Allgemeines zu den Gestaltwandlern
Die Gestaltwandler gehören zu einer der 3 Gattungen, die an unserem Board gespielt werden können.
Im Gegensatz zu Medialen und Menschen sind Gestaltwandler stark körperliche, leidenschaftliche Wesen. Sie besitzen die Fähigkeit, ihre Gestalt in die eines Tieres zu wandeln. Diese animalische Form ist kein bloßer Zweitkörper, sondern die andere Hälfte ihrer Seele und prägt ihre Wahrnehmung, ihr Verhalten und ihre Lebensweise maßgeblich.
Die meisten Gestaltwandler leben in festen Gemeinschaften wie Rudeln, Clans, Herden, Schulen oder Familienverbänden und folgen klaren hierarchischen Strukturen.
Kinder & frühe Entwicklung
- Gestaltwandlerkinder wandeln sich rund um das erste Lebensjahr zum ersten Mal.
- Durch die enge Verbundenheit mit ihrem Tier sind Gestaltwandlerkinder motorisch häufig weiter entwickelt als Menschen- oder Medialenkinder. Sie verfügen früh über einen ausgeprägten Gleichgewichtssinn und ein starkes Körpergefühl, das durch wiederholte Wandlungen gefördert wird.
- Das Tier im Gestaltwandler reift deutlich schneller als der menschliche Teil. Erwachsene Mitglieder einer Gemeinschaft tragen daher eine besondere Verantwortung, Jugendlichen einen stabilen und sicheren Rahmen zu bieten, der weder einengt noch zu große Freiräume lässt. Dies betrifft insbesondere emotionale Entwicklung und körperliche Selbstbestimmung.
- Besonders dominante Gestaltwandler müssen bereits in der Kindheit Disziplin erlernen. Erfolgt dies nicht, kann es zu einer nachhaltigen Störung der Balance zwischen Mensch und Tier kommen, die sich meist in aggressivem oder unkontrolliertem Grundverhalten äußert.
Gemeinschaft & Fortbestand
- Die hierarchischen Strukturen innerhalb von Rudeln, Clans, Herden oder Schulen sind sich grundsätzlich ähnlich, unterscheiden sich jedoch in ihrer Strenge je nach Gemeinschaft.
- Nach schweren Verlusten durch Konflikte, Krankheiten oder schwerwiegende Unfälle, die viele Opfer gefordert haben kommt es häufig zu einem ausgeprägten Geburtenboom. In dieser Zeit werden vermehrt dominante Gestaltwandler und zukünftige Mütter geboren. Dies dient dem Fortbestand der Gattung sowie dem Schutz der unterwürfigeren Mitglieder der Gemeinschaft.
Partnerschaft, Bindung & Nachwuchs
- Gestaltwandler gehen bevorzugt Beziehungen auf Lebenszeit ein. Ein echtes Gefährtenband ist dabei äußerst selten.
- Ehen werden nur in Ausnahmefällen geschlossen, meist dann, wenn einer der Partner ein Mensch ist.
- Die Fruchtbarkeit von Gestaltwandlern ist insgesamt deutlich geringer. In stabilen, langjährigen Beziehungen können jedoch auch Paare ohne Gefährtenband Kinder bekommen.
- Gestaltwandler sind wahnsinnig kinderlieb. Jungtiere werden gemeinschaftlich umsorgt, beschützt und erzogen sowie mit Zuneigung überschüttet.
- Aus diesem Grund werden Adoptionsanträge, die von gesunden Gestaltwandlergemeinschaften gestellt werden, nahezu nie abgelehnt.
Witterung & Bindung
- Gestaltwandler nehmen die individuellen Witterungen von Personen in ihrem Umfeld direkt wahr und können diese daran erkennen. Bei Witterungen handelt es sich um physische Duftnoten, die jeder Person eigen sind und ihnen immer anhaften.
- Bei körperlicher Nähe oder physischen Beziehungen können sich diese individuellen Witterungen zeitweise vermischen oder vom Partner aufgenommen werden. Jedoch verblassen sie mit der Zeit und können abgewaschen werden, ähnlich einem Parfum.
