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		<title><![CDATA[claws & fangs - Neutrale Zone Archiv]]></title>
		<link>https://claws.stories-untold.de/</link>
		<description><![CDATA[claws & fangs - https://claws.stories-untold.de]]></description>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 07:50:21 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Take yourself far away from nothingness]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=511</link>
			<pubDate>Sun, 12 Oct 2025 09:31:47 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=128">Romeo Steen</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=511</guid>
			<description><![CDATA[<center><div style="width: 500px; margin-top: 50px;"><div style="text-align: center;"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Mrs+Saint+Delafield' rel='stylesheet' type='text/css'><div align="right"><font style="font-family: 'Mrs Saint Delafield', cursive; font-size: 45px; text-transform: text-transform: letter-spacing: 2px; line-height: 25px; font-style: ;"> Take yourself far away from nothingness</font></div></div><div style="width: 500px; border-bottom: 3px solid #A4A4A4;"></div><div align="justify"><font style="font-family: Calibri; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 1px; line-height: 10px; blockquote;"> A million miles from emptiness</font><br><div align="right"><font style="font-family: Calibri; font-size: 12px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 1px; line-height: 10px; align: blockquote;"><br>Romeo & Cree </a></div></div></div></font></center><br />
<br />
<br />
Irgendwo am Stadtrand von Cincinnati, entlang des Ohio Rivers gab es diese Bar. 'The Hanging Man'. Berühmt für guten, alten Kentucky Whisky, das beste T-Bone Steak der Stadt und den ein oder anderen durchreisenden Gestaltwandler. Seit Wochen schon war Romeo auf der Suche nach Erlösung. Ein für alle Mal. Das Tier in ihm weigerte sich, zu sterben. Er hatte es versucht. Und war an seiner eigenen Courage gescheitert. Jetzt tingelte er ziellos durch das Land und endete in dieser Bar. Fluchend schob er sich auf den Hocker an die Theke und bestellte sich einen Bourbon. <jin><i>“Hey, entweder du reißt dich zusammen oder du ziehst Leine!“</jin></i> Der Barkeeper, nicht der größte Kerl, dafür aber durchaus kräftig, sah ihn mit einem warnenden Blick an. <br />
<jin>“Ja, ja, schon klar!“</jin>, maulte Romeo genervt und wedelte mit der Hand, um nach dem Bourbon zu verlangen, den er nur eine Sekunde später herunter geschüttet hatte. Mit einer auffordernden Geste verlangte er sich einen zweiten Drink. Der Barkeeper schenkte ihm auch diesen ein.<br />
<br />
Die Bar war voll. Es roch nach gegrilltem Fleisch, Bier und nach Straße. Beinahe jeder in dieser Bar war auf der Durchreise. Hatte Halt gemacht, um ein gutes Steak zu genießen oder sich auf einen Drink zu treffen. Im Hintergrund dudelte ein Song, dessen Leadsänger irgendwas von Liebe faselte. Seine Nerven lagen ohnehin schon blank. Und die Gerüche an diesem Ort machten es nicht besser. Schweiß, Testosteron. Pheromone. Bier. Der Hauch von Blut, weil sich der Koch in den Finger geschnitten hatte. Es war, als hätte man ihn an eine Steckdose angeschlossen und gezwungen, alles viel intensiver wahrzunehmen. Penetranter. Seine Finger umklammerten das Bourbon-Glas, während er mit dem Ellenbogen auf der polierten Theke lehnte und in sein Glas starrte, als könnte er so besser verstehen, wieso dieser Dreckskerl seinen Truck geschrammt hatte und dann einfach weggefahren war. Warum ihm dieser alte Truck so viel bedeutete, wusste er nicht einmal mehr. Irgendwie war alles unwichtig geworden. Er war sauer. Und jeder stinkende Typ in dieser Bar setzte noch einen oben drauf. Die Hure in der Ecke vor der Toilette, die versuchte, sich den reichen Schnösel von Downtown zu angeln. Die drei Geschäftsleute, die ihre Krawatten lockerten, um einen guten Deal zu feiern. Der betrogene Ehemann, der seinen Schnaps schon doppelt sah. Ein paar Biker, die ihr gutes Leben begossen. <br />
<br />
Er rieb sich mit zwei Fingern die Schläfe. Einfach alles schrie ihn an.<br />
<br />
Er leerte das dritte Glas erneut mit einem Zug und forderte den Barkeeper auf, ihm noch einmal nachzuschenken. Dieses Mal sollte es aber ein Dreifacher sein. Der füllte nach, bis das Glas beinahe randvoll war. Er griff es sich und rutschte vom Hocker, um zur digitalen Jukebox zu gehen. Er hasste den Song, der gerade lief, so als würde die romantische Melodie seine Sinne nur noch mehr reizen. Der Gang war eng. Aber die, die ihm begegneten, wichen ihm aus. Er war auch nicht gerade klein. Seine Sinne streiften den Fremden, doch noch nahm er ihn nicht richtig wahr. Als er die Jukebox erreichte, wählte er einen neuen Song. Aus den Lautsprechern dröhnte jetzt eine aggressive Melodie von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=liW-kWFiXtQ" target=“blank“><u>Sick Puppies</u></a> Er lächelte kalt, als er sich umdrehte und gegen einen Kerl stieß. Der Bourbon ergoss sich über Romeos Shirt. Als hätte man ihn wachgerüttelt starrte er dem Schnaps nach, der auf seiner Brust brannte.<br />
<br />
Jetzt war er richtig sauer. <br />
<br />
<jin>“Alter, hast du keine Augen im Kopf?“</jin>, blaffte er den Mann an, der in seiner Körpergröße mit ihm auf Augenhöhe war. Und kaum hatte er das begriffen, löste sich die Trägheit auf und seine Gedanken schärften sich wie eine Rasierklinge. Binnen einer einzigen Sekunde erfasste er die Alphawitterung. Fast schob sich ein Lächeln auf seine Lippen. Doch es war kein gutes Lächeln. Es war kalt und berechnend. Mit einem glasigen Funkeln stahl sich ein Hauch von Irrsinn in seine Augen. Diesem Mann vor ihm wohnte eine Stärke inne, die sich vielversprechend anfühlte. Hoffnungsvoll. Und eine endgültige Idee manifestierte sich in seinem Hirn. Also setzte er mit einem arroganten und viel zu selbstgefälligen Grinsen noch einen drauf. <jin>“Oder hat deine Mutter dich einfach nur zu oft vom Wickeltisch fallen lassen?“</jin>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div style="width: 500px; margin-top: 50px;"><div style="text-align: center;"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Mrs+Saint+Delafield' rel='stylesheet' type='text/css'><div align="right"><font style="font-family: 'Mrs Saint Delafield', cursive; font-size: 45px; text-transform: text-transform: letter-spacing: 2px; line-height: 25px; font-style: ;"> Take yourself far away from nothingness</font></div></div><div style="width: 500px; border-bottom: 3px solid #A4A4A4;"></div><div align="justify"><font style="font-family: Calibri; font-size: 10px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 1px; line-height: 10px; blockquote;"> A million miles from emptiness</font><br><div align="right"><font style="font-family: Calibri; font-size: 12px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 1px; line-height: 10px; align: blockquote;"><br>Romeo & Cree </a></div></div></div></font></center><br />
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Irgendwo am Stadtrand von Cincinnati, entlang des Ohio Rivers gab es diese Bar. 'The Hanging Man'. Berühmt für guten, alten Kentucky Whisky, das beste T-Bone Steak der Stadt und den ein oder anderen durchreisenden Gestaltwandler. Seit Wochen schon war Romeo auf der Suche nach Erlösung. Ein für alle Mal. Das Tier in ihm weigerte sich, zu sterben. Er hatte es versucht. Und war an seiner eigenen Courage gescheitert. Jetzt tingelte er ziellos durch das Land und endete in dieser Bar. Fluchend schob er sich auf den Hocker an die Theke und bestellte sich einen Bourbon. <jin><i>“Hey, entweder du reißt dich zusammen oder du ziehst Leine!“</jin></i> Der Barkeeper, nicht der größte Kerl, dafür aber durchaus kräftig, sah ihn mit einem warnenden Blick an. <br />
<jin>“Ja, ja, schon klar!“</jin>, maulte Romeo genervt und wedelte mit der Hand, um nach dem Bourbon zu verlangen, den er nur eine Sekunde später herunter geschüttet hatte. Mit einer auffordernden Geste verlangte er sich einen zweiten Drink. Der Barkeeper schenkte ihm auch diesen ein.<br />
<br />
Die Bar war voll. Es roch nach gegrilltem Fleisch, Bier und nach Straße. Beinahe jeder in dieser Bar war auf der Durchreise. Hatte Halt gemacht, um ein gutes Steak zu genießen oder sich auf einen Drink zu treffen. Im Hintergrund dudelte ein Song, dessen Leadsänger irgendwas von Liebe faselte. Seine Nerven lagen ohnehin schon blank. Und die Gerüche an diesem Ort machten es nicht besser. Schweiß, Testosteron. Pheromone. Bier. Der Hauch von Blut, weil sich der Koch in den Finger geschnitten hatte. Es war, als hätte man ihn an eine Steckdose angeschlossen und gezwungen, alles viel intensiver wahrzunehmen. Penetranter. Seine Finger umklammerten das Bourbon-Glas, während er mit dem Ellenbogen auf der polierten Theke lehnte und in sein Glas starrte, als könnte er so besser verstehen, wieso dieser Dreckskerl seinen Truck geschrammt hatte und dann einfach weggefahren war. Warum ihm dieser alte Truck so viel bedeutete, wusste er nicht einmal mehr. Irgendwie war alles unwichtig geworden. Er war sauer. Und jeder stinkende Typ in dieser Bar setzte noch einen oben drauf. Die Hure in der Ecke vor der Toilette, die versuchte, sich den reichen Schnösel von Downtown zu angeln. Die drei Geschäftsleute, die ihre Krawatten lockerten, um einen guten Deal zu feiern. Der betrogene Ehemann, der seinen Schnaps schon doppelt sah. Ein paar Biker, die ihr gutes Leben begossen. <br />
<br />
Er rieb sich mit zwei Fingern die Schläfe. Einfach alles schrie ihn an.<br />
<br />
Er leerte das dritte Glas erneut mit einem Zug und forderte den Barkeeper auf, ihm noch einmal nachzuschenken. Dieses Mal sollte es aber ein Dreifacher sein. Der füllte nach, bis das Glas beinahe randvoll war. Er griff es sich und rutschte vom Hocker, um zur digitalen Jukebox zu gehen. Er hasste den Song, der gerade lief, so als würde die romantische Melodie seine Sinne nur noch mehr reizen. Der Gang war eng. Aber die, die ihm begegneten, wichen ihm aus. Er war auch nicht gerade klein. Seine Sinne streiften den Fremden, doch noch nahm er ihn nicht richtig wahr. Als er die Jukebox erreichte, wählte er einen neuen Song. Aus den Lautsprechern dröhnte jetzt eine aggressive Melodie von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=liW-kWFiXtQ" target=“blank“><u>Sick Puppies</u></a> Er lächelte kalt, als er sich umdrehte und gegen einen Kerl stieß. Der Bourbon ergoss sich über Romeos Shirt. Als hätte man ihn wachgerüttelt starrte er dem Schnaps nach, der auf seiner Brust brannte.<br />
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Jetzt war er richtig sauer. <br />
<br />
<jin>“Alter, hast du keine Augen im Kopf?“</jin>, blaffte er den Mann an, der in seiner Körpergröße mit ihm auf Augenhöhe war. Und kaum hatte er das begriffen, löste sich die Trägheit auf und seine Gedanken schärften sich wie eine Rasierklinge. Binnen einer einzigen Sekunde erfasste er die Alphawitterung. Fast schob sich ein Lächeln auf seine Lippen. Doch es war kein gutes Lächeln. Es war kalt und berechnend. Mit einem glasigen Funkeln stahl sich ein Hauch von Irrsinn in seine Augen. Diesem Mann vor ihm wohnte eine Stärke inne, die sich vielversprechend anfühlte. Hoffnungsvoll. Und eine endgültige Idee manifestierte sich in seinem Hirn. Also setzte er mit einem arroganten und viel zu selbstgefälligen Grinsen noch einen drauf. <jin>“Oder hat deine Mutter dich einfach nur zu oft vom Wickeltisch fallen lassen?“</jin>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[release your life, take your place inside the fire with her]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=486</link>
			<pubDate>Wed, 23 Jul 2025 15:35:49 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=78">Briar Blackbeak</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=486</guid>
			<description><![CDATA[<i> „Tsch! Finger weg!</i>, schnitt Iris' Stimme durch Briars Schlafzimmer ehe ein Klatschen ertönte. <br />
<ina> „Hey … du hast mich geschlagen!“</ina>, protestierte die Mediale und warf ihrer Schwester, durch den Spiegel einen Blick zu, der ihren Unmut deutlich machte. Iris schien kein bisschen von dem Blick beeindruckt. Stattdessen starrte sie mit der gleichen Intensität zurück und wiederholte noch einmal, dieses Mal jedoch langsamer, als wäre Briar schwer von Begriff: <i>”Finger. Weg.”</i><br />
<br />
Von wegen süß und unschuldig. Iris war einiges, aber bestimmt nicht süß und unschuldig. Zumindest dann nicht, wenn sie mit ihrer großen Schwester alleine war. Dann wurde die Jüngere zu einer herrischen Furie. Vor allem, wenn es um ihre <i>Werke</i> ging. Das neuste Werk, dessen sie sich angenommen hatte, war eine erneute <a href="https://i.pinimg.com/736x/35/69/31/356931222d3e1b1615c80d515f3d0c6f.jpg" target="blank"><b>  » Frisur</b></a>, die mit zahlreichen Zöpfen und kompliziertem Haarschmuck zur gleichen Zeit offen war und irgendwie auch nicht. Briar hatte gefordert, dass ihr Gesicht unbedingt frei bleiben musste, der Rest war ihr egal, von irgendwelchen gelockten Strähnen oder anderem Mumpitz, da sie es hasste, wenn ihr Haar ins Gesicht fiel. Iris hatte versprochen, dass nicht eine Strähne in ihr Gesicht fallen würde. In ihr geschminktes Gesicht. <br />
<br />
Iris hatte gelogen! <br />
<br />
Und weil sie gelogen hatte, musste Briar immer wieder versuchen die Haare, die sich in ihren Wimpern verfingen, rauszulösen. Und dafür wurde sie auch noch geschlagen. <br />
<br />
<ina> „Wieso muss ich mitkommen?“</ina>, erkundigte sie sich. Nicht zum ersten Mal. Bisher hatte sie keine wirklich zufriedenstellende Antwort bekommen. Ihre kleine Schwester war nur am frühen Vormittag bei ihr aufgetaucht und hatte beschlossen, dass sie abends ausgehen würden. Darauf war ein Tornado des Horrors über Briar hineingebrochen. Maniküre, Pediküre, Peeling, Maske - für Gesicht und Haar - und zig tausende anderer Treatments für die sie für gewöhnlich weder die Zeit noch die Geduld hatte. Iris hingegen praktizierte es wie ein heiliges Sakrament. Und wann immer Briar murrte, durfte sie sich anhören, dass Iris ja auch Dinge für sie machte. Zum Beispiel uralte Filme schauen oder sie nach Knoxville in alle Läden zu fahren, die noch Platten verkauften, weil Briar selbst eine beschissene Autofahrerin war. Oder das sie ihr dieses eine Bandshirt besorgt hatte, nach dem sie seit Jahren gesucht hatte, weil sie das Gleiche aus Mitchells Sammlung verloren hatte. Gott, ihre Welt war zusammengebrochen, als sie es feststellte. Sie hatte über Tage nur geheult, weil der Verlust so geschmerzt hatte. Und Iris hatte es gefunden und eine viel zu stolze Summe dafür gezahlt. Dafür schuldete Briar ihr nun scheinbar nicht nur ihr Leben, sondern auch ihren Körper. Vielleicht sogar noch ihr Erstgeborenes. Ha … der war gut! <br />
<br />
<i>”Wir wollen nicht alleine mit den Jungs hin. Und es ist doch deine Musik, oder nicht?”</i>, wollte Iris wissen und klemmte einen weiteren Ring in Briars Haar. Die Lichtreflexe würden es sicherlich hübsch blinken lassen, aber Briar selbst hatte von dem Anblick nichts. Also wieso sich überhaupt die Mühe machen?<br />
<ina>”Wir … das sind …?”</ina>, fuhr sie das Verhör fort und tatschte erneut an ihre Wange. Ihr Gesicht fühlte sich irgendwie … komisch an. Um es zu testen, riss sie ihren Mund zu einem weiten ‘O’ auf, dann grinste sie und zeigte dabei all ihre Zähne. Ha … das Make-up fiel nicht von ihrem Gesicht wie dicker Stuck. Alles blieb an Ort und Stelle. <br />
<i>”Emily, Jade, Nikki und ich.”</i>, erklärte ihre Schwester und Briar bewegte ihren Kopf leicht nach rechts, dann nach links. Und kassierte sofort einen heftigen Ruck an einem der Zöpfe. Ein <i>Halt still</i> hätte es auch getan. Sie schnaubte. <br />
<ina> „Aha. Und welche der Jungs fahren mit?”</ina> Die Mädchen waren okay. Alle in Iris' Alter, deswegen hatte sie nur wenig mit ihnen zu tun, doch sie verstand, wieso ihre Schwester jemanden dabeihaben wollte, der … nicht süß, zurückhaltend und scheu war. Denn alle von ihnen befanden sich eher auf dem unterwürfigen Spektrum. Briar hingegen … nicht. <br />
Im Spiegel konnte sie sehen, wie ihre süße Schwester leicht errötete und den Blick abwandte. Mit einem Mal schien Briar eine Menge Fussel auf ihrem Oberteil zu haben. <i> „Nigel, Jensen, Finn und Kyle und … Liam.“</i>, brachte die Brünette schließlich hervor und Briars Augen verengten sich zu schmalen Schlitzen. Dabei fühlten sich ihre Wimpern ungewohnt starr und schwer an. <br />
Liam also … der Kerl, der ihrer Schwester schon seit Wochen nachstellte, nachdem er einer ihrer Freundinnen das Herz gebrochen hatte. Dieser Liam? Der, in den Iris gefühlt schon seit Jahren verschossen war. Oh <i><b>das</b></i> war definitiv ein Grund mitzukommen. Vor allem, weil diese hirnrissigen, testosterongesteuerten Idioten gerade in dem Alter waren, in dem sie dachten, die gesamte Welt wäre ihr Spielplatz. Zu alt, um Jugendliche zu sein, aber noch nicht reif genug, um als Erwachsene anerkannt zu werden. Explosiv. Dass es sich bei dreien von ihnen um Menschen aus Townsend handelte, tat nichts dazu. Sie waren genauso dumm wie die beiden Gestaltwandler, die mit von der Partie waren. Aber gut … ihr Widerstand war gebrochen. Sie würde sich ihre Kopfhörer und ihr Pad mitnehmen und es sich in einer ruhigen Ecke der Bar gemütlich machen, ein paar Fritten bestellen und ein Auge auf ihre kleine Schwester haben. Easy! <br />
