Band, welches eine zehnjährige Beziehung beendet hatte, führten auch bei ihr wunden zu, die nie ganz verheilten. Die nie zu einer weiteren engeren Beziehung geführt hatten aus Angst, dass es wieder passieren würde. Wer hätte denn damit rechnen können, dass Jake in der Krankenstation aufgetaucht war und er sich Stück für Stück in ihr verdammt großes Herz geschlichen ist? Marschiert, er ist da stramm und schnurstracks hineinmarschiert. In eine Gegend ihres Herzens, die nur für ganz wenige bestimmt waren und dort auf einem Platz niedergelassen hat, bei dem Mira dachte, dass dort niemand jemals mehr hineinfindet.<br />
<br />
Die Heilerin ließ sich direkt am westlichen Eingang auf einen kleinen Fels nieder und legte kurz den Kopf in die Hände, die Ellenbogen auf den Knien gestützt.<br />
Sie brauchte nur einige Minuten alleine. Es würde alles gut gehen. Ihr Gebiet war sicher, sie hatten keine großen Schwierigkeiten mit wilden Bären. Es waren zwei erfahrene Soldaten, die beide in größeren Situationen bereits ihr Können unter Beweis gestellt hatten. Keiner wäre so dumm, sich zwei gestandenen Bären oder Wandlern entgegenzustellen. Und die beiden wären nicht so dumm und leichtsinnig, irgendwelche Kletterwagnisse oder Jugendlichen Männerleichtsinn zu erproben.<br />
Oder?<br />
Ihre Bärin brummte. Sie schwang den Kopf hin und her und zuckte mit den Ohren. Nein, Mal kannte sie bereits lang genug, schon als sie bei Alan als Nebenheilerin arbeitete. Er wusste, dass sie sich immer Sorgen um die Männer und Frauen dort draußen machte, er würde Jake nicht zu unnötigen Risiken drängen. Jake würde das nicht mitmachen. Nun strich ihre Bärin unter ihrer Haut entlang. Er hatte ihr gesagt, dass er zwischendurch seine Ruhe brauchte. Dass er nicht immer wie sie inmitten im Clans verweilen konnte und das war okay. Ja, wirklich. Zumindest bis jetzt. Laut entließ sie die angehaltene Luft, faltete die Hände ineinander und bettete ihren Kopf darauf, während um sie herum die Nacht hereinbrach.<br />
<b>„Okey Mirabella, reiß dich zusammen!“</b> Mit einem Ruck stand sie auf und marschierte zurück in die Höhle. Es würde alles gut gehen.<br />
Er war nicht zum ersten Mal eine Nacht weg und er würde nicht zum letzten Mal eine weg sein.<br />
<br />
Lächelnd umarmte sie die kleine Lina, die ihr im Flur im südlichen Sektor entgegen getappt kam. Man unterhielt sich, hier und da. Miras Lachen war frei und warm. Ihr Kommunikator, ein kleiner Pager ähnliches Gerät, ist immer dabei. Man konnte sie auch dann erreichen, wenn sie nicht im Dienst war. Das hatte sie von Alan gelernt, der Clan stand an erster Stelle. Wobei, er hätte ihr das nicht deutlich gesagt brauchen, es war von vornherein klar gewesen für sie. Schon als junges Mädchen hätte sie alles für ihre Freunde gegeben. Zu viel, als dass sie tatsächlich hatte. Mira war mit dem Phänomen nicht alleine, sie kannte viele Heiler, die es ähnlich sahen und fühlten. Man konnte den Drang mit dem eines Soldaten vergleichen. Während diese beschützen wollten, komme was da wollte, würde Mira, egal wie, alles daran setzen, diesen Clan zu heilen. Jeder einzelnen von ihnen, egal wie sehr es sie dabei zerstörte. Dass es recht schnell ging, hatte sie bitter erfahren. Alan war Soraya so verbunden gewesen, dass er ihr gleich gefolgt war. Auch das war nicht unüblich, wenn man ein starkes Band zu seinem Alpha pflegte. Was nicht das gleiche Band wie zum Gefährten war, aber über dieses Heiler-Alpha Band bekamen die Heiler eben Kraft, sollten sie es benötigen. Genau deshalb war es in Miras Kopf so wichtig, dass der Clan gesund blieb.</span></div>
<br />
Das Lachen von Noel brachte ihre Gedanken wieder zurück. Sie war inzwischen im Zentrum angekommen und verabschiedete sich von den Jugendlichen, manche bekamen eine herzliche feste Umarmung, andere, wie Noel, eine liebevolle Hand, die auf seiner Schulter kurz ruhte. Warm, geborgen, schützend und wertvoll.<br />
Ihre kleine Wohnung lag still und dunkel dort, als sie die Tür hinter sich schloss und einen Moment dagegen gelehnt verweilte. Während die Frau hier in der Höhle ruhiger geworden war, tappte die Bärin unter ihrer Haut hin und her. Routiniert ging die Hand zum Lichtschalter und sie in die Küche, machte sich ein Glas Wasser, trank es, schwieg und ging dann ins Bad. Eine Dusche war jetzt das Richtige, danach ins Bett.<br />
Es war nicht so, dass sie jede Nacht beieinander lagen. Aber sie sahen sich ja fast täglich. Warum sie sich nun solche Gedanken machte, war ihr selbst ein Rätsel. Mit einem Schwall Dampf stieg Mira aus ihrer Dusche heraus, heißer geduscht als beabsichtigt. Sie wickelte sich in das Handtuch und tappte zum Spiegel. Ihre Handfläche glitt darüber, damit sie überhaupt etwas sehen konnte, aus diesem heraus blickte ihr die Bärin entgegen, die hinter den hellbraunen Augen schlummerte. <b>„Du wolltest den Schritt nicht gehen, meine Liebe.“</b> sprach sie zu sich in den Spiegel. Mira war bereit, die Vergangenheit loszulassen und es noch einmal mit einer Beziehung zu versuchen. Dass die Bärin nicht einverstanden gewesen war, war ihr klar gewesen. Doch sie jetzt hier in ihren Augen zu sehen, ihre leichte Aufregung zu spüren, die Unruhe, die sie beide spürten, schrie förmlich nach Lüge. Lüge, dass ihnen beiden nicht doch etwas an dem Eisbären lag. An Jake etwas lag. <b>„Ihm wird nichts passieren.“</b>, sagte sie sich selbst, während sie eine sanfte Lotion auftrug und als sie eingezogen war, in einen weichen flauschigen Pyjama schlüpfte. Schließlich ging sie ins Bett, der Kommunikator hatte den Notfallmodus an und neben sich gelegt, ehe sie das Licht ausschaltete.<br />
<br />
<img src="https://i.pinimg.com/originals/00/dd/e2/00dde28191c06a5a239412ea5dc6f83d.gif" width=150 height=100 align=left hspace=20>Mit einer Tasse Kaffee, bereits die 5te diesen Morgen, stand sie im Büro. Ihre Nacht war kurz. Nicht weil ein Notfall sie auf Trab gehalten hatte, sondern, sobald sie versuchte, die Augen zu schließen, sich die schlimmsten Szenarien ausgemalt hatten, die es vermutlich geben würde. Egal wie häufig sie davon redete, das Malachi Jakes verdammt heißen Hintern schon heil und gesund wieder herschaffte, die Bärin in ihr kam nicht zur Ruhe und sie schon gar nicht. Immerhin konnte sich das Tier nun eingestehen, dass es, ebenso wie sie, Haushoch verknallt war. Manchmal fürchtete sich Mira davor. Hatte Angst, dass sie zu viel für ihn wäre. Zu laut, zu viel Gefühl, zu körperlich. Wäre sie deutlich jünger, würde es sie erschrecken und vermutlich würde sie versuchen, alles nicht zu sein – für ihn. Aber sie war keine zwanzig mehr und um ehrlich zu sein, liebe Mira zu sehr, was sie war, als damit anders umzugehen.<br />
<b>„Wie fühlst du dich heute, großer Bär?“</b>, fragte sie, nach einer weiteren Stunde den kleinen Timo, der die letzten beiden Tage immer mal wieder auf gefiebert hatte. Sein brüllen ließ ihr Herz erwärmen und das Kichern danach schenkte ihr so viel mehr. <i>„Gut.“</i>, sagte er. <i>„Darf ich jetzt wieder mit den anderen Spielen?“</i> wie tapfer die kleinen einfach waren. Ihr Blick glitt zur Mutter. Sie waren Menschen und Mira kannte sie schon als sie Kinder waren, zusammen aufgewachsen. <b>„Na klar, aber pass auf die kleinen Bären auf, ja?“</b> Timo grinste sie an, sein Selbstbewusstsein galt für 5 und obgleich er menschlich war, tat das nichts zur Sache. In ihrer allen Augen nicht. Er hüpfte von der liege, umarmte Mira und drückte ihr einen Kuss auf die Wange. <i>“Keiner wird so gut aufpassen wie ich!”</i> damit nahm er die Hand seiner Mutter und sie verließen die Station. Es war nur eine leichte Erkältung, die der Körper selber bekämpfte. Hach die süßen kleinen. Ein Blick auf die Uhr verriet ihr, dass es erst zum Mittag war. Erst, weil die Sorgen sich gleich wohl wieder aufraffen und sie umgeben würden. Heute war sie besonders nervös, kontrollierte zum gefühlt 50ten mal die Schränke. War alles da? Alles sauber? Ihre Notfalltasche gepackt?<br />
Hatte sie schon die Berichte abgelegt? Korrigiert? Geprüft?<br />
Es blieb ruhig, Tunja und Gabriel kamen kurz vorbei, um ihr einen Obstteller und ein großes Sandwich dazulassen. Mira hatte etwas gefunden, mit dem sie sich beschäftigen konnte. Die Arbeiten der beiden im Studium befindlichen Mitglieder Tim und Anna. So vertieft in diese Arbeit, dass sie gar nicht mitbekam, wie es in den späten Nachmittag überging.<br />
<br />
Mira hatte sich gerade ein Buch genommen, welches als Quellenangabe angegeben wurde. <br />
Seite 245, sie setze sich auf die Couch und begann zu lesen. <br />
Und zu lesen. <br />
Und zu lesen.<br />
Ihre Augen wurden schwer, ehe sie gänzlich mit dem Buch auf ihrer Brust auf der Couch im Büro eingeschlafen war. Die Sorgen der Nacht und das wach bleiben hatten ihren Tribut gefordert, auch wenn sie vermutlich bei dem kleinsten Geräusch wach werden würde. Ein halb gegessenes Sandwich und noch ein paar Obststücke waren das einzige, was sie über den Tag zu sich genommen hatte. <br />
Kaffee, viel Kaffee und Wasser, aber an ein Mittagessen hatte sie nicht gedacht. <br />
Mal wieder. <img src="https://64.media.tumblr.com/b0a6129fa252fe15bf2f32370bef88c2/tumblr_inline_oljslpI29L1t8bm8b_250.gifv" width=150 height=100 align=right hspace=20><br />
Eigentlich wollte sie wach blieben, bis Jack zurück war. Sich vergewissern, dass es ihnen gut ging, dass alles in Ordnung war. <br />
Doch die Couch war zwar nicht groß, aber anscheinend bequem und vielleicht würde ein power nep ja reichen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">Unruhig blickte sie gegen den Himmel, in dem die Sonne langsam gegen den Boden versank. Über den Tag hinweg hatte sie einiges zu tun gehabt. Viel Papierkram, viele Dokumente, die sie nachprüfen und durchlesen musste. Samantha hat sie heute getroffen und untersucht. Ihre Erzählungen zu dem Clan, aber auch zu ihren nächtlichen Sorgen hatte sie einige Stunden beschäftigt. Einige Telefonate und viele Clanmitglieder, die zu ihr kamen. Mit Essen und neuem Tratsch und Klatsch. Mira wusste, was sie taten und sie alle ließen ihr Herz für diesen Clan so immens größer werden. Niemals würde sie einen von ihnen aufgeben. Doch mit schwindendem Tageslicht und der schleichenden Dämmerung kam die Unruhe auf. Jake hatte sich heute Morgen verabschiedet und sie wusste, dass er mit Malachi einen erfahrenen guten Soldaten an der Seite hatte. Es war normal, dass die dominanten Mitglieder sich mehr für die Patrouillenpunkte in den entlegensten Gebieten abordnen ließen. Mirabella wusste das. Sie kannte die Natur, kannte den Ruf der dominanten Bären, die Stille liebten und die Einsamkeit weit entfernt, alleine. Es war das natürlichste der Welt und doch strich sie gerade über ihre Brust. Es fühlte sich an, als bekäme sie schwere Luft. Als würde ein Gewicht auf ihrem Brustkorb sitzen.<br />
Ihr Weg hatte sie von der Krankenstation direkt hier nach draußen gebracht. Raus aus der Enge der Höhlen und direkt davor. Doch hier stand sie nun. Nicht willens weiterzugehen und doch tief einatmen, weil sie nicht wusste, ob er heil angekommen war. Beide, aber ihre Gedanken glitten immer wieder zu blau-grünen Augen, dem Duft nach Eichenmoos, der ihr permanent in die Nase glitt. Als würde er gleich hinter ihr stehen, seinen Arm um sie legen und sie sich anziehen.<br />
Mira blinzelte kurz und atmete langsam aus.<br />
Wann war das passiert?<br />
Wann hatte sie ihr Herz abgegeben?<br />
Bilder aus dem Auto stiegen ihr in den Kopf, ließen ihre Wangen erröten und ein Lächeln auf ihre Lippen zaubern.<br />
Okey, ja, da hatte sie ihm ihr Herz gegeben. Innerlich brummte die Bärin, nicht willens, einen Schritt nach vorne zu machen, stur und beharrte, dass dies ein Fehler war und sie wieder verletzt werden würde. Obgleich man es Mirabella nie gesehen hat, ist die Trennung von Gylan nach zehn Jahren auch an ihr nicht spurlos vorbeigegangen. Ja sie hatte es akzeptiert, auch wenn es schwerfiel. Man freute sich über ein solches Band, denn es war selten. Aber ein Band, welches eine zehnjährige Beziehung beendet hatte, führten auch bei ihr wunden zu, die nie ganz verheilten. Die nie zu einer weiteren engeren Beziehung geführt hatten aus Angst, dass es wieder passieren würde. Wer hätte denn damit rechnen können, dass Jake in der Krankenstation aufgetaucht war und er sich Stück für Stück in ihr verdammt großes Herz geschlichen ist? Marschiert, er ist da stramm und schnurstracks hineinmarschiert. In eine Gegend ihres Herzens, die nur für ganz wenige bestimmt waren und dort auf einem Platz niedergelassen hat, bei dem Mira dachte, dass dort niemand jemals mehr hineinfindet.<br />
<br />
Die Heilerin ließ sich direkt am westlichen Eingang auf einen kleinen Fels nieder und legte kurz den Kopf in die Hände, die Ellenbogen auf den Knien gestützt.<br />
Sie brauchte nur einige Minuten alleine. Es würde alles gut gehen. Ihr Gebiet war sicher, sie hatten keine großen Schwierigkeiten mit wilden Bären. Es waren zwei erfahrene Soldaten, die beide in größeren Situationen bereits ihr Können unter Beweis gestellt hatten. Keiner wäre so dumm, sich zwei gestandenen Bären oder Wandlern entgegenzustellen. Und die beiden wären nicht so dumm und leichtsinnig, irgendwelche Kletterwagnisse oder Jugendlichen Männerleichtsinn zu erproben.<br />
Oder?<br />
Ihre Bärin brummte. Sie schwang den Kopf hin und her und zuckte mit den Ohren. Nein, Mal kannte sie bereits lang genug, schon als sie bei Alan als Nebenheilerin arbeitete. Er wusste, dass sie sich immer Sorgen um die Männer und Frauen dort draußen machte, er würde Jake nicht zu unnötigen Risiken drängen. Jake würde das nicht mitmachen. Nun strich ihre Bärin unter ihrer Haut entlang. Er hatte ihr gesagt, dass er zwischendurch seine Ruhe brauchte. Dass er nicht immer wie sie inmitten im Clans verweilen konnte und das war okay. Ja, wirklich. Zumindest bis jetzt. Laut entließ sie die angehaltene Luft, faltete die Hände ineinander und bettete ihren Kopf darauf, während um sie herum die Nacht hereinbrach.<br />
<b>„Okey Mirabella, reiß dich zusammen!“</b> Mit einem Ruck stand sie auf und marschierte zurück in die Höhle. Es würde alles gut gehen.<br />
Er war nicht zum ersten Mal eine Nacht weg und er würde nicht zum letzten Mal eine weg sein.<br />
<br />
Lächelnd umarmte sie die kleine Lina, die ihr im Flur im südlichen Sektor entgegen getappt kam. Man unterhielt sich, hier und da. Miras Lachen war frei und warm. Ihr Kommunikator, ein kleiner Pager ähnliches Gerät, ist immer dabei. Man konnte sie auch dann erreichen, wenn sie nicht im Dienst war. Das hatte sie von Alan gelernt, der Clan stand an erster Stelle. Wobei, er hätte ihr das nicht deutlich gesagt brauchen, es war von vornherein klar gewesen für sie. Schon als junges Mädchen hätte sie alles für ihre Freunde gegeben. Zu viel, als dass sie tatsächlich hatte. Mira war mit dem Phänomen nicht alleine, sie kannte viele Heiler, die es ähnlich sahen und fühlten. Man konnte den Drang mit dem eines Soldaten vergleichen. Während diese beschützen wollten, komme was da wollte, würde Mira, egal wie, alles daran setzen, diesen Clan zu heilen. Jeder einzelnen von ihnen, egal wie sehr es sie dabei zerstörte. Dass es recht schnell ging, hatte sie bitter erfahren. Alan war Soraya so verbunden gewesen, dass er ihr gleich gefolgt war. Auch das war nicht unüblich, wenn man ein starkes Band zu seinem Alpha pflegte. Was nicht das gleiche Band wie zum Gefährten war, aber über dieses Heiler-Alpha Band bekamen die Heiler eben Kraft, sollten sie es benötigen. Genau deshalb war es in Miras Kopf so wichtig, dass der Clan gesund blieb.</span></div>
<br />
Das Lachen von Noel brachte ihre Gedanken wieder zurück. Sie war inzwischen im Zentrum angekommen und verabschiedete sich von den Jugendlichen, manche bekamen eine herzliche feste Umarmung, andere, wie Noel, eine liebevolle Hand, die auf seiner Schulter kurz ruhte. Warm, geborgen, schützend und wertvoll.<br />
Ihre kleine Wohnung lag still und dunkel dort, als sie die Tür hinter sich schloss und einen Moment dagegen gelehnt verweilte. Während die Frau hier in der Höhle ruhiger geworden war, tappte die Bärin unter ihrer Haut hin und her. Routiniert ging die Hand zum Lichtschalter und sie in die Küche, machte sich ein Glas Wasser, trank es, schwieg und ging dann ins Bad. Eine Dusche war jetzt das Richtige, danach ins Bett.<br />
Es war nicht so, dass sie jede Nacht beieinander lagen. Aber sie sahen sich ja fast täglich. Warum sie sich nun solche Gedanken machte, war ihr selbst ein Rätsel. Mit einem Schwall Dampf stieg Mira aus ihrer Dusche heraus, heißer geduscht als beabsichtigt. Sie wickelte sich in das Handtuch und tappte zum Spiegel. Ihre Handfläche glitt darüber, damit sie überhaupt etwas sehen konnte, aus diesem heraus blickte ihr die Bärin entgegen, die hinter den hellbraunen Augen schlummerte. <b>„Du wolltest den Schritt nicht gehen, meine Liebe.“</b> sprach sie zu sich in den Spiegel. Mira war bereit, die Vergangenheit loszulassen und es noch einmal mit einer Beziehung zu versuchen. Dass die Bärin nicht einverstanden gewesen war, war ihr klar gewesen. Doch sie jetzt hier in ihren Augen zu sehen, ihre leichte Aufregung zu spüren, die Unruhe, die sie beide spürten, schrie förmlich nach Lüge. Lüge, dass ihnen beiden nicht doch etwas an dem Eisbären lag. An Jake etwas lag. <b>„Ihm wird nichts passieren.“</b>, sagte sie sich selbst, während sie eine sanfte Lotion auftrug und als sie eingezogen war, in einen weichen flauschigen Pyjama schlüpfte. Schließlich ging sie ins Bett, der Kommunikator hatte den Notfallmodus an und neben sich gelegt, ehe sie das Licht ausschaltete.<br />
