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		<title><![CDATA[claws & fangs - Zentrum und weiße Zone]]></title>
		<link>https://claws.stories-untold.de/</link>
		<description><![CDATA[claws & fangs - https://claws.stories-untold.de]]></description>
		<pubDate>Sun, 24 May 2026 21:32:05 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Friendship is always better together.]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=573</link>
			<pubDate>Mon, 11 May 2026 13:52:51 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=39">Elianna Sánches</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=573</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font">.         Friendship is always better together       .</span></span></span></div>
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size"><div style="text-align: center;" class="mycode_align">In Kayas Haus | Nachmittags 16:34, warme Temperaturen, Sonntags der 25.07.2123</div></span></span> <br />
<br />
Zwei Tage war es erst her, dass Kunao nach den Ruhekeksen gefragt hatte. Zwar hatte die Mutter so knapp vor der Feier für Taqa noch einiges auf ihrer Liste stehen, doch wann immer jemand nach etwas anderem Fragte, kam die Unterwürfige nicht umhin, sich diesem anzunehmen. Außerdem war es eh eine perfekte Gelegenheit, denn so könnte Kaya und sie mal wieder einen gemeinsamen Abend haben. <br />
Nur die beiden.<br />
Eli mochte Kaya, die Heilerin war etwas Besonderes! <br />
Vielleicht lag es daran, dass sie beide in etwa gleich unterwürfig waren, was zur Folge hatte, dass sich ihr Tier bei ihr sehr wohlfühlte. So konnte sie heute super viel zusammen erledigen.<br />
Quatschen, Wohlfühlen, neue medizinische Rezepte ausklamüsern, sie konnte ihr vermutlich bei der Berechnung der Kekse für Kunao helfen. <br />
<br />
Während sie überlegte, wie der heutige Nachmittag aussehen konnte, packte sie bereits ihre kleine Tasche. <br />
Den Kommunikator, auf dem all ihre Rezepte gespeichert waren, ein paar kleine Schachtel mit den selbst gemachten Gebäckstücken. <br />
Die Musterservietten – immerhin mussten sie noch einige Meinungen einholen!<br />
Mit einer schnellen Bewegung nahm sie noch das schwarze Cap von der Ablage. <a href="https://i.pinimg.com/736x/d6/81/11/d6811156a0d27e5dc1c7289b3ff9c00a.jpg">Angezogen</a> hatte sie eine kurze Jeanshose, ein schwarzes Tanktop und darüber ein oranges Shirt mit weitem Ausschnitt. Dieses hatte vorne einen knoten. <br />
Dazu ihre orangen Chucs und eben das besagte Cap. <br />
Damit trat sie hinaus und hinab von ihrem Haus. Durch ihre Katze war es leicht, hinabzukommen, denn der Baum war wie das Haus, sie würde hier auch blind hinab finden. <br />
Der Weg zu Kaya selber war nicht weit.<br />
<br />
Unbarmherzig brannte die Sonne von oben, es war warm aber genau das liebte sie. Die schwülen Sommerabende würden alsbald kommen und es war das gemütlichste überhaupt, dann bis in die Nacht auf der Verander zu sitzen und der Natur dabei zu lauschen, wie sie vom Tag in die Dunkelheit glitt.<br />
Doch jetzt war erst einmal etwas anderes vorrangig, Taqas Party und Lous und Megans Verabschiedungen. <br />
Für die eine freute sie sich sehr, bei den anderen beiden hatte Eli allerdings Angst vor. <br />
Angst, auf Wiedersehen zu sagen, denn es schmerzte jetzt schon tief in ihrer Brust, wenn sie daran dachte, ohne Megan auskommen zu müssen. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Kätzchen!</span> wurde sie von ihr genannt und irgendwie hatte Elianna das sehr gemocht. Auch die Tatsache, dass Megan – so schroff sie sein konnte – sie immer bestärkt hatte. Ja das ein oder andere Mal hatte Meg sie extra rasend gemacht. <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ich mag es, wenn du die Zähne zeigst!</span> erklang ihre Stimme im Kopf. Ohne die Dunkelhaarige, wie wird es werden? <br />
Seit dem Tag, an dem man ihr gesagt hatte, dass Lou und sie das Rudel verlassen, ist Eli ihr eher aus dem Weg gegangen. Nicht die beste Art, aber sie wollte ihr Herz schützen, dass eh schon seit Remis Tod gelitten hatte. Echo war einfach gegangen. Megan würde einfach gehen. Remi kam niemals mehr wieder.<br />
Ihre Katze fauchte aufgebracht und versuchte die dunklen Gedanken mit ihrer Tatze wegzubekommen. <br />
Ja, sie hatte recht, heute wollte sie sich nicht herunterziehen lassen.<br />
Ihre leichten wippenden Bewegungen hinterließen keine wirklichen Geräusche, als sie auch schon vor der Hütte stand.<br />
Zaghaft klopfte die Mutter an, das Herzchen in der Brust pochte.<br />
<br />
<b>„Kaya? Eli hier...“</b> erhob sie ihre Stimme hoffnungsvoll und zog die Tasche vor ihren Bauch, griff mit beiden Händen darum. <br />
War sie zu früh? <br />
Ein Blick auf den Kom sagte nein, genau pünktlich. <br />