<br />
Gerade, als sie dachte, Iris wäre mit ihrem Werk fertig, presste diese ihr einen übergroßen, plüschigen Pinsel ins Gesicht und Briar bekam einige der Haare in den Mund. Sofort prustete sie alle raus und schüttelte ihren Kopf. Und als habe ihre kleine, diabolische Schwester mit dem engelsgleichen Gesicht genau damit ablenken wollen, meinte sie mit einem Mal: <i> „Achja … dein Outfit …“</i> Briar erstarrte und sah sie skeptisch an. <br />
<ina> „Was ist mit meinem Outfit?“</ina><br />
Iris wand sich einen Moment. <i>”Kannst du nicht was … Süßes … anziehen?”</i><br />
Briar stand von dem Hocker auf und sah in den Spiegel. Sie hatte eine einfache schwarze Hose an, die über zahlreiche Löcher verfügte, die Teile ihrer sommersprossigen Beine zeigte. Dazu wadenhohe Stiefel, die sie geschnürt hatte und ein Crop-Top unter einem alten Bandshirt das von der Aufschrift ‘Iron Maiden’ geziert wurde. Da es ihr ansonsten zu groß gewesen wäre, hatte sie es an der Taille eingeschlagen. Um den Hals trug sie ein enges Samtband und einige silberne Ketten, die anteilig unter dem Kragen des Shirts verschwanden und teilweise darüber hingen. Ihre Handgelenke waren von Armbändern geziert, die bei jeder Bewegung ihrer Hände klirrten und klimperten. Sie sah aus … wie immer. Na ja, wenn man einmal die Frisur und das <a href="https://i.pinimg.com/736x/58/d7/23/58d723520ea89e6adb80192e263d896f.jpg" target="blank"><b> » Make-up</b></a> wegdachte.<br />
<br />
Dann sah sie zu Iris . Sie trug eine pastellfarbene Bluse über einem geblümten Kleid. Niedliche Sandalen und … <ina> „Auf gar keinen Fall!“</ina> Vielleicht war es Iris' Stil. Und sie sah entzückend aus. Doch Briar war das nicht. All das … sie war nicht mädchenhaft oder zart. Und ganz bestimmt war sie kein Typ für Pastelblusen und Blümchenkleider! Die Diskussion, die daraufhin entbrannte, beinhaltete einige derbe Sprüche, eine kaputte Tasse und verschmierte Wimperntusche. Am Ende hatte Briar ihr Outfit anbehalten, sich erfolgreich gegen eine weitere Erfahrung mit Lipgloss gewehrt, sodass ihre Lippen matt blieben und Iris sprach den ganzen Weg zur Bar nicht mehr mit ihr. Also hatte sie sich auch nicht beschwert, als in Briars Tasche ihr Pad, die Kopfhörer und ein Buch gewandert waren.  <br />
<br />
Eine knappe Stunde später saß sie in der Bar und beobachtete die Anwesenden um sie herum. Die Kopfhörer waren noch in der Tasche, denn Iris hatte Recht gehabt. Das war absolut ihre Musik, die hier spielte. Mitchells Musik. Das Herz wurde ihr schwer und sie konnte sich der sentimentalen Erinnerungen nicht erwehren. So viele waren an die unterschiedlichsten Akkorde und Refrains gebunden. Briar hatte sie alle archiviert, jede einzelne. <br />
Das schüchterne Lachen von Iris drang an ihr Ohr, während sie die Einrichtung studierte. Liam hatte bestimmt einen dummen und absolut nicht lustigen Witz gemacht. Seine Kumpel grölten mit und klopften ihm auf die Schulter, als wäre ihr Alpha-Affe ein Gottgegebenes Geschenk. <br />
<br />
<ina> „Dieses Shirt wird irgendwann mein Untergang sein.“</ina>, murrte sie und verdrehte die Augen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<i> „Tsch! Finger weg!</i>, schnitt Iris' Stimme durch Briars Schlafzimmer ehe ein Klatschen ertönte. <br />
<ina> „Hey … du hast mich geschlagen!“</ina>, protestierte die Mediale und warf ihrer Schwester, durch den Spiegel einen Blick zu, der ihren Unmut deutlich machte. Iris schien kein bisschen von dem Blick beeindruckt. Stattdessen starrte sie mit der gleichen Intensität zurück und wiederholte noch einmal, dieses Mal jedoch langsamer, als wäre Briar schwer von Begriff: <i>”Finger. Weg.”</i><br />
<br />
Von wegen süß und unschuldig. Iris war einiges, aber bestimmt nicht süß und unschuldig. Zumindest dann nicht, wenn sie mit ihrer großen Schwester alleine war. Dann wurde die Jüngere zu einer herrischen Furie. Vor allem, wenn es um ihre <i>Werke</i> ging. Das neuste Werk, dessen sie sich angenommen hatte, war eine erneute <a href="https://i.pinimg.com/736x/35/69/31/356931222d3e1b1615c80d515f3d0c6f.jpg" target="blank"><b>  » Frisur</b></a>, die mit zahlreichen Zöpfen und kompliziertem Haarschmuck zur gleichen Zeit offen war und irgendwie auch nicht. Briar hatte gefordert, dass ihr Gesicht unbedingt frei bleiben musste, der Rest war ihr egal, von irgendwelchen gelockten Strähnen oder anderem Mumpitz, da sie es hasste, wenn ihr Haar ins Gesicht fiel. Iris hatte versprochen, dass nicht eine Strähne in ihr Gesicht fallen würde. In ihr geschminktes Gesicht. <br />
<br />
Iris hatte gelogen! <br />
<br />
Und weil sie gelogen hatte, musste Briar immer wieder versuchen die Haare, die sich in ihren Wimpern verfingen, rauszulösen. Und dafür wurde sie auch noch geschlagen. <br />
<br />
<ina> „Wieso muss ich mitkommen?“</ina>, erkundigte sie sich. Nicht zum ersten Mal. Bisher hatte sie keine wirklich zufriedenstellende Antwort bekommen. Ihre kleine Schwester war nur am frühen Vormittag bei ihr aufgetaucht und hatte beschlossen, dass sie abends ausgehen würden. Darauf war ein Tornado des Horrors über Briar hineingebrochen. Maniküre, Pediküre, Peeling, Maske - für Gesicht und Haar - und zig tausende anderer Treatments für die sie für gewöhnlich weder die Zeit noch die Geduld hatte. Iris hingegen praktizierte es wie ein heiliges Sakrament. Und wann immer Briar murrte, durfte sie sich anhören, dass Iris ja auch Dinge für sie machte. Zum Beispiel uralte Filme schauen oder sie nach Knoxville in alle Läden zu fahren, die noch Platten verkauften, weil Briar selbst eine beschissene Autofahrerin war. Oder das sie ihr dieses eine Bandshirt besorgt hatte, nach dem sie seit Jahren gesucht hatte, weil sie das Gleiche aus Mitchells Sammlung verloren hatte. Gott, ihre Welt war zusammengebrochen, als sie es feststellte. Sie hatte über Tage nur geheult, weil der Verlust so geschmerzt hatte. Und Iris hatte es gefunden und eine viel zu stolze Summe dafür gezahlt. Dafür schuldete Briar ihr nun scheinbar nicht nur ihr Leben, sondern auch ihren Körper. Vielleicht sogar noch ihr Erstgeborenes. Ha … der war gut! <br />
<br />
<i>”Wir wollen nicht alleine mit den Jungs hin. Und es ist doch deine Musik, oder nicht?”</i>, wollte Iris wissen und klemmte einen weiteren Ring in Briars Haar. Die Lichtreflexe würden es sicherlich hübsch blinken lassen, aber Briar selbst hatte von dem Anblick nichts. Also wieso sich überhaupt die Mühe machen?<br />
<ina>”Wir … das sind …?”</ina>, fuhr sie das Verhör fort und tatschte erneut an ihre Wange. Ihr Gesicht fühlte sich irgendwie … komisch an. Um es zu testen, riss sie ihren Mund zu einem weiten ‘O’ auf, dann grinste sie und zeigte dabei all ihre Zähne. Ha … das Make-up fiel nicht von ihrem Gesicht wie dicker Stuck. Alles blieb an Ort und Stelle. <br />
<i>”Emily, Jade, Nikki und ich.”</i>, erklärte ihre Schwester und Briar bewegte ihren Kopf leicht nach rechts, dann nach links. Und kassierte sofort einen heftigen Ruck an einem der Zöpfe. Ein <i>Halt still</i> hätte es auch getan. Sie schnaubte. <br />
<ina> „Aha. Und welche der Jungs fahren mit?”</ina> Die Mädchen waren okay. Alle in Iris' Alter, deswegen hatte sie nur wenig mit ihnen zu tun, doch sie verstand, wieso ihre Schwester jemanden dabeihaben wollte, der … nicht süß, zurückhaltend und scheu war. Denn alle von ihnen befanden sich eher auf dem unterwürfigen Spektrum. Briar hingegen … nicht. <br />
Im Spiegel konnte sie sehen, wie ihre süße Schwester leicht errötete und den Blick abwandte. Mit einem Mal schien Briar eine Menge Fussel auf ihrem Oberteil zu haben. <i> „Nigel, Jensen, Finn und Kyle und … Liam.“</i>, brachte die Brünette schließlich hervor und Briars Augen verengten sich zu schmalen Schlitzen. Dabei fühlten sich ihre Wimpern ungewohnt starr und schwer an. <br />
Liam also … der Kerl, der ihrer Schwester schon seit Wochen nachstellte, nachdem er einer ihrer Freundinnen das Herz gebrochen hatte. Dieser Liam? Der, in den Iris gefühlt schon seit Jahren verschossen war. Oh <i><b>das</b></i> war definitiv ein Grund mitzukommen. Vor allem, weil diese hirnrissigen, testosterongesteuerten Idioten gerade in dem Alter waren, in dem sie dachten, die gesamte Welt wäre ihr Spielplatz. Zu alt, um Jugendliche zu sein, aber noch nicht reif genug, um als Erwachsene anerkannt zu werden. Explosiv. Dass es sich bei dreien von ihnen um Menschen aus Townsend handelte, tat nichts dazu. Sie waren genauso dumm wie die beiden Gestaltwandler, die mit von der Partie waren. Aber gut … ihr Widerstand war gebrochen. Sie würde sich ihre Kopfhörer und ihr Pad mitnehmen und es sich in einer ruhigen Ecke der Bar gemütlich machen, ein paar Fritten bestellen und ein Auge auf ihre kleine Schwester haben. Easy! <br />
<br />
Gerade, als sie dachte, Iris wäre mit ihrem Werk fertig, presste diese ihr einen übergroßen, plüschigen Pinsel ins Gesicht und Briar bekam einige der Haare in den Mund. Sofort prustete sie alle raus und schüttelte ihren Kopf. Und als habe ihre kleine, diabolische Schwester mit dem engelsgleichen Gesicht genau damit ablenken wollen, meinte sie mit einem Mal: <i> „Achja … dein Outfit …“</i> Briar erstarrte und sah sie skeptisch an. <br />
<ina> „Was ist mit meinem Outfit?“</ina><br />
Iris wand sich einen Moment. <i>”Kannst du nicht was … Süßes … anziehen?”</i><br />
Briar stand von dem Hocker auf und sah in den Spiegel. Sie hatte eine einfache schwarze Hose an, die über zahlreiche Löcher verfügte, die Teile ihrer sommersprossigen Beine zeigte. Dazu wadenhohe Stiefel, die sie geschnürt hatte und ein Crop-Top unter einem alten Bandshirt das von der Aufschrift ‘Iron Maiden’ geziert wurde. Da es ihr ansonsten zu groß gewesen wäre, hatte sie es an der Taille eingeschlagen. Um den Hals trug sie ein enges Samtband und einige silberne Ketten, die anteilig unter dem Kragen des Shirts verschwanden und teilweise darüber hingen. Ihre Handgelenke waren von Armbändern geziert, die bei jeder Bewegung ihrer Hände klirrten und klimperten. Sie sah aus … wie immer. Na ja, wenn man einmal die Frisur und das <a href="https://i.pinimg.com/736x/58/d7/23/58d723520ea89e6adb80192e263d896f.jpg" target="blank"><b> » Make-up</b></a> wegdachte.<br />
<br />
Dann sah sie zu Iris . Sie trug eine pastellfarbene Bluse über einem geblümten Kleid. Niedliche Sandalen und … <ina> „Auf gar keinen Fall!“</ina> Vielleicht war es Iris' Stil. Und sie sah entzückend aus. Doch Briar war das nicht. All das … sie war nicht mädchenhaft oder zart. Und ganz bestimmt war sie kein Typ für Pastelblusen und Blümchenkleider! Die Diskussion, die daraufhin entbrannte, beinhaltete einige derbe Sprüche, eine kaputte Tasse und verschmierte Wimperntusche. Am Ende hatte Briar ihr Outfit anbehalten, sich erfolgreich gegen eine weitere Erfahrung mit Lipgloss gewehrt, sodass ihre Lippen matt blieben und Iris sprach den ganzen Weg zur Bar nicht mehr mit ihr. Also hatte sie sich auch nicht beschwert, als in Briars Tasche ihr Pad, die Kopfhörer und ein Buch gewandert waren.  <br />
<br />
Eine knappe Stunde später saß sie in der Bar und beobachtete die Anwesenden um sie herum. Die Kopfhörer waren noch in der Tasche, denn Iris hatte Recht gehabt. Das war absolut ihre Musik, die hier spielte. Mitchells Musik. Das Herz wurde ihr schwer und sie konnte sich der sentimentalen Erinnerungen nicht erwehren. So viele waren an die unterschiedlichsten Akkorde und Refrains gebunden. Briar hatte sie alle archiviert, jede einzelne. <br />
Das schüchterne Lachen von Iris drang an ihr Ohr, während sie die Einrichtung studierte. Liam hatte bestimmt einen dummen und absolut nicht lustigen Witz gemacht. Seine Kumpel grölten mit und klopften ihm auf die Schulter, als wäre ihr Alpha-Affe ein Gottgegebenes Geschenk. <br />
<br />
<ina> „Dieses Shirt wird irgendwann mein Untergang sein.“</ina>, murrte sie und verdrehte die Augen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Purple varnish and glitter crown]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=479</link>
			<pubDate>Sun, 13 Jul 2025 10:21:08 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=122">Prija Yadav</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=479</guid>
			<description><![CDATA[Noch während des Fluges hatte Prija die nötigen Dokumente unterschrieben. Übereinkünfte, Stillschweigens abkommen, Lebenslauf vervollständigt und die Gesundheitsdokumente hoch geladen. Es war inzwischen etwas vollkommen Normales. Ein wenig schmunzelte die Köchin darüber. Als sie vor einigen Jahren loszog, hätte sie sich nie erträumen lassen, so viele Kontinente und so viele verschiedene Kulturen kennenzulernen. Etwas sagte ihr, dass ihre Reise noch nicht gänzlich vorbei war. Jemand würde sie vom Flughafen abholen. Meistens waren es Soldaten, höherrangige. Eine Gästebehausung abseits, ein eingeprägter weg zu Küche. Es gab einige Rudel, die es so handhabten. Die wenigen Großstädte, die neutral waren, hatte die Katze in einem Hotel verbracht. Doch heute, es fühlte sich merkwürdig an, wie 'nach Hause kommen' wo sie doch weder das Land noch die Leute kannte. Nur ihre Tante. Langsam schweifte ihr Blick hinaus, hinab auf die Wolken, die das Land feste unter ihrer Decke beherbergten. Es war kein langer Flug denn sie war bereits in den Staaten. Wenige Sachen hatte sie eh dabei. Einen großen Koffer in dem mehr Kochutensilien vorhanden waren als Klamotten. Prija liebte gute Kleidung, noch mehr aber gute Messer und Löffel. Nichts ging über ihre Olivenhölzer oder die Damastahlmesser. Außerdem befand sich noch ein kleiner Koffer in dem Koffer. In dem nur Schmuck vorhanden war. Schmuck aus ihrer Heimat. Das Flugzeug setzte zum Sinkflug an und landete sicher auf dem Flughafen in Knoxville. Der Stadt, in dem die angrenzenden Rudel auf neutralem Gebiet zu finden waren. Ihr Koffer war schnell gefunden und die vereinbarte Stelle, die ihre Tante ihr genannt hatte eben so.<br />
Doch sie hatte noch Zeit, sodass sie sich in aller Ruhe einen Milchkaffee zum Mitnehmen gönnte.<br />
<br />
Neben sich einen großen Koffer, die weiße Handtasche auf diesem und einen Arm lässig darauf abgelegt, stand sie in lila Jeans, ebensolcher flachen bequemen Schuhe daneben. Ihre lila Jacke war geöffnet, sodass man die weiße Bluse darunter sehen konnte. Ihre <a href="https://i.pinimg.com/736x/45/bb/0e/45bb0e0b8649d8d6ca17319de24d680a.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Outfits</a> waren, die wenigen die sie hatte, waren durchweg von schwarz, weiß und allen Nuancen des Lilas, welches sie so sehr liebte. Es war selten, dass sie sich in einer anderen Farbe traute, was nicht hieß, dass die nicht auch andere Farben und Klamotten besaß. Das meiste war in den Ländern geblieben, in denen sie es sich zugelegt hatte.<br />
Instinktiv scannte sie die Leute, die an ihr Vorbeieilten um zu den Taxen zu gelangen, oder ihre eigenen Autos bestiegen. Autofahren, das war so eine Sache. Sie hasste es und trotz dass die Wagen alle heutzutage beinahe selber fuhren, wurde dieses ungute Gefühl in ihr so groß, dass sie es mied, alleine in einem solchen Fahrzeug zu sein. Ein Grund, warum ihre Tante sie abholen ließ, das und natürlich die Möglichkeit das man ihr auf den Zahn fühlen konnte, von wem, der nicht ihre Familie war, jemand der Alpha sofort alles weiter geben würde. Für Prija war das mittlerweile normal und es wichtig, denn es zeugte von einem guten, starken Rudel. Ein jeder hatte seine Aufgaben und man vertraute sich untereinander. Wichtig, denn ohne Vertrauen und das aufeinander aufpassen, gab es kein Miteinander. Für Katzen, die Freiraum benötigten, war es um so wichtiger, aufeinander sich verlassen zu können. Den Becher an ihre Lippen setzten und einen Schluck des Kaffees trinkend, nahm sie wahr, wie sich jemand ihr näherte. Eine Frau, dunkles langes Haare und eine durchaus sportliche Figur. Von ihrem Platz aus konnte sie nicht viel riechen, zu stark waren die Gerüche um sie herum, doch wie sie sich bewegte, musste sie ein Mensch sein. Nicht weniger Raum einnehmend als manch andere Katze jedoch, was Prija dazu veranlasste, zu vermuten, dass sie aus dem Rudel stammte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Noch während des Fluges hatte Prija die nötigen Dokumente unterschrieben. Übereinkünfte, Stillschweigens abkommen, Lebenslauf vervollständigt und die Gesundheitsdokumente hoch geladen. Es war inzwischen etwas vollkommen Normales. Ein wenig schmunzelte die Köchin darüber. Als sie vor einigen Jahren loszog, hätte sie sich nie erträumen lassen, so viele Kontinente und so viele verschiedene Kulturen kennenzulernen. Etwas sagte ihr, dass ihre Reise noch nicht gänzlich vorbei war. Jemand würde sie vom Flughafen abholen. Meistens waren es Soldaten, höherrangige. Eine Gästebehausung abseits, ein eingeprägter weg zu Küche. Es gab einige Rudel, die es so handhabten. Die wenigen Großstädte, die neutral waren, hatte die Katze in einem Hotel verbracht. Doch heute, es fühlte sich merkwürdig an, wie 'nach Hause kommen' wo sie doch weder das Land noch die Leute kannte. Nur ihre Tante. Langsam schweifte ihr Blick hinaus, hinab auf die Wolken, die das Land feste unter ihrer Decke beherbergten. Es war kein langer Flug denn sie war bereits in den Staaten. Wenige Sachen hatte sie eh dabei. Einen großen Koffer in dem mehr Kochutensilien vorhanden waren als Klamotten. Prija liebte gute Kleidung, noch mehr aber gute Messer und Löffel. Nichts ging über ihre Olivenhölzer oder die Damastahlmesser. Außerdem befand sich noch ein kleiner Koffer in dem Koffer. In dem nur Schmuck vorhanden war. Schmuck aus ihrer Heimat. Das Flugzeug setzte zum Sinkflug an und landete sicher auf dem Flughafen in Knoxville. Der Stadt, in dem die angrenzenden Rudel auf neutralem Gebiet zu finden waren. Ihr Koffer war schnell gefunden und die vereinbarte Stelle, die ihre Tante ihr genannt hatte eben so.<br />