<br />
<img src="https://i.pinimg.com/originals/00/dd/e2/00dde28191c06a5a239412ea5dc6f83d.gif" width=150 height=100 align=left hspace=20>Mit einer Tasse Kaffee, bereits die 5te diesen Morgen, stand sie im Büro. Ihre Nacht war kurz. Nicht weil ein Notfall sie auf Trab gehalten hatte, sondern, sobald sie versuchte, die Augen zu schließen, sich die schlimmsten Szenarien ausgemalt hatten, die es vermutlich geben würde. Egal wie häufig sie davon redete, das Malachi Jakes verdammt heißen Hintern schon heil und gesund wieder herschaffte, die Bärin in ihr kam nicht zur Ruhe und sie schon gar nicht. Immerhin konnte sich das Tier nun eingestehen, dass es, ebenso wie sie, Haushoch verknallt war. Manchmal fürchtete sich Mira davor. Hatte Angst, dass sie zu viel für ihn wäre. Zu laut, zu viel Gefühl, zu körperlich. Wäre sie deutlich jünger, würde es sie erschrecken und vermutlich würde sie versuchen, alles nicht zu sein – für ihn. Aber sie war keine zwanzig mehr und um ehrlich zu sein, liebe Mira zu sehr, was sie war, als damit anders umzugehen.<br />
<b>„Wie fühlst du dich heute, großer Bär?“</b>, fragte sie, nach einer weiteren Stunde den kleinen Timo, der die letzten beiden Tage immer mal wieder auf gefiebert hatte. Sein brüllen ließ ihr Herz erwärmen und das Kichern danach schenkte ihr so viel mehr. <i>„Gut.“</i>, sagte er. <i>„Darf ich jetzt wieder mit den anderen Spielen?“</i> wie tapfer die kleinen einfach waren. Ihr Blick glitt zur Mutter. Sie waren Menschen und Mira kannte sie schon als sie Kinder waren, zusammen aufgewachsen. <b>„Na klar, aber pass auf die kleinen Bären auf, ja?“</b> Timo grinste sie an, sein Selbstbewusstsein galt für 5 und obgleich er menschlich war, tat das nichts zur Sache. In ihrer allen Augen nicht. Er hüpfte von der liege, umarmte Mira und drückte ihr einen Kuss auf die Wange. <i>“Keiner wird so gut aufpassen wie ich!”</i> damit nahm er die Hand seiner Mutter und sie verließen die Station. Es war nur eine leichte Erkältung, die der Körper selber bekämpfte. Hach die süßen kleinen. Ein Blick auf die Uhr verriet ihr, dass es erst zum Mittag war. Erst, weil die Sorgen sich gleich wohl wieder aufraffen und sie umgeben würden. Heute war sie besonders nervös, kontrollierte zum gefühlt 50ten mal die Schränke. War alles da? Alles sauber? Ihre Notfalltasche gepackt?<br />
Hatte sie schon die Berichte abgelegt? Korrigiert? Geprüft?<br />
Es blieb ruhig, Tunja und Gabriel kamen kurz vorbei, um ihr einen Obstteller und ein großes Sandwich dazulassen. Mira hatte etwas gefunden, mit dem sie sich beschäftigen konnte. Die Arbeiten der beiden im Studium befindlichen Mitglieder Tim und Anna. So vertieft in diese Arbeit, dass sie gar nicht mitbekam, wie es in den späten Nachmittag überging.<br />
<br />
Mira hatte sich gerade ein Buch genommen, welches als Quellenangabe angegeben wurde. <br />
Seite 245, sie setze sich auf die Couch und begann zu lesen. <br />
Und zu lesen. <br />
Und zu lesen.<br />
Ihre Augen wurden schwer, ehe sie gänzlich mit dem Buch auf ihrer Brust auf der Couch im Büro eingeschlafen war. Die Sorgen der Nacht und das wach bleiben hatten ihren Tribut gefordert, auch wenn sie vermutlich bei dem kleinsten Geräusch wach werden würde. Ein halb gegessenes Sandwich und noch ein paar Obststücke waren das einzige, was sie über den Tag zu sich genommen hatte. <br />
Kaffee, viel Kaffee und Wasser, aber an ein Mittagessen hatte sie nicht gedacht. <br />
Mal wieder. <img src="https://64.media.tumblr.com/b0a6129fa252fe15bf2f32370bef88c2/tumblr_inline_oljslpI29L1t8bm8b_250.gifv" width=150 height=100 align=right hspace=20><br />
Eigentlich wollte sie wach blieben, bis Jack zurück war. Sich vergewissern, dass es ihnen gut ging, dass alles in Ordnung war. <br />
Doch die Couch war zwar nicht groß, aber anscheinend bequem und vielleicht würde ein power nep ja reichen?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Trial by Fire]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=566</link>
			<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 08:03:24 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=0">Jin der Spambot</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=566</guid>
			<description><![CDATA[Umzug & Namensänderung<br />
Hallo lieber Partner,<br />
<br />
Wir sind umgezogen und haben unserem RPG im Zuge dessen einen neuen Namen gegeben.<br />
Aus Fire & Blood wird Trial by Fire – ab sofort unter eigener Domain erreichbar.<br />
Inhaltlich bleibt alles beim Alten, nur Adresse und Name haben sich geändert.<br />
Wir würden uns freuen, wenn ihr unsere Daten entsprechend anpasst.<br />
<br />
Vielen Dank und auf weiterhin gute Partnerschaft.<br />
LG<br />
Jin<br />
<hr>
<br />
<div id="jstory">
<img src="https://trial-by-fire.de/images/songofcrows/crowstoryline.png" /><br />
<div id="stcontainer">
<div id="shortfacts">
<span>Fandom: Dark Fantasy</span> <span>Prag, 1629</span><span>starker Einfluss von Magie</span> <span>drohender Krieg</span> <span>L3S3V3 Rating mit Trigger-Warnung</span> <span> Szenentrennung</span> <span>Keine Mindestpostinglänge</span></div><div id="story">Prag ist das zerfressene Herz im Körper eines sterbenden Reiches. Hunger und Seuchen nagen an ihren Mauern, während Soldaten durch die Straßen marschieren und selbst am helllichten Tag ein bleierner Schatten über den verwinkelten Gassen liegt. Die Erinnerung an den verheerenden Krieg und die Schlacht am Weißen Berg lastet schwer auf jedem Stein.<br />
<br />
Doch nicht nur die Menschen sind von Leid und Zwietracht zerrissen. Mit jedem Tropfen Blut, der in den harten Boden sickert, erwacht eine uralte Dunkelheit, älter als Kaiser und Könige. Die Nachbarn meiden einander, Händler flüstern hinter verschlossenen Türen, und jedes unbedachte Wort kann Verdacht und Verhängnis bringen. In den Tavernen flüstert man von Bestien in den nahen Wäldern, von Geistern, die in den Ruinen wandeln, und von Mächten, die besser im Vergessen geblieben wären. Niemand weiß, ob all dies nur Aberglaube ist oder ob die Finsternis längst in die Stadt kriecht.<br />
Die Kirche verdammt Magie als gefährlich und ketzerisch. Doch an der Seite der kaiserlichen Truppen marschieren jene, die von Kindheit an in Wien ausgebildet wurden: Männer und Frauen, die Feuer und Schatten beherrschen, zugleich gefürchtet und verehrt.<br />
In Prag kreuzen sich die Wege von Flüchtlingen, Söldnern, Gelehrten und Jägern. Jeder kämpft ums Überleben. Gegen Hunger, gegen Schwerter und gegen das Dunkel, das in den Schatten lauert. Niemand weiß, ob die Stadt den Winter übersteht oder endgültig in die Finsternis fällt.<br />
Doch diese Stadt wartet nicht nur auf den Untergang, sie erwartet deine Geschichte. Welchen Pfad wirst du wählen? Bist du einer, der das Feuer der Magie entfacht oder das Gleichgewicht wahrt? Ein Gelehrter, der verbotene Geheimnisse sucht, oder ein Kämpfer, der das Schwert für die Schwachen hebt? In Prag schreiben die Entscheidungen derer, die hier wandeln, kommenden Legenden. Jeder Schritt verändert die Stadt und erschafft neue Schatten oder Licht.<br />
Willkommen in Prag.<br />
Willkommen im Zeitalter der Finsternis. </div>
<span style="clear: both;" /><br />
<div id="forenlink"><a href=" https://trial-by-fire.de">Zum Forum</a></div><br />
</div>
</div>
<style type="text/css">:root { --storybg: url('bildurl'); --akzent: #8d7f70} #jstory { box-sizing: border-box; margin: auto; padding: 30px; width: 600px; background-color: #22272b; background-image: var(--storybg); background-attachment: fixed;} #jstory img { width: 540px !important; } #jstory #stcontainer { box-sizing: border-box; width: 100%; background: #18191d; margin-top: 5px; min-height: 200px; padding: 10px; } #jstory #stcontainer #shortfacts { box-sizing: border-box; padding: 10px; width: 200px; background: #18191d; float: left;  margin-right: 20px; margin-bottom: 5px; margin-top: 10px} #jstory #stcontainer #shortfacts span { display: block; margin: 4px auto; padding: 3px; padding-left: 10px; width: 80%; background: #18191d; font-family: 'Calibri', sans-serif; color: #cdcdcd; text-transform: uppercase; font-size: 8px; letter-spacing: 1px; border-left: 5px solid var(--akzent); } #jstory #stcontainer #story {  font-family: 'Calibri', sans-serif; font-size: 13px; color: #cdcdcd; line-height: 1.7em; text-align: justify; padding: 20px; } #jstory #stcontainer #forenlink { text-align: center; margin: auto; padding: 15px; width: 150px; background: var(--akzent); font-family: 'Calibri', sans-serif; color: #cdcdcd; text-transform: uppercase; font-size: 10px; letter-spacing: 2px; transition: 1s; font-weight: bold; margin-bottom: 10px; } #jstory #stcontainer #forenlink:hover { transition: 1s; background: #020202; color: #fff; } #jstory #stcontainer #forenlink a:link, #jstory #stcontainer #forenlink a:visited { color: #fff !important; }</style></style><br />
<a href="https://epic.quodvide.de/showthread.php?tid=1034">✿</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Umzug & Namensänderung<br />
Hallo lieber Partner,<br />
<br />
Wir sind umgezogen und haben unserem RPG im Zuge dessen einen neuen Namen gegeben.<br />
Aus Fire & Blood wird Trial by Fire – ab sofort unter eigener Domain erreichbar.<br />
Inhaltlich bleibt alles beim Alten, nur Adresse und Name haben sich geändert.<br />
Wir würden uns freuen, wenn ihr unsere Daten entsprechend anpasst.<br />
<br />
Vielen Dank und auf weiterhin gute Partnerschaft.<br />
LG<br />
Jin<br />
<hr>
<br />
<div id="jstory">
<img src="https://trial-by-fire.de/images/songofcrows/crowstoryline.png" /><br />
<div id="stcontainer">
<div id="shortfacts">
<span>Fandom: Dark Fantasy</span> <span>Prag, 1629</span><span>starker Einfluss von Magie</span> <span>drohender Krieg</span> <span>L3S3V3 Rating mit Trigger-Warnung</span> <span> Szenentrennung</span> <span>Keine Mindestpostinglänge</span></div><div id="story">Prag ist das zerfressene Herz im Körper eines sterbenden Reiches. Hunger und Seuchen nagen an ihren Mauern, während Soldaten durch die Straßen marschieren und selbst am helllichten Tag ein bleierner Schatten über den verwinkelten Gassen liegt. Die Erinnerung an den verheerenden Krieg und die Schlacht am Weißen Berg lastet schwer auf jedem Stein.<br />
<br />
Doch nicht nur die Menschen sind von Leid und Zwietracht zerrissen. Mit jedem Tropfen Blut, der in den harten Boden sickert, erwacht eine uralte Dunkelheit, älter als Kaiser und Könige. Die Nachbarn meiden einander, Händler flüstern hinter verschlossenen Türen, und jedes unbedachte Wort kann Verdacht und Verhängnis bringen. In den Tavernen flüstert man von Bestien in den nahen Wäldern, von Geistern, die in den Ruinen wandeln, und von Mächten, die besser im Vergessen geblieben wären. Niemand weiß, ob all dies nur Aberglaube ist oder ob die Finsternis längst in die Stadt kriecht.<br />
Die Kirche verdammt Magie als gefährlich und ketzerisch. Doch an der Seite der kaiserlichen Truppen marschieren jene, die von Kindheit an in Wien ausgebildet wurden: Männer und Frauen, die Feuer und Schatten beherrschen, zugleich gefürchtet und verehrt.<br />
In Prag kreuzen sich die Wege von Flüchtlingen, Söldnern, Gelehrten und Jägern. Jeder kämpft ums Überleben. Gegen Hunger, gegen Schwerter und gegen das Dunkel, das in den Schatten lauert. Niemand weiß, ob die Stadt den Winter übersteht oder endgültig in die Finsternis fällt.<br />
Doch diese Stadt wartet nicht nur auf den Untergang, sie erwartet deine Geschichte. Welchen Pfad wirst du wählen? Bist du einer, der das Feuer der Magie entfacht oder das Gleichgewicht wahrt? Ein Gelehrter, der verbotene Geheimnisse sucht, oder ein Kämpfer, der das Schwert für die Schwachen hebt? In Prag schreiben die Entscheidungen derer, die hier wandeln, kommenden Legenden. Jeder Schritt verändert die Stadt und erschafft neue Schatten oder Licht.<br />
Willkommen in Prag.<br />
Willkommen im Zeitalter der Finsternis. </div>
<span style="clear: both;" /><br />
<div id="forenlink"><a href=" https://trial-by-fire.de">Zum Forum</a></div><br />
</div>
</div>
<style type="text/css">:root { --storybg: url('bildurl'); --akzent: #8d7f70} #jstory { box-sizing: border-box; margin: auto; padding: 30px; width: 600px; background-color: #22272b; background-image: var(--storybg); background-attachment: fixed;} #jstory img { width: 540px !important; } #jstory #stcontainer { box-sizing: border-box; width: 100%; background: #18191d; margin-top: 5px; min-height: 200px; padding: 10px; } #jstory #stcontainer #shortfacts { box-sizing: border-box; padding: 10px; width: 200px; background: #18191d; float: left;  margin-right: 20px; margin-bottom: 5px; margin-top: 10px} #jstory #stcontainer #shortfacts span { display: block; margin: 4px auto; padding: 3px; padding-left: 10px; width: 80%; background: #18191d; font-family: 'Calibri', sans-serif; color: #cdcdcd; text-transform: uppercase; font-size: 8px; letter-spacing: 1px; border-left: 5px solid var(--akzent); } #jstory #stcontainer #story {  font-family: 'Calibri', sans-serif; font-size: 13px; color: #cdcdcd; line-height: 1.7em; text-align: justify; padding: 20px; } #jstory #stcontainer #forenlink { text-align: center; margin: auto; padding: 15px; width: 150px; background: var(--akzent); font-family: 'Calibri', sans-serif; color: #cdcdcd; text-transform: uppercase; font-size: 10px; letter-spacing: 2px; transition: 1s; font-weight: bold; margin-bottom: 10px; } #jstory #stcontainer #forenlink:hover { transition: 1s; background: #020202; color: #fff; } #jstory #stcontainer #forenlink a:link, #jstory #stcontainer #forenlink a:visited { color: #fff !important; }</style></style><br />
<a href="https://epic.quodvide.de/showthread.php?tid=1034">✿</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[souls don't meet by accident]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=565</link>
			<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 19:09:14 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=5">Cree Wheylan</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=565</guid>
			<description><![CDATA[Cree saß am schweren Holztisch, den Rücken zur Wand, und ließ den Blick langsam durch den Raum gleiten, ohne dabei wirklich etwas zu übersehen.<br />
<br />
Dunkles Holz zog sich durch den gesamten Raum, durchzogen von warmem Licht, das sich in den satten Maserungen fing und die Atmosphäre in ein gedämpftes, fast träge wirkendes Glühen tauchte. Der Duft von gebratenem Fleisch, von Rauch und Gewürzen hing schwer in der Luft, legte sich auf die Sinne wie eine zweite Schicht, die einen zwang, langsamer zu werden, sich zu setzen, zu bleiben. Kein hektisches Kommen und Gehen, kein lautes Stimmengewirr – hier wurde gegessen, nicht konsumiert. Gespräche blieben gedämpft, getragen von dem leisen Klirren von Besteck auf Porzellan und dem tiefen, zufriedenen Brummen satter Gäste.<br />
<br />
Neben ihm saß Kade. Nah genug, dass seine Präsenz nicht zu ignorieren war, ruhig genug, um nicht aufzufallen. Eine Kombination, die Cree noch immer faszinierte.<br />
<br />
Sie hatten sich bewusst so platziert, dass niemand ihnen in den Rücken fallen konnte, eine Selbstverständlichkeit für jemanden wie ihn – und eine Rücksichtnahme für seine Eltern, die sonst vermutlich sofort in die Defensive gegangen wären. So jedoch war alles klar verteilt. Und das Kades Platz an seiner Seite war, würde auch niemand anzweifeln. Nicht nur, weil er Crees - zukünftiger - Gefährte, sondern selbst absolut tödlich und ein Beschützer war. <br />
<br />
Eamon und Briony waren noch nicht da.<br />
<br />
Ein paar Minuten zu spät, nichts Ungewöhnliches, nichts, das ihn nervös machte. Wenn überhaupt, gab es ihm mehr Zeit, sich zu sammeln – auch wenn er sich selbst nicht eingestehen würde, dass genau das der Fall war.<br />
<br />
Die Getränke standen bereits vor ihnen. Kade hatte sich für eine sichere Option entschieden, etwas Verlässliches, das weder überraschte noch provozierte. Typisch. Kontrolliert, selbst in den kleinsten Dingen. Und das Grizzly’s Cut war klug genug, darauf vorbereitet zu sein. In einer Stadt wie Bryson City, in der Mediale längst kein Fremdkörper mehr waren, hatte man gelernt, sich anzupassen – nicht aus Rücksicht, sondern aus wirtschaftlicher Professionalität.<br />
<br />
Cree hingegen hatte sich gegen das Bier entschieden. Nicht, weil er es nicht gewollt hätte, sondern weil er seine Mutter kannte.<br />
<br />
Ein leises Schnauben lag fast auf seinen Lippen bei dem Gedanken. Briony hatte nichts gegen Alkohol – solange er zur richtigen Zeit, im richtigen Maß und mit dem richtigen Benehmen einherging. Und heute war kein Abend für „einfach mal schauen“. Heute war ein Abend, an dem sie jedes Detail wahrnehmen würde. Jede Regung. Jede Entscheidung.<br />
<br />