- Nur wenn sich eine langfristige Partnerschaft oder ein Gefährtenband entwickelt, verschmelzen die Witterungen dauerhaft miteinander, sodass die Zusammengehörigkeit für andere Gestaltwandler eindeutig erkennbar ist.
- Während einer Schwangerschaft verändert sich die Witterung der werdenden Mutter. Sie wird als weicher und wärmer wahrgenommen. In der Regel erkennen Vater und Alpha diese Veränderung zuerst, was als natürlicher Schutzmechanismus gilt. Und erst, nachdem der Vater sich der Schwangerschaft bewusst ist, wird die Veränderung in der Witterung auch für andere Mitglieder der Gemeinschaft offensichtlich.
Äußere Merkmale & Wandlung
- Gestaltwandler altern wie alle drei Gattungen in normalem Tempo, besitzen eine Lebenserwartung von etwa 120 Jahren und bleiben aufgrund ihrer Physiognomie auch im hohen Alter meist aktiv und agil.
- Gestaltwandler sind in der Regel groß gewachsen und körperlich sehr fit, insbesondere dominante Mitglieder einer Gemeinschaft.
- Optische Merkmale der menschlichen Form spiegeln sich meist nicht im Tier wider. Nur wenn das Tier besonders nah unter der Oberfläche liegt, kann es zu Übereinstimmungen wie gleicher Augen- oder Fell-/Haarfarbe kommen.
- Das Tier ist den meisten Gestaltwandlern selbst in menschlicher Gestalt anzumerken. Diese ursprüngliche Aura ist vor allem bei Raubtiergestaltwandlern deutlich spürbar und sorgt dafür, dass Menschen ihnen mit instinktiver Vorsicht begegnen. Gleichzeitig geht von ihnen eine rohe, faszinierende Anziehungskraft aus. Mediale empfinden Gestaltwandler hingegen nicht selten als zu instinktgetrieben und betrachten sie eher als Tiere denn als vollwertig zivilisierte Wesen, deren Triebnatur sie misstrauisch macht.
- Während der Wandlung hüllen wunderschöne, regenbogenfarbene, leuchtende Funken den Körper ein und verdecken den Prozess. Der Vorgang dauert nur wenige Sekundenbruchteile an und wird vom Gestaltwandler als ekstatische Freude und zerreißender Schmerz zugleich empfunden.
- Der Wandlungsprozess ist wissenschaftlich bis heute nicht erklärbar und darf keinesfalls gestört werden, da es sonst zu schweren Verletzungen und Missbildungen kommen kann.
- Gestaltwandler können sich auch teilweise wandeln, etwa indem sie ihre Augen, Krallen oder einzelne Körpermerkmale verändern, dies geschieht oftmals auch unbewusst vor allem in emotionalen und instinktgetriebenen Situationen.
- Die Wandlung einzelner Gliedmaßen wird vorwiegend zu Heilungszwecken genutzt und bedarf gezieltes Training, um diese Wandlungsfertigkeiten zu erlangen.
- Gestaltwandlertiere unterscheiden sich auch in ihrer physischen Erscheinung deutlich von ihren wilden Artgenossen. Ihre tierische Form ist im Durchschnitt etwa 10–15 % größer und häufig bis zu 30 % schwerer als die entsprechender Wildtiere. Aus diesem Grund stechen Gestaltwandler selbst unter natürlichen Tieren stets hervor.
- Kleidung, Schmuck, Make-Up und herkömmliche Haarfarben lösen sich während der Wandlung vollständig auf. Aus diesem Grund entkleiden sich Gestaltwandler in der Regel vor einer Wandlung.
- Mittlerweile existieren spezielle Haarfarben und Nagellacke, die von bestimmten Herstellern entwickelt wurden und eine Wandlung überstehen. Diese sind deutlich kostspieliger als herkömmliche Produkte.
- Tattoos müssen mit spezieller Tinte gestochen werden, die sich genetisch mit der Haut verbindet. Andernfalls verschwinden sie bei der nächsten Wandlung.



