Allgemeines
Der Nationalpark liegt in den Appalachen auf dem Gebiet der US-Bundesstaaten North Carolina und Tennessee. Er wurde am 15. Juni 1934 eröffnet und gehört mittlerweile zum Weltnaturerbe.
Der Wald, der den Park bedeckt, gehört zu den ältesten Wäldern der Erde und ist das größte Urwaldgebiet im Osten der USA. Der Park erstreckt sich über eine Fläche von 2.114 km² und wurde im Jahre 1934 zum Nationalpark erklärt, bevor das Gebiet durch die Treuhand den Rudeln übertragen wurde.
Durch das gemäßigte Klima und die abwechslungsreiche Topografie gilt der Great Smoky Mountains Nationalpark als eine der biologisch vielfältigsten Regionen der Erde, die über Millionen von Jahren durch tektonische Aktivitäten und Erosion entstand. Die Geologie des Parks ist geprägt von alten Felsen, tiefen Tälern und hoch aufragenden Gipfeln, darunter der Clingmans Dome, der höchste Punkt des Parks.
Die Höhenlagen im Park reichen von etwa 267 Metern bis zu 2.025 Metern, die Topografie kann das lokale Wetter daher drastisch beeinflussen. Die Temperaturen schwanken zwischen dem Fuß und dem Gipfel des Berges um teilweise 20 Grad und klarer Himmel im Tal garantiert kein ebenso angenehmes Wetter in höheren Lagen.
Der Park ist mit circa zehn Millionen Besuchern pro Jahr der meistbesuchte Nationalpark in den USA, trotzdem wird darauf geachtet, dass sich der touristische Verkehr ausschließlich auf die vorgegebenen (also von den Gestaltwandlerrudeln freigegebenen) Straßen beschränkt. Diese dürfen bewandert, aber nicht befahren werden.
Die 450 Kilometer Schotterwege abseits der Hauptstraßen und die 1400 Kilometer Wanderwege des Parks sind für Rudelfremde nicht freigegeben. Eine Überschreitung dieser deutlichen Grenzen kann fatale Folgen nach sich ziehen. Direkte Zugänge für die Touristen lassen sich sowohl in Gatlinburg und Townsend finden.
Flora & Fauna
Der Great Smoky Mountains Nationalpark ist für seine erstaunliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren bekannt. Die offiziellen Zahlen belaufen sich aktuell auf 12.000 Arten, wobei Wissenschaftler eher noch von weiteren 90.000 Arten ausgehen, die noch nicht entdeckt worden sind.
Dokumentiert wurden daher bislang 65 Säugetierarten, über 200 Vogelarten, 67 einheimische Fischarten und mehr als 80 Reptilien- und Amphibienarten. Von den 65 Säugetierarten, sind Weißwedelhirsche, Murmeltiere, Streifenhörnchen sowie einige Eichhörnchen- und Fledermausarten am häufigsten anzutreffen. Über 200 Vogelarten werden regelmäßig im Park gesichtet, darunter auch 85 Wandervögelarten.
Leider sind einige Arten in ihrem Überleben bedroht. Der Park beherbergt mehrere gefährdete Arten, darunter das Carolina-Flughörnchen und die Indiana-Fledermaus. Die Gestaltwandlergemeinschaften haben Schutzmaßnahmen eingeführt, um diese Arten und ihre Lebensräume zu schützen und ihr Fortbestehen im Park zu sichern.
Es gibt die Möglichkeit, eine Vielzahl von Wildtieren zu beobachten, darunter Schwarzbären, Weißwedelhirsche, Wildtruthähne und Rotfüchse. Die Flüsse und Bäche des Parks beherbergen außerdem eine reiche Fischpopulation, darunter Bachforellen und Regenbogenforellen.
Unter den vielen Pflanzenarten, die im Park zu finden sind, stechen einige aufgrund ihrer Schönheit oder Bedeutung besonders hervor. Die Flammenazalee mit ihren leuchtend orange-roten Blüten ist im Frühling ein ganz besonderer Anblick.
Der Berglorbeer mit seinen zarten rosa-weißen Blüten ist eine weitere beliebte Pflanze, die im gesamten Gebiet zu finden ist. Der Park beherbergt auch seltene und gefährdete Pflanzenarten wie die kleine Pogonia und die sich nur langsam wieder ausbreitende Avens, welche von den Gestaltwandlern sorgfältig geschützt werden.
Reviere innerhalb des National Park
Die Appalachen boten seit jeher Heimat für die unterschiedlichsten Gestaltwandlergemeinschaften und können auf eine reiche Siedlungsgeschichte zurückblicken. Die größten und einflussreichsten Rudel sind derzeit die CresentProwler Wölfe, die RainFire Raubkatzen und die ShadowRock Bären.
Das Gebiet der CresentProwler Wölfe liegt im Nordwesten des Gebirges und wird zum größten Teil von dichten Fichten- und Kiefernwäldern bedeckt, die perfekten Schutz für das Rudel und deren Höhle bieten. Viele Wiesen und Talkessel ergeben ein abwechslungsreichen Anblick, zusammen mit den Bergausläufern und der dichten Bewaldung im Süden. Der Norden des Reviers ist weitesgehend flach und wird offiziell nicht mehr zum Gebiet des Parks gezählt.
Das Territorium der RainFire Raubkatzen liegt im Nordosten. Auch hier herrschen Fichten- und Kiefernwälder vor, jedoch werden die Baumhäuser in den mächtigen Gelb-Pappeln (auch Tulpenbäume genannt) gebaut, welche eine Höhe von 60 Metern erreichen. Das Revier ist von kleineren Bächen, Wasserfällen und sogar einer Sumpflandschaft und Heide durchzogen, deren lilafarbenes Heidekraut einen herrlichen Anblick bieten. Entlang der Flussläufe sind Waldstreifen mit Hemlocktannen (Schierlingstannen) verbreitet, und die tiefliegenden Täler durchzieht ein dichter Laubwald mit Linden, Ahorn, Rosskastanien und Birken.
Die ShadowRock Bären nennen den kompletten Süden ihre Heimat, wo es weniger bergig, aber dafür deutlich weitläufiger ist. In tieferen Lagen dominieren dichte Laub- und Mischwälder mit hoher Bodenfeuchtigkeit. In höheren Regionen gehen diese in kühlere, dichtere Bergwälder über, mit eingeschränkter Sicht, viel Unterholz und häufigem Nebel. Straßen und größere Verkehrsachsen verlaufen fast ausschließlich am Rand oder entlang natürlicher Täler. Das Kerngebiet des ShadowRock-Clans ist topographisch so gelegt, dass es zwar erreichbar, aber nicht leicht zugänglich ist.
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