Also Kaffee.<br />
<br />
Für seinen Vater hatte er Jasmintee bestellt, für seine Mutter eine hausgemachte Limonade mit frischen Erdbeeren – Dinge, die ihnen gefielen, Dinge, die sie entspannten. Caleb würde sie rechtzeitig bringen, sobald die beiden den Laden betraten. Cree hatte dafür gesorgt.<br />
<br />
Sein Blick glitt erneut durch den Raum, streifte die Gäste, die gedeckten Tische, die ruhige Eleganz dieses Ortes, der so gar nicht zu seinem üblichen Umfeld passte. Normalerweise zog es ihn ins Timberline – rauer, direkter, ehrlicher. Das hier war … kontrollierter. Gepflegter. Fast schon geschniegelt.<br />
<br />
Und definitiv nicht gemacht für Jeans mit Löchern.<br />
Ein schiefes Grinsen zuckte kurz über seine Lippen.<br />
<br />
Romeo hätte ihm wahrscheinlich ohne zu zögern einen seiner Schals umgelegt, hätte er danach gefragt. Der Gedanke allein war absurd genug, um ihn innerlich den Kopf schütteln zu lassen.<br />
<br />
<ina>„Ist es wirklich in Ordnung für dich?“</ina><br />
<br />
Seine Stimme war ruhiger, als die Frage es vermuten ließ, und doch lag etwas darunter. Nicht Unsicherheit – eher … Aufmerksamkeit. Ein wiederholtes Abtasten, ob alles noch im Gleichgewicht war.<br />
<br />
Seine Eltern waren keine aufdringlichen Persönlichkeiten. Aber sie waren Bären.<br />
Und Bären waren neugierig. Vor allem seine Mutter.<br />
<br />
Es wunderte ihn noch immer, dass sie sich so lange zurückgehalten hatte. <br />
Monate. Monate, in denen er offen um einen Medialen geworben hatte, der nicht einmal bereit war, das Band zwischen ihnen anzuerkennen – und Briony hatte nichts gesagt. Keine Fragen gestellt, keinen Druck aufgebaut.<br />
<br />
Bis heute.<br />
<br />
Ein leises, kaum hörbares Knarren ließ seinen Blick zur Tür wandern, noch bevor jemand anderes darauf reagierte.<br />
<br />
Und dann waren sie da.<br />
<br />
Eamon trat zuerst ein, breitschultrig, mit ruhigem Blick und einer Präsenz die vermuten ließ, dass er einfach nur ein Mann mittleren Alters war. Ohne den Raum für sich beanspruchen zu müssen. Neben ihm Briony, kleiner, lebendiger und ihre Energie sofort spürbar, als hätte jemand die Luft im Raum ein wenig wärmer gedreht. Mit einem mütterlichen Lächeln, aus dem Fürsorge und Freundlichkeit sprach.<br />
<br />
Cree war bereits halb aufgestanden, als sie den Tisch erreichten.<br />
<br />
Und dann war da kein Alpha mehr.<br />
Sondern nur ihr Sohn.<br />
Mit einem Schlag war nicht mehr er derjenige, der den Ton angab, sondern sein Vater. Der zwar nicht viel, aber ausreichend dominanter als seine Mutter war, um zwischen ihnen die Führung zu übernehmen.<br />
<br />
Brionys Hände lagen sofort an seinem Gesicht, zogen ihn ein Stück zu sich herunter, während sie ihn auf die Wangen küsste und herzlich umarmte, ihre Stimme leise, warm, erfüllt von dieser unverkennbaren Mischung aus Stolz und Zuneigung. Ein weiterer, kurzer Kuss auf seine Wange folgte, ehe sie ihn noch einmal musterte, als müsste sie sich vergewissern, dass er wirklich vor ihr stand. Als wären sie über Jahre getrennt gewesen und hätten sich nicht erst vor zwei Wochen zu einem gemeinsamen Abendessen getroffen.<br />
<br />
Eamon blieb näher, legte ihm eine schwere Hand auf die Schulter, ein festes, ehrliches Drücken, begleitet von einem tiefen, zufriedenen Brummen, das mehr sasagte, als Worte es je hätten tun können.<br />
<br />
Dann wandte sich Briony Kade zu und ihr offenes Lächeln wurde einen Hauch zurückhaltender. Vorsichtiger. Doch sie war eine Bärenmutter und auch wenn ihr Junges längst erwachsen war und der Alpha eines Clans, war sie doch seine Mutter. Also musterte sie Kade. In ihrem Blick lag keine Herausforderung, nur ehrliches Interesse. <br />
<br />
Sanft legte sie ihre Hand an seinen Unterarm, eine vorsichtige, respektvolle Geste, begleitet von einem warmen Lächeln, das sich bis in ihre Augen zog.<br />
<br />
<ina> " Du bist ein stattlicher Mann. Ist er nicht ein stattlicher Mann? " </ina>, sagte sie zu Eamon, ohne den Blick ganz von Kade zu lösen, ihre Stimme weich, beinahe stolz, als hätte sie etwas Wertvolles erkannt.<br />
<br />
Eamon brummte lediglich zustimmend, kurz, tief, ohne den Moment unnötig auszuschmücken.<br />
<br />
Beide hielten den Blickkontakt nicht lange. Nicht aus Unsicherheit oder Angst – sondern aus Instinkt.<br />
<br />
Kade war dominanter als sie und sie wussten es. Daran war nichts Verwerfliches und sie störten sich nicht daran, doch es war eine seltsame und spannende Dynamik, die sich da auftat und die Cree zum ersten Mal aus nächster Nähe beobachtete. Weil er seinen Eltern noch keine seiner Liebschaften vorgestellt hatte. <br />
<br />
Gerne hätte er Kade zu verstehen gegeben, dass er ihn jederzeit retten würde, wenn es nötig würde, doch ... ein wenig war er selbst auch neugierig, wie sich die drei ohne seine Einmischungen verstehen würden.<br />
<br />
Im selben Moment kam Caleb mit den Getränken und alle nahmen wieder Platz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Cree saß am schweren Holztisch, den Rücken zur Wand, und ließ den Blick langsam durch den Raum gleiten, ohne dabei wirklich etwas zu übersehen.<br />
<br />
Dunkles Holz zog sich durch den gesamten Raum, durchzogen von warmem Licht, das sich in den satten Maserungen fing und die Atmosphäre in ein gedämpftes, fast träge wirkendes Glühen tauchte. Der Duft von gebratenem Fleisch, von Rauch und Gewürzen hing schwer in der Luft, legte sich auf die Sinne wie eine zweite Schicht, die einen zwang, langsamer zu werden, sich zu setzen, zu bleiben. Kein hektisches Kommen und Gehen, kein lautes Stimmengewirr – hier wurde gegessen, nicht konsumiert. Gespräche blieben gedämpft, getragen von dem leisen Klirren von Besteck auf Porzellan und dem tiefen, zufriedenen Brummen satter Gäste.<br />
<br />
Neben ihm saß Kade. Nah genug, dass seine Präsenz nicht zu ignorieren war, ruhig genug, um nicht aufzufallen. Eine Kombination, die Cree noch immer faszinierte.<br />
<br />
Sie hatten sich bewusst so platziert, dass niemand ihnen in den Rücken fallen konnte, eine Selbstverständlichkeit für jemanden wie ihn – und eine Rücksichtnahme für seine Eltern, die sonst vermutlich sofort in die Defensive gegangen wären. So jedoch war alles klar verteilt. Und das Kades Platz an seiner Seite war, würde auch niemand anzweifeln. Nicht nur, weil er Crees - zukünftiger - Gefährte, sondern selbst absolut tödlich und ein Beschützer war. <br />
<br />
Eamon und Briony waren noch nicht da.<br />
<br />
Ein paar Minuten zu spät, nichts Ungewöhnliches, nichts, das ihn nervös machte. Wenn überhaupt, gab es ihm mehr Zeit, sich zu sammeln – auch wenn er sich selbst nicht eingestehen würde, dass genau das der Fall war.<br />
<br />
Die Getränke standen bereits vor ihnen. Kade hatte sich für eine sichere Option entschieden, etwas Verlässliches, das weder überraschte noch provozierte. Typisch. Kontrolliert, selbst in den kleinsten Dingen. Und das Grizzly’s Cut war klug genug, darauf vorbereitet zu sein. In einer Stadt wie Bryson City, in der Mediale längst kein Fremdkörper mehr waren, hatte man gelernt, sich anzupassen – nicht aus Rücksicht, sondern aus wirtschaftlicher Professionalität.<br />
<br />
Cree hingegen hatte sich gegen das Bier entschieden. Nicht, weil er es nicht gewollt hätte, sondern weil er seine Mutter kannte.<br />
<br />
Ein leises Schnauben lag fast auf seinen Lippen bei dem Gedanken. Briony hatte nichts gegen Alkohol – solange er zur richtigen Zeit, im richtigen Maß und mit dem richtigen Benehmen einherging. Und heute war kein Abend für „einfach mal schauen“. Heute war ein Abend, an dem sie jedes Detail wahrnehmen würde. Jede Regung. Jede Entscheidung.<br />
<br />
Also Kaffee.<br />
<br />
Für seinen Vater hatte er Jasmintee bestellt, für seine Mutter eine hausgemachte Limonade mit frischen Erdbeeren – Dinge, die ihnen gefielen, Dinge, die sie entspannten. Caleb würde sie rechtzeitig bringen, sobald die beiden den Laden betraten. Cree hatte dafür gesorgt.<br />
<br />
Sein Blick glitt erneut durch den Raum, streifte die Gäste, die gedeckten Tische, die ruhige Eleganz dieses Ortes, der so gar nicht zu seinem üblichen Umfeld passte. Normalerweise zog es ihn ins Timberline – rauer, direkter, ehrlicher. Das hier war … kontrollierter. Gepflegter. Fast schon geschniegelt.<br />
<br />
Und definitiv nicht gemacht für Jeans mit Löchern.<br />
Ein schiefes Grinsen zuckte kurz über seine Lippen.<br />
<br />
Romeo hätte ihm wahrscheinlich ohne zu zögern einen seiner Schals umgelegt, hätte er danach gefragt. Der Gedanke allein war absurd genug, um ihn innerlich den Kopf schütteln zu lassen.<br />
<br />
<ina>„Ist es wirklich in Ordnung für dich?“</ina><br />
<br />
Seine Stimme war ruhiger, als die Frage es vermuten ließ, und doch lag etwas darunter. Nicht Unsicherheit – eher … Aufmerksamkeit. Ein wiederholtes Abtasten, ob alles noch im Gleichgewicht war.<br />
<br />
Seine Eltern waren keine aufdringlichen Persönlichkeiten. Aber sie waren Bären.<br />
Und Bären waren neugierig. Vor allem seine Mutter.<br />
<br />
Es wunderte ihn noch immer, dass sie sich so lange zurückgehalten hatte. <br />
Monate. Monate, in denen er offen um einen Medialen geworben hatte, der nicht einmal bereit war, das Band zwischen ihnen anzuerkennen – und Briony hatte nichts gesagt. Keine Fragen gestellt, keinen Druck aufgebaut.<br />
<br />
Bis heute.<br />
<br />
Ein leises, kaum hörbares Knarren ließ seinen Blick zur Tür wandern, noch bevor jemand anderes darauf reagierte.<br />
<br />
Und dann waren sie da.<br />
<br />
Eamon trat zuerst ein, breitschultrig, mit ruhigem Blick und einer Präsenz die vermuten ließ, dass er einfach nur ein Mann mittleren Alters war. Ohne den Raum für sich beanspruchen zu müssen. Neben ihm Briony, kleiner, lebendiger und ihre Energie sofort spürbar, als hätte jemand die Luft im Raum ein wenig wärmer gedreht. Mit einem mütterlichen Lächeln, aus dem Fürsorge und Freundlichkeit sprach.<br />
<br />
Cree war bereits halb aufgestanden, als sie den Tisch erreichten.<br />
<br />
Und dann war da kein Alpha mehr.<br />
Sondern nur ihr Sohn.<br />
Mit einem Schlag war nicht mehr er derjenige, der den Ton angab, sondern sein Vater. Der zwar nicht viel, aber ausreichend dominanter als seine Mutter war, um zwischen ihnen die Führung zu übernehmen.<br />
<br />
Brionys Hände lagen sofort an seinem Gesicht, zogen ihn ein Stück zu sich herunter, während sie ihn auf die Wangen küsste und herzlich umarmte, ihre Stimme leise, warm, erfüllt von dieser unverkennbaren Mischung aus Stolz und Zuneigung. Ein weiterer, kurzer Kuss auf seine Wange folgte, ehe sie ihn noch einmal musterte, als müsste sie sich vergewissern, dass er wirklich vor ihr stand. Als wären sie über Jahre getrennt gewesen und hätten sich nicht erst vor zwei Wochen zu einem gemeinsamen Abendessen getroffen.<br />
<br />
Eamon blieb näher, legte ihm eine schwere Hand auf die Schulter, ein festes, ehrliches Drücken, begleitet von einem tiefen, zufriedenen Brummen, das mehr sasagte, als Worte es je hätten tun können.<br />
<br />
Dann wandte sich Briony Kade zu und ihr offenes Lächeln wurde einen Hauch zurückhaltender. Vorsichtiger. Doch sie war eine Bärenmutter und auch wenn ihr Junges längst erwachsen war und der Alpha eines Clans, war sie doch seine Mutter. Also musterte sie Kade. In ihrem Blick lag keine Herausforderung, nur ehrliches Interesse. <br />
<br />
Sanft legte sie ihre Hand an seinen Unterarm, eine vorsichtige, respektvolle Geste, begleitet von einem warmen Lächeln, das sich bis in ihre Augen zog.<br />
<br />
<ina> " Du bist ein stattlicher Mann. Ist er nicht ein stattlicher Mann? " </ina>, sagte sie zu Eamon, ohne den Blick ganz von Kade zu lösen, ihre Stimme weich, beinahe stolz, als hätte sie etwas Wertvolles erkannt.<br />
<br />
Eamon brummte lediglich zustimmend, kurz, tief, ohne den Moment unnötig auszuschmücken.<br />
<br />
Beide hielten den Blickkontakt nicht lange. Nicht aus Unsicherheit oder Angst – sondern aus Instinkt.<br />
<br />
Kade war dominanter als sie und sie wussten es. Daran war nichts Verwerfliches und sie störten sich nicht daran, doch es war eine seltsame und spannende Dynamik, die sich da auftat und die Cree zum ersten Mal aus nächster Nähe beobachtete. Weil er seinen Eltern noch keine seiner Liebschaften vorgestellt hatte. <br />
<br />
Gerne hätte er Kade zu verstehen gegeben, dass er ihn jederzeit retten würde, wenn es nötig würde, doch ... ein wenig war er selbst auch neugierig, wie sich die drei ohne seine Einmischungen verstehen würden.<br />
<br />
Im selben Moment kam Caleb mit den Getränken und alle nahmen wieder Platz.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[you're the only motherfucker in this world who can handle me]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=564</link>
			<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 18:07:51 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=37">Roman Alexejew</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=564</guid>
			<description><![CDATA[Die trockene Erde unter seinem Schuh wies nun zweiundvierzig Kerben auf. Für jede Minute eine, in der er kein Wort von Neiva gehört hatte. Sie hatte sich zurückgezogen und schloss ihn aus, auch wenn das eigentlich nicht möglich war. Ryan hatte sie beordert.. nur sie. Kein Wort über Roman.. war er wirklich so nutzlos? “Fuck-!” mit einem Schwung seines Beines wirbelte der Mediale den Staub auf, verwischte die Kerben, machten aus ihnen eine einzige Suppe- aus nutzlosen Gedanken und Hoffnungen. Er stand von der untersten Stufe der Treppe auf, die hoch zur Veranda der Holzhütte führte. Sein Blick ging zu dem Haus, das wie ein Gefängnis war. Dann sah er in die andere Richtung, hinein in den Wald, der nur wenige Meter von dem Grundstück entfernt bereits dicht bewachsen war. Nur die Straße ungepflasterte Straße die hierher führte, gab etwas mehr Einblick, doch das letzte Auto, das hier lang gekommen war, war vor ein paar Tagen gewesen. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wirklich weit ab vom Schuss..</span> schoss es ihm durch den Kopf als er seine telepathischen Sinne ausstreckte. <br />
<br />
Nichts.<br />
<br />
Nur das simple Leben des Waldes. <br />
<br />
Er hasste es.<br />
<br />
Er hasste Stille.<br />
<br />
Er hasste es alleine zu sein.<br />
<br />
Er hasste es, abgeschottet zu werden.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“FICKT EUCH ALLE!!”</span> brüllte er in die Stille, bis seine Stimmbänder schmerzten und das Rascheln von fliegenden Vögeln diese verfickte Stille durchbrachen. Atemlos holte er mit seinem rechten Bein aus und trat mit voller Wucht gegen den Holzpfosten, der das Vordach trug. Es knarzt, wackelte, doch am Ende war alles wie zuvor, nur dass sein verficktes Schienbein weh tat wie Hölle. Schöne Scheiße. Er musste hier weg. Er <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">musste</span> aus der Stille heraus. Sonst drehte er durch. Er wusste es. Er spürte die Übelkeit, die sich langsam hocharbeitete, mit jedem verdammten Scheißtag mehr. Und jetzt hatte Ryan, Neiva gerufen. Brauchte sie, mehr als er Roman brauchte. Fuck. Beschissenes Kindheitstrauma.  Er wusste woher es kam, wusste, dass nichts so war wie damals. Es war besser. Es war nur halb so schlimm, wie er es gerade wirken ließ. Sein Kopf spielte ihm Streiche, mehr nicht. “Atmen.. Gleichmäßig. Langsam. Tief.” redete er sich ein. Ein Mantra, nicht viel, aber alles, was er brauchte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">* Wo zum Fick bist du? *</span> die Frage kam ihm so natürlich durch die Gedanken, dass ihm das viel mehr Sorgen bereiten sollte als alles andere. Er zog an der der Verbindung, suchte jedes Fragment, das ihren Verstand ausmachte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">* Alter, sag was, oder ich werde anfangen bis Zehntausend zu zählen. *</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die trockene Erde unter seinem Schuh wies nun zweiundvierzig Kerben auf. Für jede Minute eine, in der er kein Wort von Neiva gehört hatte. Sie hatte sich zurückgezogen und schloss ihn aus, auch wenn das eigentlich nicht möglich war. Ryan hatte sie beordert.. nur sie. Kein Wort über Roman.. war er wirklich so nutzlos? “Fuck-!” mit einem Schwung seines Beines wirbelte der Mediale den Staub auf, verwischte die Kerben, machten aus ihnen eine einzige Suppe- aus nutzlosen Gedanken und Hoffnungen. Er stand von der untersten Stufe der Treppe auf, die hoch zur Veranda der Holzhütte führte. Sein Blick ging zu dem Haus, das wie ein Gefängnis war. Dann sah er in die andere Richtung, hinein in den Wald, der nur wenige Meter von dem Grundstück entfernt bereits dicht bewachsen war. Nur die Straße ungepflasterte Straße die hierher führte, gab etwas mehr Einblick, doch das letzte Auto, das hier lang gekommen war, war vor ein paar Tagen gewesen. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wirklich weit ab vom Schuss..</span> schoss es ihm durch den Kopf als er seine telepathischen Sinne ausstreckte. <br />
<br />
Nichts.<br />
<br />
Nur das simple Leben des Waldes. <br />
<br />
Er hasste es.<br />
<br />