Doch sie hatte noch Zeit, sodass sie sich in aller Ruhe einen Milchkaffee zum Mitnehmen gönnte.<br />
<br />
Neben sich einen großen Koffer, die weiße Handtasche auf diesem und einen Arm lässig darauf abgelegt, stand sie in lila Jeans, ebensolcher flachen bequemen Schuhe daneben. Ihre lila Jacke war geöffnet, sodass man die weiße Bluse darunter sehen konnte. Ihre <a href="https://i.pinimg.com/736x/45/bb/0e/45bb0e0b8649d8d6ca17319de24d680a.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Outfits</a> waren, die wenigen die sie hatte, waren durchweg von schwarz, weiß und allen Nuancen des Lilas, welches sie so sehr liebte. Es war selten, dass sie sich in einer anderen Farbe traute, was nicht hieß, dass die nicht auch andere Farben und Klamotten besaß. Das meiste war in den Ländern geblieben, in denen sie es sich zugelegt hatte.<br />
Instinktiv scannte sie die Leute, die an ihr Vorbeieilten um zu den Taxen zu gelangen, oder ihre eigenen Autos bestiegen. Autofahren, das war so eine Sache. Sie hasste es und trotz dass die Wagen alle heutzutage beinahe selber fuhren, wurde dieses ungute Gefühl in ihr so groß, dass sie es mied, alleine in einem solchen Fahrzeug zu sein. Ein Grund, warum ihre Tante sie abholen ließ, das und natürlich die Möglichkeit das man ihr auf den Zahn fühlen konnte, von wem, der nicht ihre Familie war, jemand der Alpha sofort alles weiter geben würde. Für Prija war das mittlerweile normal und es wichtig, denn es zeugte von einem guten, starken Rudel. Ein jeder hatte seine Aufgaben und man vertraute sich untereinander. Wichtig, denn ohne Vertrauen und das aufeinander aufpassen, gab es kein Miteinander. Für Katzen, die Freiraum benötigten, war es um so wichtiger, aufeinander sich verlassen zu können. Den Becher an ihre Lippen setzten und einen Schluck des Kaffees trinkend, nahm sie wahr, wie sich jemand ihr näherte. Eine Frau, dunkles langes Haare und eine durchaus sportliche Figur. Von ihrem Platz aus konnte sie nicht viel riechen, zu stark waren die Gerüche um sie herum, doch wie sie sich bewegte, musste sie ein Mensch sein. Nicht weniger Raum einnehmend als manch andere Katze jedoch, was Prija dazu veranlasste, zu vermuten, dass sie aus dem Rudel stammte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[And we will come back home, home again!]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=460</link>
			<pubDate>Fri, 23 May 2025 18:00:02 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=117">Samantha McLeod</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=460</guid>
			<description><![CDATA[Irgendwie war es klar gewesen, dass dies geschah. Doch insgeheim hatte sich Samantha gewünscht, die Nachricht zu bekommen, wenn sie schon weg war. Zurück bei ihrem Clan, gefestigt, mit alten und neuen Freunden um sie herum. Nicht so. Nicht jetzt. Es war einer der Gründe, warum sie einen ganzen Tag früher abgereist war. Immerhin hatte sie sich noch von den Kindern verabschiedet. Gedankenverloren strich sie über die Mappe mit den vielen wundervollen Bildern, die man ihr mitgegeben hatte. Es war eine wunderbare Zeit gewesen, die Liebe und das Band zu ihren Großeltern war stärker denn je und auch wenn es sehr kalt dort war, hatte die wilde, raue Landschaft ihre wunderbaren Seiten. Den Blick hinauswendend, sagte ihr, dass sie bald da waren und die Zeichen zum Anschnallen tauchten je auf. Im Gegensatz zu vielen anderen Bären machte ihr das Fliegen nicht wirklich etwas aus. Ihre fließenden Bewegungen ließen die Mappe zurück in ihre Tasche gleiten, ehe sie den Kopf anlehnte und daran dachte, wie viel Aufwand sie betrieben hatte und wie sie es ihren Eltern, Mira aber vor allem demjenigen gutmachen konnte, der sie nun am Flughafen abholte. Natürlich machte ihr das nichts aus, dass ihre Eltern auf Patrouillieren eingeteilt waren, immerhin war sie es die nicht wollte, dass sie sich extra freinahmen. Sie wäre auch irgendwie selbst dahin gekommen, hätte sie nicht eine Nachricht von der Heilerin bekommen. Leicht begann ihr Herz zu klopfen, wenn sie an all die Lieben dachte, die jetzt bald wieder ihr Herz erfüllten. Vor allem die Kinder, die sie bei der Beerdigung von Soraya das letzte mal gesehen hatte. Ein schwerer Tag und doch hatte es der Clan gut verkraftet. Indessen war Sam gespannt, wie Cree das Alpha-Dasein gefiel. Sie kannte ihn, wie man jedem im Clan halt kannte, der dort Geboren wurde. Es war dennoch aufregend, weil er eine Zeit weg war und sie ja auch. Am meisten freute sie sich auf Ava und vor allem auf Alaya, ihr unglaublich leckeres essen. Melanie hatte sie gefragt, ob Samantha ihr ihre Nummer geben könnte und sie bitten würde, mit ihr in Austausch zu stehen. Ihre Kochkünste waren gut, aber Alayas waren einfach die besten. Kribbelnde Gefühle drängten die Eifersucht beiseite, die sie gestern beinah überwältigt hatten, als Ryder mit einer neuen Partnerin um die Ecke kam. Doch jetzt dachte sie an die vielen Freunde und ihr Herz fand den alten Rhythmus wieder. Wie es Jericho ergangen war? Was Veronica in der Zeit alles auf den Kopf gestellt hatte? Auch auf die Hunde von Coinneach war sie gespannt, ob Alasdair ein neues Bier kreiert hatte? Die paar Tage zum Trauern waren einfach nicht genug gewesen und Sam hatte so viele Fragen, die ihre Eltern immer wieder zur Seite geschoben hatten. Das musste sie alles selber erfragen. Es war recht schnell klar gewesen, nachdem sie die paar Tage da war, dass ihr Herz sich nach dem Fleckchen sehnte, wo es herkam.<br />
<br />
Mit einem Ruckeln setze das Flugzeug zu Boden, die Geschwindigkeit nahm ab und die meisten Leute klatschten, nachdem der Pilot die Landung bekannt gegeben hatte. Es ließ Sami ein Lächeln auf ihre Lippen legen, dann wartete die junge Frau, bis der Gang frei war, sodass auch sie aussteigen konnte. Einen dicken Schal um den Hals, ihre leichte Lederjacke, darunter ein Pulli. Für Alaska war es echt kalt gewesen, aber als sie nun aus dem Flugzeug stieg, den Sommerwind um ihre Haare wehte, durchströmte sie nicht nur Heimat, sondern auch ein ganz eigenes großartiges Gefühl der Vorfreude und des Glücks. Bald war sie daheim. Wie von selbst steuerten ihre Beine sie zu dem Trakt, bei dem sie ihre Koffer holte. Mehrzahl, denn in einem Jahr hatte sich einiges zusammen getragen. Neben der Gitarre, die sie als Erstes aus dem Gepäckbereich angelte, sicher eingepackt, schnappte sie sich noch die beiden großen Koffer. Ein bisschen vollbeladen, die Gitarre quer über den Rücken, ihre Handtasche von der einen Schulter zur anderen Hüftseite getaumelt und dann noch links und rechts jeweils einen Koffer, versuchte sie die Leute zu umschiffen, die wie sie, nach ihrem Eigentum suchten. Aus dem Sicherheitsterminal hinaus, trat sie auch aus der großen Eingangstür und steuerte den Parkplatz an, den ihr Mira genannt hatte und wo sie jemand aus dem Clan abholen würde. Samantha hatte alle Hände zu tun, diese blöden Koffer über den Bordstein zu bekommen, wo doch immer wieder die Tasche so nach vorne rutschte, dass sie schlecht beide gleichzeitig hochziehen konnte. Frustriert über diesen schweren Akt und dass die Koffer nicht so wollten wie sie, stieß sie ein tiefen Seufzer aus. Es war ja auch zu schön um wahr zu sein, dass sie ohne Komplikationen so weit gekommen war. Dennoch, musste sie ein wenig grinsen, als sie wie ein Esel beladen mit zwei Koffern auf der Straße vom Bordstein gestoppt wurde. Ja, doch, es war ein bisschen Lustig. Jedenfalls kullerte ihre Bärin bereits belustigt auf dem Rücken, ebenfalls von Vorfreude gepackt, wieder in ihrer Heimat zu sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Irgendwie war es klar gewesen, dass dies geschah. Doch insgeheim hatte sich Samantha gewünscht, die Nachricht zu bekommen, wenn sie schon weg war. Zurück bei ihrem Clan, gefestigt, mit alten und neuen Freunden um sie herum. Nicht so. Nicht jetzt. Es war einer der Gründe, warum sie einen ganzen Tag früher abgereist war. Immerhin hatte sie sich noch von den Kindern verabschiedet. Gedankenverloren strich sie über die Mappe mit den vielen wundervollen Bildern, die man ihr mitgegeben hatte. Es war eine wunderbare Zeit gewesen, die Liebe und das Band zu ihren Großeltern war stärker denn je und auch wenn es sehr kalt dort war, hatte die wilde, raue Landschaft ihre wunderbaren Seiten. Den Blick hinauswendend, sagte ihr, dass sie bald da waren und die Zeichen zum Anschnallen tauchten je auf. Im Gegensatz zu vielen anderen Bären machte ihr das Fliegen nicht wirklich etwas aus. Ihre fließenden Bewegungen ließen die Mappe zurück in ihre Tasche gleiten, ehe sie den Kopf anlehnte und daran dachte, wie viel Aufwand sie betrieben hatte und wie sie es ihren Eltern, Mira aber vor allem demjenigen gutmachen konnte, der sie nun am Flughafen abholte. Natürlich machte ihr das nichts aus, dass ihre Eltern auf Patrouillieren eingeteilt waren, immerhin war sie es die nicht wollte, dass sie sich extra freinahmen. Sie wäre auch irgendwie selbst dahin gekommen, hätte sie nicht eine Nachricht von der Heilerin bekommen. Leicht begann ihr Herz zu klopfen, wenn sie an all die Lieben dachte, die jetzt bald wieder ihr Herz erfüllten. Vor allem die Kinder, die sie bei der Beerdigung von Soraya das letzte mal gesehen hatte. Ein schwerer Tag und doch hatte es der Clan gut verkraftet. Indessen war Sam gespannt, wie Cree das Alpha-Dasein gefiel. Sie kannte ihn, wie man jedem im Clan halt kannte, der dort Geboren wurde. Es war dennoch aufregend, weil er eine Zeit weg war und sie ja auch. Am meisten freute sie sich auf Ava und vor allem auf Alaya, ihr unglaublich leckeres essen. Melanie hatte sie gefragt, ob Samantha ihr ihre Nummer geben könnte und sie bitten würde, mit ihr in Austausch zu stehen. Ihre Kochkünste waren gut, aber Alayas waren einfach die besten. Kribbelnde Gefühle drängten die Eifersucht beiseite, die sie gestern beinah überwältigt hatten, als Ryder mit einer neuen Partnerin um die Ecke kam. Doch jetzt dachte sie an die vielen Freunde und ihr Herz fand den alten Rhythmus wieder. Wie es Jericho ergangen war? Was Veronica in der Zeit alles auf den Kopf gestellt hatte? Auch auf die Hunde von Coinneach war sie gespannt, ob Alasdair ein neues Bier kreiert hatte? Die paar Tage zum Trauern waren einfach nicht genug gewesen und Sam hatte so viele Fragen, die ihre Eltern immer wieder zur Seite geschoben hatten. Das musste sie alles selber erfragen. Es war recht schnell klar gewesen, nachdem sie die paar Tage da war, dass ihr Herz sich nach dem Fleckchen sehnte, wo es herkam.<br />
<br />
Mit einem Ruckeln setze das Flugzeug zu Boden, die Geschwindigkeit nahm ab und die meisten Leute klatschten, nachdem der Pilot die Landung bekannt gegeben hatte. Es ließ Sami ein Lächeln auf ihre Lippen legen, dann wartete die junge Frau, bis der Gang frei war, sodass auch sie aussteigen konnte. Einen dicken Schal um den Hals, ihre leichte Lederjacke, darunter ein Pulli. Für Alaska war es echt kalt gewesen, aber als sie nun aus dem Flugzeug stieg, den Sommerwind um ihre Haare wehte, durchströmte sie nicht nur Heimat, sondern auch ein ganz eigenes großartiges Gefühl der Vorfreude und des Glücks. Bald war sie daheim. Wie von selbst steuerten ihre Beine sie zu dem Trakt, bei dem sie ihre Koffer holte. Mehrzahl, denn in einem Jahr hatte sich einiges zusammen getragen. Neben der Gitarre, die sie als Erstes aus dem Gepäckbereich angelte, sicher eingepackt, schnappte sie sich noch die beiden großen Koffer. Ein bisschen vollbeladen, die Gitarre quer über den Rücken, ihre Handtasche von der einen Schulter zur anderen Hüftseite getaumelt und dann noch links und rechts jeweils einen Koffer, versuchte sie die Leute zu umschiffen, die wie sie, nach ihrem Eigentum suchten. Aus dem Sicherheitsterminal hinaus, trat sie auch aus der großen Eingangstür und steuerte den Parkplatz an, den ihr Mira genannt hatte und wo sie jemand aus dem Clan abholen würde. Samantha hatte alle Hände zu tun, diese blöden Koffer über den Bordstein zu bekommen, wo doch immer wieder die Tasche so nach vorne rutschte, dass sie schlecht beide gleichzeitig hochziehen konnte. Frustriert über diesen schweren Akt und dass die Koffer nicht so wollten wie sie, stieß sie ein tiefen Seufzer aus. Es war ja auch zu schön um wahr zu sein, dass sie ohne Komplikationen so weit gekommen war. Dennoch, musste sie ein wenig grinsen, als sie wie ein Esel beladen mit zwei Koffern auf der Straße vom Bordstein gestoppt wurde. Ja, doch, es war ein bisschen Lustig. Jedenfalls kullerte ihre Bärin bereits belustigt auf dem Rücken, ebenfalls von Vorfreude gepackt, wieder in ihrer Heimat zu sein.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[when the live gets down, remember its only one down the rest is up]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=414</link>
			<pubDate>Mon, 06 Jan 2025 21:36:46 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=0">Veronica Jones</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=414</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://i.pinimg.com/736x/e1/18/e9/e118e9a98331b9415d40694cc89abdbd.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">outfit</a><br />
<br />
Das war doch wohl nicht sein Ernst! Veronica lenkte die Maschine auf der Fahrbahn so gut es ging zur Seite und dennoch kam der Wichser viel zu nahe. Zwei Wichser, korrigierte sie sich in Gedanken und konzentrierte sich darauf, die Kontrolle zu behalten und nicht in den Graben neben der Fahrbahn zu fahren. Sie hatte doch nur einen kleinen Ausflug machen wollen. Nach dem Winter und dem Sturm, war es einfach Zeit gewesen, die gute Old Lady mal wieder auszufahren. Sicher gab es auch hier Vollidioten, die sich für die größten hielten, aber verdammt noch mal, so dämlich hatte sie die Bevölkerung nun wirklich nicht eingeschätzt. Vielleicht hätten sie Ronni in Ruhe gelassen, wenn sie mehr als eindeutig das Zeichen ihres Clans auf dem Rücken getragen hätte, aber das hatte sie nicht. Nach all den Jahren sträubte sich in ihr immer noch etwas dagegen, das Logo der ShadowRock Bären auf ihre Lederjacke sticken zu lassen. Vielleicht war das heute der Preis dafür?<br />
<br />
Konzentriert fuhr Veronica weiter und rief über das Intercom in ihrem Helm schließlich in der Höhle an und gab ihre Position und das Kennzeichen der Typen weiter. Hilfe forderte sie keine an, sie würde schon mit denen fertig werden und dann auch bald zur Höhle kommen. Nachdem Anruf überlegte sie noch, ob Mira oder Ken Dienst hatten, als die Typen auch schon selbst die Kontrolle ihres Wagens kurzzeitig verloren und Veronica jetzt doch derart bedrängten, dass sie den Halt verlor und mit der Maschine in den Graben rutschte. Eine Schmerzexplosion in ihrem Bein war die sofortige Antwort darauf, dass sie versuchte, nicht gänzlich mit dem schweren Ding umzukippen oder zumindest so zu fallen, dass der Schaden ihrer Old Lady minimal sein würde. Die blauen Flecken an ihren Beinen würden sie dann weniger interessieren. Zuerst musste sie versuchen, abzusteigen und die Maschine vorsichtig abzulegen. Was ihr auch gelang, wäre ja gelacht gewesen, allerdings gab die Old Lady dann direkt ihren Geist auf und sprang nicht mehr an. Fuck, musste sie doch mal mit dem Teil in die Werkstatt. Eine Überprüfung war lange hinfällig, selbst Leon lag ihr damit schon in den Ohren und der kümmerte sich sonst so gar nicht um die Zweiräder.<br />
<br />
Mit einem saftigen Fluch auf den Lippen zog sie sich den Helm vom Kopf und checkte erstmal, ob noch alles dran war. Kaum, dass sie stand und zur Straße sehen konnte, sah sie die zwei Vollidioten auch schon in den Wagen zurückspringen und davonfahren. <b>“Ja, fahrt nur, ihr kleinen Wichser. Heute Abend weiß ich, wo ihr wohnt und werde euch besuchen kommen“</b> oder sie würde warten und die Typen noch etwas zappeln lassen. Im Moment war ihr eher danach, ihnen die Gesichter neu zu gestalten, aber, das ging ja gerade nicht. Ein Blick auf ihren Helm sagte ihr auch, dass dieser ebenfalls einen Knax wegbekommen hatte, das Intercom war im Arsch und damit ihre Kommunikation irgendwohin hinfällig. Sie seufzte, drehte sich um und entdeckte einen Pick Up der sich ihr näherte, also machte sie es ganz Old School und streckte den Daumen raus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://i.pinimg.com/736x/e1/18/e9/e118e9a98331b9415d40694cc89abdbd.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">outfit</a><br />
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Das war doch wohl nicht sein Ernst! Veronica lenkte die Maschine auf der Fahrbahn so gut es ging zur Seite und dennoch kam der Wichser viel zu nahe. Zwei Wichser, korrigierte sie sich in Gedanken und konzentrierte sich darauf, die Kontrolle zu behalten und nicht in den Graben neben der Fahrbahn zu fahren. Sie hatte doch nur einen kleinen Ausflug machen wollen. Nach dem Winter und dem Sturm, war es einfach Zeit gewesen, die gute Old Lady mal wieder auszufahren. Sicher gab es auch hier Vollidioten, die sich für die größten hielten, aber verdammt noch mal, so dämlich hatte sie die Bevölkerung nun wirklich nicht eingeschätzt. Vielleicht hätten sie Ronni in Ruhe gelassen, wenn sie mehr als eindeutig das Zeichen ihres Clans auf dem Rücken getragen hätte, aber das hatte sie nicht. Nach all den Jahren sträubte sich in ihr immer noch etwas dagegen, das Logo der ShadowRock Bären auf ihre Lederjacke sticken zu lassen. Vielleicht war das heute der Preis dafür?<br />
