GESCHICHTE
Während die Pfeilgarde einst eingeführt wurde, um die neuen Silentium-Gesetze durchzuführen, ist die heutige Aufgabe der Schutz der medialen Gattung, insbesondere der Empathen und Anker, die wichtige Bestandteile für das Überleben ihrer Art sind.
Für rund 30 Jahre betrieb die Pfeilgarde einen Stützpunkt im Territorium des RainFire Raubkatzenrudels, der ihnen als Verteilerzentrum und Hauptquartier für den östlichen Teil Nordamerikas diente und zeitweise auch für die Ausbildung und das Training junger Soldaten genutzt wurde. Die nordamerikanische Einheit war ein Trupp, der bereits seit mehreren Jahren eng zusammenarbeitet und unter dem direkten Kommando Aiden Kais agiert hat.
AKTUELLE ENTWICKLUNG
Bei einem Treffen der Alphas der drei umliegenden Gestaltwandlergemeinschaften im April 2123 wurde durch die ehemalige RainFire Alpha Elouan von Royen die Loyalität der Pfeilgardisten in Frage gestellt. Der Kommandant der Einheit Kade Novak wird vom Alpha der ShadowRock Bären umworben und gab, um eventuelle Spaltungen seiner Diskretion und Entscheidungsfreiheit zu vermeiden, seinen Posten auf.
Durch diesen Wechsel in der Führung wurde die Basis im Revier der Raubkatzen aufgegeben und die meisten dort stationierten Gardisten zu anderen Standorten versetzt. Das Hauptquartier, genannt der Bunker, steht seitdem leer und es ist noch fragwürdig ob, und wenn ja wie, eine erneute Zusammenarbeit der Pfeilgarde mit RainFire möglich ist.
MITGLIEDERZAHL UND ARTEN
Der Bunker war mit insgesamt zehn Gardisten besetzt, wobei einer den Kommandoposten einnahm. Vier von ihnen lebten dauerhaft in der Kommandozentrale im RainFire Revier, die restlichen sechs waren im gesamten östlichen Teil Nordamerikas stationiert.
Die Pfeilgarde nimmt ausschließlich Mediale in ihre Reihen auf, allerdings unterstehen dem Kommando nicht nur Gardisten, sondern auch eine Handvoll mediale Empathen sowie Anker.
AUFGABEN
Allen voran galt es Empathen und Anker zu schützen und sie in jeglicher Hinsicht zu unterstützen. Dennoch hat die Einheit unter der Führung von Kade Nowak auch ihre Abschnitte im Medialnet überwacht, den physischen Schutz aller Medialen gewährleistet und ihre Hilfe und Unterstützung den RainFire Raubkatzen zur Verfügung gestellt.
KOMMANDO UND RUF DER GARDE
Bis vor Ende April unterlagen die Gardisten dem Kommando von Kade Novak, der seine Einheit fünf Jahre angeführt hatte. Nach seinem freiwilligen Rücktritt übernahm Juno Han die vorläufige Führung.
Kurz nach den Anschlägen auf die Alphas der Region ernannte der ehemalige Kommandant den bisher ungenutzten Bunker mitten im Revier der Raubkatzen zum neuen Headquarter. Nicht nur um die RainFire Leoparden zu unterstützen, sondern auch Trainees zu schützen, die mehrmals im Jahr an diesen Ort kamen, um weiterführendes Training zu durchlaufen.
Der Ruf des Trupps war schon immer gut. Die Gardisten erlaubten sich nie Fehler oder Überschreitungen ihrer Kompetenzen. Inner- und außerhalb der Pfeilgarde genießen diese Medialen einen neutralen Ruf.
Mit Sicherheit hat es nicht jedem in der Region gefallen, dass sich ein Trupp der gefürchteten Pfeilgarde inmitten mehrerer Raubtier-Gestaltwandlergemeinschaften niedergelassen hat. Die Erlaubnis wurde letztendlich von den RainFire Raubkatzen erteilt und die Zusammenarbeit gelang etwas über 30 Jahre hinweg sehr gut. Dennoch galt es immer schon, die Gardisten mit Vorsicht zu genießen, denn wenn es um ihre Schutzbefohlenen geht, stehen sie den Wandlern in nichts nach.
BÜNDNISSE UND BESONDERE ABKOMMEN
Ein besonders gutes Verhältnis hatte die Garde zu den RainFire Raubkatzen, in deren Territorium sich der Bunker befindet, der als Unterkunft und Hauptquartier diente. Neben der Unterstützung zur Sicherung der Grenzen gab es auch geschäftliche Abkommen, die zwischen dem früheren Alpha Remington Denier und dem früheren Kommandanten Aden Kai geschlossen wurden. Diese haben mit der Auflösung der Zusammenarbeit ihre Gültigkeit verloren und die geschlossenen Verträge laufen bald aus.
Zu den ShadowRock Bären und den CrescentProwler Wölfen wurde jeher ein neutrales Verhältnis gepflegt.
HAUPTQUARTIER
Ein Hauptquartier für gerade einmal vier Soldaten ist recht überschaubar. Der ehemalige Militärbunker, der als Unterkunft für die Pfeilgardisten freigeräumt wurde, verfügte bei der Ankunft dieser allerdings bereits über alle Annehmlichkeiten.
Neben den Privatunterkünften der Gardisten, gab es eine voll ausgestattete Kranken- und Forschungsstation mit zwei Laboren, einen Hubschrauberlandeplatz sowie Kasernenunterkünfte für bis zu 40 Personen, die hauptsächlich von den Trainees der Garde genutzt werden, um hier ihr Überlebenstraining zu absolvieren. Neben drei Gemeinschafts- und Schulungsräumen, stand auch eine Kantine, Sanitäranlagen und einen Sportraum zur Verfügung. In einer tiefer gelegenen Etage befanden sich Zellen, Lagerräume und eine Sicherheitszentrale.
Das Gebiet um den Bunker wurde nicht nur physisch durch Kameras und Patrouillen der Gardisten geschützt, sondern auch mental bewacht.
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