Er hasste Stille.<br />
<br />
Er hasste es alleine zu sein.<br />
<br />
Er hasste es, abgeschottet zu werden.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“FICKT EUCH ALLE!!”</span> brüllte er in die Stille, bis seine Stimmbänder schmerzten und das Rascheln von fliegenden Vögeln diese verfickte Stille durchbrachen. Atemlos holte er mit seinem rechten Bein aus und trat mit voller Wucht gegen den Holzpfosten, der das Vordach trug. Es knarzt, wackelte, doch am Ende war alles wie zuvor, nur dass sein verficktes Schienbein weh tat wie Hölle. Schöne Scheiße. Er musste hier weg. Er <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">musste</span> aus der Stille heraus. Sonst drehte er durch. Er wusste es. Er spürte die Übelkeit, die sich langsam hocharbeitete, mit jedem verdammten Scheißtag mehr. Und jetzt hatte Ryan, Neiva gerufen. Brauchte sie, mehr als er Roman brauchte. Fuck. Beschissenes Kindheitstrauma.  Er wusste woher es kam, wusste, dass nichts so war wie damals. Es war besser. Es war nur halb so schlimm, wie er es gerade wirken ließ. Sein Kopf spielte ihm Streiche, mehr nicht. “Atmen.. Gleichmäßig. Langsam. Tief.” redete er sich ein. Ein Mantra, nicht viel, aber alles, was er brauchte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">* Wo zum Fick bist du? *</span> die Frage kam ihm so natürlich durch die Gedanken, dass ihm das viel mehr Sorgen bereiten sollte als alles andere. Er zog an der der Verbindung, suchte jedes Fragment, das ihren Verstand ausmachte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">* Alter, sag was, oder ich werde anfangen bis Zehntausend zu zählen. *</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[I'm the human version of tangled headphones]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=563</link>
			<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 17:11:43 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=105">Jaemin Hwang</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=563</guid>
			<description><![CDATA[Jaemin spürte, wie ihre Wangen bereits glühten, dennoch konnte nichts und niemand sie daran hindern, das Salz auf ihrem Handrücken zu verteilen und in die Zitrone zu beißen nur um den Tequilla einen Moment später hinunter zu kippen, gefolgt von einem weiteren den Rory ihr freundlicherweise überlassen hatte. Nicht, dass sie noch einen gebrauchen könnte, ein lächelnder Blick zur Seite, zeigte der Bärin, dass ihre Freundin bereits genug an den Spirituosen genippt hatte, um mindestens genauso rot im Gesicht zu sein, wie sie selbst. Aber heute Nacht war alles egal. denn Jaemin war frei. Sie war Single. Sie würde diesem .. gemeinen, fiesen Blödmann keine Sekunde nachtrauern. Niemals. Und vielleicht würden ihr irgendwann auch noch passende Beleidigungen zu ihm einfallen. Heute Nacht aber bestimmt nicht mehr. Sie stieß mit den beiden leeren Shotgläsern mit sich selbst an, ehe sie diese, dem Barkeeper zu schob und vom Stuhl rutschte. Ihr enges, rotes Kleid wieder richtend, versuchte sie selbstsicher auf beiden Beinen zu stehen.<br />
<br />
Musik dröhnte aus alten Lautsprechern, leise genug, dass die Wandler in der Bar keine Schäden davon trugen, aber immer noch laut genug, dass es zum Tanzen animierte. Es war voll. Gefühlt hatte sich die halbe Stadt in der Bar versammelt und das erste Mal seit sie hier war, schien sie zu erkennen, wie viele gutaussehende Männer es eigentlich gab. Als hätte Ryo ihr ein Brett vor die Augen gehalten, hatte sie das andere Geschlecht nie als etwas anderes als einfache Personen wahrgenommen. Jetzt jedoch.. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Der Typ dahinten ist süß, oder?”</span> fragte sie, wobei sie vielleicht ein bisschen zu laut und ein bisschen zu undeutlich sprach. Was garantiert nicht an dem Alkohol lag, den sie für Rory und sich verzehrt hatte. Ihre Finger deuteten vage in die Richtung eines Kerls Ende zwanzig. Er trug einen Cowboyhut, hatte dunkles kurzes Haar und erinnerte verdächtig an Ryo.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> “Er hat so kräftige Arme…und ist.. groß..”</span> murmelte sie, ohne zu bemerken, dass Rory gar nicht mehr neben ihr war. Sie atmete tief durch. Heute würde sie jemanden ansprechen. Was sollte schon passieren? Dass sie einen Korb bekam? Das würde ganz bestimmt nur kurz schmerzen. Sie machte den ersten Schritt, ihre Knöchel gefährlich am Wackeln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Jaemin spürte, wie ihre Wangen bereits glühten, dennoch konnte nichts und niemand sie daran hindern, das Salz auf ihrem Handrücken zu verteilen und in die Zitrone zu beißen nur um den Tequilla einen Moment später hinunter zu kippen, gefolgt von einem weiteren den Rory ihr freundlicherweise überlassen hatte. Nicht, dass sie noch einen gebrauchen könnte, ein lächelnder Blick zur Seite, zeigte der Bärin, dass ihre Freundin bereits genug an den Spirituosen genippt hatte, um mindestens genauso rot im Gesicht zu sein, wie sie selbst. Aber heute Nacht war alles egal. denn Jaemin war frei. Sie war Single. Sie würde diesem .. gemeinen, fiesen Blödmann keine Sekunde nachtrauern. Niemals. Und vielleicht würden ihr irgendwann auch noch passende Beleidigungen zu ihm einfallen. Heute Nacht aber bestimmt nicht mehr. Sie stieß mit den beiden leeren Shotgläsern mit sich selbst an, ehe sie diese, dem Barkeeper zu schob und vom Stuhl rutschte. Ihr enges, rotes Kleid wieder richtend, versuchte sie selbstsicher auf beiden Beinen zu stehen.<br />
<br />
Musik dröhnte aus alten Lautsprechern, leise genug, dass die Wandler in der Bar keine Schäden davon trugen, aber immer noch laut genug, dass es zum Tanzen animierte. Es war voll. Gefühlt hatte sich die halbe Stadt in der Bar versammelt und das erste Mal seit sie hier war, schien sie zu erkennen, wie viele gutaussehende Männer es eigentlich gab. Als hätte Ryo ihr ein Brett vor die Augen gehalten, hatte sie das andere Geschlecht nie als etwas anderes als einfache Personen wahrgenommen. Jetzt jedoch.. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Der Typ dahinten ist süß, oder?”</span> fragte sie, wobei sie vielleicht ein bisschen zu laut und ein bisschen zu undeutlich sprach. Was garantiert nicht an dem Alkohol lag, den sie für Rory und sich verzehrt hatte. Ihre Finger deuteten vage in die Richtung eines Kerls Ende zwanzig. Er trug einen Cowboyhut, hatte dunkles kurzes Haar und erinnerte verdächtig an Ryo.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> “Er hat so kräftige Arme…und ist.. groß..”</span> murmelte sie, ohne zu bemerken, dass Rory gar nicht mehr neben ihr war. Sie atmete tief durch. Heute würde sie jemanden ansprechen. Was sollte schon passieren? Dass sie einen Korb bekam? Das würde ganz bestimmt nur kurz schmerzen. Sie machte den ersten Schritt, ihre Knöchel gefährlich am Wackeln.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[i never craved attention - until i tasted yours]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=561</link>
			<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 16:33:39 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=8">Gemma Holstrom</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=561</guid>
			<description><![CDATA[Zwei Tage waren vergangen, seitdem sie diesen schrecklich peinlichen und vollkommen übertriebenen Zusammenbruch im Wald gehabt hatte, bei dem Rhett sie gefunden und sie wieder in Bahn gelotst hatte. Es war ihr noch immer unsagbar peinlich, doch er hatte bisher Wort gehalten und es niemandem erzählt. Und sie hatte ebenfalls Stillschweigen bewahrt und versucht sich ein wenig von den Horrorszenarien zu distanzieren, die ihr Verstand ihr einbläuen wollte. <br />
<br />
Adas war noch immer ohne Bewusstsein und sie und Carla wechselten sich bei seiner Überwachung und Versorgung ab. Hilfreich war auch gewesen, dass Dana und Morgan zusammen mit Neiva zurückgekommen waren. Leider hatte sie nicht allzu viele Informationen, aus den beiden herausquetschen können, ehe sie verschwunden waren. Und … auch wenn Gemma es wirklich verstand und wahrscheinlich selbst nicht anders reagiert hätte, nahm sie es ihnen auch ein wenig übel, dass sie nicht geblieben waren, um ihre Fragen zu beantworten. <br />
<br />
Wobei … Frage traf es viel eher: Wo war Ari? <br />
<br />
Wie ging es ihm? <br />
Wieso war er nicht ebenfalls mit der Teleporterin Heim gekehrt? <br />
Hatte man ihn verletzt? <br />
Ging es ihm gut? <br />
Wann würde er wieder nach Hause kommen?<br />
<br />
Okay … vielleicht waren es doch eher Fragen. Doch sie hätte zumindest von Dana mehr erwartet, auch wenn sie den Blick ihrer Freundin durchaus verstehen konnte, die sie Morgan zugeworfen hatte … wobei … vielleicht nicht direkt, weil sie einfach nicht verstehen konnte, was Dana an Morgan fand, aber … ihre Freundin hatte gewählt und Gemma hielt sich da raus. <br />
<br />
Ihre Wölfin winselte bereits seit einigen Minuten. Seit sie das sich nähernde Fahrzeug vernommen hatte, in dem sie den Soldaten vermutete. Sie stand in einem sonnengelben Sommerkleid am Wegesrand. Es war verknittert und hatte am Saum noch Speichelspuren von der Wölfin, doch als sie mitbekommen hatte, dass die Soldaten heute und jetzt von ihrer Mission wiederkehrten, hatte sie Carla darum gebeten sie früher abzulösen und war einfach losgerannt.<br />
<br />
Immerhin hatte sie daran gedacht, dieses Mal ihr Kleid vorher auszuziehen, sodass sie jetzt nicht nackt dastand.<br />
<br />
Nur ihre Haare waren ein wildes Durcheinander, weil all die Spangen und kleinen Haargummis, mit denen sie heute Morgen eine süße Frisur gezaubert hatte, alle in der Wandlung verschwunden waren. <br />
<br />
Egal. <br />
<br />
Ihre Wölfin gab keinen Wert darauf und auch Gemma nicht. In den letzten Tagen hatte sie sich immer wieder Gedanken darüber gemacht, was es bedeutete und wieso sie so heftig reagiert hatte, wieso der Gedanke an seine Verletzung ihre Wölfin an den Rand des Wahnsinns trieb … die Antworten darauf hatten ihr nicht gefallen, doch das bedeutete auch, dass sie mit ihm reden musste. Unbedingt. <br />
<br />
Und sie hatte ihm einiges zu sagen! Und sie musste es tun, bevor sie der Mut verlies. <br />
<br />
Also am besten sofort!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Zwei Tage waren vergangen, seitdem sie diesen schrecklich peinlichen und vollkommen übertriebenen Zusammenbruch im Wald gehabt hatte, bei dem Rhett sie gefunden und sie wieder in Bahn gelotst hatte. Es war ihr noch immer unsagbar peinlich, doch er hatte bisher Wort gehalten und es niemandem erzählt. Und sie hatte ebenfalls Stillschweigen bewahrt und versucht sich ein wenig von den Horrorszenarien zu distanzieren, die ihr Verstand ihr einbläuen wollte. <br />
<br />
Adas war noch immer ohne Bewusstsein und sie und Carla wechselten sich bei seiner Überwachung und Versorgung ab. Hilfreich war auch gewesen, dass Dana und Morgan zusammen mit Neiva zurückgekommen waren. Leider hatte sie nicht allzu viele Informationen, aus den beiden herausquetschen können, ehe sie verschwunden waren. Und … auch wenn Gemma es wirklich verstand und wahrscheinlich selbst nicht anders reagiert hätte, nahm sie es ihnen auch ein wenig übel, dass sie nicht geblieben waren, um ihre Fragen zu beantworten. <br />
<br />
Wobei … Frage traf es viel eher: Wo war Ari? <br />
<br />
Wie ging es ihm? <br />
Wieso war er nicht ebenfalls mit der Teleporterin Heim gekehrt? <br />
Hatte man ihn verletzt? <br />
Ging es ihm gut? <br />
Wann würde er wieder nach Hause kommen?<br />
<br />
Okay … vielleicht waren es doch eher Fragen. Doch sie hätte zumindest von Dana mehr erwartet, auch wenn sie den Blick ihrer Freundin durchaus verstehen konnte, die sie Morgan zugeworfen hatte … wobei … vielleicht nicht direkt, weil sie einfach nicht verstehen konnte, was Dana an Morgan fand, aber … ihre Freundin hatte gewählt und Gemma hielt sich da raus. <br />
<br />
Ihre Wölfin winselte bereits seit einigen Minuten. Seit sie das sich nähernde Fahrzeug vernommen hatte, in dem sie den Soldaten vermutete. Sie stand in einem sonnengelben Sommerkleid am Wegesrand. Es war verknittert und hatte am Saum noch Speichelspuren von der Wölfin, doch als sie mitbekommen hatte, dass die Soldaten heute und jetzt von ihrer Mission wiederkehrten, hatte sie Carla darum gebeten sie früher abzulösen und war einfach losgerannt.<br />
<br />
Immerhin hatte sie daran gedacht, dieses Mal ihr Kleid vorher auszuziehen, sodass sie jetzt nicht nackt dastand.<br />
<br />
Nur ihre Haare waren ein wildes Durcheinander, weil all die Spangen und kleinen Haargummis, mit denen sie heute Morgen eine süße Frisur gezaubert hatte, alle in der Wandlung verschwunden waren. <br />
<br />
Egal. <br />
<br />
Ihre Wölfin gab keinen Wert darauf und auch Gemma nicht. In den letzten Tagen hatte sie sich immer wieder Gedanken darüber gemacht, was es bedeutete und wieso sie so heftig reagiert hatte, wieso der Gedanke an seine Verletzung ihre Wölfin an den Rand des Wahnsinns trieb … die Antworten darauf hatten ihr nicht gefallen, doch das bedeutete auch, dass sie mit ihm reden musste. Unbedingt. <br />
<br />
Und sie hatte ihm einiges zu sagen! Und sie musste es tun, bevor sie der Mut verlies. <br />
<br />
Also am besten sofort!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[let's get drunk and tell each other how we really feel]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=560</link>
			<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 16:10:56 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=88">Rory Ashton</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=560</guid>
			<description><![CDATA[Die Musik drang durch ihren Körper, ähnlich der Gefühle, die von allen Seiten auf sie einprasselten. Es war ein warmes Gefühl, tief in ihrem Bauch. Eins, dass sich auch in ihr Gesicht ausbreitete und ihre Wangen brennen ließ. <br />
<br />
Sie hatte sich noch nie so stark und frei gefühlt. Es war beeindruckend und sie fragte sich, ob Alkohol immer diese Auswirkung auf Mediale hatte. Und wieso alle immer solche Angst davor hatten. Es war ... fantastisch. Jaemins Lachen, unweit von ihr entfernt, ließ sie den Kopf drehen und nach ihrer Freundin suchen. <br />
<br />
Fehler. <br />
Riesengroßer, ultragigantischer Fehler. <br />
<br />
Die Welt drehte sich, als habe sie sich in ein Teetassenkarussell gesetzt, das von einem Überschallantrieb gedreht wurde. Ihre Hände griffen in den Tresen hinein und versuchten Halt zu finden, wo gar keiner war. Erst, als sich die Drehungen wieder beruhigt hatten und sie erfolgreich geschafft hatte, einen Schluck von ihrer Cola zu trinken - die fabelhaft süß auf ihren Geschmacksknospen war - kam ihr ein phenomenaler Gedanke. <br />
<br />
Hatte Night schon mal etwas getrunken? Sie musste dieses Erlebnis mit ihm teilen.<br />
<br />
<br />
Also schloss sie die Augen und suchte nach dem Stern, der nie weit von ihr war. <br />
<br />
<ina> <i> * Night? * </i> </ina> <br />
<br />
Ihre Stimme war nicht mehr als ein Flüstern in der Dunkelheit. Dann, als wäre sie ein Kind, das bei etwas verbotenem erwischt wurde: ein leises, unsicheres Kichern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Musik drang durch ihren Körper, ähnlich der Gefühle, die von allen Seiten auf sie einprasselten. Es war ein warmes Gefühl, tief in ihrem Bauch. Eins, dass sich auch in ihr Gesicht ausbreitete und ihre Wangen brennen ließ. <br />
<br />
Sie hatte sich noch nie so stark und frei gefühlt. Es war beeindruckend und sie fragte sich, ob Alkohol immer diese Auswirkung auf Mediale hatte. Und wieso alle immer solche Angst davor hatten. Es war ... fantastisch. Jaemins Lachen, unweit von ihr entfernt, ließ sie den Kopf drehen und nach ihrer Freundin suchen. <br />
<br />
Fehler. <br />
Riesengroßer, ultragigantischer Fehler. <br />
<br />
Die Welt drehte sich, als habe sie sich in ein Teetassenkarussell gesetzt, das von einem Überschallantrieb gedreht wurde. Ihre Hände griffen in den Tresen hinein und versuchten Halt zu finden, wo gar keiner war. Erst, als sich die Drehungen wieder beruhigt hatten und sie erfolgreich geschafft hatte, einen Schluck von ihrer Cola zu trinken - die fabelhaft süß auf ihren Geschmacksknospen war - kam ihr ein phenomenaler Gedanke. <br />
<br />
Hatte Night schon mal etwas getrunken? Sie musste dieses Erlebnis mit ihm teilen.<br />
<br />
<br />
Also schloss sie die Augen und suchte nach dem Stern, der nie weit von ihr war. <br />
<br />
<ina> <i> * Night? * </i> </ina> <br />
<br />
Ihre Stimme war nicht mehr als ein Flüstern in der Dunkelheit. Dann, als wäre sie ein Kind, das bei etwas verbotenem erwischt wurde: ein leises, unsicheres Kichern.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[take the risk or lose the chance]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=559</link>
			<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 16:00:49 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=6">Alaya Belova</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=559</guid>