Bestimmt wäre der ein oder andere jetzt in ihr Haus gekommen. Die meisten Heiler – egal ob Nebenheiler oder nicht – liebten es, wenn sich alle um sie herum tummelten und hatten daher häufig die Türen auf. Aber Eli wagte es nicht, einfach ungebeten irgendwo in das Revier eines anderen einzudringen. <br />
An ihr war eine ähnliche Natur verloren gegangen, denn das hatte sie sich von ihnen abgeschaut. <br />
Die offenen Türen. <br />
Auch ihr Herz schlug höher, wenn sie Besuch bekam, wenn man sich gerne bei ihr aufhielt, auch wenn es nur war, um Plätzchen abzustauben, oder Schüsseln und Löffeln, an denen noch Teig klebte. Bei dem Gedanken musste die junge unterwürfige Mutter kurz grinsen, ehe sie auf die Tritte der Heilerin wartete.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-family: Comic Sans MS;" class="mycode_font">.         Friendship is always better together       .</span></span></span></div>
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size"><div style="text-align: center;" class="mycode_align">In Kayas Haus | Nachmittags 16:34, warme Temperaturen, Sonntags der 25.07.2123</div></span></span> <br />
<br />
Zwei Tage war es erst her, dass Kunao nach den Ruhekeksen gefragt hatte. Zwar hatte die Mutter so knapp vor der Feier für Taqa noch einiges auf ihrer Liste stehen, doch wann immer jemand nach etwas anderem Fragte, kam die Unterwürfige nicht umhin, sich diesem anzunehmen. Außerdem war es eh eine perfekte Gelegenheit, denn so könnte Kaya und sie mal wieder einen gemeinsamen Abend haben. <br />
Nur die beiden.<br />
Eli mochte Kaya, die Heilerin war etwas Besonderes! <br />
Vielleicht lag es daran, dass sie beide in etwa gleich unterwürfig waren, was zur Folge hatte, dass sich ihr Tier bei ihr sehr wohlfühlte. So konnte sie heute super viel zusammen erledigen.<br />
Quatschen, Wohlfühlen, neue medizinische Rezepte ausklamüsern, sie konnte ihr vermutlich bei der Berechnung der Kekse für Kunao helfen. <br />
<br />
Während sie überlegte, wie der heutige Nachmittag aussehen konnte, packte sie bereits ihre kleine Tasche. <br />
Den Kommunikator, auf dem all ihre Rezepte gespeichert waren, ein paar kleine Schachtel mit den selbst gemachten Gebäckstücken. <br />
Die Musterservietten – immerhin mussten sie noch einige Meinungen einholen!<br />
Mit einer schnellen Bewegung nahm sie noch das schwarze Cap von der Ablage. <a href="https://i.pinimg.com/736x/d6/81/11/d6811156a0d27e5dc1c7289b3ff9c00a.jpg">Angezogen</a> hatte sie eine kurze Jeanshose, ein schwarzes Tanktop und darüber ein oranges Shirt mit weitem Ausschnitt. Dieses hatte vorne einen knoten. <br />
Dazu ihre orangen Chucs und eben das besagte Cap. <br />
Damit trat sie hinaus und hinab von ihrem Haus. Durch ihre Katze war es leicht, hinabzukommen, denn der Baum war wie das Haus, sie würde hier auch blind hinab finden. <br />
Der Weg zu Kaya selber war nicht weit.<br />
<br />
Unbarmherzig brannte die Sonne von oben, es war warm aber genau das liebte sie. Die schwülen Sommerabende würden alsbald kommen und es war das gemütlichste überhaupt, dann bis in die Nacht auf der Verander zu sitzen und der Natur dabei zu lauschen, wie sie vom Tag in die Dunkelheit glitt.<br />
Doch jetzt war erst einmal etwas anderes vorrangig, Taqas Party und Lous und Megans Verabschiedungen. <br />
Für die eine freute sie sich sehr, bei den anderen beiden hatte Eli allerdings Angst vor. <br />
Angst, auf Wiedersehen zu sagen, denn es schmerzte jetzt schon tief in ihrer Brust, wenn sie daran dachte, ohne Megan auskommen zu müssen. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Kätzchen!</span> wurde sie von ihr genannt und irgendwie hatte Elianna das sehr gemocht. Auch die Tatsache, dass Megan – so schroff sie sein konnte – sie immer bestärkt hatte. Ja das ein oder andere Mal hatte Meg sie extra rasend gemacht. <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ich mag es, wenn du die Zähne zeigst!</span> erklang ihre Stimme im Kopf. Ohne die Dunkelhaarige, wie wird es werden? <br />
Seit dem Tag, an dem man ihr gesagt hatte, dass Lou und sie das Rudel verlassen, ist Eli ihr eher aus dem Weg gegangen. Nicht die beste Art, aber sie wollte ihr Herz schützen, dass eh schon seit Remis Tod gelitten hatte. Echo war einfach gegangen. Megan würde einfach gehen. Remi kam niemals mehr wieder.<br />
Ihre Katze fauchte aufgebracht und versuchte die dunklen Gedanken mit ihrer Tatze wegzubekommen. <br />
Ja, sie hatte recht, heute wollte sie sich nicht herunterziehen lassen.<br />
Ihre leichten wippenden Bewegungen hinterließen keine wirklichen Geräusche, als sie auch schon vor der Hütte stand.<br />
Zaghaft klopfte die Mutter an, das Herzchen in der Brust pochte.<br />
<br />
<b>„Kaya? Eli hier...“</b> erhob sie ihre Stimme hoffnungsvoll und zog die Tasche vor ihren Bauch, griff mit beiden Händen darum. <br />