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Konzentriert fuhr Veronica weiter und rief über das Intercom in ihrem Helm schließlich in der Höhle an und gab ihre Position und das Kennzeichen der Typen weiter. Hilfe forderte sie keine an, sie würde schon mit denen fertig werden und dann auch bald zur Höhle kommen. Nachdem Anruf überlegte sie noch, ob Mira oder Ken Dienst hatten, als die Typen auch schon selbst die Kontrolle ihres Wagens kurzzeitig verloren und Veronica jetzt doch derart bedrängten, dass sie den Halt verlor und mit der Maschine in den Graben rutschte. Eine Schmerzexplosion in ihrem Bein war die sofortige Antwort darauf, dass sie versuchte, nicht gänzlich mit dem schweren Ding umzukippen oder zumindest so zu fallen, dass der Schaden ihrer Old Lady minimal sein würde. Die blauen Flecken an ihren Beinen würden sie dann weniger interessieren. Zuerst musste sie versuchen, abzusteigen und die Maschine vorsichtig abzulegen. Was ihr auch gelang, wäre ja gelacht gewesen, allerdings gab die Old Lady dann direkt ihren Geist auf und sprang nicht mehr an. Fuck, musste sie doch mal mit dem Teil in die Werkstatt. Eine Überprüfung war lange hinfällig, selbst Leon lag ihr damit schon in den Ohren und der kümmerte sich sonst so gar nicht um die Zweiräder.<br />
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Mit einem saftigen Fluch auf den Lippen zog sie sich den Helm vom Kopf und checkte erstmal, ob noch alles dran war. Kaum, dass sie stand und zur Straße sehen konnte, sah sie die zwei Vollidioten auch schon in den Wagen zurückspringen und davonfahren. <b>“Ja, fahrt nur, ihr kleinen Wichser. Heute Abend weiß ich, wo ihr wohnt und werde euch besuchen kommen“</b> oder sie würde warten und die Typen noch etwas zappeln lassen. Im Moment war ihr eher danach, ihnen die Gesichter neu zu gestalten, aber, das ging ja gerade nicht. Ein Blick auf ihren Helm sagte ihr auch, dass dieser ebenfalls einen Knax wegbekommen hatte, das Intercom war im Arsch und damit ihre Kommunikation irgendwohin hinfällig. Sie seufzte, drehte sich um und entdeckte einen Pick Up der sich ihr näherte, also machte sie es ganz Old School und streckte den Daumen raus.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[hangovers are temporary - drunk stories are forever]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=368</link>
			<pubDate>Fri, 11 Oct 2024 20:49:29 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=51">Yva Quinn</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=368</guid>
			<description><![CDATA[Es war nur einige Stunden her, dass Ravyn in ihrem Baumhaus gestanden und ihr eine neue Aufgabe gegeben und gleichermaßen blutende Wunden aufgerissen hatte, die Yvas eigenen Krallen entsprangen. Doch während sie die Tage davor in einer eigenartigen Lethargie verbracht hatte, war sie in den letzten Stunden geradezu wieder aufgeblüht. Sie hatte sich auf einigen Seiten die Clubwelt Knoxvilles angesehen und studiert. Gut, studiert wäre vielleicht zu viel des Guten gewesen, sie war auf einigen Websites gewesen und hatte sich die Bilder angesehen, die es zu diesen gab. Und dann nach Bauchgefühl entschieden, wo sie sich am wohlsten fühlen könnte. Und ein wenig hatte auch der ‘Vibe’ ihres geplanten <a href="https://i.pinimg.com/564x/46/4b/d0/464bd0fb7f3e44a28f1a38318e684a2c.jpg" target="blank"><b>OUTFITS</b></a> in die Entscheidungsfindung hineingespielt.<br />
<br />
Das knappe Kleid hatte sie mit einem Leder-Harness kombiniert und kniehohen Stiefeln mit Plateausohle und einem breiten Absatz. Ihre Mähne hatte sie sich zu groben Locken frisiert, die ihr offen den Rücken hinabfielen und einige knallbunte Strähnen bildeten strahlende Reflexe aus Smaragdgrün, Saphirblau und einem lebendigem Aquamarin. <br />
<br />
Ihr Make-Up war dunkel gehalten, aber verhältnismäßig schlicht. Nur ein dunkelroter, beinahe schwarzer Lippenstift, der ihren Mund matt hervorhob, ausreichend Mascara und ein Hauch von Lidstrich, der nur die leicht schräge Form ihrer Augen betonte. Sie wollte tanzen und feiern und war nicht auf Männerjagd. Wobei es gelogen wäre, wenn sie behaupten würde, dass die einer solchen Eskapade den Rücken kehren würde. Doch nur, weil sie sich einfach irgendwie ausleben musste, um nicht vor Langeweile umzukommen.<br />
<br />
Gerade glitten noch die letzten glitzernden Ringe über ihre Finger, um ihr sonst eher schlichtes Outfit zu komplettieren und sie richtete noch ein letztes Mal die künstlichen, farbigen Strähnen, die sie sich in ihr Haar geklippt hatte, als sie sich auch schon nach unten begab, wobei sie die fehlende Sprosse grazil ausließ und die kleine, schwarze Handtasche zur Hand nahm und darin ihr wesentlich schlankeres Portemonnaie verstaute, dass sie beim Feiern dabei hatte, ebenso wie zwei Paar Gehörschutz wie auch ihr Telefon und ihren Lippenstift. Mehr brauchte sie nicht für einen erfolgreichen Abend. Wobei … das war so nicht richtig. Sie brauchte noch ihre Begleitung, der sie, sobald ihre Entscheidung festgestanden hatte, geschrieben und mitgeteilt hatte, dass sie sich für das Animals entschieden hatte. Den entsprechenden Metal Schuppen, der ihr nicht nur die richtige Musik bot, sondern auch die Klientel wesentlich entspannter und zugänglicher ausgesehen hatte. Und aus ihren ehemaligen Jobs wusste sie, dass die meisten Metalheads trotz ihrer wilden und aggressiven Erscheinung meist herzensgute Wesen waren.<br />
Sie warf sich noch eine Kunstlederjacke über, auch wenn sie es wahrscheinlich nicht gebraucht hatte, um ihre Körperwärme zu regulieren, aber sie sah einfach verdammt cool aus und gab ihr mit den silbrigen Nieten und Reißverschlüssen einen herrlich verwegenen Look, den sie einfach rüberbringen wollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es war nur einige Stunden her, dass Ravyn in ihrem Baumhaus gestanden und ihr eine neue Aufgabe gegeben und gleichermaßen blutende Wunden aufgerissen hatte, die Yvas eigenen Krallen entsprangen. Doch während sie die Tage davor in einer eigenartigen Lethargie verbracht hatte, war sie in den letzten Stunden geradezu wieder aufgeblüht. Sie hatte sich auf einigen Seiten die Clubwelt Knoxvilles angesehen und studiert. Gut, studiert wäre vielleicht zu viel des Guten gewesen, sie war auf einigen Websites gewesen und hatte sich die Bilder angesehen, die es zu diesen gab. Und dann nach Bauchgefühl entschieden, wo sie sich am wohlsten fühlen könnte. Und ein wenig hatte auch der ‘Vibe’ ihres geplanten <a href="https://i.pinimg.com/564x/46/4b/d0/464bd0fb7f3e44a28f1a38318e684a2c.jpg" target="blank"><b>OUTFITS</b></a> in die Entscheidungsfindung hineingespielt.<br />
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Das knappe Kleid hatte sie mit einem Leder-Harness kombiniert und kniehohen Stiefeln mit Plateausohle und einem breiten Absatz. Ihre Mähne hatte sie sich zu groben Locken frisiert, die ihr offen den Rücken hinabfielen und einige knallbunte Strähnen bildeten strahlende Reflexe aus Smaragdgrün, Saphirblau und einem lebendigem Aquamarin. <br />
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Ihr Make-Up war dunkel gehalten, aber verhältnismäßig schlicht. Nur ein dunkelroter, beinahe schwarzer Lippenstift, der ihren Mund matt hervorhob, ausreichend Mascara und ein Hauch von Lidstrich, der nur die leicht schräge Form ihrer Augen betonte. Sie wollte tanzen und feiern und war nicht auf Männerjagd. Wobei es gelogen wäre, wenn sie behaupten würde, dass die einer solchen Eskapade den Rücken kehren würde. Doch nur, weil sie sich einfach irgendwie ausleben musste, um nicht vor Langeweile umzukommen.<br />
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Gerade glitten noch die letzten glitzernden Ringe über ihre Finger, um ihr sonst eher schlichtes Outfit zu komplettieren und sie richtete noch ein letztes Mal die künstlichen, farbigen Strähnen, die sie sich in ihr Haar geklippt hatte, als sie sich auch schon nach unten begab, wobei sie die fehlende Sprosse grazil ausließ und die kleine, schwarze Handtasche zur Hand nahm und darin ihr wesentlich schlankeres Portemonnaie verstaute, dass sie beim Feiern dabei hatte, ebenso wie zwei Paar Gehörschutz wie auch ihr Telefon und ihren Lippenstift. Mehr brauchte sie nicht für einen erfolgreichen Abend. Wobei … das war so nicht richtig. Sie brauchte noch ihre Begleitung, der sie, sobald ihre Entscheidung festgestanden hatte, geschrieben und mitgeteilt hatte, dass sie sich für das Animals entschieden hatte. Den entsprechenden Metal Schuppen, der ihr nicht nur die richtige Musik bot, sondern auch die Klientel wesentlich entspannter und zugänglicher ausgesehen hatte. Und aus ihren ehemaligen Jobs wusste sie, dass die meisten Metalheads trotz ihrer wilden und aggressiven Erscheinung meist herzensgute Wesen waren.<br />
Sie warf sich noch eine Kunstlederjacke über, auch wenn sie es wahrscheinlich nicht gebraucht hatte, um ihre Körperwärme zu regulieren, aber sie sah einfach verdammt cool aus und gab ihr mit den silbrigen Nieten und Reißverschlüssen einen herrlich verwegenen Look, den sie einfach rüberbringen wollte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sonic Disasters and Serendipitous Encounters]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=359</link>
			<pubDate>Sat, 28 Sep 2024 09:20:51 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=0">Megan Hall</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=359</guid>
			<description><![CDATA[Eine Scheiße, war die Band schlecht! Megan stand am Rand bei den Getränkeständen, wo es das überteuerte, schale Bier gab, dass so typisch für Konzerte war. Vor allem solcher kleineren als dieses. Normalerweise fand man sie mitten im Getümmel der Crowd oder ganz vorne bei einem Moshpit. Aber dazu musste die Musik stimmen, und diese hier war einfach schlimmer als Katzenjammer! Aber was sollte sie machen. Ein Kollege der BioLabs hatte ihr die Karte geschenkt, mit den Worten, der Chef will, dass sie mal Pause macht, nachdem sie zwei Tage lang ohne Unterbrechung an Sicherheitscodes für das Institut, die Medschool und dem Revier der RainFire Leoparden gearbeitet hatte. Sie konnte sich nicht helfen. Manchmal bekam sie noch immer Anwandlungen, in denen diese vermaledeiten Ameisen unter ihrer Haut einfach keine Ruhe gaben und stetig hin und her liefen und sie einfach wahnsinnig werden ließen. Das beste Mittel, um sie eine Weile zum Schweigen zu bringen war entweder eine lange, auszehrende Einheit Sport, Sex oder eben ununterbrochene Arbeit an Codes. Vor allem letzteres half dabei, dieses ätzende Gefühl loszuwerden, dass ihr im Moment einfach die Hände gebunden waren, seit Remis Tod. Noch immer hatten sie keinerlei Anhaltspunkte, aber wenigstens konnte sie dafür sorgen, dass sie ein wenig mehr Sicherheit hatten. <br />
Mit einem leisen Knurren trank sie das schale Gesöff aus dem Becher und mühte sich nicht die Zähne zu zeigen.<br />
Ein Mann, vielleicht ihr Alter, näherte sich ihr und sie musste ihm zumindest zugestehen, dass er Mut hatte. Nicht viele kamen in ihren Radius, wenn sie so drauf war. Vielleicht war er aber auch einfach nur strunzdumm und besaß keinerlei Überlebensinstinkt. Er stellte sich mit einem breiten Grinsen vor sie und öffnete gerade den Mund, als sie ihm auch schon das Wort abschnitt, ohne dass er es überhaupt hatte formen können.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">”Ich kann es dir jetzt schon sagen: Egal was du von dir geben willst, es wird mich nicht interessieren. Also spar uns die Zeit und verpiss dich dahin, wo du hergekommen bist. Ich hab heute keine Kapazität für Langeweile.“</span> Zu seinem Glück hielt er wirklich den Mund und sagte kein Wort, auch wenn sein Gesicht jetzt deutlich davon sprach, ihr einen Spruch um die Ohren zu pfeffern, dass ihre Leopardin mit der Schwanzspitze zuckte. Doch mehr an Reaktion hatte dieser Kerl nicht verdient, der nun von dannen zog, um sich irgendeine andere, nettere und willigere Partnerin für diese Nacht zu suchen. Megan ließ den Kopf in den Nacken fallen und seufzte lang, während sie in der Tasche ihrer Lederjacke nach einem der Lollis suchte. Sie trug darunter ein Croptop und dazu eine enganliegende graue Jeans, ein Outfit, das gut genug für ein Konzert wie dieses war und nicht zu aufgedonnert wirkte. Noch einmal seufzte sie lautstark, die Augen nach oben in den Nachthimmel gerichtet. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">”Bitte, irgendwas, dass diesen Abend noch irgendwie aufregend und sinnvoll macht!”</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine Scheiße, war die Band schlecht! Megan stand am Rand bei den Getränkeständen, wo es das überteuerte, schale Bier gab, dass so typisch für Konzerte war. Vor allem solcher kleineren als dieses. Normalerweise fand man sie mitten im Getümmel der Crowd oder ganz vorne bei einem Moshpit. Aber dazu musste die Musik stimmen, und diese hier war einfach schlimmer als Katzenjammer! Aber was sollte sie machen. Ein Kollege der BioLabs hatte ihr die Karte geschenkt, mit den Worten, der Chef will, dass sie mal Pause macht, nachdem sie zwei Tage lang ohne Unterbrechung an Sicherheitscodes für das Institut, die Medschool und dem Revier der RainFire Leoparden gearbeitet hatte. Sie konnte sich nicht helfen. Manchmal bekam sie noch immer Anwandlungen, in denen diese vermaledeiten Ameisen unter ihrer Haut einfach keine Ruhe gaben und stetig hin und her liefen und sie einfach wahnsinnig werden ließen. Das beste Mittel, um sie eine Weile zum Schweigen zu bringen war entweder eine lange, auszehrende Einheit Sport, Sex oder eben ununterbrochene Arbeit an Codes. Vor allem letzteres half dabei, dieses ätzende Gefühl loszuwerden, dass ihr im Moment einfach die Hände gebunden waren, seit Remis Tod. Noch immer hatten sie keinerlei Anhaltspunkte, aber wenigstens konnte sie dafür sorgen, dass sie ein wenig mehr Sicherheit hatten. <br />
Mit einem leisen Knurren trank sie das schale Gesöff aus dem Becher und mühte sich nicht die Zähne zu zeigen.<br />
Ein Mann, vielleicht ihr Alter, näherte sich ihr und sie musste ihm zumindest zugestehen, dass er Mut hatte. Nicht viele kamen in ihren Radius, wenn sie so drauf war. Vielleicht war er aber auch einfach nur strunzdumm und besaß keinerlei Überlebensinstinkt. Er stellte sich mit einem breiten Grinsen vor sie und öffnete gerade den Mund, als sie ihm auch schon das Wort abschnitt, ohne dass er es überhaupt hatte formen können.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">”Ich kann es dir jetzt schon sagen: Egal was du von dir geben willst, es wird mich nicht interessieren. Also spar uns die Zeit und verpiss dich dahin, wo du hergekommen bist. Ich hab heute keine Kapazität für Langeweile.“</span> Zu seinem Glück hielt er wirklich den Mund und sagte kein Wort, auch wenn sein Gesicht jetzt deutlich davon sprach, ihr einen Spruch um die Ohren zu pfeffern, dass ihre Leopardin mit der Schwanzspitze zuckte. Doch mehr an Reaktion hatte dieser Kerl nicht verdient, der nun von dannen zog, um sich irgendeine andere, nettere und willigere Partnerin für diese Nacht zu suchen. Megan ließ den Kopf in den Nacken fallen und seufzte lang, während sie in der Tasche ihrer Lederjacke nach einem der Lollis suchte. Sie trug darunter ein Croptop und dazu eine enganliegende graue Jeans, ein Outfit, das gut genug für ein Konzert wie dieses war und nicht zu aufgedonnert wirkte. Noch einmal seufzte sie lautstark, die Augen nach oben in den Nachthimmel gerichtet. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">”Bitte, irgendwas, dass diesen Abend noch irgendwie aufregend und sinnvoll macht!”</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[late night coffee with a stranger]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=352</link>
			<pubDate>Sat, 14 Sep 2024 17:55:21 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=0">Kylie Marrone</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=352</guid>