			<description><![CDATA[Ein breites Grinsen lag auf ihren Lippen, als sie das Telefon zurück in ihre hintere Hosentasche gleiten ließ und sich bereits halb im Gehen zu ihrer Vertretung umdrehte. <ina>„Kannst du eine halbe Stunde für mich übernehmen? Ich muss schnell etwas erledigen.“</ina> Ihre Stimme trug noch immer diesen leichten Akzent, der sich selbst nach all den Jahren nicht hatte abschleifen lassen, und sie wartete kaum mehr als ein knappes Nicken ab, bevor sie sich – deutlich schneller, als es ihre hochhackigen Schuhe vermuten ließen – aus dem Staub machte.<br />
<br />
Ihr „schnell etwas erledigen“ entpuppte sich allerdings als alles andere als schnell. Die halbe Stunde dehnte sich, zog sich in die Länge, verlor jedes Maß, bis am Ende gut zwei Stunden vergangen waren. Doch als sie schließlich zurückkehrte, nahm es ihr niemand übel. Dafür war der Grund zu offensichtlich, zu greifbar in der Art, wie sie strahlte, wie sich die Energie um sie herum verändert hatte. Also warteten sie. Einer nach dem anderen. Geduldig genug, um die Neuigkeit aus erster Hand zu hören.<br />
<br />
Und sie ließ sich nicht lange bitten.<br />
<br />
Auch wenn vieles überstürzt gewirkt hatte, beinahe hastig entschieden, lief ihr Verstand längst auf Hochtouren. Während sie sprach, während sie lachte, ordnete sich in ihrem Kopf bereits alles neu. Essenspläne mussten angepasst werden, Vorräte vorbereitet, Abläufe so optimiert, dass ihre Abwesenheit kaum auffallen würde. Einige Gerichte ließ sie gedanklich schon jetzt in großen Mengen vorkochen, portionieren, einfrieren – kleine Sicherheiten, die ihren Helfern den Alltag erleichtern würden. Es war ein kontrolliertes Chaos, ein vertrautes Durcheinander aus Verantwortung und Organisation, während tief in ihr ihre Bärin vor reiner Freude vibrierte.<br />
<br />
In drei Wochen würde sie ihre Familie sehen.<br />
<br />
Der Gedanke allein ließ etwas in ihr warm werden.<br />
<br />
Ihre Schwester hatte sie erst vor wenigen Stunden angerufen. Die Stimme noch vorsichtig, beinahe zerbrechlich vor Zurückhaltung – und dann diese Worte. Ein Kind. Sie erwartete ein Kind. Und obwohl die Freude längst da gewesen war, hatten sie und ihr Ehemann gewartet, hatten sich Zeit gelassen, sicher gehen wollen, dass alles gut verlief, dass dieses kleine, fragile Leben Bestand hatte. Erst als die Heilerin ihr ruhiges, überzeugtes Einverständnis gegeben hatte, hatte Lilliana es ausgesprochen – und Alaya war die Erste gewesen, die davon erfuhr.<br />
<br />
Vielleicht, weil es sich richtig anfühlte.<br />
<br />
Vielleicht, weil manche Dinge genau so sein mussten.<br />
<br />
Und Alaya? Sie war keine Soldatin, keine Kämpferin an vorderster Front. „Nur“ die Küchenleitung. „Nur“ diejenige, die sich um die Jüngsten kümmerte, die Sechs- bis Zehnjährigen, die zwischen kindlicher Unbeschwertheit und ersten Schatten schwankten. Doch genau das machte es einfacher. Sie hatte eine verlässliche Vertretung in der Küche, ein Team, auf das sie sich verlassen konnte. Und für die Kinder würden Leon und eine junge Mutter einspringen, die bisher noch keiner festen Altersgruppe zugeteilt gewesen war. Eine Gelegenheit für sie, sich einzufinden, sich zu beweisen.<br />
<br />
Bis dahin würde Alaya sie begleiten, anleiten, ihr zeigen, worauf es ankam.<br />
<br />
Es war alles lösbar.<br />
<br />
Alles machbar.<br />
<br />
Ihr Team gratulierte ihr, ehrlich und herzlich, und bis zum Abend hatte sich die Neuigkeit in der Höhle verbreitet wie ein leises, freudiges Lauffeuer. Bären liebten Babys. Sie liebten das Versprechen von neuem Leben, von Familie, von Zukunft. Und auch wenn dieses Kind nicht hier geboren werden würde, war die Begeisterung spürbar. Hier und da wurden bereits kleine Aufmerksamkeiten geplant, Geschenke zusammengesucht, die Alaya mitnehmen sollte – als wäre es selbstverständlich, dass ein Teil von ihnen mit ihr reisen würde.<br />
<br />
Als es schließlich an ihrer Tür klopfte, war sie gerade dabei, die letzten Essenspläne zu finalisieren, den morgigen Tag bereits im Kopf durchzugehen. Ihr Schritt war leicht, beinahe federnd, als sie zur Tür ging und sie mit einem breiten, noch immer nicht ganz abgeklungenen Lächeln öffnete.<br />
<br />
Und dann wurde dieser Abend tatsächlich noch besser.<br />
<br />
Asher stand vor ihr.<br />
<br />
Für einen Moment sagte sie nichts, doch in ihr regte sich etwas, warm und tief, ein zufriedenes Brummen, das direkt aus ihrer Bärin kam. Ihr süßer, unterwürfiger Bär. Er wurde mutiger. Kam öfter einfach zu ihr, suchte ihre Nähe, wenn das Verlangen danach zu groß wurde, um es noch zu ignorieren.<br />
<br />
Ganz ohne Druck.<br />
<br />
Ganz ohne, dass sie ihn dazu drängen musste.<br />
<br />
Und genau das machte es nur umso besser.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein breites Grinsen lag auf ihren Lippen, als sie das Telefon zurück in ihre hintere Hosentasche gleiten ließ und sich bereits halb im Gehen zu ihrer Vertretung umdrehte. <ina>„Kannst du eine halbe Stunde für mich übernehmen? Ich muss schnell etwas erledigen.“</ina> Ihre Stimme trug noch immer diesen leichten Akzent, der sich selbst nach all den Jahren nicht hatte abschleifen lassen, und sie wartete kaum mehr als ein knappes Nicken ab, bevor sie sich – deutlich schneller, als es ihre hochhackigen Schuhe vermuten ließen – aus dem Staub machte.<br />
<br />
Ihr „schnell etwas erledigen“ entpuppte sich allerdings als alles andere als schnell. Die halbe Stunde dehnte sich, zog sich in die Länge, verlor jedes Maß, bis am Ende gut zwei Stunden vergangen waren. Doch als sie schließlich zurückkehrte, nahm es ihr niemand übel. Dafür war der Grund zu offensichtlich, zu greifbar in der Art, wie sie strahlte, wie sich die Energie um sie herum verändert hatte. Also warteten sie. Einer nach dem anderen. Geduldig genug, um die Neuigkeit aus erster Hand zu hören.<br />
<br />
Und sie ließ sich nicht lange bitten.<br />
<br />
Auch wenn vieles überstürzt gewirkt hatte, beinahe hastig entschieden, lief ihr Verstand längst auf Hochtouren. Während sie sprach, während sie lachte, ordnete sich in ihrem Kopf bereits alles neu. Essenspläne mussten angepasst werden, Vorräte vorbereitet, Abläufe so optimiert, dass ihre Abwesenheit kaum auffallen würde. Einige Gerichte ließ sie gedanklich schon jetzt in großen Mengen vorkochen, portionieren, einfrieren – kleine Sicherheiten, die ihren Helfern den Alltag erleichtern würden. Es war ein kontrolliertes Chaos, ein vertrautes Durcheinander aus Verantwortung und Organisation, während tief in ihr ihre Bärin vor reiner Freude vibrierte.<br />
<br />
In drei Wochen würde sie ihre Familie sehen.<br />
<br />
Der Gedanke allein ließ etwas in ihr warm werden.<br />
<br />
Ihre Schwester hatte sie erst vor wenigen Stunden angerufen. Die Stimme noch vorsichtig, beinahe zerbrechlich vor Zurückhaltung – und dann diese Worte. Ein Kind. Sie erwartete ein Kind. Und obwohl die Freude längst da gewesen war, hatten sie und ihr Ehemann gewartet, hatten sich Zeit gelassen, sicher gehen wollen, dass alles gut verlief, dass dieses kleine, fragile Leben Bestand hatte. Erst als die Heilerin ihr ruhiges, überzeugtes Einverständnis gegeben hatte, hatte Lilliana es ausgesprochen – und Alaya war die Erste gewesen, die davon erfuhr.<br />
<br />
Vielleicht, weil es sich richtig anfühlte.<br />
<br />
Vielleicht, weil manche Dinge genau so sein mussten.<br />
<br />
Und Alaya? Sie war keine Soldatin, keine Kämpferin an vorderster Front. „Nur“ die Küchenleitung. „Nur“ diejenige, die sich um die Jüngsten kümmerte, die Sechs- bis Zehnjährigen, die zwischen kindlicher Unbeschwertheit und ersten Schatten schwankten. Doch genau das machte es einfacher. Sie hatte eine verlässliche Vertretung in der Küche, ein Team, auf das sie sich verlassen konnte. Und für die Kinder würden Leon und eine junge Mutter einspringen, die bisher noch keiner festen Altersgruppe zugeteilt gewesen war. Eine Gelegenheit für sie, sich einzufinden, sich zu beweisen.<br />
<br />
Bis dahin würde Alaya sie begleiten, anleiten, ihr zeigen, worauf es ankam.<br />
<br />
Es war alles lösbar.<br />
<br />
Alles machbar.<br />
<br />
Ihr Team gratulierte ihr, ehrlich und herzlich, und bis zum Abend hatte sich die Neuigkeit in der Höhle verbreitet wie ein leises, freudiges Lauffeuer. Bären liebten Babys. Sie liebten das Versprechen von neuem Leben, von Familie, von Zukunft. Und auch wenn dieses Kind nicht hier geboren werden würde, war die Begeisterung spürbar. Hier und da wurden bereits kleine Aufmerksamkeiten geplant, Geschenke zusammengesucht, die Alaya mitnehmen sollte – als wäre es selbstverständlich, dass ein Teil von ihnen mit ihr reisen würde.<br />
<br />
Als es schließlich an ihrer Tür klopfte, war sie gerade dabei, die letzten Essenspläne zu finalisieren, den morgigen Tag bereits im Kopf durchzugehen. Ihr Schritt war leicht, beinahe federnd, als sie zur Tür ging und sie mit einem breiten, noch immer nicht ganz abgeklungenen Lächeln öffnete.<br />
<br />
Und dann wurde dieser Abend tatsächlich noch besser.<br />
<br />
Asher stand vor ihr.<br />
<br />
Für einen Moment sagte sie nichts, doch in ihr regte sich etwas, warm und tief, ein zufriedenes Brummen, das direkt aus ihrer Bärin kam. Ihr süßer, unterwürfiger Bär. Er wurde mutiger. Kam öfter einfach zu ihr, suchte ihre Nähe, wenn das Verlangen danach zu groß wurde, um es noch zu ignorieren.<br />
<br />
Ganz ohne Druck.<br />
<br />
Ganz ohne, dass sie ihn dazu drängen musste.<br />
<br />
Und genau das machte es nur umso besser.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hunting For Witches]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=558</link>
			<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 07:22:21 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=0">Julia</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=558</guid>
			<description><![CDATA[<div class="h4w-storyline-header"></div>
<div class="h4w-storyline-container">
    <div class="h4w-schlagzeilen-container">
        <div class="h4w-schlagzeilen-box">
            <div class="h4w-schlagzeile-top">
                <i class="cp cp-instagram-o"></i><br />
                <div class="h4w-schlagzeile-source">@london.local</div>
                <div class="h4w-schlagzeile-date">FEB 22 | 14:12</div>
            </div>
            <div class="h4w-schlagzeile-main">
                <div class="h4w-schlagzeile-text">Überprüfungen deuten darauf hin, dass es sich bei den Videoaufnahmen beim Trafalgar Square nicht um Fälschungen handelt. Expert:innen halten es für höchst unwahrscheinlich, so viele unterschiedliche Perspektiven und Qualitäten zu inszenieren.</div>
                <div class="h4w-schlagzeile-infos">
                    <div class="h4w-schlagzeile-likes">11.309</div>
                    <div class="h4w-schlagzeile-comments">203</div>
                    <div class="h4w-schlagzeile-shares">581</div>
                </div>
            </div>
        </div>
        <div class="h4w-schlagzeilen-box">
            <div class="h4w-schlagzeile-top">
                <i class="cp cp-weibo"></i><br />
                <div class="h4w-schlagzeile-source">@loves.beans</div>
                <div class="h4w-schlagzeile-date">FEB 22 | 12:58</div>
            </div>
            <div class="h4w-schlagzeile-main">
                <div class="h4w-schlagzeile-text">WHAT THE FUCK???????<br>2025 hat gerade erst angefangen, what is going<br />
                    oonnnn ???<br />
                </div>
                <div class="h4w-schlagzeile-infos">
                    <div class="h4w-schlagzeile-likes">3.148</div>
                    <div class="h4w-schlagzeile-comments">59</div>
                    <div class="h4w-schlagzeile-retweets">46</div>
                </div>
            </div>
        </div>
        <div class="h4w-schlagzeilen-box">
            <div class="h4w-schlagzeile-top">
                <i class="cp cp-facebook-o"></i><br />
                <div class="h4w-schlagzeile-source">@bridget newman</div>
                <div class="h4w-schlagzeile-date">FEB 22 | 13:24</div>
            </div>
            <div class="h4w-schlagzeile-main">
                <div class="h4w-schlagzeile-text">War ja klar, dass uns die Regierung die Wahrheit verheimlicht. Wer das erst seit heute glaubt, ist eh schon verloren. Gab genug Beweise in den letzten Jahren.<br />
                    <span>#magicisreal #jeffbezos #schlafschafe #wachtauf</span><br />
                </div>
                <div class="h4w-schlagzeile-infos">
                    <div class="h4w-schlagzeile-likes">25</div>
                    <div class="h4w-schlagzeile-comments">16</div>
                    <div class="h4w-schlagzeile-shares">3</div>
                </div>
            </div>
        </div>
        <div class="h4w-schlagzeilen-box">
            <div class="h4w-schlagzeile-top">
                <i class="cp cp-instagram-o"></i><br />
                <div class="h4w-schlagzeile-source">@m._m1ll1e</div>
                <div class="h4w-schlagzeile-date">FEB 22 | 12:52</div>
            </div>
            <div class="h4w-schlagzeile-main">
                <div class="h4w-schlagzeile-text">@StanleyThompson @10DowningStreet EXPLAIN= ?????<br />
                    <span>#magicisreal</span><br />
                </div>
                <div class="h4w-schlagzeile-infos">
                    <div class="h4w-schlagzeile-likes">99</div>
                    <div class="h4w-schlagzeile-comments">23</div>
                    <div class="h4w-schlagzeile-shares">7</div>
                </div>
            </div>
        </div>
    </div>
<div class="h4w-storyline-cursive-accent">‘‘</div>
    <div class="h4w-storyline-cursive">Noch immer ist der Trafalgar Square in tosenden Applaus gehüllt, obwohl von der in Schwarz gehüllten Gestalt am oberen Ende der Treppe keine Spur mehr zu sehen ist. Nur der warme Wind, den sie auf wundersame Weise über sie hinweggeschickt hatte, berührt die noch immer aufgeheizten Gemüter – genau wie die Frage, ob die Offenbarung, von der diese Frau gesprochen hatte, wirklich der Wahrheit entspricht: gibt es eine magische Elite, ungesehen mitten unter ihnen? </div>
    <p>Die magische Gesellschaft Großbritanniens hatte keine Zeit, sich vom dritten Zauber-Krieg zu erholen, da nimmt die nächste Krise ihren Lauf. In einer mitreißenden Rede wird dem nicht-magischen London das größte Geheimnis, das die magische Gesellschaft zu bieten hat, offenbart: die Existenz von Magie und einer magischen Schattengesellschaft mitten unter ihnen. Während das Ministerium und die internationale Zaubervereinigung alles daransetzen, die Lage unter Kontrolle zu bringen, verbreitet sich die Nachricht über digitale Medien wie ein Lauffeuer. Noch können die Medien den Wahrheitsgehalt der Informationen zwar nicht abschätzen, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich all die Anzeichen für die Existenz von Magie nicht mehr leugnen lassen…</p>
<br />
    <div class="h4w-storyline-separator"><span class="text">Eckdaten</span></div>
    <ul>
        <li>Wir sind ein <hl>HP-kritisches Post-Potter RPG</hl>, angesiedelt im Jahr 2025 in Großbritannien.</li>
        <li>Zentrales Handlungselement ist die <hl>Offenlegung der Magie</hl> und der damit verbundene Bruch des Geheimhaltungsabkommens, wodurch magische und nicht-magische Gesellschaften unmittelbar<br />
            aufeinandertreffen.</li>
        <li>Die daraus entstehenden Konflikte dienen als Ausgangspunkt für eine <hl>kritische Auseinandersetzung</hl> mit strukturellen Problemen der magischen Welt.</li>
        <li>Hauptspielort ist <hl>London</hl> mit eigener <hl>magischer Universität</hl>.</li>
        <li>Das Schulkonzept von Hogwarts wurde verändert, die <hl>Internatspflicht ist aufgehoben.</hl></li>
        <li>Kurze Steckbrieffelder im Profil.</li>
        <li>Rating: L3S3V3 mit Trigger-Warnung.</li>
        <li>Wir haben eine Mindestlänge von 1000 Zeichen.</li>
        <li>Wir spielen nach dem Prinzip der Szenentrennung.</li>
        <li>Sowohl magische als auch magiefreie Charaktere sind erlaubt.</li>
    </ul>
<br />
<div class="h4w-storyline-links"><a href="https://h4w-rpg.de/index.php" target="_blank">Forum</a> <a href="https://h4w-rpg.de/rules.php" target="_blank">Regeln</a> <a href="https://h4w-rpg.de/forumdisplay.php?fid=135" target="_blank">Gesuche</a> <a href="https://h4w-rpg.de/lexicon.php" target="_blank">Lexikon</a> <a href="https://h4w-rpg.de/reservation.php" target="_blank">Reservierungen</a> <a href="https://h4w-rpg.de/listen.php" target="_blank">Listen</a></div>
</div>
</div>
<br />
<link rel="preconnect" href="https://fonts.googleapis.com">
    <link rel="preconnect" href="https://fonts.gstatic.com" crossorigin>
    <link href="https://fonts.googleapis.com/css2?family=DM+Serif+Display:ital@0;1&family=Montserrat:ital,wght@0,100..900;1,100..900&display=swap" rel="stylesheet">
        <link href="https://fonts.googleapis.com/css2?family=Domine:wght@400..700&display=swap" rel="stylesheet">
<link rel="stylesheet" href="https://static.tumblr.com/svdghan/wUSr83npl/tempcf.css">
<br />
<style type="text/css">/*<br />
<br />