War sie zu früh? <br />
Ein Blick auf den Kom sagte nein, genau pünktlich. <br />
Bestimmt wäre der ein oder andere jetzt in ihr Haus gekommen. Die meisten Heiler – egal ob Nebenheiler oder nicht – liebten es, wenn sich alle um sie herum tummelten und hatten daher häufig die Türen auf. Aber Eli wagte es nicht, einfach ungebeten irgendwo in das Revier eines anderen einzudringen. <br />
An ihr war eine ähnliche Natur verloren gegangen, denn das hatte sie sich von ihnen abgeschaut. <br />
Die offenen Türen. <br />
Auch ihr Herz schlug höher, wenn sie Besuch bekam, wenn man sich gerne bei ihr aufhielt, auch wenn es nur war, um Plätzchen abzustauben, oder Schüsseln und Löffeln, an denen noch Teig klebte. Bei dem Gedanken musste die junge unterwürfige Mutter kurz grinsen, ehe sie auf die Tritte der Heilerin wartete.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[The secret to a new beginning]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=530</link>
			<pubDate>Sun, 14 Dec 2025 16:29:31 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=93">Saira Sung</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=530</guid>
			<description><![CDATA[Vögel zwitscherten, sachte strich der Wind durch die Bäume, ließ das Lied ihrer Blätter erklingen. Weiches Rot tauchte den noch dunklen Himmel in seine bald schon prächtigen Farben. Ihre Nacht war kurz gewesen, ruhelos. Vieles ging der jungen Frau durch den Kopf, nicht nur den gestrigen Tag, den sie mit Josi verbrachte und viele Mitglieder des Rudels kennenlernte. Heute würde es weiter gehen. Eigentlich war es für sie bekannt, sollte bereits Routine sein. Auf ihrer Wanderschaft hatte sie vieles ähnlich erlebt. Auch die ersten Nächte auf dem Campus waren für sie Kurz gewesen. Dass die Müdigkeit in ihren Augen brannte, machte ihr wenig. In Klausurphasen hatte sie viele kurze Nächte. Vielleicht war es einfach die Tatsache, dass sie es nicht aufschreiben durfte. Keine Frage, sie konnte es verstehen. Die Vorsicht dahinter, Dinge nach draußen zu tragen. Saira fühlte sich bereits mehr als geehrte, dass Taqa ihr die Chance hierfür gegeben hatte.<br />
Immerhin war sie keine erfahrene Heilerin, hatte noch ein wenig zu lernen. Auch wenn vieles schon bekannt war und sie eine Zeit lang als Nebenheilerin in ihrem Heimatclan gearbeitet hatte. Clan, kein Rudel.<br />
Ihre Heimat war weitläufig. Erstreckte sich über verschiedenste Mitglieder und kleiner Gruppierungen, dass man nicht von einem Rudel sprach. Einem wie diesem hier. Bislang hatte Saira nur Katzen gerochen. Abgesehen von Josi und Ben, die Menschen waren.<br />
<br />
In Gedanken begann sie sich zu Dehnen, ehe sie um die Gästehütte herum joggte. Weit von dieser entfernen wollte sie nicht, da sie ihren Aufpassern nicht auf den Schlips treten wollte, aber sie unbedingt eine körperliche Auszeit brauchte. Am liebsten wäre es ihr gewesen, der Katze ihren Lauf zu lassen, aber sie wollte nicht riskieren, dass es zu einem Vertragsbruch kam. Vertrauensbruch, schon gar nicht. Erstaunlicherweise war es für das Tier vollkommen in Ordnung. Sie fühlte sich wohl, hier wo sie war. Unter so vielen Katzen und lieben Menschen. Nach dem – um die Hütte laufen – trat sie wieder rein, ging Duschen und machte sich in der kleinen Küche etwas zu Essen. Ein Hoch auf Müsli, Schüssel, Milch und rein damit.<br />
Nicht das nahrhafteste, aber es reichte, um über den Tag zu kommen, beziehungsweise bis zum Mittag. Josi hatte gestern nicht übertrieben, als sie meinte, dass man hier nicht verhungern würde.<br />
<br />
Mit der Schüssel setzte sie sich in einer bequemen Pose auf die Veranda. Ein kleiner Ratern Sessel stand da, mit dicken weichen Kissen. Sehr bequem und äußerst entspannend. Die Sonne hatte bereits den Himmel in ein leuchtendes Blau getaucht. Es dürfte bestimmt, drei Stunden vergangen sein. Noch viel zu früh für die meisten, wenn sie sich recht an Josis Ausführung erinnerte. Ihre innere Uhr war noch zur Studienzeit eingestellt. Vor der ersten Lesung noch ins Buch schauen. Schon einmal Pläne erstellen, schon einmal schauen, welche Pharmamittel man wo bekam, welche Einsätze wie wirkten. In der Schule bekamen auch die Heiler von Gestaltwandlern Pharmazeutin mit. Auch wenn viele Heiler es nicht benötigten. Saira war sicher, dass es diejenigen unterschrieben oder doppelt unterstreichen würden, die viele Menschen im Rudel hatten. Menschen reagierten sehr gut auf manche Medikamente. Mediale hingegen musste man mit großer Vorsicht behandeln, wenn es um Pillen oder Tabletten ging. Auf ihrer Wanderschaft hatte sie es in dem Krankenhaus erklärt bekommen. Es war immer hilfreich, eine mediale Ärztin, M-Kategorie nannten sie es, wenn sich Saira recht erinnerte, dazuhaben. Krankenhäuser nutzten Menschen und Mediale sehr gerne in leitenden Positionen. Heiler waren schwieriger einzusetzen, da sie ihre Kraft aus dem Rudel bezogen und wenn man keinem Rudel angehörte, konnte man schnell ermüden und die Fähigkeit einer Hilfestellung untereinander war abgeschwächt. Als Heilerin konnte sie nicht genau beschreiben, wie es sich anfühlte, es war, als würde sie ganz allein einen großen Felsbrocken aufhalten wollen.<br />