			<description><![CDATA[Das Liebesleben der dunkelhaarigen Frau war alles andere als erfüllend. Tatsächlich schien es momentan völlig auf der Strecke geblieben zu sein, was wohl daran lag, dass die Männer in den Kreisen, in denen sie sich bewegte, ihr Interesse nicht im Geringsten weckten. Männer in ihrem Alter schienen ihr eher wie unreife Teenager. Der Spruch, dass man bei Männern fünf Jahre vom tatsächlichen Alter abziehen müsse, um ihr geistiges Niveau zu erfassen, schien ihr durchaus zutreffend. Wahrscheinlich war es genau diese Erkenntnis, die sie dazu brachte, auf die Idee ihrer Freundinnen einzugehen und online nach einem potenziellen Partner, wenn auch nur zum Spaß, zu suchen. Anfangs war sie skeptisch und nicht besonders begeistert von dem Gedanken, doch schließlich ließ sie sich breitschlagen. Jetzt, da sie sich tatsächlich auf ein Treffen eingelassen hatte, fand sie sich plötzlich in einer Verabredung mit einem deutlich älteren Mann wieder. Die Situation war alles andere als gewöhnlich. Sie wusste nicht, was sie erwarten würde, denn es hatten bisher keine Bilder die Runde gemacht. Zwar hatten sie miteinander geschrieben und sich auf diese Weise „beschnuppert“, doch letztlich ähnelte das Ganze eher einem Blinddate. Besonders ungewöhnlich war nicht nur der Altersunterschied, sondern auch die Tatsache, dass der Mann bereit war, alle Kosten zu übernehmen, wie er es in seinen Nachrichten erwähnt hatte. Für Kylie war dies ein weiteres, neuartiges Element des Treffens, das in ihrem Kopf den Begriff „Sugar Daddy“ aufkommen ließ, den ihre Freundinnen ihr eingeflößt hatten.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Was ist, wenn er total scheiße aussieht?“</span> Die Frage war mehr als berechtigt und Kylie stellte sie mit einem Anflug von Panik der Person am anderen Ende der Leitung. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ohne Witz, was mache ich dann? Soll ich einfach wegrennen?“</span> Ihre Freundin Chelsea lachte herzhaft, und Kylie konnte sich bildlich vorstellen, wie sie sich am anderen Ende der Leitung amüsierte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Ja, dann renn einfach“</span>, kam es leichtfüßig als Antwort. Kylie verdrehte nur die Augen.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> „Super, das ist ja mal ein grandioser Plan“</span>, murmelte sie sarkastisch, während sie sich in das schwarze Kleid zwängte, das sie für das Treffen ausgewählt hatte. Es war elegant und betonte ihre Figur, doch gleichzeitig wirkte es nicht zu aufdringlich – die perfekte Balance, um sowohl Stil als auch Unaufgeregtheit auszustrahlen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Seien wir mal ehrlich“</span>, fuhr sie fort, während sie in den Spiegel sah und ihren Lippenstift auftrug.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> „Als würde sich ein attraktiver 40- Jähriger auf einer Dating-App rumtreiben. Wahrscheinlich sitzt er da mit seiner Glatze und Bierbauch und ich kann zusehen, wie ich die Flucht ergreife.“</span> Erneut brach Chelsea in Gelächter aus. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Kylie, du musst echt mal entspannen! Was hast du denn groß zu verlieren? Ein paar Stunden deiner kostbaren Zeit vielleicht, aber das ist es doch wert.“</span> Grundsätzlich hatte Chelsea ja recht. Das Treffen fand in Knoxville, in einem gut besuchten Café, statt. Ein öffentlicher Ort, an dem sie sich sicher fühlte und wo die Wahrscheinlichkeit, dass etwas Schlimmes passieren würde, gegen Null tendierte. Sollte es eine totale Katastrophe werden, könnte sie einfach seine Großzügigkeit genießen, sich das Essen spendieren lassen und dann für immer von der Bildfläche verschwinden. Keine Verpflichtungen, keine weiteren Treffen. Sie hatte den Plan schon genau vor Augen.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> „Okay, Chels“</span>, sagte Kylie schließlich, während sie ihre Ohrringe anlegte und die letzten Vorbereitungen traf. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ich mach mich jetzt auf den Weg. Ich melde mich später, wenn ich überlebt habe.“</span> Sie grinste bei dem Gedanken, den sie eher aus Nervosität als aus tatsächlicher Angst laut aussprach. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Viel Spaß und mach das Beste draus!“</span>, rief Chelsea noch, bevor Kylie das Gespräch beendete. Sie atmete tief durch, schlüpfte in ihre schwarzen, hochhackigen Schuhe und warf einen letzten Blick in den Spiegel. Alles saß perfekt. Doch trotz des äußerlichen Selbstbewusstseins flatterten die Schmetterlinge in ihrem Magen.<br />
Als sie die Tür ihres Apartments hinter sich schloss und in den lauen Abend hinaustrat, spürte sie die leichte Aufregung, die sich in ihr ausbreitete. Wer wusste schon, was sie an diesem Abend erwarten würde? Vielleicht war er tatsächlich unattraktiv, vielleicht war es ein Desaster. Aber vielleicht, nur vielleicht, würde sie überrascht werden – auf eine Weise, die sie sich nicht hatte vorstellen können.<br />
<br />
Nach etwa 30 Minuten Fahrt erreichte Kylie schließlich das vereinbarte Café. Sie steuerte ihren Wagen zielsicher auf den kleinen Parkplatz direkt vor dem Gebäude, stellte den Motor ab und ließ für einen Moment den Blick über die Umgebung schweifen. Es war ein hübsches, kleines Café, dessen Charme durch die warmen Lichter und die geschmackvolle Einrichtung verstärkt wurde. Ein heimeliger Ort, der ein Gefühl von Sicherheit und Ruhe ausstrahlte. Doch innerlich spürte Kylie alles andere als Ruhe. Ihr Herz hämmerte wild in ihrer Brust, die Aufregung hatte längst Besitz von ihr ergriffen. Ein kurzer Blick auf die Uhr zeigte ihr, dass sie sieben Minuten zu früh war. Sie legte die Hände aufs Lenkrad und überlegte. Sollte sie einfach hier im Auto warten und die letzten Minuten nutzen, um sich zu sammeln? Oder wäre es besser, gleich auszusteigen und sich vor dem Café zu positionieren? Es war eine Entscheidung, die sie für einen Moment ins Grübeln brachte, doch ihre innere Unruhe ließ sie keine Sekunde länger stillsitzen. Ohne lange nachzudenken, griff sie nach ihren Sachen, stieg aus dem Auto und schloss die Tür hinter sich ab. Die frische Abendluft schlug ihr entgegen, als sie ausstieg, und sie atmete tief durch, in der Hoffnung, damit die Nervosität etwas zu lindern. Doch es half wenig. Ihre Hände zitterten leicht, als sie ihren Mantel enger um sich zog und sich langsam in Richtung des Café-Eingangs bewegte. Sie versuchte, die Aufregung abzuschütteln, aber es gelang ihr kaum. Jeder Schritt, den sie näher an den Treffpunkt herankam, ließ ihr Herz noch schneller schlagen. Vor dem Café angekommen, blieb sie stehen und ließ ihren Blick über die vorbeigehenden Menschen und die einladende Fassade des Lokals schweifen. Ihre Gedanken überschlugen sich. Was, wenn der Abend in einem Desaster endete? Oder noch schlimmer – was, wenn er sie nicht einmal erkannte? Tausend Fragen wirbelten in ihrem Kopf, doch eine leise Stimme in ihr sagte auch: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vielleicht wird alles gut. Vielleicht wird es sogar besser als erwartet.</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Liebesleben der dunkelhaarigen Frau war alles andere als erfüllend. Tatsächlich schien es momentan völlig auf der Strecke geblieben zu sein, was wohl daran lag, dass die Männer in den Kreisen, in denen sie sich bewegte, ihr Interesse nicht im Geringsten weckten. Männer in ihrem Alter schienen ihr eher wie unreife Teenager. Der Spruch, dass man bei Männern fünf Jahre vom tatsächlichen Alter abziehen müsse, um ihr geistiges Niveau zu erfassen, schien ihr durchaus zutreffend. Wahrscheinlich war es genau diese Erkenntnis, die sie dazu brachte, auf die Idee ihrer Freundinnen einzugehen und online nach einem potenziellen Partner, wenn auch nur zum Spaß, zu suchen. Anfangs war sie skeptisch und nicht besonders begeistert von dem Gedanken, doch schließlich ließ sie sich breitschlagen. Jetzt, da sie sich tatsächlich auf ein Treffen eingelassen hatte, fand sie sich plötzlich in einer Verabredung mit einem deutlich älteren Mann wieder. Die Situation war alles andere als gewöhnlich. Sie wusste nicht, was sie erwarten würde, denn es hatten bisher keine Bilder die Runde gemacht. Zwar hatten sie miteinander geschrieben und sich auf diese Weise „beschnuppert“, doch letztlich ähnelte das Ganze eher einem Blinddate. Besonders ungewöhnlich war nicht nur der Altersunterschied, sondern auch die Tatsache, dass der Mann bereit war, alle Kosten zu übernehmen, wie er es in seinen Nachrichten erwähnt hatte. Für Kylie war dies ein weiteres, neuartiges Element des Treffens, das in ihrem Kopf den Begriff „Sugar Daddy“ aufkommen ließ, den ihre Freundinnen ihr eingeflößt hatten.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Was ist, wenn er total scheiße aussieht?“</span> Die Frage war mehr als berechtigt und Kylie stellte sie mit einem Anflug von Panik der Person am anderen Ende der Leitung. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ohne Witz, was mache ich dann? Soll ich einfach wegrennen?“</span> Ihre Freundin Chelsea lachte herzhaft, und Kylie konnte sich bildlich vorstellen, wie sie sich am anderen Ende der Leitung amüsierte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Ja, dann renn einfach“</span>, kam es leichtfüßig als Antwort. Kylie verdrehte nur die Augen.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> „Super, das ist ja mal ein grandioser Plan“</span>, murmelte sie sarkastisch, während sie sich in das schwarze Kleid zwängte, das sie für das Treffen ausgewählt hatte. Es war elegant und betonte ihre Figur, doch gleichzeitig wirkte es nicht zu aufdringlich – die perfekte Balance, um sowohl Stil als auch Unaufgeregtheit auszustrahlen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Seien wir mal ehrlich“</span>, fuhr sie fort, während sie in den Spiegel sah und ihren Lippenstift auftrug.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> „Als würde sich ein attraktiver 40- Jähriger auf einer Dating-App rumtreiben. Wahrscheinlich sitzt er da mit seiner Glatze und Bierbauch und ich kann zusehen, wie ich die Flucht ergreife.“</span> Erneut brach Chelsea in Gelächter aus. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Kylie, du musst echt mal entspannen! Was hast du denn groß zu verlieren? Ein paar Stunden deiner kostbaren Zeit vielleicht, aber das ist es doch wert.“</span> Grundsätzlich hatte Chelsea ja recht. Das Treffen fand in Knoxville, in einem gut besuchten Café, statt. Ein öffentlicher Ort, an dem sie sich sicher fühlte und wo die Wahrscheinlichkeit, dass etwas Schlimmes passieren würde, gegen Null tendierte. Sollte es eine totale Katastrophe werden, könnte sie einfach seine Großzügigkeit genießen, sich das Essen spendieren lassen und dann für immer von der Bildfläche verschwinden. Keine Verpflichtungen, keine weiteren Treffen. Sie hatte den Plan schon genau vor Augen.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> „Okay, Chels“</span>, sagte Kylie schließlich, während sie ihre Ohrringe anlegte und die letzten Vorbereitungen traf. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ich mach mich jetzt auf den Weg. Ich melde mich später, wenn ich überlebt habe.“</span> Sie grinste bei dem Gedanken, den sie eher aus Nervosität als aus tatsächlicher Angst laut aussprach. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Viel Spaß und mach das Beste draus!“</span>, rief Chelsea noch, bevor Kylie das Gespräch beendete. Sie atmete tief durch, schlüpfte in ihre schwarzen, hochhackigen Schuhe und warf einen letzten Blick in den Spiegel. Alles saß perfekt. Doch trotz des äußerlichen Selbstbewusstseins flatterten die Schmetterlinge in ihrem Magen.<br />
Als sie die Tür ihres Apartments hinter sich schloss und in den lauen Abend hinaustrat, spürte sie die leichte Aufregung, die sich in ihr ausbreitete. Wer wusste schon, was sie an diesem Abend erwarten würde? Vielleicht war er tatsächlich unattraktiv, vielleicht war es ein Desaster. Aber vielleicht, nur vielleicht, würde sie überrascht werden – auf eine Weise, die sie sich nicht hatte vorstellen können.<br />
<br />
Nach etwa 30 Minuten Fahrt erreichte Kylie schließlich das vereinbarte Café. Sie steuerte ihren Wagen zielsicher auf den kleinen Parkplatz direkt vor dem Gebäude, stellte den Motor ab und ließ für einen Moment den Blick über die Umgebung schweifen. Es war ein hübsches, kleines Café, dessen Charme durch die warmen Lichter und die geschmackvolle Einrichtung verstärkt wurde. Ein heimeliger Ort, der ein Gefühl von Sicherheit und Ruhe ausstrahlte. Doch innerlich spürte Kylie alles andere als Ruhe. Ihr Herz hämmerte wild in ihrer Brust, die Aufregung hatte längst Besitz von ihr ergriffen. Ein kurzer Blick auf die Uhr zeigte ihr, dass sie sieben Minuten zu früh war. Sie legte die Hände aufs Lenkrad und überlegte. Sollte sie einfach hier im Auto warten und die letzten Minuten nutzen, um sich zu sammeln? Oder wäre es besser, gleich auszusteigen und sich vor dem Café zu positionieren? Es war eine Entscheidung, die sie für einen Moment ins Grübeln brachte, doch ihre innere Unruhe ließ sie keine Sekunde länger stillsitzen. Ohne lange nachzudenken, griff sie nach ihren Sachen, stieg aus dem Auto und schloss die Tür hinter sich ab. Die frische Abendluft schlug ihr entgegen, als sie ausstieg, und sie atmete tief durch, in der Hoffnung, damit die Nervosität etwas zu lindern. Doch es half wenig. Ihre Hände zitterten leicht, als sie ihren Mantel enger um sich zog und sich langsam in Richtung des Café-Eingangs bewegte. Sie versuchte, die Aufregung abzuschütteln, aber es gelang ihr kaum. Jeder Schritt, den sie näher an den Treffpunkt herankam, ließ ihr Herz noch schneller schlagen. Vor dem Café angekommen, blieb sie stehen und ließ ihren Blick über die vorbeigehenden Menschen und die einladende Fassade des Lokals schweifen. Ihre Gedanken überschlugen sich. Was, wenn der Abend in einem Desaster endete? Oder noch schlimmer – was, wenn er sie nicht einmal erkannte? Tausend Fragen wirbelten in ihrem Kopf, doch eine leise Stimme in ihr sagte auch: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vielleicht wird alles gut. Vielleicht wird es sogar besser als erwartet.</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[to give anything worthwhile of yourself, you have to feel completely exposed]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=339</link>
			<pubDate>Sun, 28 Jul 2024 17:57:14 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=30">Ryan Vasquez</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=339</guid>
			<description><![CDATA[Ryans Finger strichen über das Tablet und seine Augen wanderten prüfend durch den Raum, während die vollkommen überflüssige Animation das Umblättern einer Buchseite darstellte. Die Autobiographie der ehemaligen FrozenCreek Alpha, einem Rudel aus Alaska, das ausschließlich aus Polarfüchsen bestand, war zwar nicht so informativ, wie er erhofft hatte, aber dennoch interessant. Ein brauchbarer Zeitvertreib – denn Ryan war eine geschlagene Viertelstunde zu früh erschienen – wenn auch nicht so packend, dass er vergaß, in regelmäßigen Abständen die Umgebung zu scannen. <br />
Zwei Gläser mit Wasser standen bereits auf dem Tisch, der für zwei Personen gedeckt war und den der Wolf so gewählt hatte, dass sowohl er als auch sein Gegenüber einen guten Blick über das Restaurant und die Tür hatten. Wenige Tische weiter nestelte ein Typ mit fliederfarbener Krawatte gerade zum dritten Mal an der Tasche seines Sakkos herum, traute sich dann aber wieder nicht, endlich den Ring hervorzuholen, den er dort ganz offensichtlich für seine Angebetete versteckte. Sollte er ruhig noch einen Moment warten. Eine Verlobung war eine willkommene Ablenkung, die ganz sicher die Aufmerksamkeit von den zwei Rudelanführern abwenden würde, die hier verabredet waren. Dabei war die Chance, dass sie hier erkannt wurden, ohnehin nicht besonders groß. Das „Le sablier“ genoss einen guten Ruf – <i>„Gutes Essen bei entspannter Atmosphäre. Ein Geheimtipp!“</i>, etwa so hatte es in einem 5-Sterne-Review auf Yelp geheißen – doch zugleich lag es zu weit außerhalb von Downtown Knoxville, um als typisches Ziel für die Mitglieder der umliegenden Rudel zu gelten. Oder generell für Gestaltwandler, denn das Klientel des Bistros bestand hauptsächlich aus Menschen. Und von jenen hatten sich an diesem Freitagabend genügend eingefunden, dass selbst ein dominanter Wolf unter ihnen nicht weiter auffiel, solange er es nicht darauf anlegte. <br />
<br />
Und das tat Ryan wirklich nicht. Selbst sein <a href="https://s20.directupload.net/images/user/240728/lwcokg2g.jpg" style="text-decoration: underline;">Outfit</a> war darauf angelegt, möglichst wenig Aufmerksamkeit zu erregen – und dabei dennoch möglichst gut auszusehen. Deshalb trug zu der Kombination aus Polohemd und einem eleganten und gut sitzenden Sportsakko lediglich eine dunkle Jeans. Kleidung, die dem Anlass und der Location durchaus angemessen war, ohne dabei zu sehr aus der breiten Masse hervorzustechen. <br />
Knapp einen Monat war es her, dass Lynn Richards Teil des CrescentProwler Rudels geworden war. Ein guter Aufhänger, sich mit Lou über den bisherigen Werdegang ihres gemeinsamen Sorgenkindes zu unterhalten. Außerdem war in der vorigen Woche seine Ernennung zum Alpha offiziell bekannt gegeben worden. Was bedeutete, dass Ryan diesen Umstand nicht länger für sich behalten musste.<br />
Sein Wolf betrachtete das alles jedoch vielmehr als Ausrede, um endlich die Tigerin wiederzusehen, die ihre Krallen so tief in seinem Verstand gewetzt hatte, dass es ihm unmöglich war, ihren Einfluss zu vergessen. Er wollte allein mit ihr sein, ungestört und vor allem weit weg von neugierigen Blicken. Und eigentlich wollte er auch nicht über Rudelangelegenheiten sprechen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ryans Finger strichen über das Tablet und seine Augen wanderten prüfend durch den Raum, während die vollkommen überflüssige Animation das Umblättern einer Buchseite darstellte. Die Autobiographie der ehemaligen FrozenCreek Alpha, einem Rudel aus Alaska, das ausschließlich aus Polarfüchsen bestand, war zwar nicht so informativ, wie er erhofft hatte, aber dennoch interessant. Ein brauchbarer Zeitvertreib – denn Ryan war eine geschlagene Viertelstunde zu früh erschienen – wenn auch nicht so packend, dass er vergaß, in regelmäßigen Abständen die Umgebung zu scannen. <br />