*/:root { --h4w-storyline-highlight-1: #4984c9; --h4w-storyline-bg-1: #d3def3; --h4w-storyline-bg-2: #e0e7f5; --h4w-storyline-bg-3: #dce5f6; --h4w-storyline-fontcolor-main: #262c45; --h4w-storyline-main-bgcolor: var(--h4w-storyline-bg-2); --h4w-storyline-blacklist-bg: var(--h4w-storyline-bg-3); --h4w-storyline-blacklist-border-color: var(--h4w-storyline-bg-1); --h4w-storyline-blacklist-color: var(--h4w-storyline-fontcolor-main); --h4w-storyline-blacklist-title-color: var(--h4w-storyline-highlight1); --h4w-storyline-blacklist-hauspunkte-bg: var(--h4w-storyline-main-bgcolor); --h4w-storyline-blacklist-hauspunkte-color: var(--h4w-storyline-fontcolor-main); --h4w-storyline-blacklist-hr: var(--h4w-storyline-bg-3); --h4w-storyline-highlight1: var(--h4w-storyline-highlight-1); --h4w-storyline-schlagzeile-bg: #f4f6fa; }/*<br />
<br />
<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
        ****  Schlagzeilen Overview                             ****<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-container { width: 600px; box-sizing: border-box; background: var(--h4w-storyline-blacklist-bg); border: 3px solid var(--h4w-storyline-blacklist-border-color); color: var(--h4w-storyline-blacklist-color); font-family: "Montserrat", sans-serif; font-size: 14px; line-height: 160%; margin: 0 auto; padding: 30px; text-align: justify; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-container * { box-sizing: border-box; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-container b1 { color: var(--h4w-storyline-highlight1); font-weight: 500 !important; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-container ul li { list-style: none; position: relative; margin-bottom: 5px; text-align: left; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-container ul { padding-left: 25px; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-container ul li::before { content: "»"; position: absolute; color: var(--h4w-storyline-highlight1); left: -15px; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-separator { width: 100%; height: 50px; background: url('https://h4w-rpg.de/design/ice_storm_war/kat_2.png') #cfddf3 no-repeat top center; display: flex; justify-content: center; align-items: center; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-separator .text { background: rgba(255, 255, 255, 0.87); padding: 0.3em 0.5em; font-size: 20px; color: var(--h4w-storyline-fontcolor-main); font-family: "DM Serif Display", serif; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-headline, .h4w-storyline-headline a { font-family: "DM Serif Display", serif; font-size: 28px; text-align: center; margin-bottom: 10px; color: var(--h4w-storyline-highlight1); text-decoration: none; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-header { width: 600px; height: 330px; background: url('https://h4w-rpg.de/storyline/logo3.png') #cfddf3 no-repeat top center; margin: 0 auto; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-cursive { font-style: italic; font-family: "Domine", serif; padding: 20px 20px 20px 50px; color:#5a648d;}/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-cursive-accent {display: inline-block; overflow: visible;  color: rgba(139, 170, 218, 0.5); font-size: 200px; position: relative; right: 35px; top: 75px; letter-spacing: -0.1em; font-family: "Times New Roman";}/*<br />
<br />
<br />
        */ hl { font-weight: bold; padding-bottom: 6px; background-image: linear-gradient(rgba(139, 170, 218, 0.1), rgba(139, 170, 218, 0.5)); background-position: 0 60%; background-repeat: no-repeat; background-size: 100% 6px; }/*<br />
<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
        ****  Content                                           ****<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeilen-container { width: 100%; height: 100%; padding: 30px 0 20px 0; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeilen-box { width: 540px; margin-top: -40px; padding: 15px; box-sizing: border-box; background: var(--h4w-storyline-schlagzeile-bg); border: 3px solid var(--h4w-storyline-blacklist-bg); text-align: left; color: var(--h4w-storyline-blacklist-color); position: relative; z-index: 5; transition: 0.5s; animation: bring-to-front 12s infinite ease-in-out; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeilen-box:nth-child(odd) { margin-left: -50px; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeilen-box:nth-child(even) { margin-left: 50px; }/*<br />
<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
        ****  Header                                            ****<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-top { display: flex; align-items: center; gap: 8px; position: relative; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-top i { font-size: 16px; color: var(--h4w-storyline-highlight1); }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-source { font-size: 15px; font-weight: 700; letter-spacing: 0.5px; text-transform: uppercase; color: var(--h4w-storyline-highlight1); }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-date { position: absolute; right: 0; font-weight: 700; color: var(--h4w-storyline-highlight1); }/*<br />
<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
        ****  Main Content                                      ****<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-main { margin-top: 5px; display: flex; gap: 3%; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-text { width: 82%; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-text span { display: block; color: var(--h4w-storyline-highlight1); }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-infos { width: 15%; text-align: right; font-weight: 700; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-links {display: flex; gap: 10px; justify-content: center; flex-wrap: wrap;} /*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-links a:link {padding: 5px 10px; border: 1px solid var( --h4w-storyline-fontcolor-main); font-size: 13px;} /*<br />
<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
        ****  Icons / Stats                                     ****<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-likes, .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-comments/*<br />
        */ .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-shares, .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-retweets { position: relative; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-likes { color: #d45764; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-likes::after { content: "\eb04"; font-family: "cappuccicons"; padding-left: 3px; font-size: 12px; position: relative; top: 1px; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-comments { color: #70a7b3; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-comments::after { content: "\e9d7"; font-family: "cappuccicons"; padding-left: 3px; font-size: 12px; position: relative; top: 1px; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-shares { color: #a679b3; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-shares::after { content: "\ec66"; font-family: "cappuccicons"; padding-left: 3px; font-size: 11px; position: relative; top: -0.5px; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-retweets { color: #77b574; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-retweets::after { content: "\ec37"; font-family: "cappuccicons"; padding-left: 3px; font-size: 12px; position: relative; top: 1px; }/*<br />
<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
        ****  Magie                                             ****<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
        */ @keyframes bring-to-front {/*<br />
            0% { z-index: 5; transform: scale(1); border-color: var(--h4w-storyline-blacklist-bg); }/*<br />
<br />
            */ 10% { z-index: 10; transform: scale(1.05); border-color: var(--h4w-storyline-highlight1); }/*<br />
<br />
            */ 30% { z-index: 10; transform: scale(1.05); border-color: var(--h4w-storyline-highlight1); }/*<br />
<br />
            */ 40% { z-index: 5; transform: scale(1); border-color: var(--h4w-storyline-blacklist-bg); }/*<br />
<br />
            */ 100% { z-index: 5; transform: scale(1); border-color: var(--h4w-storyline-blacklist-bg); }<br />
        }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeilen-box:nth-child(1) { animation-delay: 0s; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeilen-box:nth-child(2) { animation-delay: 4s; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeilen-box:nth-child(3) { animation-delay: 8s; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeilen-box:nth-child(4) { animation-delay: 12s; }/*<br />
<br />
*/</style>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="h4w-storyline-header"></div>
<div class="h4w-storyline-container">
    <div class="h4w-schlagzeilen-container">
        <div class="h4w-schlagzeilen-box">
            <div class="h4w-schlagzeile-top">
                <i class="cp cp-instagram-o"></i><br />
                <div class="h4w-schlagzeile-source">@london.local</div>
                <div class="h4w-schlagzeile-date">FEB 22 | 14:12</div>
            </div>
            <div class="h4w-schlagzeile-main">
                <div class="h4w-schlagzeile-text">Überprüfungen deuten darauf hin, dass es sich bei den Videoaufnahmen beim Trafalgar Square nicht um Fälschungen handelt. Expert:innen halten es für höchst unwahrscheinlich, so viele unterschiedliche Perspektiven und Qualitäten zu inszenieren.</div>
                <div class="h4w-schlagzeile-infos">
                    <div class="h4w-schlagzeile-likes">11.309</div>
                    <div class="h4w-schlagzeile-comments">203</div>
                    <div class="h4w-schlagzeile-shares">581</div>
                </div>
            </div>
        </div>
        <div class="h4w-schlagzeilen-box">
            <div class="h4w-schlagzeile-top">
                <i class="cp cp-weibo"></i><br />
                <div class="h4w-schlagzeile-source">@loves.beans</div>
                <div class="h4w-schlagzeile-date">FEB 22 | 12:58</div>
            </div>
            <div class="h4w-schlagzeile-main">
                <div class="h4w-schlagzeile-text">WHAT THE FUCK???????<br>2025 hat gerade erst angefangen, what is going<br />
                    oonnnn ???<br />
                </div>
                <div class="h4w-schlagzeile-infos">
                    <div class="h4w-schlagzeile-likes">3.148</div>
                    <div class="h4w-schlagzeile-comments">59</div>
                    <div class="h4w-schlagzeile-retweets">46</div>
                </div>
            </div>
        </div>
        <div class="h4w-schlagzeilen-box">
            <div class="h4w-schlagzeile-top">
                <i class="cp cp-facebook-o"></i><br />
                <div class="h4w-schlagzeile-source">@bridget newman</div>
                <div class="h4w-schlagzeile-date">FEB 22 | 13:24</div>
            </div>
            <div class="h4w-schlagzeile-main">
                <div class="h4w-schlagzeile-text">War ja klar, dass uns die Regierung die Wahrheit verheimlicht. Wer das erst seit heute glaubt, ist eh schon verloren. Gab genug Beweise in den letzten Jahren.<br />
                    <span>#magicisreal #jeffbezos #schlafschafe #wachtauf</span><br />
                </div>
                <div class="h4w-schlagzeile-infos">
                    <div class="h4w-schlagzeile-likes">25</div>
                    <div class="h4w-schlagzeile-comments">16</div>
                    <div class="h4w-schlagzeile-shares">3</div>
                </div>
            </div>
        </div>
        <div class="h4w-schlagzeilen-box">
            <div class="h4w-schlagzeile-top">
                <i class="cp cp-instagram-o"></i><br />
                <div class="h4w-schlagzeile-source">@m._m1ll1e</div>
                <div class="h4w-schlagzeile-date">FEB 22 | 12:52</div>
            </div>
            <div class="h4w-schlagzeile-main">
                <div class="h4w-schlagzeile-text">@StanleyThompson @10DowningStreet EXPLAIN= ?????<br />
                    <span>#magicisreal</span><br />
                </div>
                <div class="h4w-schlagzeile-infos">
                    <div class="h4w-schlagzeile-likes">99</div>
                    <div class="h4w-schlagzeile-comments">23</div>
                    <div class="h4w-schlagzeile-shares">7</div>
                </div>
            </div>
        </div>
    </div>
<div class="h4w-storyline-cursive-accent">‘‘</div>
    <div class="h4w-storyline-cursive">Noch immer ist der Trafalgar Square in tosenden Applaus gehüllt, obwohl von der in Schwarz gehüllten Gestalt am oberen Ende der Treppe keine Spur mehr zu sehen ist. Nur der warme Wind, den sie auf wundersame Weise über sie hinweggeschickt hatte, berührt die noch immer aufgeheizten Gemüter – genau wie die Frage, ob die Offenbarung, von der diese Frau gesprochen hatte, wirklich der Wahrheit entspricht: gibt es eine magische Elite, ungesehen mitten unter ihnen? </div>
    <p>Die magische Gesellschaft Großbritanniens hatte keine Zeit, sich vom dritten Zauber-Krieg zu erholen, da nimmt die nächste Krise ihren Lauf. In einer mitreißenden Rede wird dem nicht-magischen London das größte Geheimnis, das die magische Gesellschaft zu bieten hat, offenbart: die Existenz von Magie und einer magischen Schattengesellschaft mitten unter ihnen. Während das Ministerium und die internationale Zaubervereinigung alles daransetzen, die Lage unter Kontrolle zu bringen, verbreitet sich die Nachricht über digitale Medien wie ein Lauffeuer. Noch können die Medien den Wahrheitsgehalt der Informationen zwar nicht abschätzen, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich all die Anzeichen für die Existenz von Magie nicht mehr leugnen lassen…</p>
<br />
    <div class="h4w-storyline-separator"><span class="text">Eckdaten</span></div>
    <ul>
        <li>Wir sind ein <hl>HP-kritisches Post-Potter RPG</hl>, angesiedelt im Jahr 2025 in Großbritannien.</li>
        <li>Zentrales Handlungselement ist die <hl>Offenlegung der Magie</hl> und der damit verbundene Bruch des Geheimhaltungsabkommens, wodurch magische und nicht-magische Gesellschaften unmittelbar<br />
            aufeinandertreffen.</li>
        <li>Die daraus entstehenden Konflikte dienen als Ausgangspunkt für eine <hl>kritische Auseinandersetzung</hl> mit strukturellen Problemen der magischen Welt.</li>
        <li>Hauptspielort ist <hl>London</hl> mit eigener <hl>magischer Universität</hl>.</li>
        <li>Das Schulkonzept von Hogwarts wurde verändert, die <hl>Internatspflicht ist aufgehoben.</hl></li>
        <li>Kurze Steckbrieffelder im Profil.</li>
        <li>Rating: L3S3V3 mit Trigger-Warnung.</li>
        <li>Wir haben eine Mindestlänge von 1000 Zeichen.</li>
        <li>Wir spielen nach dem Prinzip der Szenentrennung.</li>
        <li>Sowohl magische als auch magiefreie Charaktere sind erlaubt.</li>
    </ul>
<br />
<div class="h4w-storyline-links"><a href="https://h4w-rpg.de/index.php" target="_blank">Forum</a> <a href="https://h4w-rpg.de/rules.php" target="_blank">Regeln</a> <a href="https://h4w-rpg.de/forumdisplay.php?fid=135" target="_blank">Gesuche</a> <a href="https://h4w-rpg.de/lexicon.php" target="_blank">Lexikon</a> <a href="https://h4w-rpg.de/reservation.php" target="_blank">Reservierungen</a> <a href="https://h4w-rpg.de/listen.php" target="_blank">Listen</a></div>
</div>
</div>
<br />
<link rel="preconnect" href="https://fonts.googleapis.com">
    <link rel="preconnect" href="https://fonts.gstatic.com" crossorigin>
    <link href="https://fonts.googleapis.com/css2?family=DM+Serif+Display:ital@0;1&family=Montserrat:ital,wght@0,100..900;1,100..900&display=swap" rel="stylesheet">
        <link href="https://fonts.googleapis.com/css2?family=Domine:wght@400..700&display=swap" rel="stylesheet">
<link rel="stylesheet" href="https://static.tumblr.com/svdghan/wUSr83npl/tempcf.css">
<br />
<style type="text/css">/*<br />
<br />
*/:root { --h4w-storyline-highlight-1: #4984c9; --h4w-storyline-bg-1: #d3def3; --h4w-storyline-bg-2: #e0e7f5; --h4w-storyline-bg-3: #dce5f6; --h4w-storyline-fontcolor-main: #262c45; --h4w-storyline-main-bgcolor: var(--h4w-storyline-bg-2); --h4w-storyline-blacklist-bg: var(--h4w-storyline-bg-3); --h4w-storyline-blacklist-border-color: var(--h4w-storyline-bg-1); --h4w-storyline-blacklist-color: var(--h4w-storyline-fontcolor-main); --h4w-storyline-blacklist-title-color: var(--h4w-storyline-highlight1); --h4w-storyline-blacklist-hauspunkte-bg: var(--h4w-storyline-main-bgcolor); --h4w-storyline-blacklist-hauspunkte-color: var(--h4w-storyline-fontcolor-main); --h4w-storyline-blacklist-hr: var(--h4w-storyline-bg-3); --h4w-storyline-highlight1: var(--h4w-storyline-highlight-1); --h4w-storyline-schlagzeile-bg: #f4f6fa; }/*<br />
<br />
<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