Nachdem sie ihre Heimat verlassen hatte, war sie erschrocken, als sie das erste Mal jemanden Helfen wollte und auf die natürliche Fähigkeit zurückgreifen wollte. Es ging so schwer, raubte ihr fast den Verstand, bis ihr eine weitere Heilerin unter die Arme griff. Natürlich hatte ihr Michiko erklärt, dass es passieren würde. Ihr verdankte ihr wirklich sehr, sehr viel. Sie war eine großartige Hauptheilerin, aber Saira wollte mehr.<br />
<br />
In ihren Augen tauchte die Katze auf, blickte sich um, schnurrte, wie es Schneeleoparden taten, dunklen, tief, vibrierend, ähnlich einer Hauskatze. Das hier war ein weiterer Punkt an Erfahrung, an wissen, welches sie dankbar annahm. An vielen kleinen Dingen, die sie besser machen konnte und ihr Wissen dahin festigen durfte. Überprüfen. Sich bemängeln. Weitermachen. Die Kontakte gestern, wirkliche Kontakte, körperliche Händeschütteln, die kleinen Berührungen, die man ihr schenkte. Sie waren so kostbar für die junge Frau. In Gedanken versunken genoss sie die Freie Zeit, erstaunlich, dass sie überhaupt zur Ruhe kam.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Vögel zwitscherten, sachte strich der Wind durch die Bäume, ließ das Lied ihrer Blätter erklingen. Weiches Rot tauchte den noch dunklen Himmel in seine bald schon prächtigen Farben. Ihre Nacht war kurz gewesen, ruhelos. Vieles ging der jungen Frau durch den Kopf, nicht nur den gestrigen Tag, den sie mit Josi verbrachte und viele Mitglieder des Rudels kennenlernte. Heute würde es weiter gehen. Eigentlich war es für sie bekannt, sollte bereits Routine sein. Auf ihrer Wanderschaft hatte sie vieles ähnlich erlebt. Auch die ersten Nächte auf dem Campus waren für sie Kurz gewesen. Dass die Müdigkeit in ihren Augen brannte, machte ihr wenig. In Klausurphasen hatte sie viele kurze Nächte. Vielleicht war es einfach die Tatsache, dass sie es nicht aufschreiben durfte. Keine Frage, sie konnte es verstehen. Die Vorsicht dahinter, Dinge nach draußen zu tragen. Saira fühlte sich bereits mehr als geehrte, dass Taqa ihr die Chance hierfür gegeben hatte.<br />
Immerhin war sie keine erfahrene Heilerin, hatte noch ein wenig zu lernen. Auch wenn vieles schon bekannt war und sie eine Zeit lang als Nebenheilerin in ihrem Heimatclan gearbeitet hatte. Clan, kein Rudel.<br />
Ihre Heimat war weitläufig. Erstreckte sich über verschiedenste Mitglieder und kleiner Gruppierungen, dass man nicht von einem Rudel sprach. Einem wie diesem hier. Bislang hatte Saira nur Katzen gerochen. Abgesehen von Josi und Ben, die Menschen waren.<br />
<br />
In Gedanken begann sie sich zu Dehnen, ehe sie um die Gästehütte herum joggte. Weit von dieser entfernen wollte sie nicht, da sie ihren Aufpassern nicht auf den Schlips treten wollte, aber sie unbedingt eine körperliche Auszeit brauchte. Am liebsten wäre es ihr gewesen, der Katze ihren Lauf zu lassen, aber sie wollte nicht riskieren, dass es zu einem Vertragsbruch kam. Vertrauensbruch, schon gar nicht. Erstaunlicherweise war es für das Tier vollkommen in Ordnung. Sie fühlte sich wohl, hier wo sie war. Unter so vielen Katzen und lieben Menschen. Nach dem – um die Hütte laufen – trat sie wieder rein, ging Duschen und machte sich in der kleinen Küche etwas zu Essen. Ein Hoch auf Müsli, Schüssel, Milch und rein damit.<br />
Nicht das nahrhafteste, aber es reichte, um über den Tag zu kommen, beziehungsweise bis zum Mittag. Josi hatte gestern nicht übertrieben, als sie meinte, dass man hier nicht verhungern würde.<br />
<br />
Mit der Schüssel setzte sie sich in einer bequemen Pose auf die Veranda. Ein kleiner Ratern Sessel stand da, mit dicken weichen Kissen. Sehr bequem und äußerst entspannend. Die Sonne hatte bereits den Himmel in ein leuchtendes Blau getaucht. Es dürfte bestimmt, drei Stunden vergangen sein. Noch viel zu früh für die meisten, wenn sie sich recht an Josis Ausführung erinnerte. Ihre innere Uhr war noch zur Studienzeit eingestellt. Vor der ersten Lesung noch ins Buch schauen. Schon einmal Pläne erstellen, schon einmal schauen, welche Pharmamittel man wo bekam, welche Einsätze wie wirkten. In der Schule bekamen auch die Heiler von Gestaltwandlern Pharmazeutin mit. Auch wenn viele Heiler es nicht benötigten. Saira war sicher, dass es diejenigen unterschrieben oder doppelt unterstreichen würden, die viele Menschen im Rudel hatten. Menschen reagierten sehr gut auf manche Medikamente. Mediale hingegen musste man mit großer Vorsicht behandeln, wenn es um Pillen oder Tabletten ging. Auf ihrer Wanderschaft hatte sie es in dem Krankenhaus erklärt bekommen. Es war immer hilfreich, eine mediale Ärztin, M-Kategorie nannten sie es, wenn sich Saira recht erinnerte, dazuhaben. Krankenhäuser nutzten Menschen und Mediale sehr gerne in leitenden Positionen. Heiler waren schwieriger einzusetzen, da sie ihre Kraft aus dem Rudel bezogen und wenn man keinem Rudel angehörte, konnte man schnell ermüden und die Fähigkeit einer Hilfestellung untereinander war abgeschwächt. Als Heilerin konnte sie nicht genau beschreiben, wie es sich anfühlte, es war, als würde sie ganz allein einen großen Felsbrocken aufhalten wollen.<br />