Zwei Gläser mit Wasser standen bereits auf dem Tisch, der für zwei Personen gedeckt war und den der Wolf so gewählt hatte, dass sowohl er als auch sein Gegenüber einen guten Blick über das Restaurant und die Tür hatten. Wenige Tische weiter nestelte ein Typ mit fliederfarbener Krawatte gerade zum dritten Mal an der Tasche seines Sakkos herum, traute sich dann aber wieder nicht, endlich den Ring hervorzuholen, den er dort ganz offensichtlich für seine Angebetete versteckte. Sollte er ruhig noch einen Moment warten. Eine Verlobung war eine willkommene Ablenkung, die ganz sicher die Aufmerksamkeit von den zwei Rudelanführern abwenden würde, die hier verabredet waren. Dabei war die Chance, dass sie hier erkannt wurden, ohnehin nicht besonders groß. Das „Le sablier“ genoss einen guten Ruf – <i>„Gutes Essen bei entspannter Atmosphäre. Ein Geheimtipp!“</i>, etwa so hatte es in einem 5-Sterne-Review auf Yelp geheißen – doch zugleich lag es zu weit außerhalb von Downtown Knoxville, um als typisches Ziel für die Mitglieder der umliegenden Rudel zu gelten. Oder generell für Gestaltwandler, denn das Klientel des Bistros bestand hauptsächlich aus Menschen. Und von jenen hatten sich an diesem Freitagabend genügend eingefunden, dass selbst ein dominanter Wolf unter ihnen nicht weiter auffiel, solange er es nicht darauf anlegte. <br />
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Und das tat Ryan wirklich nicht. Selbst sein <a href="https://s20.directupload.net/images/user/240728/lwcokg2g.jpg" style="text-decoration: underline;">Outfit</a> war darauf angelegt, möglichst wenig Aufmerksamkeit zu erregen – und dabei dennoch möglichst gut auszusehen. Deshalb trug zu der Kombination aus Polohemd und einem eleganten und gut sitzenden Sportsakko lediglich eine dunkle Jeans. Kleidung, die dem Anlass und der Location durchaus angemessen war, ohne dabei zu sehr aus der breiten Masse hervorzustechen. <br />
Knapp einen Monat war es her, dass Lynn Richards Teil des CrescentProwler Rudels geworden war. Ein guter Aufhänger, sich mit Lou über den bisherigen Werdegang ihres gemeinsamen Sorgenkindes zu unterhalten. Außerdem war in der vorigen Woche seine Ernennung zum Alpha offiziell bekannt gegeben worden. Was bedeutete, dass Ryan diesen Umstand nicht länger für sich behalten musste.<br />
Sein Wolf betrachtete das alles jedoch vielmehr als Ausrede, um endlich die Tigerin wiederzusehen, die ihre Krallen so tief in seinem Verstand gewetzt hatte, dass es ihm unmöglich war, ihren Einfluss zu vergessen. Er wollte allein mit ihr sein, ungestört und vor allem weit weg von neugierigen Blicken. Und eigentlich wollte er auch nicht über Rudelangelegenheiten sprechen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[We should be quiet and listen]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=335</link>
			<pubDate>Sun, 21 Jul 2024 15:39:32 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=84">Ian Hilberger</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=335</guid>
			<description><![CDATA[Dienstag, 16:30. Was für eine komische Uhrzeit und doch für Ian natürlich gut genug. An einem Freitagabend zur Hochzeit aller Berufs fähigen und Studierenden wäre er wohl nicht in diese Vorlesung gekommen. Auch wenn es ihn brennend interessiert hatte <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Schonende Waldnutzung, was zu beachten ist, um den Wald aufzuwerten“</span> wäre er aufgrund der Menschenmassen wohl nicht dahin gegangen. Er hatte nicht die Angst davor, aber eine wohl große Abneigung gegenüber Ansammlungen dieser Art. Vielleicht ein Überbleibsel früherer tief verwurzelter Verwandtschaftsgrade durch andere Anker? Namensspiel inklusive?<br />
Da dem alles aber nicht so war, es zu einer Uhrzeit stattfand, in der die meisten nicht konnten und auch an einem Wochentag, zog sich Ian gerade sein blau, weiß kariertes Hemd an. Die Jeans war eng anliegend, die Schuhe aus Leder, etwas breiter und sauber. Draußen waren es angenehme Temperaturen, daher beließ er es dabei. Ein kurzer Blick in den Spiegel, das Notizbuch gegriffen, dann ging er zur Tür.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Ich möchte nur Anmerken, Ian, dass ich das nicht gutheiße.“</span> Erklang, nachdem sie angeklopft hatte, die Stimme seiner Gardisten. Sie blieb wie immer unsichtbar und doch immer in seiner Nähe. Bevor er hinausgegangen war, hatte sie bereits die Gegend gescannt. Dass dies übertrieben war, hatte Ian schon lange aufgegeben, ihr zu erklären. Aber sie nahm ihren Job ernst, also sollte sie, wenn sie es brauchte, einfach machen.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Ich weiß, Nadeschda. Du hast es mir in den letzten Tagen bestimmt hundertmal am Tag ausreden wollen. Aber ich bin weder ein Gefangener noch potenziell gefährdet. Es liegt keine Drohung vor und kaum einer weiß hier, dass ich der Hauptanker dieser Region bin. Also alles gut!“</span> seine Stimme war klar und deutlich, auch wenn sie weiter weg sein sollte.<br />
Ian schloss sorgfältig hinter sich ab und stieg dann in das Taxi, welches er sich besorgt hatte. Er besaß kein eigenes Auto, brauchte dies auch nicht. Er würde nicht so häufig ausgehen geschweige denn irgendwo hin wollen, sodass sich ein solches Gefährt nicht lohnte. Vieles machte er zu Fuß oder über Lieferservice.<br />
<br />
Die Fahrt in die Stadt hinein war kurz. Schnell war dem Fahrer das Geld in die Hand gedrückt und dann musste sich Ian erst einmal sortieren. Die geballte Vielzahl an Menschen und Medialen ließen ihn seine Schilde noch enger um sich ziehen. Sehr früh hatte er lernen müssen, dass nicht alle Menschen Schilde besaßen und sie daher sehr laut und offen zu hören waren. Also war es ihm gelegen, seine eigenen zu stärken, um nichts an seine sinne dringen zu lassen.<br />
Mit eleganten, starken schritten, trat er die Treppen zum Saal hoch, gelang durch die Tür und zeigte seine Eintrittskarte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ich bin in deiner Nähe, sollte etwas sein.</span> hörte er ihre Stimme. Darauf brauchte er nicht zu antworten. Auch ein Nicken wäre wohl fehl am Platz. Doch ein wenig sicherer fühlte er sich schon, um offen zu sein. Es waren immer noch ziemlich viele Menschen um ihn herum. Mühsam trat er gerade aus und in den großen Saal, der mit einigen Reihen Stühlen bestuhlt war. Er suchte seine Reihe und seinen Platz und setzte sich, das Buch sorgfältig auf seinem Schoß.<br />
Natürlich war er überpünktlich. Denn das zu verpassen, war für ihn ein No-Go. Immerhin ging es hier um den Wald, um sein Metier. Als studierter Ökosystemmanager und Waldökologe aus dem Förster hinaus, hing natürlich das Interesse daran bei ihm sehr, daher konnte er sich den Vortrag nicht kneifen.<br />
<br />
Ein Glück, dass seine Annahme richtig war, dass nur wenige hier waren. Bald ging es los.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Dienstag, 16:30. Was für eine komische Uhrzeit und doch für Ian natürlich gut genug. An einem Freitagabend zur Hochzeit aller Berufs fähigen und Studierenden wäre er wohl nicht in diese Vorlesung gekommen. Auch wenn es ihn brennend interessiert hatte <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Schonende Waldnutzung, was zu beachten ist, um den Wald aufzuwerten“</span> wäre er aufgrund der Menschenmassen wohl nicht dahin gegangen. Er hatte nicht die Angst davor, aber eine wohl große Abneigung gegenüber Ansammlungen dieser Art. Vielleicht ein Überbleibsel früherer tief verwurzelter Verwandtschaftsgrade durch andere Anker? Namensspiel inklusive?<br />
Da dem alles aber nicht so war, es zu einer Uhrzeit stattfand, in der die meisten nicht konnten und auch an einem Wochentag, zog sich Ian gerade sein blau, weiß kariertes Hemd an. Die Jeans war eng anliegend, die Schuhe aus Leder, etwas breiter und sauber. Draußen waren es angenehme Temperaturen, daher beließ er es dabei. Ein kurzer Blick in den Spiegel, das Notizbuch gegriffen, dann ging er zur Tür.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Ich möchte nur Anmerken, Ian, dass ich das nicht gutheiße.“</span> Erklang, nachdem sie angeklopft hatte, die Stimme seiner Gardisten. Sie blieb wie immer unsichtbar und doch immer in seiner Nähe. Bevor er hinausgegangen war, hatte sie bereits die Gegend gescannt. Dass dies übertrieben war, hatte Ian schon lange aufgegeben, ihr zu erklären. Aber sie nahm ihren Job ernst, also sollte sie, wenn sie es brauchte, einfach machen.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Ich weiß, Nadeschda. Du hast es mir in den letzten Tagen bestimmt hundertmal am Tag ausreden wollen. Aber ich bin weder ein Gefangener noch potenziell gefährdet. Es liegt keine Drohung vor und kaum einer weiß hier, dass ich der Hauptanker dieser Region bin. Also alles gut!“</span> seine Stimme war klar und deutlich, auch wenn sie weiter weg sein sollte.<br />
Ian schloss sorgfältig hinter sich ab und stieg dann in das Taxi, welches er sich besorgt hatte. Er besaß kein eigenes Auto, brauchte dies auch nicht. Er würde nicht so häufig ausgehen geschweige denn irgendwo hin wollen, sodass sich ein solches Gefährt nicht lohnte. Vieles machte er zu Fuß oder über Lieferservice.<br />
<br />
Die Fahrt in die Stadt hinein war kurz. Schnell war dem Fahrer das Geld in die Hand gedrückt und dann musste sich Ian erst einmal sortieren. Die geballte Vielzahl an Menschen und Medialen ließen ihn seine Schilde noch enger um sich ziehen. Sehr früh hatte er lernen müssen, dass nicht alle Menschen Schilde besaßen und sie daher sehr laut und offen zu hören waren. Also war es ihm gelegen, seine eigenen zu stärken, um nichts an seine sinne dringen zu lassen.<br />
Mit eleganten, starken schritten, trat er die Treppen zum Saal hoch, gelang durch die Tür und zeigte seine Eintrittskarte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ich bin in deiner Nähe, sollte etwas sein.</span> hörte er ihre Stimme. Darauf brauchte er nicht zu antworten. Auch ein Nicken wäre wohl fehl am Platz. Doch ein wenig sicherer fühlte er sich schon, um offen zu sein. Es waren immer noch ziemlich viele Menschen um ihn herum. Mühsam trat er gerade aus und in den großen Saal, der mit einigen Reihen Stühlen bestuhlt war. Er suchte seine Reihe und seinen Platz und setzte sich, das Buch sorgfältig auf seinem Schoß.<br />
Natürlich war er überpünktlich. Denn das zu verpassen, war für ihn ein No-Go. Immerhin ging es hier um den Wald, um sein Metier. Als studierter Ökosystemmanager und Waldökologe aus dem Förster hinaus, hing natürlich das Interesse daran bei ihm sehr, daher konnte er sich den Vortrag nicht kneifen.<br />
<br />
Ein Glück, dass seine Annahme richtig war, dass nur wenige hier waren. Bald ging es los.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[never let anyone treat you like regular glue]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=297</link>
			<pubDate>Sun, 12 May 2024 14:20:22 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=88">Rory Ashton</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=297</guid>
			<description><![CDATA[Noch ein wenig in Gedanken, stieg Rory aus dem Wagen aus und schlüpfte aus den Turnschuhen, die sie zum Fahren trug und trat in die High Heels hinein, die sie nicht nur gute 8 Zentimeter größer machten, sondern ihr auch das Selbstbewusstsein einer Löwin schenken. Sie mochte ihre Sammlung aus hohen Hacken und sie liebte die Geräusche, die sie bei jedem Schritt machten. Aber sie war zu verantwortungsbewusst, als dass sie auch während der Autofahrt riskieren würde, mit einem der Absätze hängenzubleiben und im schlimmsten Fall einen Unfall zu verursachen. <br />
<br />
Doch als der Wechsel vonstattengegangen war, gab sie der Tür einen knappen Schubs und sie schloss sich. Dann atmete sie einmal durch und bewegte sich auf das Gebäude zu, in dem Ian seinen Laden aufgebaut hatte. Sie hatte den Anker vor geraumer Zeit kennengelernt und mochte seine ruhige Art. Doch, Empathin, die sie nun einmal war, hatte sie ihn sofort als eins ihrer verlorenen Schäfchen auserkoren und bestimmt, dass er zu wenig Kontakt zu anderen hatte. <br />
Und so hatte ihre selbstauferlegte Aufgabe begonnen, den Anker einzubinden und ihm das Leben zu verschönern. Heute hatte sie dafür Gebäck mitgebracht, dass die Großmutter ihrer Kollegin gebacken hatte. Sie und die Mädels waren bereits so vollgefressen, dass sie kein weiteres Gramm mehr aufnehmen konnten und die nächste Ladung würde in wenigen Tagen folgen, also gingen sie freigiebig mit den Köstlichkeiten um. <br />
<br />
Für gewöhnlich wäre sie auch nur für einen einfachen Besuch nach Knoxville gefahren - von Gatlingburg war es beinahe schon ein Katzensprung - doch heute musste sie auch eine Bestellung abholen. Denn das war ein anderer Grund, wieso sie Ian weiterhin besuchte. Seine Gärtnerei bot die besten Heilpflanzen weit und breit und die Kräuter, die er hier feilbot, waren von exquisiter Qualität. Und sie wusste, wovon sie sprach, immerhin bereitete sie daraus ihre Duftöle zu, die sie für die Weiterverarbeitung benötigte. Einige dieser Basisöle waren beinahe zur Neige gegangen und sie brauchte Nachschub, also hatte sie eine größere Bestellung gemacht. Deswegen war sie heute auch selbst gefahren und hatte nicht einen der Kuriere beauftragt, die Bestellung abzuholen. Sie wollte die Pflanzen selbst begutachten. <br />
<br />
<br />
Mit leisen, klackenden Geräuschen betrat sie die Ladenfläche und sog den einzigartigen Duft dieses Ortes in sich auf. Ihre Nase kribbelte leicht und sie zuckte mit der Nasenspitze, ehe sie ihre empathischen Fühler ausstreckte und sofort massive Schilde hochzog, nachdem sie die Präsenz des Ankers wahrgenommen hatte. <br />
<ina> “Ian?”</ina>, rief sie in den Laden hinein, um auch auf sich aufmerksam zu machen. Nur für den Fall, dass er sie noch nicht wahrgenommen hatte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Noch ein wenig in Gedanken, stieg Rory aus dem Wagen aus und schlüpfte aus den Turnschuhen, die sie zum Fahren trug und trat in die High Heels hinein, die sie nicht nur gute 8 Zentimeter größer machten, sondern ihr auch das Selbstbewusstsein einer Löwin schenken. Sie mochte ihre Sammlung aus hohen Hacken und sie liebte die Geräusche, die sie bei jedem Schritt machten. Aber sie war zu verantwortungsbewusst, als dass sie auch während der Autofahrt riskieren würde, mit einem der Absätze hängenzubleiben und im schlimmsten Fall einen Unfall zu verursachen. <br />
<br />
Doch als der Wechsel vonstattengegangen war, gab sie der Tür einen knappen Schubs und sie schloss sich. Dann atmete sie einmal durch und bewegte sich auf das Gebäude zu, in dem Ian seinen Laden aufgebaut hatte. Sie hatte den Anker vor geraumer Zeit kennengelernt und mochte seine ruhige Art. Doch, Empathin, die sie nun einmal war, hatte sie ihn sofort als eins ihrer verlorenen Schäfchen auserkoren und bestimmt, dass er zu wenig Kontakt zu anderen hatte. <br />
Und so hatte ihre selbstauferlegte Aufgabe begonnen, den Anker einzubinden und ihm das Leben zu verschönern. Heute hatte sie dafür Gebäck mitgebracht, dass die Großmutter ihrer Kollegin gebacken hatte. Sie und die Mädels waren bereits so vollgefressen, dass sie kein weiteres Gramm mehr aufnehmen konnten und die nächste Ladung würde in wenigen Tagen folgen, also gingen sie freigiebig mit den Köstlichkeiten um. <br />
<br />
Für gewöhnlich wäre sie auch nur für einen einfachen Besuch nach Knoxville gefahren - von Gatlingburg war es beinahe schon ein Katzensprung - doch heute musste sie auch eine Bestellung abholen. Denn das war ein anderer Grund, wieso sie Ian weiterhin besuchte. Seine Gärtnerei bot die besten Heilpflanzen weit und breit und die Kräuter, die er hier feilbot, waren von exquisiter Qualität. Und sie wusste, wovon sie sprach, immerhin bereitete sie daraus ihre Duftöle zu, die sie für die Weiterverarbeitung benötigte. Einige dieser Basisöle waren beinahe zur Neige gegangen und sie brauchte Nachschub, also hatte sie eine größere Bestellung gemacht. Deswegen war sie heute auch selbst gefahren und hatte nicht einen der Kuriere beauftragt, die Bestellung abzuholen. Sie wollte die Pflanzen selbst begutachten. <br />
<br />
<br />
Mit leisen, klackenden Geräuschen betrat sie die Ladenfläche und sog den einzigartigen Duft dieses Ortes in sich auf. Ihre Nase kribbelte leicht und sie zuckte mit der Nasenspitze, ehe sie ihre empathischen Fühler ausstreckte und sofort massive Schilde hochzog, nachdem sie die Präsenz des Ankers wahrgenommen hatte. <br />
<ina> “Ian?”</ina>, rief sie in den Laden hinein, um auch auf sich aufmerksam zu machen. Nur für den Fall, dass er sie noch nicht wahrgenommen hatte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[VR 1 | V 3 | 0506]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=294</link>
			<pubDate>Sat, 11 May 2024 19:49:30 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=0">Varya Isaka</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=294</guid>