        ****  Schlagzeilen Overview                             ****<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-container { width: 600px; box-sizing: border-box; background: var(--h4w-storyline-blacklist-bg); border: 3px solid var(--h4w-storyline-blacklist-border-color); color: var(--h4w-storyline-blacklist-color); font-family: "Montserrat", sans-serif; font-size: 14px; line-height: 160%; margin: 0 auto; padding: 30px; text-align: justify; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-container * { box-sizing: border-box; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-container b1 { color: var(--h4w-storyline-highlight1); font-weight: 500 !important; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-container ul li { list-style: none; position: relative; margin-bottom: 5px; text-align: left; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-container ul { padding-left: 25px; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-container ul li::before { content: "»"; position: absolute; color: var(--h4w-storyline-highlight1); left: -15px; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-separator { width: 100%; height: 50px; background: url('https://h4w-rpg.de/design/ice_storm_war/kat_2.png') #cfddf3 no-repeat top center; display: flex; justify-content: center; align-items: center; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-separator .text { background: rgba(255, 255, 255, 0.87); padding: 0.3em 0.5em; font-size: 20px; color: var(--h4w-storyline-fontcolor-main); font-family: "DM Serif Display", serif; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-headline, .h4w-storyline-headline a { font-family: "DM Serif Display", serif; font-size: 28px; text-align: center; margin-bottom: 10px; color: var(--h4w-storyline-highlight1); text-decoration: none; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-header { width: 600px; height: 330px; background: url('https://h4w-rpg.de/storyline/logo3.png') #cfddf3 no-repeat top center; margin: 0 auto; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-cursive { font-style: italic; font-family: "Domine", serif; padding: 20px 20px 20px 50px; color:#5a648d;}/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-cursive-accent {display: inline-block; overflow: visible;  color: rgba(139, 170, 218, 0.5); font-size: 200px; position: relative; right: 35px; top: 75px; letter-spacing: -0.1em; font-family: "Times New Roman";}/*<br />
<br />
<br />
        */ hl { font-weight: bold; padding-bottom: 6px; background-image: linear-gradient(rgba(139, 170, 218, 0.1), rgba(139, 170, 218, 0.5)); background-position: 0 60%; background-repeat: no-repeat; background-size: 100% 6px; }/*<br />
<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
        ****  Content                                           ****<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeilen-container { width: 100%; height: 100%; padding: 30px 0 20px 0; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeilen-box { width: 540px; margin-top: -40px; padding: 15px; box-sizing: border-box; background: var(--h4w-storyline-schlagzeile-bg); border: 3px solid var(--h4w-storyline-blacklist-bg); text-align: left; color: var(--h4w-storyline-blacklist-color); position: relative; z-index: 5; transition: 0.5s; animation: bring-to-front 12s infinite ease-in-out; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeilen-box:nth-child(odd) { margin-left: -50px; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeilen-box:nth-child(even) { margin-left: 50px; }/*<br />
<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
        ****  Header                                            ****<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-top { display: flex; align-items: center; gap: 8px; position: relative; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-top i { font-size: 16px; color: var(--h4w-storyline-highlight1); }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-source { font-size: 15px; font-weight: 700; letter-spacing: 0.5px; text-transform: uppercase; color: var(--h4w-storyline-highlight1); }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-date { position: absolute; right: 0; font-weight: 700; color: var(--h4w-storyline-highlight1); }/*<br />
<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
        ****  Main Content                                      ****<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-main { margin-top: 5px; display: flex; gap: 3%; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-text { width: 82%; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-text span { display: block; color: var(--h4w-storyline-highlight1); }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-infos { width: 15%; text-align: right; font-weight: 700; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-links {display: flex; gap: 10px; justify-content: center; flex-wrap: wrap;} /*<br />
<br />
        */ .h4w-storyline-links a:link {padding: 5px 10px; border: 1px solid var( --h4w-storyline-fontcolor-main); font-size: 13px;} /*<br />
<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
        ****  Icons / Stats                                     ****<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-likes, .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-comments/*<br />
        */ .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-shares, .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-retweets { position: relative; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-likes { color: #d45764; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-likes::after { content: "\eb04"; font-family: "cappuccicons"; padding-left: 3px; font-size: 12px; position: relative; top: 1px; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-comments { color: #70a7b3; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-comments::after { content: "\e9d7"; font-family: "cappuccicons"; padding-left: 3px; font-size: 12px; position: relative; top: 1px; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-shares { color: #a679b3; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-shares::after { content: "\ec66"; font-family: "cappuccicons"; padding-left: 3px; font-size: 11px; position: relative; top: -0.5px; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-retweets { color: #77b574; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeile-infos .h4w-schlagzeile-retweets::after { content: "\ec37"; font-family: "cappuccicons"; padding-left: 3px; font-size: 12px; position: relative; top: 1px; }/*<br />
<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
        ****  Magie                                             ****<br />
        ****  ------------------------------------------------  ****<br />
        */ @keyframes bring-to-front {/*<br />
            0% { z-index: 5; transform: scale(1); border-color: var(--h4w-storyline-blacklist-bg); }/*<br />
<br />
            */ 10% { z-index: 10; transform: scale(1.05); border-color: var(--h4w-storyline-highlight1); }/*<br />
<br />
            */ 30% { z-index: 10; transform: scale(1.05); border-color: var(--h4w-storyline-highlight1); }/*<br />
<br />
            */ 40% { z-index: 5; transform: scale(1); border-color: var(--h4w-storyline-blacklist-bg); }/*<br />
<br />
            */ 100% { z-index: 5; transform: scale(1); border-color: var(--h4w-storyline-blacklist-bg); }<br />
        }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeilen-box:nth-child(1) { animation-delay: 0s; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeilen-box:nth-child(2) { animation-delay: 4s; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeilen-box:nth-child(3) { animation-delay: 8s; }/*<br />
<br />
        */ .h4w-schlagzeilen-box:nth-child(4) { animation-delay: 12s; }/*<br />
<br />
*/</style>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Tiny bag, major impact]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=557</link>
			<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 09:06:18 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=98">Benedict Hall</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=557</guid>
			<description><![CDATA[Ben rieb sich mit einem genervten Seufzen die schweren Augenlider, bis kleine Funken in seinem Blick lagen und ein wenig seines Ärgers verflogen war. Er wollte nicht sauer sein, kein Stück. Wirklich nicht. Aber der Anblick der Butterbrotdose mit dem liebevoll angerichteten Sandwich und seinen Lieblingskeksen war einfach … zu viel. Er war ein alter Mann. Der Sheriff. Er war das Sprachrohr der Stadt beim Rudel und vom Rudel bei den städtischen Bewohnern! <br />
Kein sechs Jahre alter Bengel, den man die Schultüte packte und in die große weite Welt hinausschickte und nachmittags die aufgeregten Geschichten seiner Abenteuer anhörte. Doch genau das vermittelte ihm die Zuneigung der Mütter, ganz egal, dass sein erwachsenes Gehirn ihre Beweggründe verstand und die Liebe, die sie damit ausdrückten. Das Kümmern, um ihn und seine Eltern, das überbrücken der Lücke seit Megs Weggang. Er schnaufte und verwünschte seine Schwester erneut. Sie hatte ihr Leben auf den Kopf gestellt und seins gleich mit. Ließ ihn die Scherben aufheben und ignorierte, wie sehr er selbst dabei aus der Bahn geworfen wurde. <br />
<br />
Nein, absolut nicht. Das ging so nicht weiter. Er konnte selbst für sich sorgen. Hatte jahrelang sein eigenes Essen gekocht und sich versorgt, ohne dabei vom Fleisch zu fallen! Mit einem Ächzen, was mehr seinen Gedankengängen als einer fehlenden Fitness geschuldet war, erhob er sich und verließ das Büro. Die Deputys waren, fleißig wie immer, an ihren Schreibtischen und tippten Berichte oder lasen heimlich irgendwelche Newsletter, ihm war das heute egal. Sein Blick schweifte über die Schreibtische und blieben an einer Frauenhandtasche hängen, die dort eindeutig nicht hingehörte. Seine fragend hochgezogene Augenbraue reichte als Signal und man teilte ihm die Umstände mit. Es war ein Fund, anscheinend war die Tasche verloren gegangen und man hatte zwar alles Geld entwendet, aber mehrere Notizblöcke und Unterlagen drin gelassen. Daher war die Besitzerin nicht nur schnell identifiziert, sondern auch informiert wurden und wohl auch schon auf den Weg in die Wache, um ihren Besitz abzuholen. Hervorragend. Er mochte Sachen, die sich von selbst erledigten am allerliebsten.<br />
<br />
Erst beim Namen wurde er hellhörig. Kaya Whitfiel gehörte zu Rain Fire, wie er, und war somit eine Rudelgefährtin und die waren nicht unbedingt dafür bekannt, ihre Habseligkeiten in der Stadt liegen oder sich ausrauben zu lassen. Seine Mittagspause mental noch ein paar Minuten nach hinten schiebend, beschloß Ben, auf sie zu warten und kurz mit ihr zu sprechen. Vielleicht hatte es mehr auf sich, als sie angenommen hatten und Taqa würde ihm die Ohren langziehen, wenn er sich nicht um sein Rudel kümmerte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ben rieb sich mit einem genervten Seufzen die schweren Augenlider, bis kleine Funken in seinem Blick lagen und ein wenig seines Ärgers verflogen war. Er wollte nicht sauer sein, kein Stück. Wirklich nicht. Aber der Anblick der Butterbrotdose mit dem liebevoll angerichteten Sandwich und seinen Lieblingskeksen war einfach … zu viel. Er war ein alter Mann. Der Sheriff. Er war das Sprachrohr der Stadt beim Rudel und vom Rudel bei den städtischen Bewohnern! <br />
Kein sechs Jahre alter Bengel, den man die Schultüte packte und in die große weite Welt hinausschickte und nachmittags die aufgeregten Geschichten seiner Abenteuer anhörte. Doch genau das vermittelte ihm die Zuneigung der Mütter, ganz egal, dass sein erwachsenes Gehirn ihre Beweggründe verstand und die Liebe, die sie damit ausdrückten. Das Kümmern, um ihn und seine Eltern, das überbrücken der Lücke seit Megs Weggang. Er schnaufte und verwünschte seine Schwester erneut. Sie hatte ihr Leben auf den Kopf gestellt und seins gleich mit. Ließ ihn die Scherben aufheben und ignorierte, wie sehr er selbst dabei aus der Bahn geworfen wurde. <br />
<br />
Nein, absolut nicht. Das ging so nicht weiter. Er konnte selbst für sich sorgen. Hatte jahrelang sein eigenes Essen gekocht und sich versorgt, ohne dabei vom Fleisch zu fallen! Mit einem Ächzen, was mehr seinen Gedankengängen als einer fehlenden Fitness geschuldet war, erhob er sich und verließ das Büro. Die Deputys waren, fleißig wie immer, an ihren Schreibtischen und tippten Berichte oder lasen heimlich irgendwelche Newsletter, ihm war das heute egal. Sein Blick schweifte über die Schreibtische und blieben an einer Frauenhandtasche hängen, die dort eindeutig nicht hingehörte. Seine fragend hochgezogene Augenbraue reichte als Signal und man teilte ihm die Umstände mit. Es war ein Fund, anscheinend war die Tasche verloren gegangen und man hatte zwar alles Geld entwendet, aber mehrere Notizblöcke und Unterlagen drin gelassen. Daher war die Besitzerin nicht nur schnell identifiziert, sondern auch informiert wurden und wohl auch schon auf den Weg in die Wache, um ihren Besitz abzuholen. Hervorragend. Er mochte Sachen, die sich von selbst erledigten am allerliebsten.<br />
<br />
Erst beim Namen wurde er hellhörig. Kaya Whitfiel gehörte zu Rain Fire, wie er, und war somit eine Rudelgefährtin und die waren nicht unbedingt dafür bekannt, ihre Habseligkeiten in der Stadt liegen oder sich ausrauben zu lassen. Seine Mittagspause mental noch ein paar Minuten nach hinten schiebend, beschloß Ben, auf sie zu warten und kurz mit ihr zu sprechen. Vielleicht hatte es mehr auf sich, als sie angenommen hatten und Taqa würde ihm die Ohren langziehen, wenn er sich nicht um sein Rudel kümmerte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Be Ready to Die! [ÄNDERUNG]]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=556</link>
			<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 13:26:42 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=0">Wiccan</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=556</guid>
			<description><![CDATA[Hey liebes Team,<br />
<br />
nach reiflicher Überlegung sind wir vom "Be Ready to Die" zu dem Entschluss gekommen, dass wir uns von den klassischen Partnerforen trennen werden. Ab sofort werden wir aus zeitlichen Gründen nur noch Schwesterforen annehmen. Natürlich könnt ihr euch dafür weiterhin jederzeit bei uns im Forum melden.<br />
<br />
Wir bedanken uns für die tolle Partnerschaft und wünschen euch weiterhin viel Spaß und Erfolg mit eurem Forum.<br />
<br />
Liebe Grüße<br />
Wiccan, Hulkling & Scarlet Witch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hey liebes Team,<br />
<br />
nach reiflicher Überlegung sind wir vom "Be Ready to Die" zu dem Entschluss gekommen, dass wir uns von den klassischen Partnerforen trennen werden. Ab sofort werden wir aus zeitlichen Gründen nur noch Schwesterforen annehmen. Natürlich könnt ihr euch dafür weiterhin jederzeit bei uns im Forum melden.<br />
<br />
Wir bedanken uns für die tolle Partnerschaft und wünschen euch weiterhin viel Spaß und Erfolg mit eurem Forum.<br />
<br />
Liebe Grüße<br />
Wiccan, Hulkling & Scarlet Witch]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[I learned to fight before I learned to feel]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=555</link>
			<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 13:00:43 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=133">Kenjiro Takahashi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=555</guid>
			<description><![CDATA[<div id="estcath"><div id="estcath-contain">
<div class="estcath-secondary">I learned to fight before I learned to feel </div>
<div id="estcath-main"><div class="estcath-title"> heartbeat</div>
<div class="estcath-facts">Kenjiro & Farlow <span>/</span> Tokyo Taste <span>/</span> Datum <span>/</span> mittags <span>/</span> <a href="https://i.pinimg.com/736x/3e/c8/97/3ec8977f0b786386732b0030ee755fc4.jpg" target="_blank"> Outfit</a><br />
</div></div></div></div>
<br />
<link href="https://fonts.googleapis.com/css2?family=Anton&family=Roboto+Condensed:wght@500&display=swap" rel="stylesheet">
<style type="text/css">:root {--estcath-title-height: 90px;--estcath-main-color: #610A08; --estcath-highlight-color: #121212;--estcath-facts-color: #0A0A0A;}/*<br />
*/ #estcath {all: initial;}/*<br />
*/ #estcath #estcath-contain {text-align: center; margin: 0 auto; font-family: Roboto Condensed, sans-serif; text-transform: uppercase;}/*<br />
*/ #estcath #estcath-contain .estcath-secondary {font-size: 16px; line-height: 120%; color: var(--estcath-main-color);}/*<br />
*/ #estcath #estcath-main {position: relative;}/*<br />
*/ #estcath #estcath-main .estcath-title {white-space: nowrap; text-transform: uppercase; font-size: var(--estcath-title-height); line-height: var(--estcath-title-height); font-family: Anton, sans-serif; color: var(--estcath-main-color); text-shadow: 2px 3px var(--estcath-highlight-color); clip-path: polygon(0% 0%, 0% 100%, 0 40%, 100% 40%, 100% 60%, 0 60%, 0 100%, 100% 100%, 100% 0%);}/*<br />
*/ #estcath #estcath-main .estcath-facts {font-size: 10px; line-height: var(--estcath-title-height); text-shadow: none; letter-spacing: 1.5px; color: var(--estcath-facts-color); position: absolute; top: 0; left:0; right: 0;}/*<br />
*/ #estcath #estcath-main .estcath-facts span {letter-spacing: 6px;}/*<br />
*/ #estcath #estcath-main .estcath-facts a {color: var(--estcath-highlight-color); text-decoration: none;}</style><br />