Nachdem sie ihre Heimat verlassen hatte, war sie erschrocken, als sie das erste Mal jemanden Helfen wollte und auf die natürliche Fähigkeit zurückgreifen wollte. Es ging so schwer, raubte ihr fast den Verstand, bis ihr eine weitere Heilerin unter die Arme griff. Natürlich hatte ihr Michiko erklärt, dass es passieren würde. Ihr verdankte ihr wirklich sehr, sehr viel. Sie war eine großartige Hauptheilerin, aber Saira wollte mehr.<br />
<br />
In ihren Augen tauchte die Katze auf, blickte sich um, schnurrte, wie es Schneeleoparden taten, dunklen, tief, vibrierend, ähnlich einer Hauskatze. Das hier war ein weiterer Punkt an Erfahrung, an wissen, welches sie dankbar annahm. An vielen kleinen Dingen, die sie besser machen konnte und ihr Wissen dahin festigen durfte. Überprüfen. Sich bemängeln. Weitermachen. Die Kontakte gestern, wirkliche Kontakte, körperliche Händeschütteln, die kleinen Berührungen, die man ihr schenkte. Sie waren so kostbar für die junge Frau. In Gedanken versunken genoss sie die Freie Zeit, erstaunlich, dass sie überhaupt zur Ruhe kam.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[All you need is...]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=516</link>
			<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 22:03:42 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=39">Elianna Sánches</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=516</guid>
			<description><![CDATA[<link href="https://fonts.googleapis.com/css?family=Open+Sans|Sacramento&display=swap" rel="stylesheet">
<div style="font-family: 'Sacramento', cursive; font-size: 70px; text-align: center; line-height: 30px; margin-top: 20px;">... ice cream</div>
<div style="font-family: 'Open Sans', sans-serif; font-size: 9px; text-align: center; text-transform: uppercase; letter-spacing: 5px;">Ich hoffe, wir schaffen dass!</div>
<br />
Grace war am 21ten am Abend noch beinahe die ganze Nacht bei ihr geblieben. Die vielen verschiedenen Falttechniken der Servietten standen noch alle auf dem Tisch und Boden in ihrem Wohnzimmer herum. Tatsächlich war sie noch nicht dazu gekommen, diese oder anderes Zeug wegzuräumen, da sie den ganzen gestrigen Tag ziemlich beschäftigt war. Zuerst war ein kurzes Treffen anberaumt, bei denen die Mütter untereinander aufteilten, wer was machte und wer für welche Dinge verantwortlich war. Danach hatte Eli in der Küche im Zentrum ausgeholfen. Schluss endlich blieb sie im Kittchen hängen. So schnell konnte ein Tag rum sein. Und heute?<br />
<br />
Mit einem wohligen Geräusch streckte sich die junge Mutter unter der warmen Decke in ihrem breiten großen Bett. Über ihr die Äste der Bäume, ein hellblauer Himmel dahinter. Sie liebte ihr Schlafzimmer, auch wenn es die kleinste Niesche war. Aber sowohl über ihr das Fenster, als auch vor ihr, brachte ihre Katze zum Schnurren. Beide liebten die Höhe und den Baum. Die Bäume, denn ein jedes Baumhaus war so konzipiert, dass es durch große Fenster möglichst offen wirkte, sich der Landschaft um sich herum anpasste aber auch für die Tiere keine engen Kerker waren. Alles war aus Holz gemacht und in ihrem Fall fügten sich die modernsten Techniken ein. Gleich am Bett waren einige viele Bücher und Pflanzen. Auch wenn sie nicht wirklich den grünen Daumen hatte, hatte man ihr hier genau diese hineingehangen, die beinahe alleine klarkamen.<br />
<br />
Eli schloss die Augen, lauschte auf die Geräusche um sich herum. Genoss es, ehe das Piepen anschwoll und sie sich mit einem nervenden Stöhnen aufsetze. Was zur... Ihr Kommunikator zeigte 10:30. Da hatte sie heute aber echt lange geschlafen. Vielleicht hatte sie es auch einfach gebraucht, da die Nächte in letzter Zeit nicht gerade wohltuend waren. Was vor allem daran lag, dass ihre Gedanken ständig zum Fest kreisten und sie hoffte, dass sie diesen Tag gut überstehen würde.<br />
Das Fest.<br />
Eis.<br />
Kunao.<br />
11:00<br />
<b>„Oh Mist!“</b><br />
<br />