			<description><![CDATA[Es war nun schon eine gutes Vierteljahr her, dass sie unerwartet auf Malachai getroffen war, der sie an diesem Tag vollkommen aus dem Gleichgewicht gebracht hatte. Allerdings war dieses Treffen einmalig geblieben und sie konnte nicht sicher sagen, ob es an der Situation und den unerwartet heftigen involvierten Gefühlen oder an dem Bären selbst gelegen hatte, dass sie so stark reagiert hatte. Allerdings tauchte die Szene beziehungsweise eher die Gefühle darin immer wieder in ihrem Geist auf und sie war sich sicher, dass sie bis jetzt jede einzelne Sekunde zu Tode analysiert hatte. Was sie zu dem Schluss führte, dass es sehr wahrscheinlich nicht der Bär an sich war, der ihre Reaktion ausgelöst hatte, sondern eine Kombination aus der unerwarteten Überraschung und dem Rausch der Gefühle. Allerdings konnte sie diese These nicht zu 100% unterstützen, ohne einen Beweis zu haben. Was zu dem heutigen Abend geführt hatte. Sie führte quasi eine Feldstudie durch. Geplant waren erst einmal nur ein paar Beobachtungen, um aus einer direkten Beobachterposition etwas mehr über generelles Paarungsverhalten herauszufinden. Immerhin war ihr Nervensystem nicht an solch intensive Reize gewöhnt und wenn sie herausfinden wollte, ob sexueller Kontakt etwas war, dass ihr Spaß machen konnte oder nicht, musste sie sehr sorgfältig in ihrem Vorgehen sein. Sicher sie hätte in der Pfeilgarde nachfragen können und ziemlich sicher willige Partner gefunden, aber ein Teil von ihr wollte das Abenteuer, wollte die Sicherheit der Pfeilgarde verlassen.<br />
<br />
Unbewusst strich sie sich über das Bild der wilden Welle, welches für immer auf die Haut ihres Handgelenks gebannt war, während ihr Blick durch das zuckende, halb schummrige Licht des Clubs glitt und sie die Menschen auf der Tanzfläche und der Bar beobachtete. Sie selbst lehnte an einer Wand, einen Fuß gegen eben diese gestemmt, während das Glas in ihrer Hand eigentlich nur Deko war. Allerdings mochte sie wie sich das Kondenswasser auf ihren Fingerspitzen anfühlte und sie hatte herausgefunden, dass ein Getränk in Kombination mit ihrem Resting Bitch Face dafür sorgte, dass sie weniger angesprochen wurde. Ein Zustand, der ihr in diesem frühen Stadium ihrer Studie sehr zupass kam. <br />
Für diesen Abend hatte sie sogar an ihren Make-Up Skills gearbeitet und eine ziemlich gute Replik der Anleitung hinbekommen, die als ‚Smokey Eyes‘ bezeichnet worden war und ihre sowieso schon dominanten Augen noch mehr betonte. Ihre Haare fielen in offenen, weichen Wellen um ihre Schultern und wurden ausnahmsweise nicht von kunstvollen, geflochtenen Zöpfen zusammengehalten. Dazu trug sie ein Top, welches im Prinzip nur ein Streifen Stoff war, der ihre Brüste verdeckte und der sich an ihren Oberarmen wiederholte. Wobei sie mittels ihrer Telekinese dafür sorgte, dass der schwarze Streifen exakt an der Stelle blieb, an der sie ihn haben wollte. Dazu eine ebenso schwarze, enge Hose, die jedoch ihre Beweglichkeit nicht einschränkte und hohe Schuhe, die sie noch größer machten. Offensichtlich eine Kombination, die bei diversen Personen in diesem Club, egal welcher Gattung sie angehörten, Anklang fand, wenn sie die Blicke richtig deutete. <br />
Wie schon ein paar Mal in der letzten viertel Stunde hob sie ihr Glas an die Lippen, trank jedoch nicht, sondern genoss nur erneut das Gefühl des kühlen Kondenswassers auf ihren Lippen. Damit nicht auffiel, dass sie nicht trank nutzte sie ihre Teleportationsfähigkeiten und ließ jedes Mal ein bisschen des Getränks verschwinden und ein Stückchen weiter in einer Ecke auf dem Boden wieder erscheinen, wo sie sicher war, dass es nicht besonders auffallen würde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es war nun schon eine gutes Vierteljahr her, dass sie unerwartet auf Malachai getroffen war, der sie an diesem Tag vollkommen aus dem Gleichgewicht gebracht hatte. Allerdings war dieses Treffen einmalig geblieben und sie konnte nicht sicher sagen, ob es an der Situation und den unerwartet heftigen involvierten Gefühlen oder an dem Bären selbst gelegen hatte, dass sie so stark reagiert hatte. Allerdings tauchte die Szene beziehungsweise eher die Gefühle darin immer wieder in ihrem Geist auf und sie war sich sicher, dass sie bis jetzt jede einzelne Sekunde zu Tode analysiert hatte. Was sie zu dem Schluss führte, dass es sehr wahrscheinlich nicht der Bär an sich war, der ihre Reaktion ausgelöst hatte, sondern eine Kombination aus der unerwarteten Überraschung und dem Rausch der Gefühle. Allerdings konnte sie diese These nicht zu 100% unterstützen, ohne einen Beweis zu haben. Was zu dem heutigen Abend geführt hatte. Sie führte quasi eine Feldstudie durch. Geplant waren erst einmal nur ein paar Beobachtungen, um aus einer direkten Beobachterposition etwas mehr über generelles Paarungsverhalten herauszufinden. Immerhin war ihr Nervensystem nicht an solch intensive Reize gewöhnt und wenn sie herausfinden wollte, ob sexueller Kontakt etwas war, dass ihr Spaß machen konnte oder nicht, musste sie sehr sorgfältig in ihrem Vorgehen sein. Sicher sie hätte in der Pfeilgarde nachfragen können und ziemlich sicher willige Partner gefunden, aber ein Teil von ihr wollte das Abenteuer, wollte die Sicherheit der Pfeilgarde verlassen.<br />
<br />
Unbewusst strich sie sich über das Bild der wilden Welle, welches für immer auf die Haut ihres Handgelenks gebannt war, während ihr Blick durch das zuckende, halb schummrige Licht des Clubs glitt und sie die Menschen auf der Tanzfläche und der Bar beobachtete. Sie selbst lehnte an einer Wand, einen Fuß gegen eben diese gestemmt, während das Glas in ihrer Hand eigentlich nur Deko war. Allerdings mochte sie wie sich das Kondenswasser auf ihren Fingerspitzen anfühlte und sie hatte herausgefunden, dass ein Getränk in Kombination mit ihrem Resting Bitch Face dafür sorgte, dass sie weniger angesprochen wurde. Ein Zustand, der ihr in diesem frühen Stadium ihrer Studie sehr zupass kam. <br />
Für diesen Abend hatte sie sogar an ihren Make-Up Skills gearbeitet und eine ziemlich gute Replik der Anleitung hinbekommen, die als ‚Smokey Eyes‘ bezeichnet worden war und ihre sowieso schon dominanten Augen noch mehr betonte. Ihre Haare fielen in offenen, weichen Wellen um ihre Schultern und wurden ausnahmsweise nicht von kunstvollen, geflochtenen Zöpfen zusammengehalten. Dazu trug sie ein Top, welches im Prinzip nur ein Streifen Stoff war, der ihre Brüste verdeckte und der sich an ihren Oberarmen wiederholte. Wobei sie mittels ihrer Telekinese dafür sorgte, dass der schwarze Streifen exakt an der Stelle blieb, an der sie ihn haben wollte. Dazu eine ebenso schwarze, enge Hose, die jedoch ihre Beweglichkeit nicht einschränkte und hohe Schuhe, die sie noch größer machten. Offensichtlich eine Kombination, die bei diversen Personen in diesem Club, egal welcher Gattung sie angehörten, Anklang fand, wenn sie die Blicke richtig deutete. <br />
Wie schon ein paar Mal in der letzten viertel Stunde hob sie ihr Glas an die Lippen, trank jedoch nicht, sondern genoss nur erneut das Gefühl des kühlen Kondenswassers auf ihren Lippen. Damit nicht auffiel, dass sie nicht trank nutzte sie ihre Teleportationsfähigkeiten und ließ jedes Mal ein bisschen des Getränks verschwinden und ein Stückchen weiter in einer Ecke auf dem Boden wieder erscheinen, wo sie sicher war, dass es nicht besonders auffallen würde.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Operation Shadow Veil]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=283</link>
			<pubDate>Sun, 14 Apr 2024 16:22:21 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=4">Alpha</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=283</guid>
			<description><![CDATA[<center><div class="allgemein_titel">Operation Shadow Veil</div></center><br />
<br />
Vor einigen Wochen erhielt die CrescentProwler Söldnereinheit eine Anfrage der L'association du monde uni. Die in Nancy, Frankreich, ansässige Organisation hat sich der Gleichstellung der drei Gattungen verschrieben, doch während sie für ihre Öffentlichkteitsarbeit und Kampagnen in ganz Europa bekannt ist, wissen nur wenige, dass Le monde uni noch sehr viel weiter geht, um ihre Ziele zu verwirklichen. <br />
<br />
Im Zentrum der Aufmerksamkeit der Organisation steht zurzeit das tschechische, unter Menschenhand geführte Forschungsinstitut Výzkumné zařízení Povstat Technologie. Unter dem Deckmantel agrarwissenschaftlicher Forschung wird dort an einer neuartigen und gefährlichen Waffe gearbeitet, wie Quellen von Le monde uni nahelegen. Die mediale Forscherin Marie Bourque wurde deshalb bereits vor Monaten in das Institut eingeschleust, konnte bislang aber nur begrenzte Informationen freilegen. Ihre Recherchen ergaben jedoch, dass mindestens zwei mediale Forscher von Povstat gefangen gehalten und zum Mitwirken am Forschungsziel gezwungen werden. Aus diesem Grund hat Le monde uni CrescentProwler um Hilfe gebeten.<br />
<br />
Die Befreiung der gefangenen Medialen, die Identifizierung des Forschungszwecks und die Extraktion und Sabotage der Forschungsdaten stehen im Mittelpunkt der Mission. Möglicherweise müssen auch weitere Gefangene befreit werden. Und das Ganze möglichst unentdeckt! Doch ganz so einfach, wie es klingen mag, ist dieser Auftrag nicht. <br />
Das Forschungsinstitut ist nicht nur physisch, sondern auch netzwerktechnisch vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. Jegliche Versuche, von außen in das Netzwerk einzudringen, sind zum Scheitern verurteilen. Ein Zugriff und damit eine Datenextration ist nur von innen heraus möglich. <br />
Zudem gleicht das Institut einem Labyrinth aus Fluren und Türen, welche zentral und unabhängig voneinander verriegelt werden können und somit tödliche Fallen schaffen. Für ein ungehindertes Vordringen der Prowler muss also zunächst das zentrale Sicherungssystem inklusive zahlreicher Überwachungskameras außer Kraft gesetzt werden. <br />
Ist dies geschehen wird sich die restliche Einheit auf die Suche nach den Gefangenen und nach Informationen begeben können. Unglücklicherweise konnte Marie bislang nur einen Teil des Instituts in Form eines dreidimensionalen Lageplans erfassen, da sie nicht über das nötige Clearance Level verfügt, um alle Bereiche zu betreten. Dennoch gelang es ihr, zwei noch unbekannte POI’s zu erfassen, die von Bedeutung für das Missionsziel sein könnten und einen ersten Anhaltspunkt darstellen. Beide Punkte befinden sich im bislang nicht aufgedeckten Teil der Karte.<br />
<br />
Der erste Schritt stellt also das Lahmlegen des Sicherheitsnetzes dar. Marie Bourques Zugangskarte ermöglicht den Zutritt auf den äußeren, schwächer gesicherten Bereich des Forschungsinstituts. Um unter den menschlichen Mitarbeitern keinen Verdacht zu erregen, wird sich einer der Söldner als Marie ausgeben, um im Inneren der Anlage an geeigneter Stelle das Sicherungsnetz zu überbrücken. Aufgrund optischer Ähnlichkeiten fiel die Wahl dabei auf Dana. Doch sie wird nicht allein unterwegs sein. Avery wird sie, verborgen in der Form ihres Hörnchens, begleiten und die Infiltration des Netzwerks übernehmen.<br />
<br />
<br />
<center><div class="allgemein">
<div class="allgemein_titel">Wichtige Informationen</div>
<div class="allgemein_text">
<ul>
<li>Während dieses Plots werdet ihr über <b>Spielleiter-Posts</b> durchs Geschehen geführt. Auf diese Weise erhaltet ihr Infos darüber, was euch an bestimmten Orten erwartet oder wer euch begenet. Einige von euch könnten außerdem private Nachrichten mit Informationen erhalten, die nur euren Charakter betreffen. Haltet also die Augen offen :)</i><br />
<br />
<li>Bei dem Auftrag werdet ihr in Teams mit 2-4 Charakteren unterwegs sein. Da jedoch teamübergreifende Kommunikation und Interaktionen möglich sind, <b>verzichten wir auf eine feste Postingreihenfolge</b>. Haltet nach Möglichkeit aber die Postingreihenfolge innerhalb eures Teams ein. Wartet ihr länger als eine Woche auf die Antwort eines Mitglied eures Teams und der Spieler hat keine Rückmeldung im CrescentProwler Discord Channel gegeben, <b>überspringt</b> ihn bitte.</li>
<br />
<li>Für eine bessere Übersicht, setzt bitte <b>unter jedem eurer Posts eine Fußzeile</b>, mit der Info, mit welcher Gruppe euer Charakter unterwegs ist und wo er sich gerade befindet. Beispiel:<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">[ Footlong (Morgan, Ari, Farouk) | auf dem Weg zu Raum 306 ]</span></div>
<br />
<div class="codeblock"><div class="title">Code:</div><div class="body" dir="ltr"><code>[align=center][size=x-small][ Teaminfo | Ort ][/size][/align]</code></div></div></li>
<br />
<br />
<li>Jeder Söldner erhält die unvollständige und erweiterbare Karte der Einrichtung auf seinem Kommunikator. Zudem sind alle Soldaten mit schallgedämpten Feuerwaffen und einer unauffälligen Funkeinheit im Ohr ausgestattet, die über verschiedene Channel die <b>Kommunikation innerhalb des Teams, aber auch an die gesamte Einheit</b> ermöglicht. Zur besseren Übersicht, stellt Funksprüche bitte durch Leerzeilen getrennt in dieser Form dar:<br />
<br />
<b>[Footlong]: <i>Leute, ich glaube, wir bekommen Besuch...!</i></b><br />
<br />
oder<br />
<br />
<b>[Allgemein]: <i>An alle Einheiten: Die Sicherheitscodes für alle Türen lauten nun 1234.</i></b><br />
<br />
<div class="codeblock"><div class="title">Code:</div><div class="body" dir="ltr"><code>&lt;b&gt;[Gruppenname]: &lt;i&gt;Funkspruch&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;</code></div></div></li>
<br />
<li>Dana erhält zusätzlich die Zugangskarte sowie einen Transmitter, der einmalig an geeigneter Stelle eingesetzt werden kann, um die Übertragung umliegender Überwachungskameras für exakt 3 Minuten lahmzulegen und ein statisches Standbild zu übertragen.</i></ul>
</div>
<br />
<div class="allgemein_titel">Übersicht der Teams</div><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">(Teamleiter in fett)</span><br />
<br />
<div class="allgemein_text"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Team „Safety First“</span><br />
<b>Dana</b>, Avery<br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Team „Sundae“</span><br />
<b>Rowan</b>, Alisha, Cyrel, Nova<br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Team „Footlong“</span><br />
<b>Morgan</b>, Ari, Farouk<br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Team „Backup“</span><br />
<b>Ryan</b>, Keenan sowie ein kleines Backup-Team<br />
</div></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div class="allgemein_titel">Operation Shadow Veil</div></center><br />
<br />
Vor einigen Wochen erhielt die CrescentProwler Söldnereinheit eine Anfrage der L'association du monde uni. Die in Nancy, Frankreich, ansässige Organisation hat sich der Gleichstellung der drei Gattungen verschrieben, doch während sie für ihre Öffentlichkteitsarbeit und Kampagnen in ganz Europa bekannt ist, wissen nur wenige, dass Le monde uni noch sehr viel weiter geht, um ihre Ziele zu verwirklichen. <br />
<br />
Im Zentrum der Aufmerksamkeit der Organisation steht zurzeit das tschechische, unter Menschenhand geführte Forschungsinstitut Výzkumné zařízení Povstat Technologie. Unter dem Deckmantel agrarwissenschaftlicher Forschung wird dort an einer neuartigen und gefährlichen Waffe gearbeitet, wie Quellen von Le monde uni nahelegen. Die mediale Forscherin Marie Bourque wurde deshalb bereits vor Monaten in das Institut eingeschleust, konnte bislang aber nur begrenzte Informationen freilegen. Ihre Recherchen ergaben jedoch, dass mindestens zwei mediale Forscher von Povstat gefangen gehalten und zum Mitwirken am Forschungsziel gezwungen werden. Aus diesem Grund hat Le monde uni CrescentProwler um Hilfe gebeten.<br />
<br />
Die Befreiung der gefangenen Medialen, die Identifizierung des Forschungszwecks und die Extraktion und Sabotage der Forschungsdaten stehen im Mittelpunkt der Mission. Möglicherweise müssen auch weitere Gefangene befreit werden. Und das Ganze möglichst unentdeckt! Doch ganz so einfach, wie es klingen mag, ist dieser Auftrag nicht. <br />
Das Forschungsinstitut ist nicht nur physisch, sondern auch netzwerktechnisch vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. Jegliche Versuche, von außen in das Netzwerk einzudringen, sind zum Scheitern verurteilen. Ein Zugriff und damit eine Datenextration ist nur von innen heraus möglich. <br />
Zudem gleicht das Institut einem Labyrinth aus Fluren und Türen, welche zentral und unabhängig voneinander verriegelt werden können und somit tödliche Fallen schaffen. Für ein ungehindertes Vordringen der Prowler muss also zunächst das zentrale Sicherungssystem inklusive zahlreicher Überwachungskameras außer Kraft gesetzt werden. <br />
Ist dies geschehen wird sich die restliche Einheit auf die Suche nach den Gefangenen und nach Informationen begeben können. Unglücklicherweise konnte Marie bislang nur einen Teil des Instituts in Form eines dreidimensionalen Lageplans erfassen, da sie nicht über das nötige Clearance Level verfügt, um alle Bereiche zu betreten. Dennoch gelang es ihr, zwei noch unbekannte POI’s zu erfassen, die von Bedeutung für das Missionsziel sein könnten und einen ersten Anhaltspunkt darstellen. Beide Punkte befinden sich im bislang nicht aufgedeckten Teil der Karte.<br />
<br />
Der erste Schritt stellt also das Lahmlegen des Sicherheitsnetzes dar. Marie Bourques Zugangskarte ermöglicht den Zutritt auf den äußeren, schwächer gesicherten Bereich des Forschungsinstituts. Um unter den menschlichen Mitarbeitern keinen Verdacht zu erregen, wird sich einer der Söldner als Marie ausgeben, um im Inneren der Anlage an geeigneter Stelle das Sicherungsnetz zu überbrücken. Aufgrund optischer Ähnlichkeiten fiel die Wahl dabei auf Dana. Doch sie wird nicht allein unterwegs sein. Avery wird sie, verborgen in der Form ihres Hörnchens, begleiten und die Infiltration des Netzwerks übernehmen.<br />
<br />
<br />
<center><div class="allgemein">