<br />
Er hatte kein Heimweh. Townsend war anders. Kleiner. Viel kleiner als Chicago. <br />
Aber nichts trieb ihn zurück. <br />
Abgesehen von dieser Schlange!<br />
Er seufzte genervt und tänzelte von einem Fuß auf den anderen. Geduld war nicht wirklich seine Stärke. <jin>“Willst du jemanden bestrafen, dann stell ihn in 'ne Schlange“</jin>, murmelte er. Er konnte den Gedanken nicht bei sich halten. Diesen, der ihn an die Hölle erinnerte, in der jeder eine Nummer zog und sich hinten anstellen musste. <br />
<br />
Die asiatischen Religionen kannten 12.800 Unterwelten unter der Erde – acht dunkle Unterwelten, acht kalte Unterwelten und 84.000 sonstige Unterwelten am Rande des Universums. Alle kamen nach dem Tod in die Unterwelt, aber wie lange man dort blieb, hing von der Schwere der Sünden ab, die man begangen hatte. <br />
<br />
Und Kenjiro befand sich jetzt schon in einer davon. <br />
Dabei hatte er sich nur etwas zu Mittag holen wollen. <br />
Er hätte es ja mitgenommen und auf dem Heimweg gegessen, aber es regnete! Und man aß Sushi nicht aus einem Regenfass! Und trotzallem musste er anstehen. <br />
<br />
Geh ins Tokyo Taste, hatten sie gesagt! Da gibt’s das beste Sushi des Landes, hatten sie gesagt.<br />
Nur hatte niemand gesagt, dass es nicht mehr frisch sein würde, wenn er endlich an der Reihe war. Und dass es der einzige Japaner in der Gegend war. Alle rannten in ihrer Mittagspause hier her. <br />
Für einen winzigen Moment lang hielt er es für einen Scherz. Den Neuen mal so richtig verladen. Ihm waren die Blicke der anderen nicht entgangen. Abschätzend und so als würde man herausfinden wollen, ob er hielt. Wie eine geflickte Naht, die man mit einem skeptischen Blick maß, während man erstmal prüfend am Stoff zerrte. <br />
<br />
In der High School lief es nicht besser. Name. Herkunft. Alter. Und dann diese hochgezogene Augenbraue. So als hätte er vergessen, sich 'ne Hose anzuziehen. Und in ihren Blicken all diese Fragen, die er nicht beantworten wollte. Er hätte längst mit der Schule fertig sein müssen. Stattdessen stand er da und schrieb sich für das Semester der zehnten Klasse ein. Die Zehnte! Nicht die Zwölfte – was man vielleicht noch ohne einen Laut der Überraschung hingenommen hätte. Aber die Zehnte? Das konnte nur bedeuten, dass mehr hinter der Schwänzerei steckte – und er las die Frage danach förmlich in ihren Gesichtern. <br />
<br />
Und dann das Geräusch seiner Schuhe auf dem Linoleum der Gänge. Der Geruch von alten Socken und vergammeltem Schulbrot in den Spints – Gott, er hatte das wirklich hinter sich gelassen. Und jetzt holte es ihn ein. Mit der Wucht eines Düsenjets, weil er sich kein bisschen darum geschert hatte, wie das Drumherum sein würde. Er wollte doch nur kämpfen!<br />
<br />
Dabei würde er in einer Woche wieder zur High School gehen und sich fragen, wieso zum Teufel er das Kleingedruckte nicht rechtzeitig gelesen hatte.<br />
<br />
Jetzt steckte er bis zum Hals in neuen Pflichten, während der Traum vom Sieg auf dem Ozean der Hoffnung dahin schipperte. <br />
<br />
Manches davon war ja ganz okay. Taschengeld zum Beispiel. Oder das Kampftraining. Er war auch ganz zufrieden mit seiner Unterkunft. Und das Essen in der Kantine war auch nicht schlecht. Futtern, wann immer er wollte – das klang nach echtem Luxus. Endlich mal nichts essen, das aus der Mikrowelle des Supermarkts kam. <br />
<br />
Aber der Rest? Der warf ihn gnadenlos zurück in die Welt, aus der er einst geflohen war. Und jetzt gerade – in dieser Schlange – zweifelte er an seinem Urteilsvermögen. Vielleicht hätte er ja doch Huangs Einladung annehmen sollen. Das wäre zumindest die Abkürzung gewesen. Hier gab’s keine Abkürzungen. Das hatte er gleich bei seiner Ankunft begriffen. <br />
<br />
Vor ihm stand so 'n Kerl mit der Duftnote eines Stinktiers. Er kam wohl grad vom Bau. War okay. Wenn man nicht dazu verdonnert war, in der Schlange gleich hinter ihm zu stehen. Für einen kurzen Moment dachte er darüber nach, eine Lücke zu lassen. Aber Menschen waren schon 'ne ziemlich arschige Spezies. Auch die mit tierischem Anteil. In die Lücke hätte sich gleich jemand rein gedrängelt. Und er war sowieso schon angepisst. Oder vielleicht war es auch der Wolf in ihm. Er hat den Unterschied nie richtig finden können. <br />
<br />
Hinter ihm roch es nach Maiglöckchen und Kupfer. Kupfer! Diesen Geruch kannte er! Blut. Blut roch nach Kupfer. Von Instinkt getrieben drehte er sich um und sah der Kleinen kurz ins Gesicht. <br />
Er hatte die Hände in die Hosentaschen seiner Jeans geschoben und spielte mit der Schachtel Zigaretten, die er darin versteckt hatte. Rauchen war auch verboten! Das würde eine echt harte Zeit werden!<br />
Sein Blick glitt prüfend über ihr Gesicht. Dann an ihrem Körper herunter und wieder herauf. Kurz grinste er, ehe er sich wieder umdrehte. Kein Blut! Sie war nicht verletzt. Vielleicht gehörte dieser Geruch ja zu ihr? Dann wär’s aber 'ne interessante Mischung. Eine, auf die der Wolf in ihm ganz deutlich reagierte. <br />
<br />
Sie hatte braune Augen! <br />
Das Grinsen wurde breiter und er senkte den Blick, weil er fürchtete, man würde ihn für 'nen Trottel halten, der blöd vor sich hin griente. In Chicago hätt’s dafür sogar Prügel gegeben. An der falschen Ecke auf jeden Fall. <br />
Hier war er nur 'n Japaner, der zum Japaner wollte. <br />
An den Chillmodus dieser Stadt musste er sich erst noch gewöhnen. <br />
<br />
Dann drängte sich eine kleine Gruppe Leute an der Schlange vorbei und besetzte einen der ohnehin schon zu wenig vorhandenen Tische. Einen von ihnen verdonnerten sie zum Anstehen. <br />
<jin>“Echt jetzt?“</jin> Er zog die Hände aus den Hosentaschen und hätte sich beinahe über die Dreistigkeit empört. Dreitausend Kunden hatten noch vor ihnen ein Recht auf einen Tisch. <br />
<br />
Aber er war erst seit drei Tagen hier. Genug, um zu wissen, dass das 'n mieser Start wäre… aber auch nicht lang genug, um alte Gewohnheiten gänzlich abzustreifen. <br />
<br />
Er schnaufte geladen. <jin> Das reicht!“</jin> <br />
<br />
Ruckartig drehte er sich zu dem Mädchen hinter ihm um. <jin>“Okay, Maiglöckchen… sag mir, was du haben willst, ich bring’s dir mit. Du gehst da rüber…“</jin> Mit dem Kinn deutete er auf einen der letzten freien Tische in einer Ecke, <jin>“Und besetzt den Tisch.“</jin> Er drehte sich kurz um, streifte leicht angewidert den Kerl von der Stinktier-Baubrigade, und sah sie dann wieder an. <jin>„Mach schnell, sonst müssen wir unser Sushi im Regen futtern. Und ich hab da echt keinen Nerv zu!“</jin> Er hob eine Augenbraue, als würde er deutlich machen, wie sehr diese Schlange ohnehin schon an seinen Nerven zerrte. Der Blick blieb einen Moment länger an ihr hängen, als nötig gewesen wäre. Nicht aufdringlich – aber durchaus interessiert. <jin>„Du kannst natürlich auch hier stehen bleiben und weiter…“</jin> er verzog leicht das Gesicht, ließ den Blick demonstrativ über den Kerl vor sich streifen, <jin>„…das Aroma genießen.“</jin> Ein schiefes Grinsen lüpfte einen seiner Mundwinkel. <jin>„Deine Entscheidung.“</jin><br />
<br />
Er lehnte sich ein Stück nach vorn, gerade so weit, dass seine Stimme nicht für die halbe Schlange hörbar war. <jin>„Ich bin schnell. Versprochen.“</jin><br />
Ein kurzer Blick wanderte wieder über sie – diesmal bewusster. Die Art, wie sie da stand. Die Spannung in ihrem Körper. Der Geruch. Und diesen braunen Augen... Sein Wolf war nicht ruhig. Ganz und gar nicht. <jin>„Also?“</jin> Er deutete herausfordernd zum Tisch. <jin>„Deal oder Deal?“</jin>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="estcath"><div id="estcath-contain">
<div class="estcath-secondary">I learned to fight before I learned to feel </div>
<div id="estcath-main"><div class="estcath-title"> heartbeat</div>
<div class="estcath-facts">Kenjiro & Farlow <span>/</span> Tokyo Taste <span>/</span> Datum <span>/</span> mittags <span>/</span> <a href="https://i.pinimg.com/736x/3e/c8/97/3ec8977f0b786386732b0030ee755fc4.jpg" target="_blank"> Outfit</a><br />
</div></div></div></div>
<br />
<link href="https://fonts.googleapis.com/css2?family=Anton&family=Roboto+Condensed:wght@500&display=swap" rel="stylesheet">
<style type="text/css">:root {--estcath-title-height: 90px;--estcath-main-color: #610A08; --estcath-highlight-color: #121212;--estcath-facts-color: #0A0A0A;}/*<br />
*/ #estcath {all: initial;}/*<br />
*/ #estcath #estcath-contain {text-align: center; margin: 0 auto; font-family: Roboto Condensed, sans-serif; text-transform: uppercase;}/*<br />
*/ #estcath #estcath-contain .estcath-secondary {font-size: 16px; line-height: 120%; color: var(--estcath-main-color);}/*<br />
*/ #estcath #estcath-main {position: relative;}/*<br />
*/ #estcath #estcath-main .estcath-title {white-space: nowrap; text-transform: uppercase; font-size: var(--estcath-title-height); line-height: var(--estcath-title-height); font-family: Anton, sans-serif; color: var(--estcath-main-color); text-shadow: 2px 3px var(--estcath-highlight-color); clip-path: polygon(0% 0%, 0% 100%, 0 40%, 100% 40%, 100% 60%, 0 60%, 0 100%, 100% 100%, 100% 0%);}/*<br />
*/ #estcath #estcath-main .estcath-facts {font-size: 10px; line-height: var(--estcath-title-height); text-shadow: none; letter-spacing: 1.5px; color: var(--estcath-facts-color); position: absolute; top: 0; left:0; right: 0;}/*<br />
*/ #estcath #estcath-main .estcath-facts span {letter-spacing: 6px;}/*<br />
*/ #estcath #estcath-main .estcath-facts a {color: var(--estcath-highlight-color); text-decoration: none;}</style><br />
<br />
Er hatte kein Heimweh. Townsend war anders. Kleiner. Viel kleiner als Chicago. <br />
Aber nichts trieb ihn zurück. <br />
Abgesehen von dieser Schlange!<br />
Er seufzte genervt und tänzelte von einem Fuß auf den anderen. Geduld war nicht wirklich seine Stärke. <jin>“Willst du jemanden bestrafen, dann stell ihn in 'ne Schlange“</jin>, murmelte er. Er konnte den Gedanken nicht bei sich halten. Diesen, der ihn an die Hölle erinnerte, in der jeder eine Nummer zog und sich hinten anstellen musste. <br />
<br />
Die asiatischen Religionen kannten 12.800 Unterwelten unter der Erde – acht dunkle Unterwelten, acht kalte Unterwelten und 84.000 sonstige Unterwelten am Rande des Universums. Alle kamen nach dem Tod in die Unterwelt, aber wie lange man dort blieb, hing von der Schwere der Sünden ab, die man begangen hatte. <br />
<br />
Und Kenjiro befand sich jetzt schon in einer davon. <br />
Dabei hatte er sich nur etwas zu Mittag holen wollen. <br />
Er hätte es ja mitgenommen und auf dem Heimweg gegessen, aber es regnete! Und man aß Sushi nicht aus einem Regenfass! Und trotzallem musste er anstehen. <br />
<br />
Geh ins Tokyo Taste, hatten sie gesagt! Da gibt’s das beste Sushi des Landes, hatten sie gesagt.<br />
Nur hatte niemand gesagt, dass es nicht mehr frisch sein würde, wenn er endlich an der Reihe war. Und dass es der einzige Japaner in der Gegend war. Alle rannten in ihrer Mittagspause hier her. <br />
Für einen winzigen Moment lang hielt er es für einen Scherz. Den Neuen mal so richtig verladen. Ihm waren die Blicke der anderen nicht entgangen. Abschätzend und so als würde man herausfinden wollen, ob er hielt. Wie eine geflickte Naht, die man mit einem skeptischen Blick maß, während man erstmal prüfend am Stoff zerrte. <br />
<br />
In der High School lief es nicht besser. Name. Herkunft. Alter. Und dann diese hochgezogene Augenbraue. So als hätte er vergessen, sich 'ne Hose anzuziehen. Und in ihren Blicken all diese Fragen, die er nicht beantworten wollte. Er hätte längst mit der Schule fertig sein müssen. Stattdessen stand er da und schrieb sich für das Semester der zehnten Klasse ein. Die Zehnte! Nicht die Zwölfte – was man vielleicht noch ohne einen Laut der Überraschung hingenommen hätte. Aber die Zehnte? Das konnte nur bedeuten, dass mehr hinter der Schwänzerei steckte – und er las die Frage danach förmlich in ihren Gesichtern. <br />
<br />
Und dann das Geräusch seiner Schuhe auf dem Linoleum der Gänge. Der Geruch von alten Socken und vergammeltem Schulbrot in den Spints – Gott, er hatte das wirklich hinter sich gelassen. Und jetzt holte es ihn ein. Mit der Wucht eines Düsenjets, weil er sich kein bisschen darum geschert hatte, wie das Drumherum sein würde. Er wollte doch nur kämpfen!<br />
<br />
Dabei würde er in einer Woche wieder zur High School gehen und sich fragen, wieso zum Teufel er das Kleingedruckte nicht rechtzeitig gelesen hatte.<br />
<br />
Jetzt steckte er bis zum Hals in neuen Pflichten, während der Traum vom Sieg auf dem Ozean der Hoffnung dahin schipperte. <br />
<br />
Manches davon war ja ganz okay. Taschengeld zum Beispiel. Oder das Kampftraining. Er war auch ganz zufrieden mit seiner Unterkunft. Und das Essen in der Kantine war auch nicht schlecht. Futtern, wann immer er wollte – das klang nach echtem Luxus. Endlich mal nichts essen, das aus der Mikrowelle des Supermarkts kam. <br />
<br />
Aber der Rest? Der warf ihn gnadenlos zurück in die Welt, aus der er einst geflohen war. Und jetzt gerade – in dieser Schlange – zweifelte er an seinem Urteilsvermögen. Vielleicht hätte er ja doch Huangs Einladung annehmen sollen. Das wäre zumindest die Abkürzung gewesen. Hier gab’s keine Abkürzungen. Das hatte er gleich bei seiner Ankunft begriffen. <br />
<br />
Vor ihm stand so 'n Kerl mit der Duftnote eines Stinktiers. Er kam wohl grad vom Bau. War okay. Wenn man nicht dazu verdonnert war, in der Schlange gleich hinter ihm zu stehen. Für einen kurzen Moment dachte er darüber nach, eine Lücke zu lassen. Aber Menschen waren schon 'ne ziemlich arschige Spezies. Auch die mit tierischem Anteil. In die Lücke hätte sich gleich jemand rein gedrängelt. Und er war sowieso schon angepisst. Oder vielleicht war es auch der Wolf in ihm. Er hat den Unterschied nie richtig finden können. <br />
<br />
Hinter ihm roch es nach Maiglöckchen und Kupfer. Kupfer! Diesen Geruch kannte er! Blut. Blut roch nach Kupfer. Von Instinkt getrieben drehte er sich um und sah der Kleinen kurz ins Gesicht. <br />
Er hatte die Hände in die Hosentaschen seiner Jeans geschoben und spielte mit der Schachtel Zigaretten, die er darin versteckt hatte. Rauchen war auch verboten! Das würde eine echt harte Zeit werden!<br />
Sein Blick glitt prüfend über ihr Gesicht. Dann an ihrem Körper herunter und wieder herauf. Kurz grinste er, ehe er sich wieder umdrehte. Kein Blut! Sie war nicht verletzt. Vielleicht gehörte dieser Geruch ja zu ihr? Dann wär’s aber 'ne interessante Mischung. Eine, auf die der Wolf in ihm ganz deutlich reagierte. <br />
<br />
Sie hatte braune Augen! <br />
Das Grinsen wurde breiter und er senkte den Blick, weil er fürchtete, man würde ihn für 'nen Trottel halten, der blöd vor sich hin griente. In Chicago hätt’s dafür sogar Prügel gegeben. An der falschen Ecke auf jeden Fall. <br />
Hier war er nur 'n Japaner, der zum Japaner wollte. <br />
An den Chillmodus dieser Stadt musste er sich erst noch gewöhnen. <br />
<br />
Dann drängte sich eine kleine Gruppe Leute an der Schlange vorbei und besetzte einen der ohnehin schon zu wenig vorhandenen Tische. Einen von ihnen verdonnerten sie zum Anstehen. <br />
<jin>“Echt jetzt?“</jin> Er zog die Hände aus den Hosentaschen und hätte sich beinahe über die Dreistigkeit empört. Dreitausend Kunden hatten noch vor ihnen ein Recht auf einen Tisch. <br />
<br />
Aber er war erst seit drei Tagen hier. Genug, um zu wissen, dass das 'n mieser Start wäre… aber auch nicht lang genug, um alte Gewohnheiten gänzlich abzustreifen. <br />
<br />
Er schnaufte geladen. <jin> Das reicht!“</jin> <br />
<br />
Ruckartig drehte er sich zu dem Mädchen hinter ihm um. <jin>“Okay, Maiglöckchen… sag mir, was du haben willst, ich bring’s dir mit. Du gehst da rüber…“</jin> Mit dem Kinn deutete er auf einen der letzten freien Tische in einer Ecke, <jin>“Und besetzt den Tisch.“</jin> Er drehte sich kurz um, streifte leicht angewidert den Kerl von der Stinktier-Baubrigade, und sah sie dann wieder an. <jin>„Mach schnell, sonst müssen wir unser Sushi im Regen futtern. Und ich hab da echt keinen Nerv zu!“</jin> Er hob eine Augenbraue, als würde er deutlich machen, wie sehr diese Schlange ohnehin schon an seinen Nerven zerrte. Der Blick blieb einen Moment länger an ihr hängen, als nötig gewesen wäre. Nicht aufdringlich – aber durchaus interessiert. <jin>„Du kannst natürlich auch hier stehen bleiben und weiter…“</jin> er verzog leicht das Gesicht, ließ den Blick demonstrativ über den Kerl vor sich streifen, <jin>„…das Aroma genießen.“</jin> Ein schiefes Grinsen lüpfte einen seiner Mundwinkel. <jin>„Deine Entscheidung.“</jin><br />
<br />
Er lehnte sich ein Stück nach vorn, gerade so weit, dass seine Stimme nicht für die halbe Schlange hörbar war. <jin>„Ich bin schnell. Versprochen.“</jin><br />
Ein kurzer Blick wanderte wieder über sie – diesmal bewusster. Die Art, wie sie da stand. Die Spannung in ihrem Körper. Der Geruch. Und diesen braunen Augen... Sein Wolf war nicht ruhig. Ganz und gar nicht. <jin>„Also?“</jin> Er deutete herausfordernd zum Tisch. <jin>„Deal oder Deal?“</jin>]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
</rss>