Eli sprang aus dem Bett, nur ein etwas zu großes Shirt an. <i>Mist!</i> Mit schnellen Schritten marschierte sie ins Bad, putzte sich die Zähne, ging noch mal auf Klo, ehe sie zurück zum Schlafzimmer ging und sich bequeme Sachen, überhaupt Sachen, anzog. Schnell ein Top, eine lockere Jeans und sich die Bluse geschnappt. Während sie diese überzog, fiel ihr Blick aufs Wohnzimmer. Eli stöhnte. Es sah ein wenig chaotisch aus, denn neben den Servietten türmten sich die Kissen auf der Couch und auch am Boden, die großen, weichen Decken lagen kreuz und quer. Einige Hefte lagen halb aufgeschlagen auf dem Boden. Wenigstens diese hob sie beim Vorbeigehen auf und schmiss sie auf den Tisch.<br />
Egal, bleib ruhig. So wild schaut es gar nicht aus. Die beiden Tassen nahm sie mit und ging in die große Küche. Dort wurden die beiden in die Maschine einsortiert ehe sie mit einem herzhaften Gähnen, zur Kaffeemaschine trat.<br />
Elianna hatte sich zu nichts Gedanken gemacht und wenn Kunao nachher kommen sollte, stand sie hier mit nur einem Kaffee. In der Hand und fällig zerzaustem Haar und verschlafenem Blick. Immerhin waren die Eistüten bereits kalt und so wie Eli es gelesen hatte, war das schon mal die halbe miete.<br />
Während sie auf den Kaffee wartete, scrollte sie die Rezepte durch, die sie sich bereits auf dem Pad gespeichert hatte.<br />
<br />
Da sie noch ein paar Minuten hatte, ging sie mit dem Kaffee und dem Pad raus. Ihr Häuschen oben im Baum hatte eine kleine Veranda drumherum. Dort wo die Haustür war, ging sie nach rechts und setzte sich auf den bequemen Stuhl um ein bisschen an der frischen Luft wach zu werden. Nippte an ihrem Kaff und las die ersten Rezepte, die sie über diese wunderlichen Milchtüten gefunden hatte. Vögel zwitscherten, das Spiel von Licht und Schatten sah man auf der Veranda. Es schien ein herrlicher Tag zu werden, perfekt um sich durchzutesten. Sie hatten den ganzen Tag Zeit und vermutlich würden im Laufe des Tages noch ein paar andere vorbeischauen. Ein weiterer Schluck des Kaffees. Eli nahm die Beine hoch in einen Schneidersitz und legte das Pad auf ihre blanken Füße, sodass sie die Hände freihatte. <b>„Hmmm...“</b> machte sie, umfing dir Tasse mit beiden Händen, ehe sie wieder eine losließ und weiter scrollte. Wind umspielte ihre Haarsträhnen, die ein wenig nervig ihr immer wieder vor dem Gesicht herumtanzten. Ein Haargummi hätte sie gleich aus dem Bad mitnehmen sollen.<br />
Ein einziges leises Geräusch, welches nicht zur sonstigen Kulisse zugehörte, trat links von ihr auf. <br />
Fragend hob sie den Kopf.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size"><a href="https://pin.it/7zZsOwfbj">Eli's Wohnung</a></span></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<link href="https://fonts.googleapis.com/css?family=Open+Sans|Sacramento&display=swap" rel="stylesheet">
<div style="font-family: 'Sacramento', cursive; font-size: 70px; text-align: center; line-height: 30px; margin-top: 20px;">... ice cream</div>
<div style="font-family: 'Open Sans', sans-serif; font-size: 9px; text-align: center; text-transform: uppercase; letter-spacing: 5px;">Ich hoffe, wir schaffen dass!</div>
<br />
Grace war am 21ten am Abend noch beinahe die ganze Nacht bei ihr geblieben. Die vielen verschiedenen Falttechniken der Servietten standen noch alle auf dem Tisch und Boden in ihrem Wohnzimmer herum. Tatsächlich war sie noch nicht dazu gekommen, diese oder anderes Zeug wegzuräumen, da sie den ganzen gestrigen Tag ziemlich beschäftigt war. Zuerst war ein kurzes Treffen anberaumt, bei denen die Mütter untereinander aufteilten, wer was machte und wer für welche Dinge verantwortlich war. Danach hatte Eli in der Küche im Zentrum ausgeholfen. Schluss endlich blieb sie im Kittchen hängen. So schnell konnte ein Tag rum sein. Und heute?<br />
<br />
Mit einem wohligen Geräusch streckte sich die junge Mutter unter der warmen Decke in ihrem breiten großen Bett. Über ihr die Äste der Bäume, ein hellblauer Himmel dahinter. Sie liebte ihr Schlafzimmer, auch wenn es die kleinste Niesche war. Aber sowohl über ihr das Fenster, als auch vor ihr, brachte ihre Katze zum Schnurren. Beide liebten die Höhe und den Baum. Die Bäume, denn ein jedes Baumhaus war so konzipiert, dass es durch große Fenster möglichst offen wirkte, sich der Landschaft um sich herum anpasste aber auch für die Tiere keine engen Kerker waren. Alles war aus Holz gemacht und in ihrem Fall fügten sich die modernsten Techniken ein. Gleich am Bett waren einige viele Bücher und Pflanzen. Auch wenn sie nicht wirklich den grünen Daumen hatte, hatte man ihr hier genau diese hineingehangen, die beinahe alleine klarkamen.<br />
<br />
Eli schloss die Augen, lauschte auf die Geräusche um sich herum. Genoss es, ehe das Piepen anschwoll und sie sich mit einem nervenden Stöhnen aufsetze. Was zur... Ihr Kommunikator zeigte 10:30. Da hatte sie heute aber echt lange geschlafen. Vielleicht hatte sie es auch einfach gebraucht, da die Nächte in letzter Zeit nicht gerade wohltuend waren. Was vor allem daran lag, dass ihre Gedanken ständig zum Fest kreisten und sie hoffte, dass sie diesen Tag gut überstehen würde.<br />