<div class="allgemein_titel">Wichtige Informationen</div>
<div class="allgemein_text">
<ul>
<li>Während dieses Plots werdet ihr über <b>Spielleiter-Posts</b> durchs Geschehen geführt. Auf diese Weise erhaltet ihr Infos darüber, was euch an bestimmten Orten erwartet oder wer euch begenet. Einige von euch könnten außerdem private Nachrichten mit Informationen erhalten, die nur euren Charakter betreffen. Haltet also die Augen offen :)</i><br />
<br />
<li>Bei dem Auftrag werdet ihr in Teams mit 2-4 Charakteren unterwegs sein. Da jedoch teamübergreifende Kommunikation und Interaktionen möglich sind, <b>verzichten wir auf eine feste Postingreihenfolge</b>. Haltet nach Möglichkeit aber die Postingreihenfolge innerhalb eures Teams ein. Wartet ihr länger als eine Woche auf die Antwort eines Mitglied eures Teams und der Spieler hat keine Rückmeldung im CrescentProwler Discord Channel gegeben, <b>überspringt</b> ihn bitte.</li>
<br />
<li>Für eine bessere Übersicht, setzt bitte <b>unter jedem eurer Posts eine Fußzeile</b>, mit der Info, mit welcher Gruppe euer Charakter unterwegs ist und wo er sich gerade befindet. Beispiel:<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">[ Footlong (Morgan, Ari, Farouk) | auf dem Weg zu Raum 306 ]</span></div>
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<div class="codeblock"><div class="title">Code:</div><div class="body" dir="ltr"><code>[align=center][size=x-small][ Teaminfo | Ort ][/size][/align]</code></div></div></li>
<br />
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<li>Jeder Söldner erhält die unvollständige und erweiterbare Karte der Einrichtung auf seinem Kommunikator. Zudem sind alle Soldaten mit schallgedämpten Feuerwaffen und einer unauffälligen Funkeinheit im Ohr ausgestattet, die über verschiedene Channel die <b>Kommunikation innerhalb des Teams, aber auch an die gesamte Einheit</b> ermöglicht. Zur besseren Übersicht, stellt Funksprüche bitte durch Leerzeilen getrennt in dieser Form dar:<br />
<br />
<b>[Footlong]: <i>Leute, ich glaube, wir bekommen Besuch...!</i></b><br />
<br />
oder<br />
<br />
<b>[Allgemein]: <i>An alle Einheiten: Die Sicherheitscodes für alle Türen lauten nun 1234.</i></b><br />
<br />
<div class="codeblock"><div class="title">Code:</div><div class="body" dir="ltr"><code>&lt;b&gt;[Gruppenname]: &lt;i&gt;Funkspruch&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;</code></div></div></li>
<br />
<li>Dana erhält zusätzlich die Zugangskarte sowie einen Transmitter, der einmalig an geeigneter Stelle eingesetzt werden kann, um die Übertragung umliegender Überwachungskameras für exakt 3 Minuten lahmzulegen und ein statisches Standbild zu übertragen.</i></ul>
</div>
<br />
<div class="allgemein_titel">Übersicht der Teams</div><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">(Teamleiter in fett)</span><br />
<br />
<div class="allgemein_text"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Team „Safety First“</span><br />
<b>Dana</b>, Avery<br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Team „Sundae“</span><br />
<b>Rowan</b>, Alisha, Cyrel, Nova<br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Team „Footlong“</span><br />
<b>Morgan</b>, Ari, Farouk<br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Team „Backup“</span><br />
<b>Ryan</b>, Keenan sowie ein kleines Backup-Team<br />
</div></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[a girls night out]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=235</link>
			<pubDate>Sat, 20 Jan 2024 11:36:09 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=62">Dana Mabrouk</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=235</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.imgur.com/E1C1cyy.png" loading="lazy"  alt="[Bild: E1C1cyy.png]" class="mycode_img" /></div>
<br />
Beinahe kam es Dana so vor, als läge neben der aufgeregten Vorfreude ihrer Freundinnen noch etwas anderes in der Luft. Ein allgemeines Aufatmen, das erste zur Ruhe kommen nach den Unwettern vielleicht – etwas, was die Bevölkerung im Umkreis ihre Aufmerksamkeit endlich ablenken ließ von den Schäden der vergangenen Tage. Der verheerende Sturm lag nun bereits zwei Wochen hinter ihnen und alle hatten mit angepackt, um die Probleme aus dem Weg zu räumen, die dadurch entstanden waren, sie selbst hatte mit Nova einen Abschnitt des Reviers kontrolliert und ein paar Bäume aus dem Weg geschafft, die auf überschwemmten Straßen gelandet waren. Knoxville schien aus allen Nähten zu platzen und sie brauchten einige Runden um den Block, bis sie einen Parkplatz fanden. Sehr viele Leute schienen die gleiche Idee gehabt zu haben und die Straßen in Downtown Knoxville waren vollgepackt und eine ausgelassene Stimmung war bereits zu spüren, obwohl es immer noch früher Abend war. <br />
<br />
Wahrscheinlich hatten sich jetzt alle eine Pause verdient. Jedenfalls hatte Dana das so entschieden und kurzerhand einen kleinen Mädelsabend organisiert, der irgendwie dann doch viel größer wurde als erwartet und nun darin gipfelte, dass eine ganze Horde von - einige mehr und andere weniger - begeisterten Frauen aus einem der kleineren Busse des Rudels purzelten. Eigentlich wäre ein Spa-Day eher ihre Kragenweite gewesen, die Verlockung sich nach den Strapazen mal so richtig verwöhnen zu lassen verdammt groß. Aber wenn die Frauen des Rudels lieber die Wölfe rauslassen wollten, war ihr das absolut recht. Sie hatte einen der jüngeren Soldaten als Fahrer eingespannt, der sie nicht nur nach Knoxville fuhr, sondern dort wartete und sie alle wieder sicher nach Hause bringen würde. Und dafür hatte sie ihm lediglich einen Nachmittag ihrer Zeit versprochen, Einzelunterricht am Scharfschützengewehr war eine gelungene Bezahlung für seinen Dienst und sie nickte ihm nochmal dankbar zu.<br />
<br />
<ina>“Mädels!”</ina> Dana konnte ihren Befehlston nicht ganz aus der Stimme nehmen und warf ihnen allen ein Grinsen zu, bevor es vielleicht doch zu streng rüberkam. <ina>“Schwingt eure Hüften, wir sind schon zehn Minuten zu spät.”</ina> Als erste Station, bevor sie das Nachtleben umkrempeln würden, mussten sie natürlich etwas essen und was eignete sich da besser als das '<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><a href="https://thetomatohead.com/menu/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Tomato Head</a></span></span>' auf dem Market Square!? Zum Glück hatte Dana noch rechtzeitig genug daran gedacht, eine Reservierung aufzugeben und anzukündigen, mit wie vielen hungrigen Mäulern sie dort auftauchten, damit sich die Küche darauf einstellen konnte. Immerhin war das kleine Restaurant dafür bekannt alles frisch zuzubereiten und von Pizza über Pasta, Sandwiches, Salate und süßen Nachtisch jeden Tag komplett neu zu zaubern. Sogar Bier, Wein und Cocktails gab es hier und das war einer der Gründe, warum sich Dana für diesen Laden entschieden hatte. Der perfekte Beginn einer langen, ausgelassenen und hoffentlich fröhlichen Nacht, die ihnen allen die nötige Entspannung und Ablenkung bieten wurde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.imgur.com/E1C1cyy.png" loading="lazy"  alt="[Bild: E1C1cyy.png]" class="mycode_img" /></div>
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Beinahe kam es Dana so vor, als läge neben der aufgeregten Vorfreude ihrer Freundinnen noch etwas anderes in der Luft. Ein allgemeines Aufatmen, das erste zur Ruhe kommen nach den Unwettern vielleicht – etwas, was die Bevölkerung im Umkreis ihre Aufmerksamkeit endlich ablenken ließ von den Schäden der vergangenen Tage. Der verheerende Sturm lag nun bereits zwei Wochen hinter ihnen und alle hatten mit angepackt, um die Probleme aus dem Weg zu räumen, die dadurch entstanden waren, sie selbst hatte mit Nova einen Abschnitt des Reviers kontrolliert und ein paar Bäume aus dem Weg geschafft, die auf überschwemmten Straßen gelandet waren. Knoxville schien aus allen Nähten zu platzen und sie brauchten einige Runden um den Block, bis sie einen Parkplatz fanden. Sehr viele Leute schienen die gleiche Idee gehabt zu haben und die Straßen in Downtown Knoxville waren vollgepackt und eine ausgelassene Stimmung war bereits zu spüren, obwohl es immer noch früher Abend war. <br />
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Wahrscheinlich hatten sich jetzt alle eine Pause verdient. Jedenfalls hatte Dana das so entschieden und kurzerhand einen kleinen Mädelsabend organisiert, der irgendwie dann doch viel größer wurde als erwartet und nun darin gipfelte, dass eine ganze Horde von - einige mehr und andere weniger - begeisterten Frauen aus einem der kleineren Busse des Rudels purzelten. Eigentlich wäre ein Spa-Day eher ihre Kragenweite gewesen, die Verlockung sich nach den Strapazen mal so richtig verwöhnen zu lassen verdammt groß. Aber wenn die Frauen des Rudels lieber die Wölfe rauslassen wollten, war ihr das absolut recht. Sie hatte einen der jüngeren Soldaten als Fahrer eingespannt, der sie nicht nur nach Knoxville fuhr, sondern dort wartete und sie alle wieder sicher nach Hause bringen würde. Und dafür hatte sie ihm lediglich einen Nachmittag ihrer Zeit versprochen, Einzelunterricht am Scharfschützengewehr war eine gelungene Bezahlung für seinen Dienst und sie nickte ihm nochmal dankbar zu.<br />
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<ina>“Mädels!”</ina> Dana konnte ihren Befehlston nicht ganz aus der Stimme nehmen und warf ihnen allen ein Grinsen zu, bevor es vielleicht doch zu streng rüberkam. <ina>“Schwingt eure Hüften, wir sind schon zehn Minuten zu spät.”</ina> Als erste Station, bevor sie das Nachtleben umkrempeln würden, mussten sie natürlich etwas essen und was eignete sich da besser als das '<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><a href="https://thetomatohead.com/menu/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Tomato Head</a></span></span>' auf dem Market Square!? Zum Glück hatte Dana noch rechtzeitig genug daran gedacht, eine Reservierung aufzugeben und anzukündigen, mit wie vielen hungrigen Mäulern sie dort auftauchten, damit sich die Küche darauf einstellen konnte. Immerhin war das kleine Restaurant dafür bekannt alles frisch zuzubereiten und von Pizza über Pasta, Sandwiches, Salate und süßen Nachtisch jeden Tag komplett neu zu zaubern. Sogar Bier, Wein und Cocktails gab es hier und das war einer der Gründe, warum sich Dana für diesen Laden entschieden hatte. Der perfekte Beginn einer langen, ausgelassenen und hoffentlich fröhlichen Nacht, die ihnen allen die nötige Entspannung und Ablenkung bieten wurde.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[those damn eyes fucked me over]]></title>
			<link>https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=230</link>
			<pubDate>Fri, 05 Jan 2024 20:23:05 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://claws.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=44">Morgan Sullivan</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://claws.stories-untold.de/showthread.php?tid=230</guid>
			<description><![CDATA[Die Patrouille, sowie das Revier der Wölfe, lag hinter ihnen. Morgan hatte mit Absicht ein Diner ausgewählt, das nicht im Windschatten der CrescentProwler lag und auch nicht nah genug am eigentlichen Revier lag, sodass die Katzen oder Bären sie sehen und ihr kleines Geheimnis verraten konnten. Die wesentlich längere Fahrtzeit war die Anonymität wert, die sie hier hatten. Hier waren sie keine Soldaten, niemand den man kannte. Zumindest nicht, wenn sie es nicht darauf anlegten. Hier konnten sie einfach Morgan und Dana sein. Und sie konnten den normalen Dingen des Alltags nachgehen, die innerhalb der Höhle viel zu viele neugierige Blicke beschworen hätten. Und das hatten sie vorhin schon meisterlich geschafft, als Dana in ihre Menschenform und er als Wolf zurück in der Höhle angekommen waren. <br />
<br />
Er hatte sich zurückgehalten und sich schnellstmöglich zurückgezogen und erst in der Dusche gewandelt, als das eisige Wasser über seinen Körper eingebrochen war, hatte er seinen Verstand endlich wieder ein wenig sortieren können. Er hatte versucht, zu meditieren. Das hatte er wirklich. Doch nur die Kälte des Wassers hatte ihn einigermaßen beruhigen können. Und erst, als ihre Witterung restlos von seiner Haut gewaschen war, hatte er sich wieder im Griff gehabt. Doch wie brüchig diese Selbstbeherrschung war, konnte er jetzt schon wieder spüren. <br />
<br />
Sein Hunger war die Fahrt über riesig gewesen, doch statt sich über die Pancakes mit extra Sirup herzumachen und den krossen Bacon zu verschlingen, der vor ihm auf dem Teller lag, umklammerte er lediglich den Kaffeebecher und versuchte Dana nicht hier und jetzt mit den Augen auszuziehen und sie zu verschlingen. <br />
Die Jeans wurde sporadisch immer wieder zu eng und wann immer sie sich über die Lippen leckte, musste er sich beherrschen, es ihr nicht gleichzutun. Also über ihre Lippen zu lecken. <br />
<br />
Er lehnte sich zurück und spürte, wie der Stoff des dunkelgrünen Shirts über seinen Muskeln spannte, scannte ein weiteres Mal den Raum und war kurz davor, sich in die Brust zu schlagen, weil Dana es ihm erlaubt hatte, den Raum im Blick zu behalten. Und das ohne Dominanzgerangel … nun … zumindest fast. Er war sich verdammt sicher, dass es weniger mit ihrer Unterwerfung zu tun hatte, als mit ihrem Hunger. Und so konnte sie sich voll und ganz auf das Essen konzentrieren, das sie ausgewählt hatte. Der Blick zu der Blonden, die ihm ein schüchternes Lächeln zuwarf und ihr Haar zurückwarf, wurde abgebrochen und er konzentrierte sich auf die Delikatesse vor sich. Nicht das Essen. <br />
<br />
<ina> „Schmeckts?“</ina>, erkundigte er sich plump und mit wesentlich heißerer Stimme, als beabsichtigt. Fuck … wie hatte er es geschafft all die Zeit keinerlei Aufmerksamkeit auf sie beide zu lenken? Selbst ihm kam es wie ein kleines Wunder vor. Es war gut, dass sie nicht zu Hause waren … sie brauchten diesen Abstand. Er brauchte diesen Abstand. Damit er Dana anschmachten und in ihr schwelgen konnte. Dringender, als er es vermutet hatte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Patrouille, sowie das Revier der Wölfe, lag hinter ihnen. Morgan hatte mit Absicht ein Diner ausgewählt, das nicht im Windschatten der CrescentProwler lag und auch nicht nah genug am eigentlichen Revier lag, sodass die Katzen oder Bären sie sehen und ihr kleines Geheimnis verraten konnten. Die wesentlich längere Fahrtzeit war die Anonymität wert, die sie hier hatten. Hier waren sie keine Soldaten, niemand den man kannte. Zumindest nicht, wenn sie es nicht darauf anlegten. Hier konnten sie einfach Morgan und Dana sein. Und sie konnten den normalen Dingen des Alltags nachgehen, die innerhalb der Höhle viel zu viele neugierige Blicke beschworen hätten. Und das hatten sie vorhin schon meisterlich geschafft, als Dana in ihre Menschenform und er als Wolf zurück in der Höhle angekommen waren. <br />
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Er hatte sich zurückgehalten und sich schnellstmöglich zurückgezogen und erst in der Dusche gewandelt, als das eisige Wasser über seinen Körper eingebrochen war, hatte er seinen Verstand endlich wieder ein wenig sortieren können. Er hatte versucht, zu meditieren. Das hatte er wirklich. Doch nur die Kälte des Wassers hatte ihn einigermaßen beruhigen können. Und erst, als ihre Witterung restlos von seiner Haut gewaschen war, hatte er sich wieder im Griff gehabt. Doch wie brüchig diese Selbstbeherrschung war, konnte er jetzt schon wieder spüren. <br />
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Sein Hunger war die Fahrt über riesig gewesen, doch statt sich über die Pancakes mit extra Sirup herzumachen und den krossen Bacon zu verschlingen, der vor ihm auf dem Teller lag, umklammerte er lediglich den Kaffeebecher und versuchte Dana nicht hier und jetzt mit den Augen auszuziehen und sie zu verschlingen. <br />
Die Jeans wurde sporadisch immer wieder zu eng und wann immer sie sich über die Lippen leckte, musste er sich beherrschen, es ihr nicht gleichzutun. Also über ihre Lippen zu lecken. <br />
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Er lehnte sich zurück und spürte, wie der Stoff des dunkelgrünen Shirts über seinen Muskeln spannte, scannte ein weiteres Mal den Raum und war kurz davor, sich in die Brust zu schlagen, weil Dana es ihm erlaubt hatte, den Raum im Blick zu behalten. Und das ohne Dominanzgerangel … nun … zumindest fast. Er war sich verdammt sicher, dass es weniger mit ihrer Unterwerfung zu tun hatte, als mit ihrem Hunger. Und so konnte sie sich voll und ganz auf das Essen konzentrieren, das sie ausgewählt hatte. Der Blick zu der Blonden, die ihm ein schüchternes Lächeln zuwarf und ihr Haar zurückwarf, wurde abgebrochen und er konzentrierte sich auf die Delikatesse vor sich. Nicht das Essen. <br />
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<ina> „Schmeckts?“</ina>, erkundigte er sich plump und mit wesentlich heißerer Stimme, als beabsichtigt. Fuck … wie hatte er es geschafft all die Zeit keinerlei Aufmerksamkeit auf sie beide zu lenken? Selbst ihm kam es wie ein kleines Wunder vor. Es war gut, dass sie nicht zu Hause waren … sie brauchten diesen Abstand. Er brauchte diesen Abstand. Damit er Dana anschmachten und in ihr schwelgen konnte. Dringender, als er es vermutet hatte.]]></content:encoded>
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