Das Fest.<br />
Eis.<br />
Kunao.<br />
11:00<br />
<b>„Oh Mist!“</b><br />
<br />
Eli sprang aus dem Bett, nur ein etwas zu großes Shirt an. <i>Mist!</i> Mit schnellen Schritten marschierte sie ins Bad, putzte sich die Zähne, ging noch mal auf Klo, ehe sie zurück zum Schlafzimmer ging und sich bequeme Sachen, überhaupt Sachen, anzog. Schnell ein Top, eine lockere Jeans und sich die Bluse geschnappt. Während sie diese überzog, fiel ihr Blick aufs Wohnzimmer. Eli stöhnte. Es sah ein wenig chaotisch aus, denn neben den Servietten türmten sich die Kissen auf der Couch und auch am Boden, die großen, weichen Decken lagen kreuz und quer. Einige Hefte lagen halb aufgeschlagen auf dem Boden. Wenigstens diese hob sie beim Vorbeigehen auf und schmiss sie auf den Tisch.<br />
Egal, bleib ruhig. So wild schaut es gar nicht aus. Die beiden Tassen nahm sie mit und ging in die große Küche. Dort wurden die beiden in die Maschine einsortiert ehe sie mit einem herzhaften Gähnen, zur Kaffeemaschine trat.<br />
Elianna hatte sich zu nichts Gedanken gemacht und wenn Kunao nachher kommen sollte, stand sie hier mit nur einem Kaffee. In der Hand und fällig zerzaustem Haar und verschlafenem Blick. Immerhin waren die Eistüten bereits kalt und so wie Eli es gelesen hatte, war das schon mal die halbe miete.<br />
Während sie auf den Kaffee wartete, scrollte sie die Rezepte durch, die sie sich bereits auf dem Pad gespeichert hatte.<br />
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Da sie noch ein paar Minuten hatte, ging sie mit dem Kaffee und dem Pad raus. Ihr Häuschen oben im Baum hatte eine kleine Veranda drumherum. Dort wo die Haustür war, ging sie nach rechts und setzte sich auf den bequemen Stuhl um ein bisschen an der frischen Luft wach zu werden. Nippte an ihrem Kaff und las die ersten Rezepte, die sie über diese wunderlichen Milchtüten gefunden hatte. Vögel zwitscherten, das Spiel von Licht und Schatten sah man auf der Veranda. Es schien ein herrlicher Tag zu werden, perfekt um sich durchzutesten. Sie hatten den ganzen Tag Zeit und vermutlich würden im Laufe des Tages noch ein paar andere vorbeischauen. Ein weiterer Schluck des Kaffees. Eli nahm die Beine hoch in einen Schneidersitz und legte das Pad auf ihre blanken Füße, sodass sie die Hände freihatte. <b>„Hmmm...“</b> machte sie, umfing dir Tasse mit beiden Händen, ehe sie wieder eine losließ und weiter scrollte. Wind umspielte ihre Haarsträhnen, die ein wenig nervig ihr immer wieder vor dem Gesicht herumtanzten. Ein Haargummi hätte sie gleich aus dem Bad mitnehmen sollen.<br />
Ein einziges leises Geräusch, welches nicht zur sonstigen Kulisse zugehörte, trat links von ihr auf. <br />
Fragend hob sie den Kopf.<br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size"><a href="https://pin.it/7zZsOwfbj">Eli's Wohnung</a></span></div>]]></content:encoded>
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			<title><![CDATA[A friend may be waiting behind a stranger’s face]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=454</link>
			<pubDate>Sat, 17 May 2025 12:34:16 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=109">Qaletaqa GrayStone</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=454</guid>
			<description><![CDATA[Das Fest der Feste lag noch nicht mal eine Woche zurück und doch kehrte beinahe sowas wie Alltag ein. Die meisten Abläufe innerhalb von RainFire änderten sich nicht, nur weil Taqa jetzt offiziell die Alpha des Rudels war. Und doch fühlte sich alles ganz anders an als noch vor Wochen, als sie an Lous Seite ihre Runden gemacht und sich allen vorgestellt hatte. Die anderen Wandler, wie auch Mediale und Menschen, trauten sich auf sie zuzukommen, mit ihr zu sprechen, von ihren Sorgen zu erzählen und obwohl sich Taqa fest vorgenommen hatte, rechtzeitig bei der Gästehütte zu sein, war eine gute halbe Stunde vergangen seit Sairas Ankunft. Zeit, die Ben mit der jungen Studentin verbracht hatte, da er auch als erste Sicherheit und Chauffeur herhalten musste und ihr Gesellschaft leistete, bis die Alpha eintraf.<br />
<br />
Auch wenn Taqa es nicht explizit ausgesprochen hatte, war der Sheriff sofort zur Stelle und hatte die Vielleicht-Bald-Neue im Rudel nicht nur an der MedSchool abgeholt, mit Uniform und Dienstwagen, sondern sie auch im Sheriffs Department einige digitale Formulare signieren lassen. Eine Geheimhaltungserklärung auf das Rudel aber vor allem auch die medizinischen Daten bezogen, ein Führungszeugnis und sogar ein ärztliches Gesundheitsattest von Saira selbst bildete nun eine Akte, die über Saira angelegt wurde und durch Begleitschreiben der Schulleitung, Schulzeugnisse und die Aussage ihres ehemaligen Rudels immer dicker wurde. Josis Bericht würde dort ebenso seinen Platz finden, wie der Eindruck von Ben, den er heute von ihr gewinnen konnte und die Meinungen aller anderen Rudelmitglieder, die dieses Wochenende mit ihr zu tun haben würden. <br />
Und nachdem er ihr die Augen verbunden und sie ein bisschen im ZickZack durch Gatlingburg und Umgebung chauffiert hatte, war der genaue Weg ins Revier für sie hoffentlich immer noch ein Geheimnis. Beinahe hatte Taqa ein schlechtes Gewissen, so einen Wirbel zu machen, doch sie war auch sehr gespannt wie die junge Wandlerin den Vormittag überstanden hatte und auf die vielen Sicherheitsmaßnahmen reagierte. Vor allem wollte sie wissen, ob Ben seine Androhung sie mit Blaulicht abzuholen, wirklich wahr gemacht hatte.<br />
<br />
Sein Grinsen als er sie sah, versprach nichts Gutes, doch er verabschiedete sich mit einem schweigsamen Nicken und würde wahrscheinlich den Nachmittag bei seinen Eltern verbringen, bevor sie die medizinische Untersuchung über sich ergehen lassen würden. Taqa schüttelte den Kopf mit einem Grinsen, bevor ihre schwarzen Augen auf Saira fielen, die sich anscheinend schon so ein bisschen in der Gästehütte eingerichtet hatte. <ina>“Hallo Saira.”</ina> Begrüßte sie diese, noch immer ein Schmunzeln auf den Lippen. Sie würde in ihrer Nähe bleiben, bis Josi auftauchte und dann den beiden erklären, wie sie sich dieses Wochenende vorstellte. <ina>“Willkommen bei RainFire.”</ina> Und damit war, <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">pun intended</span>, die Katze aus dem Sack.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Fest der Feste lag noch nicht mal eine Woche zurück und doch kehrte beinahe sowas wie Alltag ein. Die meisten Abläufe innerhalb von RainFire änderten sich nicht, nur weil Taqa jetzt offiziell die Alpha des Rudels war. Und doch fühlte sich alles ganz anders an als noch vor Wochen, als sie an Lous Seite ihre Runden gemacht und sich allen vorgestellt hatte. Die anderen Wandler, wie auch Mediale und Menschen, trauten sich auf sie zuzukommen, mit ihr zu sprechen, von ihren Sorgen zu erzählen und obwohl sich Taqa fest vorgenommen hatte, rechtzeitig bei der Gästehütte zu sein, war eine gute halbe Stunde vergangen seit Sairas Ankunft. Zeit, die Ben mit der jungen Studentin verbracht hatte, da er auch als erste Sicherheit und Chauffeur herhalten musste und ihr Gesellschaft leistete, bis die Alpha eintraf.<br />
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Auch wenn Taqa es nicht explizit ausgesprochen hatte, war der Sheriff sofort zur Stelle und hatte die Vielleicht-Bald-Neue im Rudel nicht nur an der MedSchool abgeholt, mit Uniform und Dienstwagen, sondern sie auch im Sheriffs Department einige digitale Formulare signieren lassen. Eine Geheimhaltungserklärung auf das Rudel aber vor allem auch die medizinischen Daten bezogen, ein Führungszeugnis und sogar ein ärztliches Gesundheitsattest von Saira selbst bildete nun eine Akte, die über Saira angelegt wurde und durch Begleitschreiben der Schulleitung, Schulzeugnisse und die Aussage ihres ehemaligen Rudels immer dicker wurde. Josis Bericht würde dort ebenso seinen Platz finden, wie der Eindruck von Ben, den er heute von ihr gewinnen konnte und die Meinungen aller anderen Rudelmitglieder, die dieses Wochenende mit ihr zu tun haben würden. <br />
Und nachdem er ihr die Augen verbunden und sie ein bisschen im ZickZack durch Gatlingburg und Umgebung chauffiert hatte, war der genaue Weg ins Revier für sie hoffentlich immer noch ein Geheimnis. Beinahe hatte Taqa ein schlechtes Gewissen, so einen Wirbel zu machen, doch sie war auch sehr gespannt wie die junge Wandlerin den Vormittag überstanden hatte und auf die vielen Sicherheitsmaßnahmen reagierte. Vor allem wollte sie wissen, ob Ben seine Androhung sie mit Blaulicht abzuholen, wirklich wahr gemacht hatte.<br />
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Sein Grinsen als er sie sah, versprach nichts Gutes, doch er verabschiedete sich mit einem schweigsamen Nicken und würde wahrscheinlich den Nachmittag bei seinen Eltern verbringen, bevor sie die medizinische Untersuchung über sich ergehen lassen würden. Taqa schüttelte den Kopf mit einem Grinsen, bevor ihre schwarzen Augen auf Saira fielen, die sich anscheinend schon so ein bisschen in der Gästehütte eingerichtet hatte. <ina>“Hallo Saira.”</ina> Begrüßte sie diese, noch immer ein Schmunzeln auf den Lippen. Sie würde in ihrer Nähe bleiben, bis Josi auftauchte und dann den beiden erklären, wie sie sich dieses Wochenende vorstellte. <ina>“Willkommen bei RainFire.”</ina> Und damit war, <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">pun intended</span>, die Katze aus dem Sack.]]></content:encoded>
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